Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                     
  
Aktuelle Spielabsagen
CHL
25.1. Tampere - München
DEL

25.1. Augsburg - Iserlohn
25.1. Mannheim - Krefeld
26.1. Straubing - Wolfsburg
28.1. Bietigheim - Düsseldorf
Oberliga Süd
25.1. Regensburg - Riessersee
Bezirksliga Nordrhein-Westfalen
25.1. Bielefeld - Brackwede
Regionalliga Nord
28.1. Braunlage - Bremen
30.1. Bremen - Salzgitter
       
Oberliga Nord
(OLN)  Das Nachholspiel zwischen den Saale Bulls Halle und dem Herforder EV, welches für den 11.Januar angesetzt war, wurde durch den DEB mit 5:0 für die Saale Bulls gewertet, da die Ice Dragons wegen zahlreicher Verletzungen und Erkrankungen in der Mannschaft abgesagt hatten, was allerdings keine "höhere Gewalt" darstellt
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben den Vertrag mit dem littauischen Verteidiger Ruslan Cernych für die nächste Saison vorzeitig verlängert
  
Regionalliga Ost
(RLO)  Die Akademiker von FASS Berlin haben den Berliner Regionalliga-Pokal gewonnen und sich in der kurzen Einfachrunde gegen die Eisbären Juniors Berlin und den Berlin Blues durchgesetzt
  
ESV Burgau
(BLL)  Torhüter Sebastian Gaßner muss aufgrund einer schweren Knieverletzung seine sportliche Laufbahn beenden. Der 23-Jährige spielte fünf Jahre lang für die Eisbären
  
EV Aich
(BBZL)  Verteidiger Thomas Richter, der einst aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging und auch schon für den EVA auf dem Eis stand, verstärkt ab sofort die Defensive der Aicher
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Die Eisbären leihen ihren Torhüter Kai-Linus Wieland bis zum Saisonende an die 1b-Mannschaft der Zweibrücken Hornets aus
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel haben den Vertrag mit Verteidiger Kevin Schmidt verlängert. Der 35-jährige Deutsch-Kanadier, der mehrere Jahre in der DEL aktiv war, kam letztes Jauhs aus dem österreichischen Villach in die hessische Kurstadt. In bislang 35 Partien konnte er 24 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs haben sich auf der Torhüter-Position abgesichert. Vom Bayernligisten ESC Dorfen wechselt Tim Uhrig zum EHC. Der 21-Jährige stammt aus dem Heilbronner Nachwuchs, spielte aber auch im Rosenheimer Nachwuchs
  
EHC Neuwied
(RLW)  Nach Neuzugang Daniel Vlach wurde nun die zweite Kontingentstelle mit Fabian Hast besetzt. Der schwedische Stürmer ging zuletzt in der College-Liga NCAA3 in Nordamerika aufs Eis und spielte zuvor in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 29.November 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
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Tag 3: Tag der Vorentscheidungen?

Italien gewinnt Krimi gegen die Slowakei, Norwegen gewinnt skandinavisches Duell gegen Schweden, Deutschland macht es gegen Japan spannend.
11:30 Uhr Italien – Slowakei 3:2 (1:0/0:1/2:1)
Mit zwei Siegen gestartet können beide mit einem weiteren Erfolg einen ganz großen Schritt in Richtung Peking machen. Beide haben Stärken, aber auch Schwächen gezeigt und so war beiden ein Sieg zuzutrauen.
Zwölf Spieler bot Italien auf, verzichtete also auf drei Akteure. Die Slowaken wollten mit ebenfalls zwölf Spielern zum Erfolg kommen. Und beide versuchten von Beginn an zum Erfolg zu kommen. Die Torhüter Gabriele Araudo (ITA) und Eduard Lepacek (SVK) bekamen gut zu tun. 49 Sekunden vor der Pause war der Weg zum 1:0 frei und das nutzte Stephan Kafmann aus. Es war der erste Gegentreffer, den die Slowakei in diesem Turnier hinnehmen musste. So ging es mit einem 1:0 in die Kabine.
Auch im 2. Drittel kamen beide Teams zu sehr guten Torchancen, aber die Torhüter zeigten eine starke Leistung. Es waren dann die Slowaken, die nach 28 Minuten einen Treffer erzielen konnten. Martin Joppa kam an den Puck und gegen seinen Schuss war Italiens Torhüter machtlos so war zum letzten Drittel wieder alles offen.
Dieses begannen die Slowaken in Unterzahl und das konnte Italien ausnutzen. Nils Larch traf nach 68 Sekunden zum 2:1. Doch die Slowaken kamen schnell zum Ausgleich. 47 Sekunden später landete ein Schuss von Miroslav Stasak zum 2:2 im Tor. Die Torhüter standen weiter im Mittelpunkt, beide Teams suchten die Entscheidung. Die 38. Minute brachte Italien die erneute Führung, Nils Larch traf mit einem Schuss unter die Latte. Nun verteidigte Italien nur noch, während die Slowaken vergeblich versuchten Druck aufzubauen. Es blieb bei diesem knappen Ergebnis und damit ist Italien den paralympischen Spielen einen großen Schritt nähergekommen. Die Slowaken bleiben aber auch noch im Rennen um eines dieser begehrten Tickets.
15:00 Uhr Norwegen – Schweden 4:1 (2:0/0:0/2:1)
Um noch eine Chance auf eines der beiden Tickets zu haben, müssten beide hier gewinnen. Norwegen konnte ein Spiel gewinnen, Schweden scheiterte bisher knapp daran.
Bei den Norwegern musste Tor Joakim Rivera weiter auf seinen ersten Einsatz bei diesem Turnier warten, es blieben aber immer noch 13 Feldspieler übrig. Bei Schweden waren alle neun anwesenden Spieler dabei.
Norwegen legte auch gleich los, nach einem ersten Angriff der Schweden folgte das frühe 1:0 des Favoriten. Morten Vaernes traf nach 97 Sekunden zum 1:0. Im Anschluss konnte Schweden das Spiel aber offen gestalten, was auch an zwei Strafen gegen die Norweger lag. Doch ausgerechnet in diese 2. Strafe fiel das 2:0. Mit dem ersten Shorthander des Turniers erhöhte Ola Oiseth auf 2:0. So konnte Norwegen das Drittel mit einer guten Führung im Rücken beenden.
Mit einer Druckphase der Norweger begann der 2. Abschnitt. Fast drei Minuten konnten sie sich im schwedischen Drittel festsetzen, dann stoppte sie eine Strafzeit. Kaum komplett, ging es wieder ab zu den Schweden. Doch was nutzt das, wenn daraus kein Kapital geschlagen wird, denn es blieb nach 30 Minuten beim 2:0.
Schweden versuchte im letzten Drittel zum Anschluss zu kommen, doch nach 34 Minuten konnte Norwegen mit einem Konter die Vorentscheidung erzwingen. Torschütze war Loyd Remi Solberg. Sieben Minuten vor dem Ende nahm Schweden bei einem Powerplay Torhüter Ulf Nilsson vom Eis und das brachte den Anschlusstreffer. Per Kasperi überwand Torhüter Johan Groenlie. Schweden versuchte es weiter ohne Goalie, aber das verhalf Norwegen zum 4:1 durch Audun Bakke. Gespielt waren da 42 Minuten. Mit diesem Ergebnis endete das Spiel und damit hat auch Norwegen sechs Punkte auf der Habenseite. Schweden wartet noch auf einen Punkt.
18:30 Uhr Japan – Deutschland 1:2 (0:1/0:1/1:0)
Chancen waren da, auf einen Treffer warten die Japaner bisher aber vergebens. Deutschland konnte mit einem Sieg ganz oben dranbleiben und die Chancen erhalten eines der beiden begehrten Tickets zu ergattern.
Deutschland trat in unveränderter Aufstellung an, also mit 12 Feldspielern und weiter ohne Jacob Wolff. Japan konnte auf das komplette Aufgebot von 13 Feldspielern zurückgreifen.
Deutschland setzte im 2. Drittel weiter auf Angriff und das wurde nach 18 Minuten belohnt. Wieder in Überzahl konnte Frank Rennhack auf 0:2 erhöhen. Der Druck auf das Tor der Asiaten hielt an, ihr Torhüter verhinderte aber schlimmeres. Er sorgte dafür, dass es nach dem 2. Drittel nur 0:2 stand.
Die ersten Minuten des letzten Drittels gingen an Japan und nun wurde auch Simon Kunst im Tor der Deutschen gefordert. Sechs Minuten vor dem Ende passierte es dann, Japan kam zum ersten Treffer des Turniers. Im Überzahl traf Mamoru Yoshikawa und es wurde wieder spannend. Zumal Deutschland wenig später die nächste Strafe kassierte. Es blieb nach dieser Strafe beim 1:2. Deutschland fing sich und kämpfte nun um den Sieg. Es blieb beim knappen 1:2 und somit bleibt das Ziel Peking weiter erreichbar.
(NIS/ns)
  
   
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG kassiert 3:6-Niederlage in Krefeld

(DEL)  Ein verkorkstes Sonntag für die DEG! Die Düsseldorfer kassieren eine deutliche Niederlage und unterliegen im kleinen Derby bei den Krefeld Pinguinen mit 3:6 (0:3, 2:3, 1:0). Nach dem schönen Erfolg gegen Ingolstadt am Freitag nun ein Rückschlag. Positiv: Das Team zeigte erneut und zu jeder Zeit Moral. Nun gilt es, diese Begegnung schnell abzuhaken, denn schon Dienstag geht es in Nürnberg weiter mit neuer Chance auf Punkte!  
Zum Kader: Die DEG heute erstmals mit Neuzugang Paul Bittner, der am Freitag verpflichtet worden war. Außerdem mit Rückkehrer Victor Svensson. Trainer Harold Kreis standen also zwölf Stunden zur Verfügung und so formierte er Bittner und Svensson zu Niklas Postel in die vierte Reihe. In der Verteidigung fehlte neben Bernhard Ebner auch der angeschlagene Nicolas Geitner.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Ein Punkt im Spitzenspiel: Red Bulls unterliegen Mannheim in der Verlängerung

(DEL)  Mit 2:3 nach Verlängerung (1:0|1:1|0:1|0:1) verloren. Vor 6.798 Zuschauern sorgten Trevor Parkes und Frank Mauer für eine zwischenzeitliche 2:1-Führung der Münchner.
Die beiden Spitzenteams mit viel Tempo, hoher Intensität und technischer Klasse. Mannheims Markus Eisenschmid hatte den ersten Hochkaräter (2. Minute), eine Minute später verfehlte auf der anderen Seite Patrick Hager den Kasten. Das Duell auf hohem Niveau. Münchens Torhüter Danny aus den Birken glänzte gegen Florian Elias (10.) und in Unterzahl gegen Joonas Lehtivuori (11.). Nach Ablauf der Strafe erhöhten die Red Bulls den Druck – Topchancen inklusive. Eine davon nutzte Parkes. Der Torjäger veredelte die starke Ablage von Frederik Tiffels mit dem 1:0 (17.).
Die Adler mit dem besseren Start in einen rasanten Mittelabschnitt: Lean Bergmann lenkte den Puck unhaltbar unter die Latte ab – 1:1 (23.). Nach dem Ausgleich schalteten die Red Bulls einen Gang hoch. Der Forecheck aggressiv, die Abschlüsse gefährlich. Mannheims Torhüter Felix Brückmann verhinderte gegen Philip Gogulla die erneute Führung (25.). Diese erzielte Mauer per Alleingang (30.) – das 150. PENNY DEL-Tor des Münchner Stürmers. Der Pfostenschuss von Kapitän Hager (37.) und aus den Birkens Glanzparade gegen Nigel Dawes rundeten das zweite Drittel ab.
Das Duell auch nach dem letzten Seitenwechsel schnell, aber zunächst ohne gute Möglichkeiten. Die Red Bulls verteidigten konzentriert und stellten die Schusswege zu. Tiffels und Zach Redmond verpassten in der 51. Minute den Ausbau der Führung. Hochspannung nach dem Chancendoppelpack und Mannheim mit zwei Powerplays. Die Adler rannten vier Minuten lang an, Münchens Defensive rettete die Führung aber in die Schlussphase. Die Adler riskierten alles und Jordan Szwarz erzielte bei sechs Feldspielern auf dem Eis das 2:2 (58.). Verlängerung.
Mannheims Dawes erzielte in der Overtime nach 69 Sekunden den Siegtreffer und sicherte dem Heimteam damit den Zusatzpunkt.
(EHCM/rbmm)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Deutliche Heimniederlage

(DEL2)  Ein halbes Dutzend Gegentore, nur 330 Zuschauer: Der Sonntagabend wird nicht in die Geschichte des Tölzer Eisclubs eingehen. 2Gplus förderte die Zuschauerzahlen nicht - und auch nicht die Konzentration sichtlich müder Löwen, die durch den kleinen Kader nicht zu beneiden sind. So gewannen die Ravensburg Towerstars mit 6:0. Eigentlich begannen die Löwen gut, ähnlich konzentriert, wie schon in Bad Nauheim, als sie beim 2:1-Overtimesieg nur 21 Schüsse aufs eigene Tor bekamen. Am heutigen Sonntag dauerte es viereinhalb Minuten, bis die Towerstars Jimmy Hertel erstmals prüfen konnten, danach waren die Gäste aber die aktivere Mannschaft. Sam Herr vergab die erste Großchance gegen einen stark parierenden Hertel im Slot, der sich in der Folge immer mehr als Heimat der Oberschwaben entpuppte. Erster jubelnder Gast war dann Georgiy Saakyan, der ebenfalls aus dem Slot zum ersten Treffer des Abends einschieben konnte. Davis Koch, ebenfalls sträflich alleine gelassen, konnte noch im ersten Abschnitt auf 0:2 stellen. Die nächste kalte Dusche bekamen die Buam direkt nach Wiederbeginn. Im ersten Shift traf James Bettauer zum 0:3. Erneut war eine Verkettung individueller Fehler vorangegangen. Auch im ersten Wechsel nach dem Powerbreak konnten die Towerstars treffen: Sam Herr durfte alleine vor Hertel Letzteren gekonnt austanzen - alles in allem die Löwen defensiv in vielen Situationen zu unbedacht. Am anderen Ende des Eises hätte Lubor Dibelka mit einem Schuss an die Unterlatte treffen können - die Buam gaben sich nicht auf, liefen weiter an, kamen aber zu selten in die gefährlichen Zonen vor Langmann, aus denen die Towerstars auf der Gegenseite treffen konnten. So blieb es auch im letzten Drittel bei einem schwarzen Abend für die Buam. James Bettauer und Kapitän Vincenz Mayer machten das halbe Dutzend noch voll, auf der Gegenseite hielt Langmann auch die Schüsse 34 und 35 der Löwen und konnte den Shutout feiern. Die Moral war Bad Tölz nicht abzusprechen, zumindest zum Ehrentreffer sollte es noch reichen, doch fehlende Abschlusspräzision und ein starker Towerstars-Goalie verhinderten ein Löwentor. "Wir waren müde. Wenn man 0:2 hinten ist gegen so eine Mannschaft, ist es schwer zurückzukommen. Wir haben es versucht, haben gekämpft. Tut mir leid für das 0:6, das ist kein Spaß für die Zuschauer - für uns auch nicht. Wir werden weiter kämpfen", fasste ein sichtlich geknickter Kevin Gaudet zusammen.
(TL/sr)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Keine Punkte in Freiburg

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel beim EHC Freiburg knapp verloren. Mit 1:2 mussten sich die Blau-Weißen am Sonntagabend geschlagen geben. Es ist die erste Niederlage nach vier Siegen in Folge.
Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen und nur wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Die beste Gelegenheit im ersten Drittel hatten die Gastgeber durch Kiefersauer, der in Janick Schwendener im Eislöwen-Tor seinen Meister fand. Torlos ging es in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Freiburger den besseren Start. Einen Konter schloss Scott Allen erfolgreich ab. Der Wölfe-Angreifer ließ Schwendener mit seinem Handgelenkschuss keine Chance. Zwischen Kopf und Fanghandschuh flog die Scheibe ins Netz. Zur Halbzeit kam das Team von Trainer Andreas Brockmann besser ins Spiel, erspielte sich gute Torchancen. Aber Luis Benzing im Freiburger Tor stand Schwendener in Nichts nach, fing alles weg, was auf seinen Kasten kam.
Im Schlussabschnitt erhöhten die Eislöwen den Druck, konnten Benzing aber erneut noch nicht überwinden. In der 43. Minute schien der Freiburger Schlussmann bereits geschlagen, aber er bekam immer ein Körperteil noch dazwischen. Machtlos war er in der 45. Minute. Johan Porsberger wurde von Jordan Knackstedt freigespielt und ließ Benzing diesmal mit seinem platzierten Schuss keine Abwehrchance. Die Partie war offen, beide Teams suchten den Siegtreffer. Durch einen Fehler im Spielaufbau luden die Dresdner die Wölfe in der 54. Minute zum Konter ein. McLellan schafft mit einer Drehung Platz für Wittfoth, der mit seinem platzierten Schuss ins lange Eck zum 2:1 für die Breisgauer trifft. In den Schlussminuten machten die Eislöwen hinten auf, was zu weiteren Freiburger Kontern führte. Mit überragenden Reflexen verhinderte Schwendener die Entscheidung. Auf der Gegenseite wollte der Puck in den Schlusssekunden trotz Dauerfeuer der Eislöwen nicht mehr zum Ausgleich über die Linie.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben in der ersten Minuten zu passiv gespielt, sind dann aber besser reingekommen. Es war ein enges Spiel, Freiburg hat es uns sehr schwer gemacht. Wir haben nicht viele Situationen gefunden, um uns Chancen zu erarbeiten. Die Chancen die wir hatten, hat ein überragender Torhüter vereitelt. Gratulation an Freiburg, sie haben es richtig gut gemacht. Wir haben alles probiert, einen starken Janick Schwendener gehabt, aber es hat am Ende nicht mehr gereicht. Freitag geht es weiter.“
Am kommenden Freitag treffen die Eislöwen zu Hause auf Ravensburg.
(ESCD/ka)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Dezimierter ESVK unterliegt in Weißwasser mit 4:1

(DEL2)  Am späten Sonntagnachmittag stand für die Joker der 18. Spieltag in der DEL2 auf dem Programm. Dabei nahm die Mannschaft von Trainer Tray Tuomie die Reise zum weitesten Auswärtsspiel der Saison mit einigen Personalsorgen im Gepäck auf sich. Vor allem in der Defenisve sind die Joker derzeit arg gebeutelt. So fehlten verletzungs- oder krankheitsbedingt die Verteidiger Fabian Koziol, Alex Thiel, Philipp Bidoul, Tobias Baader und Jan Pavlu sowie im Sturm Markus Lillich. Im Tor stand Stefan Vajs. Maximilian Meier war Backup. 
Die Joker zeigten in den ersten 20 Minuten eine sehr gute Partie. Die Angriffe der Lausitzer wurden meist schon im Ansatz im Keim erstickt, so dass Stefan Vajs nicht all zu viel auf seinen Kasten bekam. Der ESVK hatte seine beste Chance in den Anfangsminuten durch Joey Lewis, der mit seinen Abschluss vor Tobias Ancicka nach schnellen Pässen seiner Mitspieler scheiterte. Die Füchse gingen dann in der siebten Spielminute mit ihrer ersten richtigen Torchance aber schon mit 1:0 in Führung. Peter Quenneville bekam seitlich vor dem Tor stehend von hinter der Grundlinie einen gut getimten Pass von Clarke Breitkreuz und nutzte nach einer gekonnten Körpertäuschung seinen Freiraum und schloss mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel ab. Stefan Vajs war dabei ohne jede Abwehrchance. Die Joker brauchten dann gut eine Minute um sich von dem Gegentreffer zu erholen und suchten ihr Glück dann wieder in der Offensive. Sami Blomqvist hatte dabei bei einer Doppelchance die Möglichkeit auf den schnellen Ausgleichstreffer. Er scheiterte jedoch am Lausitzer Schlussmann. Ein erstes Powerplay der Kaufbeurer brachte zwei sehr gute Abschlüsse von Sören Sturm, dessen Schüsse vor dem Tor gefährlich abgefälscht wurden und nur hauchdünn das Tor verfehlten. Kurz vor der Pause hatte Tyler Spurgeon nach einem schönen Pass von John Lammers noch eine weitere Top-Chance für den ESVK liegen gelassen. Eine Minute vor der Pause kamen die Wertachstädter noch ein Powerplay zugesprochen. Zu einen Treffer sollte es aber nicht mehr reichen, so ging mit einem Spielstand von 1:0 zum ersten Pausentee.
Die restlichen 60 Sekunden der Überzahl der Joker zu Beginn des Abschnittes brachte ebenfalls keinen Torerfolg. Eine weitere Strafe gegen die Füchse konnten der ESVK dann aber in der sechsten Spielminute zum Ausgleichstreffer verwerten. Sami Blomqvist spielte dabei Joey Lewis vor dem Tor frei und die Nummer elf der Joker traf eiskalt zum 1:1 ein. Der Ausgleichstreffer war zu diesem Zeitpunkt auch mehr als verdient. Was die Kaufbeurer dann aber vor allem im Abwehrverhalten alles falsch machten, ist kaum zu erklären, da die Fehler vor allem den eher arrivierten Verteidigern passierten. Immer wieder wurden Scheibengewinne in der eigenen Zone durch Unkonzentriertheiten und leichtsinnige Abspiele vertändelt. Daraus resultiere auch der erneute Führungstreffer der Füchse. Weißwassers Peter Quenneville hämmerte einen Direktschuss, der wohl noch etwas abgefälscht wurde, zum 2:1 in die Maschen. Gespielt waren da 28 Minuten. Ein Powerplay nur zwei Minuten später brachte den Lausitzern dann ihren dritten Treffer des Abends. Einen Pass aus der Bandenecke heraus von Peter Quenneville nutzte Clarke Breitkreuz vor dem Kaufbeurer Kasten wartend eiskalt aus und traf zum 3:1. Die Joker waren aufgrund der beiden schnellen und leichtfertig hergegeben Gegentore sichtlich „geschockt“ und hatten dann vor allem in der Defensive große Probleme. In der Offensive gab es immer wieder gute Tormöglichkeiten, nur fehlte es dem ESVK wohl am nötigen Torriecher. Die Lausitzer konterten dafür immer wieder brandgefährlich. Den sicheren vierten Treffer der Hausherren verhinderte Tobias Echtler bei einer drei auf eins Situation der Füchse, mit einer starken Abwehraktion im allerletzten Moment.
Stefan Vajs entschärfte danach noch zwei Alleingänge bravourös und hielt seine Mannschaft somit weiter im Spiel. Während die Kaufbeurer in der Offensive immer wieder zu ungenau im Torabschluss waren, schenkten die Joker in der eigenen Zone mit einem weiteren kapitalen Scheibenverlust den Füchsen ihren vierten Treffer. Peter Quenneville hatte frei vor Stefan Vajs nicht nur keine Mühe seinen dritten Treffer des Abends zu erzielen, sondern in der 38 Spielminute dazu auch alle Zeit der Welt. So ging es mit einem deutlichen 4:1 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt sollte sich eine Partie ESV Kaufbeuren gegen Tobias Ancicka entwickeln. Der junge Keeper der Lausitzer verhinderte immer wieder einen möglichen Anschlusstreffer der Kaufbeurer, die im letzten Drittel eine starke Leistung zeigten. Die Füchse konzertierten sich dabei weiter auf ihr Konterspiel und hatten dabei natürlich die eine oder andere gute Möglichkeit. Aber allen in den letzten fünf Minuten hatten die Joker Chancen für mehrere Tore, scheiterten aber immer wieder am überragenden Tobias Ancicka im Kasten der Lausitzer. ESVK Trainer Tray Tuomie riskiert drei Minuten vor dem Ende alles und agierte mit dem sechsten Feldspieler und somit ohne eigenen Torhüter. Dabei machten die Kaufbeurer einen unfassbaren Druck, hatten Chance um Chance, schafften es aber einfach nicht, den Schlussmann der Lausitzer, trotz dickster Chancen noch einmal zu überwinden. So mussten sich die vor allem in der Defensive arg dezimierten Allgäuer mit 4:1 geschlagen geben. Dabei zeigte die Mannschaft der Joker im ersten und letzten Drittel eine gute bis sehr gute Leistung, und hätte bei einem besseren Mittelabschnitt durchaus Chancen auf Punkte in Weißwasser gehabt. Somit bleibt für die Trainer zu hoffen, dass sich bis zum Heimspiel am Freitag, der eine oder andere Verteidiger wieder „fit“ zurückmeldet.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS LIEFERN PERFEKTEN AUSWÄRTSAUFTRITT AB

(DEL2)  Dank einer selbstbewussten Teamleistung und konsequenten Chancenverwertung feierte das Team von Trainer Peter Russell einen selten gefährdeten 6:0 Auswärtssieg bei den Tölzer Löwen und festigten damit ihren vierten Tabellenplatz.
Für das Gastspiel in Bad Tölz war eine leichte Umstellung in der Defensive notwendig geworden. Da sich Denis Pfaffengut am Freitag im Spiel gegen Kassel verletzte, rückte Tim Sezemsky nach. Die ersten Minuten gehörten den Gastgebern, die ihre Angriffe schnell aufbauten und sich immer wieder mit weit öffnenden Pässen gefährlich vor das Ravensburger Tor spielen konnten. Jonas Langmann hatte mehrfach Gelegenheit, sich in heißen Situationen auszuzeichnen. Nennenswerte Chancen waren aufseiten der Oberschwaben Mangelware, das änderte sich aber nach rund acht Minuten deutlich. Die Sturmreihen waren jetzt im Rhythmus und hatten sich auf das Bad Tölzer Vorchecking besser eingestellt, das eröffnete prompt hochkarätige Chancen. Eine solche verwandelte Georgiy Saakyan dann in der 15. Minute. Die dritte Sturmreihe erspielte sich durch ein schnelles Überbrücken der neutralen Zone eine 3 gegen 2 Überzahlsituation, der junge Stürmer brauchte am langen Pfosten dann nur einzuschieben.
David Zucker und Sam Herr ließen in der Folgeminute zwei weitere Großchancen folgen, dann hatte Bad Tölz wieder eine bessere Phase. Statt des potenziellen Ausgleiches fiel auf der Gegenseite aber das 0:2. 22,8 Sekunden waren noch auf der Uhr, als die zweite Sturmreihe noch einmal selbstbewusst in Richtung Tor zog und der Ingolstädter Förderlizenzstürmer Davis Koch trocken zum 0:2 einschob.
Diesen Schwung konservierte das Team von Coach Peter Russell auch über die Pause hinweg. Kaum war das Anspielbully eingeworfen, wurde selbstbewusst weitergespielt und nach nur 29 Sekunden erhöhte James Bettauer auf 0:3. Sam Herr setzte den mitgelaufenen Kollegen mit einem schönen Diagonalpass auf der rechten Seite in Szene und der frühere Towerstars Torhüter Jimmy Hertel war zum dritten Mal geschlagen.
Mit der klaren Führung im Rücken lief den Oberschwaben das Spiel leicht von der Hand. Zwar hatte Jonas Langmann das Glück bei einem Lattentreffer von Lubor Dibelka in der 23. Minute auf seiner Seite und auch Thomas Merl hatte bei einem Alleingang in der 31. Minute durchaus den Anschlusstreffer auf dem Schläger, insgesamt hatten die Towerstars das Spielgeschehen aber in allen Spielfeldzonen im Griff. Das hatte weitere Konsequenzen auf den Spielstand. Vincent Hessler bediente Sam Herr völlig frei im Slot, Puckannahme und der konsequente Abschluss zum 0:4 setzten in der 33. Spielminute das Tüpfelchen auf das „i“.
Wirklich viel änderte sich im Schlussdrittel nicht. Die Towerstars wirkten weiterhin frischer und auch in den Zweikämpfen immer einen halben Schritt voraus. Auch die Chancenverwertung war an diesem Abend einer der Schlüssel zum Erfolg. James Bettauer schaltete sich diesmal über die linke Seite in den Angriff ein und vollendete mit der Rückhand ins kurze Eck zum 0:5. Dass die Ravensburger Cracks trotz der klaren Führung nicht zurücksteckten, zeigte sich in den nachfolgenden zwei Minuten. Vincent Hessler musste für zwei Minuten auf die Strafbank, die Unterzahlformationen wehrten sich aber vehement gegen den ersten Treffer der Gastgeber. Auf der Gegenseite war der Torhunger der Oberschwaben aber noch nicht gestillt. Viereinhalb Minuten vor Ende schob Kapitän Vincenz Mayer zum 0:6 ein.
Dabei blieb es auch bis zur Schlusssirene und neben dem hochverdienten Sieg gab es somit auch den ersten Shutout der Saison von Torhüter Jonas Langmann zu bejubeln. Einen Wermutstropfen gab es beim Gastspiel in Bad Tölz allerdings doch zu schlucken. Topscorer Charlie Sarault krachte bereits im ersten Abschnitt in die Bande und schied verletzt aus. Klarheit über die Art der Verletzung soll eine anberaumte Untersuchung zu Wochenanfang bringen.
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Löwen eine Nummer zu groß

(DEL2)  Trotz der Niederlage in der Mainmetropole hat sich unser dezimiertes Wolfsrudel – es fehlten weiterhin acht Stammspieler – wacker geschlagen. Frankfurt musste sich lange strecken, um den fest eingeplanten Heimsieg einzufahren. Turm in der Selber Abwehrschlacht war Torhüter Weidekamp, der sein Team lange im Spiel und die Niederlage in einem erträglichen Rahmen hielt.
Das Spiel beginn, wie es viele erwartet hatten: Die Löwen Frankfurt bestimmten über weite Strecken das Spiel und rannten gegen das Abwehrbollwerk unserer sehr defensiv ausgerichteten Selber Wölfe an. Unser Goalie Weidekamp konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen und war auch früh im Spiel das erste Mal geschlagen. Der vermeintliche Treffer der Löwen wurde aber wegen eines unerlaubt hohen Stocks nicht anerkannt. So dauerte es bis zur 11. Minute bis die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Abend zurecht jubeln durften. Sykora drückte die Scheibe im zweiten Nachschuss über die Linie. Doch unsere Wölfe steckten nicht auf und tauchten über schnell vorgetragene Konter immer wieder gefährlich vor dem Frankfurter Tor auf. So war es auch in der 15. Minute, als Aquin seine Schnelligkeit ausspielte, den mitgelaufenen Reuß sah, mustergültig bediente und letzterer die Scheibe zum Ausgleich ins kurze Eck zimmerte.
Die Löwen spielten weiter bissig und schnürten unsere Wölfe lange in der defensiven Zone ein. Bereits in der 21. Minute traf Slavetinsky in unserer Angriffszone die falsche Entscheidung, Frankfurt kam zum schnellen Gegenzug und Wruck schob die Scheibe durch Weidekamps Schoner zum 2:1. Drei Minuten später hatte Reuß die Chance auf den erneuten Ausgleich im Alleingang, doch traf er bei seinem Schussversuch die Scheibe nicht richtig. Weidekamp stand weiter seinen Mann und war oft Turm in der Selber Abwehrschlacht. So konnte er sich unter anderem gegen den alleine durchgebrochenen Sykora auszeichnen. In der 31. Minute war er jedoch wiederum machtlos: Selb hatte eine Strafe wegen eines Wechselfehlers gezogen, Wruck zog ab, Moser hielt seine Kelle rein und fälschte zu 3:1 ab. Frankfurt war im Anschluss weiter die tonangebende Mannschaft, unsere Wölfe ließen aber keinen weiteren Gegentreffer mehr zu.
Im Schlussabschnitt hatten unsere Selber Wölfe wieder ein paar mehr Entlastungsangriffe als im zweiten Spielabschnitt. So scheiterte Reuß gleich in der 41. Minute an Kucis. Alles in allem hatten die Hausherren das Spiel aber weiter im Griff und spätestens als Vogt in der 46. Minute vom Bully weg das 4:1 erzielte, war die Partie gelaufen. Dennoch brachten unsere Jungs das Spiel ordentlich zu Ende und kassierten bis zur Schlusssirene keinen weiteren Treffer mehr.
(VERS/oo)


selberwoelfeVER Selb
Ticketverkauf fürs Derby gestartet - Ab sofort können Eintrittskarten für das Derby gegen die Bayreuth Tigers am Dienstag gebucht werden

(DEL2)  Stand heute sind die Bayreuth Tigers pünktlich zum Derby bei unseren Selber Wölfen wieder einsatzbereit, so dass der Ticketverkauf starten kann. Ab sofort können die Tickets online (https://verselb.reservix.de/events) gebucht werden. Auch bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk können die Eintrittskarten gekauft werden. Wichtiger Hinweis für unsere Gäste aus Bayreuth: Das Gästekartenkontingent erreicht ihr über einen separaten Link, den wir den Bayreuth Tigers zur Verfügung stellen. Sofern noch Karten verfügbar sind, wird am Dienstag auch die Abendkasse ab 18:00 Uhr öffnen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Für den Zugang zur NETZSCH-Arena gilt 2G+.
Alle Inhaber von Saison-, VIP- und Sponsorenkarten erhalten Zutritt, sofern sie die 2G+-Bedingungen erfüllen und nachweisen können.
Wie kann ich Tagestickets erwerben?
Tagestickets können ab sofort gebucht werden. Online über https://verselb.reservix.de/events oder bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk. Sofern noch Karten verfügbar sind, öffnet am Dienstag auch die Abendkasse ab 18:00 Uhr.
Hinweis für unsere Gästefans: Das Kontingent für Gästefans ist ausschließlich über einen separaten Link erreichbar. Diesen Link stellen wir den Bayreuth Tigers zur Verfügung, die sich dann um die entsprechende Verteilung kümmern werden.
2G+ - was bedeutet das?
- Jeder Besucher benötigt eine personalisierte Eintrittskarte, auch Kinder bis 6 Jahre.
- Jeder Besucher braucht einen gültigen Nachweis über die vollständige Impfung bzw. eines aktuellen Genesenennachweises. Ausgenommen sind hier Kinder unter 12 Jahren.
- Jeder Besucher braucht einen aktuellen Nachweis über einen negativen Test (Schnelltest max. 24 Stunden alt, PCR-Test max. 48 Stunden alt). Ausnahmen:
o Kinder unter 6 Jahren, diese benötigen keinen Testnachweis
o Schüler ab 6 Jahren können anstelle des Testnachweises ihren Schülerausweis vorzeigen
- Es gilt FFP2-Maskenpflicht. Die Maske muss innerhalb der NETZSCH-Arena durchgängig getragen werden (auch am Platz). Zum Verzehr von Speisen und Getränken darf die Maske abgenommen werden.
- Speisen und Getränke werden verkauft.
(VERS/oo)


selberwoelfeVER Selb
Adventskalender-Aktion wird Kinderherzen höherschlagen lassen / Echte Raritäten aus dem Spitzensport kommen unter den Hammer – mit dem Erlös wird einen Spielplatz in Erkersreuth aufgewertet

(DEL2)  Unsere DEL2-Cracks haben in den letzten Monaten wieder fleißig ihre Kontakte spielen lassen und für die Advents-VERsteigerungsaktion echte Raritäten zusammengetragen. Hinter einigen Türchen werden sich Einzelstücke vom FC Bayern München oder aus der NHL verstecken. Auch unser Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch lässt es sich nicht nehmen, zwei Türchen zu füllen. Den Erlös spendet unser DEL2-Team diesmal der Stadt Selb, die den Betrag zur Anschaffung eines neuen Spielgerätes für einen Spielplatz im Selber Ortsteil Erkersreuth verwenden wird.
Auf der bewährten Plattform https://VERsteigerung.verselb.de wird sich vom 1. bis 24. Dezember täglich um 16:00 Uhr ein Fenster öffnen, hinter dem sich eine echte Rarität verbirgt. Alle Interessenten haben dann bis zum darauffolgenden Tag um 20:00 Uhr Zeit, auf den Artikel zu bieten. Der Meistbietende erhält den Zuschlag. Durch viel ehrenamtliches Engagement im Hintergrund kommen sämtliche erfolgreiche Gebote zu 100% der Stadt Selb zugute, da keine Gebühren oder sonstige Kosten den Erlös schmälern. Unter allen Meistbietenden wird dann zum Ende der Aktion noch eine einwöchige Probefahrt mit einem E-Auto verlost. Die Firma Motor Nützel stellt hierfür dem Gewinner ein Fahrzeug der Marke Volkswagen inklusiv Ladekarte für eine Woche zur Verfügung.
Leitwolf Florian Ondruschka, der die Aktion auch heuer wieder angeschoben hat, gibt einen Einblick in die Aktion: „Nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr, wollten wir die Aktion unbedingt wiederholen. Bereits im Sommer haben wir begonnen, fleißig VERsteigerungsobjekte einzusammeln. Und so sind wieder einige interessante Raritäten zusammengekommen, die für den guten Zweck unter den Hammer kommen. Unter anderem sind wieder ein paar Artikel aus der NHL dabei, aber auch aus den Reihen des FC Bayern München kam wieder Unterstützung. Zudem hat es sich unser Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch nicht nehmen lassen, zwei Türchen zu füllen. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten. Wir, das DEL2-Team der Selber Wölfe, möchten mit dieser Aktion der Stadt Selb und den Bürgern etwas zurückgeben für die Unterstützung, auf die wir in den letzten Jahren immer bauen konnten. Und welcher gute Zweck würde sich da besser eignen als die Aufwertung eines Spielplatzes?“ Besonders hervorheben möchte Florian Ondruschka ein paar ausgewählte Unterstützer: „Mein besonderer Dank gilt Konni Sölch, Marvin Hübner sowie Fabian Melzner, die die Aktion im Hintergrund wieder tatkräftig unterstützt haben. Zudem konnten wir mit der BEXO GmbH einen Sponsor für die Aktion gewinnen, bei dem wir uns auch herzlich bedanken möchten.“
„Herzlichen Dank für die Organisation dieser tollen Versteigerungsaktion, vor allem an Florian Ondruschka und die Mannschaft des VER Selb. Es steckt viel Arbeit und Zeit in dem Projekt. Es ist bestimmt nicht selbstverständlich, sich in seiner Freizeit so für seine Mitmenschen zu engagieren. In diesem Jahr werden die Initiatoren von den Selber Wölfen die erzielten Erlöse an die Stadt Selb spenden. Die Geldsumme wird für die Anschaffung eines Spielgerätes für den Spielplatz in Erkersreuth verwendet. Bei der Aktion können somit attraktive Preise ersteigert werden und gleichzeitig können wir für unsere Kinder etwas Gutes tun. Ich bedanke mich herzlich bei jedem, der bei der Adventskalender-Versteigerung mitmacht und die Aktion unterstützt“, ist der Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch voll des Lobes für die Aktion.
(VERS/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Comeback geglückt – Deggendorfer SC schlägt den EV Füssen

(OLS)  Der Deggendorfer SC siegt auch im dritten Spiel in Folge unter Neu-Coach Jiri Ehrenberger. Sein Team zeigte am Sonntagabend beim Geisterspiel in der Festung an der Trat eine tolle Moral und drehte einen 0:3 Rückstand in einen 6:3 Heimerfolg.
Die Partie begann aus Deggendorfer Sicht etwas zerfahren. Zwar setzte man die Gäste aus dem Allgäu oft erfolgreich unter Druck, ließ jedoch viel zu oft schnelle Gegenstöße zu und der DSC musste sich bei Timo Pielmeier bedanken, dass man im ersten Drittel keinen Gegentreffer kassierte. Auf der Gegenseite blieb Füssens Keeper Benedikt Hötzinger ebenfalls nach 20 Minuten ungeschlagen, sodass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Den Start ins zweite Drittel verschliefen die Hausherren so richtig. Die Deggendorfer Cracks brachten keine Kufe auf das Eis und luden den EVF förmlich zum Toreschießen ein. Binnen sechs Minuten stellten die Gäste durch Treffer von Jentsch (22.), Straub (25.) und Besl (26.) auf 0:3. Doch der DSC ließ die Felle nicht davonschwimmen und meldete sich kurze Zeit später zurück. Zunächst traf Silvan Heiß im Powerplay in der 28. Minute zum 1:3 und knapp zwei Minuten später war es Thomas Greilinger, der für seine Farben – erneut im Powerplay – auf 2:3 verkürzte. Der Deggendorfer SC baute nun immer mehr Druck auf das Tor der Füssener auf und wurde in der 36. Minute belohnt. Alex Grossrubatscher zog von der blauen Linie einfach mal ab und der Puck fand seinen Weg zwischen Freund und Feind hindurch zum Ausgleich. Bei diesem Spielstand blieb es nach 40 gespielten Minuten.
Die Mannen von Jiri Ehrenberger hatten auch zu Beginn des Schlussabschnitts das Momentum auf ihrer Seite und erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. In der 46. Minute kam es schließlich zur erstmaligen Deggendorfer Führung an diesem Abend. Topscorer Thomas Greilinger stocherte den Puck zum 4:3 über die Linie. Damit nicht genug: Nur 17 Sekunden nach dem Führungstreffer traf René Röthke nach toller Vorarbeit von Nicolas Sauer und Lukas Miculka zum 5:3. Zwar versuchten die Gäste im weiteren Drittelverlauf noch einmal heranzukommen, doch die Deggendorfer blieben bis zur letzten Minute Herr der Lage. Knapp eine Minute vor Spielende setzte Thomas Greilinger mit seinem dritten Treffer an diesem Abend ins verwaiste Füssener Tor endgültig den Schlussstrich unter die Partie.
Damit kann der Deggendorfer SC ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern und trifft am kommenden Freitag zuhause auf den EC Peiting. Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
evfuessenEV Füssen
Gegen Peiting und Deggendorf muss der EVF zwei weitere Niederlagen hinnehmen

(OLS)  Der EV Füssen hat das Heimspiel ohne Zuschauer gegen den EC Peiting mit 3:5 (1:0, 2:4, 0:1) verloren. Alle drei Treffer erzielte Marco Deubler. Nach dem ersten Drittel führte der EVF mit 1:0. Auch im zweiten Abschnitt konnte man noch zweimal in Führung gehen. Danach drehten die Gäste die Partie. Eine Schrecksekunde gab es, als Verteidiger Justus Meyl nach einem heftigen Check vom Eis und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Auch beim Auswärtsspiel in Deggendorf gab es eine Niederlage. 3:6 (0:0, 3:3, 0:3) hieß es am Ende. Wieder mit Kapitän Eric Nadeau, aber ohne Jörg Noack, Andrei Taratukhin, Vincent Wiedemann, Justus Meyl und Maximilian Dropmann trat man an. Nach einem torlosen ersten Drittel ging der EVF im zweiten durch Nicolas Jentsch, Julian Straub und Marc Besl mit 3:0 in Führung. Deggendorf glich in diesem Abschnitt aber noch aus und entschied das Spiel im Schlussdrittel mit einem Doppelschlag. Am Ende gelang noch ein Empty Net Goal zum Endstand.
(EVF/pevf)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Ungeschlagen am Hühnerberg: Indians bezwingen auch Regensburg

(OLS)  Der ECDC Memmingen siegt auch gegen die Eisbären Regensburg am Hühnerberg und bleibt dabei im neunten Spiel in Folge ohne Niederlage. Trotz weiterer Verletzter spielten die Indians leidenschaftlich und couragiert gegen die Oberpfälzer und wurden dafür am Ende belohnt. Am kommenden Wochenende folgen Spiele gegen die Topteams der Oberliga-Süd.
Rund 500 Zuschauer verfolgten die Partie des Dritten gegen den Vierten, trotz der geltenden 2G-Plus-Regel. Da die Testkapazitäten rund um Memmingen komplett ausgeschöpft waren, teilweise keine Termine oder nur nach überaus langer Wartezeit angeboten wurden, richteten die Indians kurzfristig eine Teststation vor der Halle ein, um überhaupt Zuschauern die Möglichkeit eines Stadionbesuchs zu bieten. Zum Sportlichen: Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein schnelles, aber nickliges Spiel. Das erste Tor des Abends fiel auf Seiten der Indians. Leon Kittel sorgte mit einem satten Schuss von der blauen Linie für das 1:0 (9.Minute). Die Hausherren waren besser in der Partie, Regensburg hauptsächlich in Überzahl gefährlich, was die Gäste in der 16.Minute zum 1:1 ausnutzten. Doch die Indianer stellten die Führung noch vor der Pause wieder her. Alec Ahlroth zirkelte die Scheibe mit der Rückhand ins Netz, nachdem er sie gekonnt aus der Luft gefangen hatte.
Im zweiten Drittel baute der ECDC seinen Vorsprung aus. Sergei Topol versenkte ansatzlos mit einem Schlagschuss zum 3:1 in Überzahl. Daraufhin wurde die Begegnung nochmal ruppiger und kampfbetonter. Die Eisbären, die mit allen Tricks arbeiteten, blieben vor allem in Überzahl brandgefährlich. Richard Divis verkürzte in der 34.Minute auf 2:3 für die Domstädter. Aber auch den Indians gelang an diesem Abend vieles in numerischer Überzahl. Matej Pekr hämmerte den Puck ins rechte obere Eck zum 4:2 (37.Minute).
Das letzte Drittel versprach trotz Indianer-Führung noch einiges an Spannung. Denn erneut Divis verkürzte für die Eisbären zum 4:3 (45.Minute). Die Zuschauer sahen dementsprechend einen offenen Schlagabtausch. Regensburg hatte durchaus die Gelegenheit in Überzahl auszugleichen, doch leidenschaftliche Maustädter und ein tolle Leistung von Goalie Marco Eisenhut verhinderten dieses Vorhaben. An diesem Abend sollte der ECDC die Oberhand behalten: Eine Minute vor Ende der Partie erzielte Matej Pekr erneut mit einem harten Handgelenksschuss das so wichtige 5:3. Petr Pohl legte zwanzig Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit nach. Mit einem Schuss durch die Hosenträger verwandelte Pohl zum 6:3. Eine tolle Geste von Trainer Sergej Waßmiller war dann noch die Einwechslung der 51-jährigen Torhüter-Legende Ralf „Birne“ Weinl kurz vor Ende des Spiels. Weinl, der schon lange Zeit immer im Training aushilft, sprang am Wochenende als Vollmer-Ersatz ein. Reine Ergebniskosmetik war zwar noch der Treffer der Eisbären zum 6:4, doch am verdienten Sieg und der guten Laune im Indianer-Lager änderte dies nichts mehr.
Damit bleiben die Memminger am Hühnerberg ungeschlagen und feierten zugleich den neunten Sieg in Folge. Doch bereits in der kommenden Woche warten die aktuellen direkten Konkurrenten auf die Indians. Am Freitag kommen die Starbulls Rosenheim an den Hühnerberg. Am Sonntag geht die Reise zu den Blue Devils Weiden, die weiterhin an der Spitze der Oberliga-Süd stehen.
(ECDCM/mfrfl)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Ungefährdeter 4:1-Heimsieg gegen Passau

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihre Heimspielaufgabe im Rahmen des 14. Spieltags der Eishockey-Oberliga Süd souverän bewältigt. Unter Ausschluss von Zuschauern siegten die Grün-Weißen am Sonntagabend im ROFA-Stadion durch Tore von Florian Krumpe, Aaron Reinig, Kevin Slezak und Alexander Höller 4:1 gegen die Black Hawks Passau. Zahlreiche, zumeist schön herausgespielte Torchancen ließen die Starbulls aber ungenutzt, auch ein Überzahltreffer gelang den Hausherren nicht.
Starbulls-Trainer John Sicinski konnte wieder auf die zwei Tage zuvor beim 11:3-Auswärtssieg in Füssen pausierenden Simon Heidenreich, Florian Krumpe, Kevin Slezak und Thomas März zurückgreifen. Dominik Kolb, Tobias Draxinger und Maximilian Hofbauer fehlten aber weiterhin. Brad Snetzinger, der wie schon am Freitag eine herausragende Leistung zeigte, agierte nicht nur in der gewohnten Sturmreihe mit Max Brandl und Zack Philipp, sondern fuhr auch Zusatzschichten neben Nicolas Cornett und Thomas März.
Nach einer frühen guten Passauer Torchance für Manuel Malzer (2.), dessen abgefälschter Schuss knapp am Rosenheimer Tor vorbeizischte und für Torwart Christopher Kolarz wohl unhaltbar gewesen wäre, übernahmen die Gastgeber das Kommando auf dem Eis. Florian Krumpe gelange per „Bauerntrick“ im zweiten Versuch der Führungstreffer (3.). Nach einer Doppelchance für März und Snetsinger erhöhte Aaron Reinig auf 2:0, sein Schlagschuss von der blauen Linie knallte unhaltbar vom Innenpfosten ins Netz (11.). In der Folge brannten die Starbulls ein spielerisches Feuerwerk ab und kamen zu einem Dutzend bester Torchancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Kurz vor der ersten Pausensirene traf Alexander Biberger nur die Latte.
Im zweiten Spielabschnitt verkürzten die Gäste aus der Dreiflüssestadt wie aus heiterem Himmel auf 2:1, weil nach einem ungenutzten Rosenheimer Überzahlspiel Verteidiger Marcel Pfänder einen Alleingang in Torjäger-Manier vollendete und Kolarz keine Abwehrchance ließ (23.). Weil der starke Leon Meder im Passauer Tor mehrere weitere Rosenheimer Einschussmöglichkeiten entschärfte, hatte Santeri Ovaska sogar den 2:2-Ausgleich auf dem Schläger. Kolarz lenkte den Puck per Reflex mit dem Schoner aber noch am Pfosten vorbei (27.) und zeigte sich auch beim anschließenden Passauer Powerplay auf dem Posten. Danach hatten die Hausherren aber wieder alles im Griff, und der dritte Treffer nach der Hälfte der Spielzeit sollte sich schon als eine Art Vorentscheidung erweisen. Nach schönem Spielzug über Curtis Leinweber und Marc Schmidpeter war es Kevin Slezak, der mit einer kurzen Körpertäuschung Gästekeeper Meder eine Reaktion entlockte und die Scheibe cool in das sich damit öffnende Eck unter das Tordach hebelte (31.)
Fortan war wieder das aus dem ersten Drittel bekannte Einbahnstraßen-Hockey in Richtung Gästetor zu beobachten – allerdings auch die Fahrlässigkeit der Starbulls mit ihren Torchancen. Das war auch bei zwei weiteren Überzahlspielen der Fall, in denen die Grün-Weißen den Abschluss tendenziell kompliziert als zielorientiert suchten. Und schließlich hatte Biberger bei einem weiteren Eisentreffer Pech (53.). Das Rosenheimer Tor geriet hingegen kaum noch in Gefahr. Der Aufwand, die Angriffsversuche der im letzten Spielabschnitt kraftlos wirkenden Niederbayern früh zu unterbinden, gestaltete sich für die Starbulls überschaubar.
Der Treffer zum 4:1-Endstand fiel nach einem sehenswerten Rosenheimer Spielzug über Maximilian Vollmayer und Dominik Daxlberger gegen in der eigenen Zone eingeschnürte Gäste. Alexander Höller konnte sich in zentraler Position das Eck schließlich aussuchen und versenkte oben rechts (58.). Erst danach durfte sich Starbulls-Torwart Kolarz noch einmal mit einer Glanzparade gegen Anders Poulsen auszeichnen (59.). Leinweber brachte den Puck per Abstauber sogar noch ein fünftes Mal im Gästetor unter, allerdings Sekundenbuchteile nachdem der Ton der Schlussirene ertönte, sodass der Treffer keine Anerkennung finden konnte.
Mit 34 Zählern aus 14 Spielen stehen die Starbulls Rosenheim im Klassement auf dem zweiten Rang – punktgleich mit den Memmingen Indians, bei denen die Grün-Weißen am nächsten Spieltag kommenden Freitag zu Gast sind.
(SBR/mh)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheESV Buchloe
Auswärts läuft es weiter wie am Schnürchen - Buchloer Piraten setzen ihre beeindruckende Auswärtsserie auch in Erding fort

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend auch beim TSV Erding seine weiße Auswärtsweste gewahrt. Denn auch im sechsten Spiel auf fremdem Eis blieben die Buchloer mit einem verdienten 7:4 (3:1, 2:2, 2:1) Erfolg gegen die Erding Gladiators ungeschlagen und zeigten so die passende Antwort auf die knappe Heimniederlage am Freitag gegen das Schlusslicht Ulm. Gegen Erding, die sicherlich zu den Top-Teams der Liga zählen, aber gerade durch zahlreiche verletzte und erkrankte Spieler förmlich auf dem Zahnfleisch gehen, präsentierten sich die Buchloer vor allem Offensiv richtig stark und auch deutlich zielsicherer als noch am Freitag. Der verdiente Lohn war somit der sechste Sieg im sechsten Auswärtsspiel, der die Piraten als stärkstes Auswärtsteam der Bayernliga momentan sogar auf Platz 4 der Tabelle hievt, die aber durch die zahlreichen Spielausfälle aktuell aber auch ziemlich verzerrt ist.
Während die Buchloer am Freitag gegen das Schlusslicht Ulm noch enorme Ladehemmungen vor dem gegnerischen Tor hatten, war man im Erdinger Rund von Beginn an voll da. Und so dauerte es gerade einmal knapp drei Minuten, ehe Simon Beslic – nach starker Vorarbeit von Michal Petrak – der Führungstreffer gelang. Auch danach blieben die Piraten die spielbestimmende Mannschaft, die mit aggressivem Forechecking die Gastgeber immer wieder unter Druck setzten und in Bedrängnis brachten. Und so war der zweite ESV-Treffer fast nur eine Frage der Zeit. Nicolas Neuber erzielte nach gut vier Minuten mit einem platzierten Schuss von der Blauen in den Winkel das 2:0. Anschließend hatte TSV-Schlussmann Thomas Mende weiterhin deutlich mehr zu tun als sein Gegenüber Johannes Wiedemann. Doch nach 10 Minuten musste auch dieser erstmalig hinter sich greifen, als Philipp Michl die Scheibe zum 2:1 über die Linie drückte (10.).  Wirklich aus dem Konzept brachte der Anschlusstreffer der Gastgeber die Pirates aber nicht, denn diese hatten auch bis zur ersten Pause offensiv deutlich mehr vom Spiel und konnten durch Christian Wittmann den alten Abstand wieder herstellen. Alleine vor Mende hatte Wittmann die Scheibe mit der Rückhand sehenswert zum 3.1 unter die Latte gesetzt (12.).
Auch im Mitteldrittel verbuchten die Buchloer anfangs ein klares Chancenplus. Aber ein weiteres Tor wollte zunächst nicht fallen, auch weil Schlussmann Mende mehrfach glänzend parierte. Und sollte sich die Weisheit bewahrheiten, dass wenn du die Dinger vorne nicht machst, du sie dir hinten fängst. Ausgerechnet in eigener Überzahl verkürzte Erding nach 28 Minuten, als der ESV klassisch ausgekontert wurde und Daniel Krzizok nach optimaler Vorarbeit von Sebastian Busch auf 3:2 stellte. Aber die richtige Buchloer Antwort folgte sofort – und das mit einem Doppelschlag: Noch im selben Überzahl lenkte – 26 Sekunden nach dem neuerlichen Erdinger Anschluss – zunächst Andreas Schorer einen Pass von Alexander Krafczyk zum 4:2 ins Tor (29.). Nur ganze 27 Sekunden später erhöhte Christian Wittmann mit seinem zweiten Treffer dann sogar auf 5:2. Aber die Hausherren kamen vor dem zweiten Seitenwechsel nochmals zurück. Wieder war Buchloe hinten kurzzeitig zu offen, sodass Michael Trox einen schön ausgespielten 2 auf 1 Konter eiskalt zum 5:3 verwertete (32.). Dieses Gegentor brachte die Buchloer nun etwas aus dem Spielrhythmus und man hatte Glück, dass eine doppelte Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer verstrich (38.).
Denn so konnten die Rot-Weißen zumindest mit einer Zwei-Tore-Führung ins Schlussdrittel gehen, in dem sich beide Kontrahenten zusehends neutralisierten und die beiden Torhüter stets auf der Hut waren. Während die Buchloer somit die Vorentscheidung verpassten und dann vielleicht etwas zu passiv wurden, kam nach 54 Minuten wieder richtig Spannung auf, als der starke Erik Modlmayr auf 5:4 verkürzte. Doch in den Schlussminuten verteidigten die Piraten clever und Lukas Brückner sorgte mit dem Empty-Net-Tor in der Schlussminute für die Entscheidung. Zwei Sekunden vor dem Ende vollendete Alexander Krafczyk dann sogar noch eine schöne Kombination zum 7:4 Endstand.
(ESVB/chs)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
ERSC Amberg Wild Lions – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung 

(BYL)  Verlängerung und Penaltyschießen sind in der laufenden Bayernliga-Hauptrunde noch nicht das Ding des EHC Klostersee. Am Sonntagabend unterlagen die Grafinger bei den Wild Lions des ERSC Amberg in der Overtime mit 2:3. Beim entscheidenden Treffer zugunsten der Gastgeber nach nur 18 Sekunden der Zusatzspielzeit haderte das Team um Kapitän Bernd Rische mit der Entscheidung beziehungsweise dem "Nicht-Eingreifen" der Unparteiischen in der Entstehung. Da wurde der Verteidiger der EHCler im Aufbau von den Beinen geholt, was den Ambergern eine "Drei-auf-Null-Situation" vor dem machtlosen Keeper Philipp Hähl bescherte. Vorwerfen mussten sich die Rot-Weißen, von den zahlreichen klaren Einschussmöglichkeiten in den Abschnitten zwei und drei nur ganze zwei genutzt zu haben.
Im Startdrittel lief zunächst alles nach Plan für die Mannschaft von Dominik Quinlan. Gleich im ersten Powerplay zappelte der Puck im gegnerischen Gehäuse, nachdem ein Distanzschuss unmittelbar vor dem ERSC-Torhüter noch abgefälscht wurde. Die EHCler waren tonangebend, doch eine kurze Phase der Unordnung in der eigenen Zone nutzten die Wild Lions zum Ausgleich. Amberg nahm den Schwung des Tores mit in den nächsten Durchgang, ohne jedoch wirklich torgefährlich zu sein. In der 28. Minute lagen die Klosterseer wieder vorne. Ein Schlenzer von der blauen Linie wurde kurz vor Timon Bätge erfolgreich abgefälscht.
Der Goalie der Wild Lions bewahrte sein Team mehrmals vor einem höheren Rückstand und hatte beim Pfostenschuss durch Nicolai Quinlan auch das Glück auf seiner Seite. Die Grafinger versäumten auch nach dem zweiten Pausentee einen weiteren Treffer. Nachdem sich die Hausherren etwas glücklich das 2:2 erarbeitet hatten, musste der EHC in der Schlussphase in Unterzahl das Remis verteidigen.
In der "Bonus-Time" stand Fortuna weiterhin auf Seiten der Wild Lions. Die gute Nachricht für die Klosterseer: Der gutgeschriebene Punkt reichte, um sich die Tabellenführung im Bayerischen Oberhaus zurückzuholen.
Am eigentlich freien Montag bittet Headcoach Quinlan seine Jungs zur lockeren Trainingseinheit, denn bereits am Dienstagabend (20 Uhr) geht es zum Nachholspiel nach Schweinfurt zu den Mighty Dogs.
(EHCK/pel)
  
    
TSVPeissenbergTSV Peißenberg
Miners mit Licht und Schatten am vergangenen Wochenende

(BYL)  Am Freitag stand das Topspiel gegen den TEV Miesbach auf dem Programm. Erster gegen Dritten. Eigentlich konnte man ein super Spiel erwarten, allerdings entwickelte sich diese Partie nicht so ganz ins positive, zumindest aus Sicht der „Miners“. Am Ende stand eine 1:4 Heimniederlage. Diese brachte aber Coach Kratzmeir nicht aus der Fassung. „Normal bin ich stinksauer nach so einer Niederlage, aber heute kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten die letzten Wochen immer wieder Probleme, mit fehlenden Spielern und konnten auch nie wirklich mit der gleichen Mannschaft auflaufen. Das Klostersee-Doppel hat uns auch einiges an Kraft gekostet und der Erfolg daraus stand über allem was man gegen diese Mannschaft erwarten konnte.“
Es hieß also Mund abwischen und am Sonntag wieder in die Erfolgspur finden.
Großes Lob an dieser Stelle auch an alle Zuschauer, die den Weg am Freitag ins Stadion gefunden haben. 262 Zuschauer waren es, die ohne Murren, diese ganzen Tests, auf sich nahmen und sich, den Spaß am Eishockey nicht nehmen lassen wollten. Das macht es dem Verein auch leichter. Wir versuchen alles, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gestalten. Aber an die Auflagen, des Hygieneschutzkonzepts müssen wir uns leider halten. Deshalb mussten auch rund 50 Zuschauer, leider wieder nach Hause geschickt werden, die vorher keinen Test machen konnten. Trotzdem, auch an euch, ein großer Dank für euer kommen.
Am Sonntag ging es nach Geretsried. Die deutlich dezimierte Truppe der „Riverrats“ hatte es sehr schwer gegen die konzentriert spielenden „Miners“, den man die Niederlage vom Freitag nicht mehr anmerkte. Zwar ging man in der 5. Minute in Rückstand, Dominic Fuchs zog von der blauen Linie ab und traf zur Führung, für die Hausherren. Aber nur fünf Minuten später, glich Niko Fissekis zum 1:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.
Nach dem Ausgleich nahmen die Peißenberger das Ruder in die Hand und drückten dem Spiel sehr deutlich ihren Stempel auf. Es waren schon sehr viele Chancen dabei für die „Miners“, allerdings wollte die Scheibe nicht so recht ins Tor. Erst in der 30. Spielminute war es Dominic Krabbat mit der langersehnten Führung, für die Peißenberger. Chancen für Geretsried gab es nur wenige. Die konnte aber der sehr stark haltende Jonathan Kornreder, der heute seine Gelegenheit bekam, allesamt gut parieren und machte einen sehr guten Job.
Die „Miners“ können doch noch Überzahl.
Man glaubt es kaum, wenn man es mit viel Humor nimmt. Aber das 3:1 durch Tomas Rousek, war im Powerplay und obendrein noch sehr schön herausgespielt, mit Sinan Ondörtoglu, in der 46. Minute.
Das war auch der Brustlöser für die Peißenberger, klar hatte man viele Chancen, aber im Eishockey will eine Führung, mit einem Tor, nichts heißen.
Endgültig war die Messe mit dem 1:4 durch Simon Sendl gelesen. Dank der großartigen Vorarbeit von Maxi Brauer, der den freistehenden Sendl in der Mitte sah.
In der letzten Spielminute des Spiels mussten die „Miners“ noch den zweiten Gegentreffer schlucken, der aus einem 5gegen3 Powerplay für die Geretsrieder entstand.
Klar versuchte Geretsried, jetzt noch einmal alles und nahm den Torhüter vom Eis.
Dies, nutzte Niko Fissekis mit dem Empty Net Goal zum 2:5 Endstand für die Jungs, von der Ammer.
Wir bleiben weiterhin fokussiert und gehen auch ganz normal in die nächste Woche mit der Vorbereitung auf Freitag. Klar wissen wir, dass vermutlich die 1000er Grenze fallen wird in der kommenden Woche, aber wir wollen jetzt einfach positiv bleiben und hoffen sehr auf den Inzidenz-Gott, der diesen Wert nicht noch weiter steigen lässt. Sollte dieser Wert aber die 1000er Grenze überschreiten, werden wir euch in der kommenden Woche mit weiteren Infos zur Situation auf dem Laufenden halten.
(TSVP/as)
  
    
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Das Potential ausschöpfen

(BYL)  11.Spieltag – Nachholspiel gegen den EHC Klostersee – am Dienstag den, 30. November um 20.00 Uhr, gilt es die positive Energie aus dem 8:1 Heimsieg über Königsbrunn und dem 0:6 Auswärtssieg in Pfaffenhofen mitzunehmen und dem Aufstiegsfavoriten aus Klostersee Paroli zu bieten. Mit den drei Siegen in Serie, werden die Mannen um Headcoach Andreas Kleider in die Nachholpartie gehen. „Klostersee ist natürlich ein sehr harter Gegner, aber es ist immer gut sich mit solchen Top-Mannschaften zu messen. Da sieht man dann auch, wo man aktuell steht und was man vielleicht verbessern muss.“, freut sich Alex Asmus auf den Tabellenführer. Der durchaus weiß, dass es auch für Klostersee keine leichte Aufgabe im Icedome wird: „Wir sind gerade in einer sehr guten Form. Wenn wir weiterhin unsere Leistung abrufen, bin ich zuversichtlich, dass Klostersee kein leichtes Spiel gegen uns haben wird und wir entsprechend was zählbares mitnehmen können!“ Das dies trotz der gegenwärtigen Auwärtsstärke von Klostersee, aktuell 5 Siege aus 7 Spielen in der Fremde, keine leichte Aufgabe wird, ist sich auch Marketingleiter Stefen Reiser bewusst: „Wir gehen als Underdog in die Partie, haben vor der Saison unseren Kader sehr stark auf jung, wild und einheimisch umgestellt. Das wir dennoch in der Lage sind gegen Klostersee zu Punkten, dass haben wir in den vergangen spielen schon bewiesen“.  Mit 36 Punkten nach 14 Partien ist der EHC Klostersee aktuell das Maß aller Dinge in der Bayernliga. Zudem erzielten die Grafinger im Schnitt über fünf Tore pro Partie – ein Spitzenwert in der Bayernliga. Sein vergangenes Heimspiel gewann der EHC mit 5:4 gegen den ESC Dorfen, musste aber am Sonntag in Amberg mit einer 3-2 Niederlage nach Verlängerung wieder zurück nach Grafing fahren.
Das es für die Dogs in den nächsten Wochen besonders fordern wird, weiß Andreas Kleider. Jetzt ist es vor allem, die Belastung entsprechend zu steuern. „Wir werden am Montag Abend trainieren, aber  der Fokus liegt hier definitiv auf regenerieren! Klostersee ist eine ganz andere Mannschaft wie zuletzt Pfaffenhofen. Hier müssen wir defensiv gut stehen. Pfaffenhofen hat nicht unbedingt schlecht gespielt, aber die Effizienz war entsprechend ausbaufähig. Wenn wir dann eben nicht entsprechend Verteidigen, können Mannschaften wie Klostersee aus wenigen Chancen entsprechen Kapital schlagen.“ Gleichzeitig hat der auch mahnende Worte an seine Mannschaft: „Wir müssen unsere Aufgaben weiterhin entsprechend erledigen. Wenn jetzt einer meint, nur weil wir 3 Spiele am Stück gewonnen haben und können entsprechend entspannt in die Partie gehen, dem werde ich entsprechend diesen Gedanken austreiben!“ Ob der EHC Klostersee am Dienstag Abend mit Bestbesetzung die Reise nach Unterfranken antritt, ist aktuell unklar. Das aber Spiele gegen dezimierte Mannschaften nicht unbedingt eine Garantie für einen Sieg sind, durften die Dogs in der Saison schon bereits 2 Mal selbst feststellen.
Zuletzt fehlten Leon Pöhlmann, der durch Anton Hesselbach vertreten wurde und so entsprechend Bayernliga-Luft schnuppern konnte, und Marcel Grüner. Ob beide am Dienstag wieder mit am Bord sind, wird sich kurzfristig entscheiden. Beide werden zur Sicherheit geschont, um eine größere Verletzung zu vermeiden.
(ERVS/imd)


schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
SHUTOUT FÜR BENEDICT ROSSBERG & 6 PUNKTE WOCHENENDE

(BYL)  Den konnte sich der Schweinfurter Goalie mit einer starken Leistung zum ersten Mal in dieser Saison beim 0:6-Auswärtssieg gegen den EC Pfaffenhofen sichern. Auch Trainer Andreas Kleider war stolz auf seine Jungs: „Das war eine richtig gute Leistung von der Mannschaft – vom ersten bis zum letzten Spieler. Wir waren defensiv gut gestanden und haben uns in Schüsse geschmissen.“
Durch einen Rückhandschuss von Alexander Asmus gingen die Mighty Dogs in Überzahl wieder früh mit 0:1 in Führung (7.). Zwei Minuten später hatten sie bereits die Chance auf 0:2 zu erhöhen, als Alexander Asmus auf Semjon Bär zurücklegte, dessen Schuss jedoch von Torhüter Nicola Henseleit geblockt wurde, bevor er Kevin Heckenberger am Pfosten erreichte. Nach einer schönen Kombination war dann aber Esbjörn Hofverberg rechtzeitig am Pfosten, um die Scheibe nach einem Schlagschuss von Lucas Kleider zum 0:2 ins Tor einzuschieben (12.). Vor der Drittelpause konnte sich Schweinfurt noch einmal bei Überzahl im Pfaffenhofener Drittel festsetzen, doch es blieb vorerst beim 0:2.
„Das zweite Drittel war insgesamt nicht gut von uns – wir haben zu viele teilweise auch unnötige Strafzeiten genommen, waren aber vorne brutalst effizient. Wir haben wichtige Tore geschossen, so dass Pfaffenhofen gar nicht ins Spiel gekommen ist.“, war Andreas Kleider froh, dass seine Mannschaft die eigenen Schwächen kompensieren konnte und mit einem Doppelschlag die Führung weiter ausbaute. Dylan Hood eroberte im gegnerischen Drittel den Puck zurück, passte zu Esbjörn Hofverberg, der Christian Masel das 0:3 auflegte (37.). Keine Minute später spielte sich Dylan Hood durch die Abwehr der Ice Hogs und versenkte die Scheibe zum 0:4 im Tor. Bereits zu Beginn des zweiten Drittel konnte Captain Semjon Bär seine Jungs auf dem Eis nicht mehr unterstützen, da sein linkes Eisen vom Schlittschuh keinen Schliff mehr hatte. Trotz großer Bemühungen – auch Seitens des EC Pfaffenhofen -, konnte Bär nicht mehr eingreifen. Trotz seines Ausfalls hat Semjon Bär beste Laune: „Es macht immer mehr Spaß! Man sieht an den Ergebnissen, wie die Jungs füreinander brennen! Wir führen 5-0 und da wird sich noch in die Schüsse geworfen. Genau so wollen wir weitermachen!“
Im letzten Spielabschnitt legte Dylan Hood noch zwei weitere Tore nach. „Die Jungs beginnen es zu verstehen, dass wir in jedem Spiel eine Chance haben. Wir müssen nur einfaches und intelligentes Eishockey spielen, an unserem System festhalten. Das Team ist noch und wir müssen weiterhin geduldig sein. Die jungen Spieler lernen schnell und treffen kluge Entscheidungen. Ich bin Stolz darauf, wie wir die letzten drei Spiele gespielt haben und wir wachsen als Team immer mehr zusammen.“, freut sich der kanadische Stürmer über seine heutigen drei Treffer.  Im Powerplay fand er eine Lücke und erhöhte auf 0:5 (47.), bevor er 4 Sekunden vor Spielende durch einen Alleingang noch für den 0:6 Endstand sorgte. „Das letzte Drittel war das beste Drittel, was die Kompaktheit der Mannschaft anging. Jedes Mal wenn Pfaffenhofen in Überzahl ein bisschen glänzte, konnten wir vorne gleich wieder einen Punkt machen und haben sie einfach zur Verzweiflung gebracht. Jetzt ist es wichtig, dass wir am Montag gut regenerieren. Wir werden Montag auch trainieren und uns für Dienstag auf Klostersee vorbereiten.“, legte Andreas Kleider direkt nach der Partie den Fokus auf das nächste Heimspiel. Denn der EHC Klostersee ist für das Nachholspiel bereits am Dienstag, den 30.11.2021, zu Gast im Icedome. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
(ERVS/imd)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Serie ohne Pflichtspiel-Niederlage reißt nach 995 Tagen

(BLL)  Fünf Tage nach dem Hinspiel beim EV Fürstenfeldbruck begegneten sich die Wanderers und die „Crusaders“ am vergangenen Freitag zur Neuauflage bzw. Teil 2 des Derby-Klassikers. Die Partie brachte einige Parallelen zum ersten Aufeinandertreffen. Im ersten Drittel übernahmen Kapitän Quirin Reichel und sein Team vom Bully an das Zepter und hatten über weite Strecken mehr vom Spiel als die Gäste. So richtig zwingend wurde man letztlich aber nur einmal in Person von Michael Fischer, der nach Vorlage von Stefan Sohr und Michael Dorfner zur 1:0 Führung verwandelte. Im zweiten Spielabschnitt nahm Tempo und spielerische Qualität auf beiden Seiten zu, so dass die knapp 200 Zuschauer im Polariom ein spannendes und intensives Duell der Landkreis-Rivalen sahen. Auch Schwarz-Gelb wurde in seinen Offensivaktionen deutlich zwingender als noch vor dem ersten Pausentee und netzte durch Konstantin Kolb, der nach wochenlanger Verletzungspause in die Mannschaft zurückkehrte, und Verteidiger Marco Berger, der sich ein Herz fasste und von der Blauen einfach mal abzog, zum 3:0 ein. In den letzten 20 Minuten neutralisierten sich die Gemüter und Fürstenfeldbruck warf nochmal alles nach vorne, mit Erfolg. Binnen weniger Minuten schrumpfte der Vorsprung der Hausherren bis auf ein Tor. Als die Brucker dann kurz vor Spielende den Goalie für einen sechsten Feldspieler zogen, war es erneut Michael Fischer, der mit seinem Schuss ins leere Gehäuse alles klar machte. Nach Schlusspfiff feierten Team und Fans einen 4:2 Arbeitssieg gegen tapfer kämpfende Gäste von der Amper.
Jede Serie reißt irgendwann. Das mussten auch die Wanderers am Sonntag bei ihrem Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen schmerzhaft erfahren. Nach der 7:2 Niederlage am 09. März 2019 im zweiten Spiel des Playoff-Halbfinals gegen den EV Mittenwald war es seither die erste Pleite in einem Pflichtspiel. Die Unterallgäuer waren von Beginn an hellwach und zeigten ein temporeiches und schnörkelloses Eishockey. Es waren gerade einmal 30 Sekunden gespielt, da erzielten die Gäste nach einer perfekt ausgespielten 3 auf 1 Aktion das frühe 0:1. Wenige Minuten später folgte das zweite Tor in Folge eines platzierten Handgelenkschusses. Die Germeringer bäumten sich auf und kamen durch Marcus Mooseder zum schnellen Anschlusstreffer. Danach übernahmen die „Wölfe“ wieder die Spielkontrolle und schafften noch vor der ersten Pause das nicht unverdiente 1:3. Im Mitteldrittel agierte das Team von Interimscoach Daniel Menge nur wenig auffälliger. Einfache Pässe erreichten nicht den Mitspieler, der Spielaufbau stockte meist schon in der neutralen Zone und in der Offensive mangelte es an Kreativität und Abschlussstärke. Trotzdem ließ man sich mit dem torlosen Mittelabschnitt alle Möglichkeiten offen, nochmal ins Spiel zurückzukommen. Im Schlussabschnitt kreierten die Hausherren noch die ein oder andere Chance, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Gästegoalie Benedict Schaller. Im Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten, die ein kompaktes und aggressives Forechecking boten, brachte man Schwarz-Gelb an diesem Abend zum Verzweifeln. Kurz vor Ende der Partie gelang Bad Wörishofen noch das 1:4, welches das Spiel endgültig entschied. Germering gratuliert den „Wölfen“ zu einer geschlossenen und kämpferischen Mannschaftsleistung. Für Quirin Reichel und Co. war an diesem Abend nicht mehr drin. Abhaken und weiter geht’s!
Am kommenden Freitag absolviert Schwarz-Gelb sein erstes von insgesamt vier coronabedingten Nachholspielen. Gegner ist, wie bereits am Sonntag, der EV Bad Wörishofen. Auch wenn beide Partien am vergangenen Wochenende verloren gingen, so treffen Quirin Reichel und sein Team auf eine Mannschaft, die drei von sechs Auftritten vor heimischem Publikum für sich entscheiden konnten. Als aktueller Tabellensechster hat man sowohl zur Ligaspitze als auch zum Tabellenkeller nur wenige Punkte Vorsprung. Man ist also in Schlagdistanz, um mit dem ein oder anderen Sieg noch einen gewaltigen Sprung zu machen. Angeführt von Kapitän Franz Schmidt, der seit mittlerweile fünf Jahren wieder das Trikot der Unterallgäuer überstreift, gehören Michal Telesz und Christoph Heckelsmüller zu den Topscorern in der laufenden Landesliga-Spielzeit. Die „Wölfe“ haben eine ausgezeichnete Moral, hat man doch im bisherigen Saisonverlauf schon den ein oder anderen Rückstand egalisieren bzw. drehen können. Ein begnadetes Kämpferherz gepaart mit Erfahrung und spielerischer Qualität in der Offensive. Zu was Bad Wörishofen im Stande ist zu leisten, hat Germering schmerzlich im Hinspiel spüren müssen. Man wird ein komplett anderes Gesicht zeigen müssen, um die Chance auf eine Revanche zu wahren. Auf den EVG wartet ein echter Charaktertest. Man darf gespannt sein, wie das Team nach der ersten Saisonniederlage zurückkommt.
Das Spitzenspiel der beiden Topteams in der Spielgruppe 2 erwartet die Fans der Wanderers und des SC Reichersbeuern zwei Tage später im Polariom. Die beiden stärksten Mannschaften der Liga treffen aufeinander. Die letzten beiden Begegnungen gewann der EVG am Ende knapp mit nur einem Tor Unterschied. Mitte Oktober im Hinspiel zwang Reichersbeuern die Münchner Vorstädter um ein Haar in die Overtime. Die Truppe von SCR-Coach Thomas Gams kann zu jedem Zeitpunkt in der Partie zulegen und zurückkommen, egalisierte man im damaligen Match einen zwischenzeitlichen 1:3 Rückstand binnen einer Minute zu einem 3:3. Ein Alleingang von Dennis Sturm war es, der Schwarz-Gelb letztlich doch noch den Sieg und die vollen drei Punkte brachte. Seit der Niederlage schwebt der Traditionsverein aus dem Tölzer Land auf einer ununterbrochenen Erfolgswelle ohne Punktverlust. Man stellt die beste Defensive der Liga, nur in der Offensive sind die Wanderers noch eine Schippe effektiver. Auf die Zuschauer wartet folglich ein interessantes und hart umkämpftes Kräftemessen, das große Spannung und viel Qualität über die vollen 60 Minuten verspricht. Reichersbeuern brennt auf die Revanche, Germering möchte sich auch im zweiten Duell keine Blöße geben, als Sieger vom Eis gehen und die Tabellenführung ausbauen.
(EVG/fh)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten

(BLL)  Im achten Saisonspiel konnten die Falcons endlich ihren ersten Sieg einfahren. Am Sonntag Abend bezwangen die Pfrontener auswärts mit 1:4 (0:2/1:1/0:1) die Crusaders des EV Fürstenfeldbruck. Die Vorzeichen waren alles andere als gut, denn Pfrontens Trainer Josi Richter musste neben Mannschaftskapitän Sebastian Weixler, auch auf Timo Stammler, Johannes Albl, Maxim Polkovnikov, Florian Lipp, Markus Güßbacher, Robin Wiedmann sowie den Langzeitverletzten Lukas Hruska verzichten. Wieder einmal halfen eine Vielzahl der Spieler der U20 aus. Die Falcons fanden dennoch gut ins Spiel und konnten in der 7. Minute durch Benjamin Gottwalz (Friedl/Matejka) in Führung gehen. Nur 41 Sekunden später waren es dieselben Spieler die auf 0:2 erhöhen konnten. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel dauerte es keine zwei Minuten und die Hausherren konnten durch Schildhabel, Kresimir auf 1:2 verkürzen. Die Falcons ließen sich durch den Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen und stellten in der 27. Minute durch Thomas Böck den alten Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt erhöhten die Crusaders den Druck auf das Pfrontener Tor, doch die Defensive um Torhüter Maximilian Dempfle ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Den Schlußpunkt setzte dann Filip Matejka, der seine starke Leistung mit dem Treffer zum Endstand von 1:4 krönte. Somit stand der erste Saisonsieg fest und die Falcons konnten den Abstand zu den vor ihnen liegenden Mannschaften aus Bad Aibling und Schliersee/Miesbach verkürzen.
(EVP/jk)
  
    
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Bisons ziehen Spitzenreiter den Stachel - 10:3 Heimsieg!

(RLSW)  Am Sonntag haben die Bisons ihre Hörner sehr deutlich gezeigt. Der mit drei Reihen angereiste Tabellenführer wurde sprichwörtlich degradiert und musste die erste Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen.
Zweibrücken war ohne ihren gesetzten Torhüter angereist, der auf Grund der geltenden 2G + Regeln in Baden-Württemberg nicht mitfahren durfte. Ansonsten konnte der Trainer der Hornets fast auf den gesamten Kader zugreifen.
Gut fünf Minuten war es ein gleichwertiges Abtasten mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Eine schöne Kombination von Miroslav Vasilev und Leon Rausch sorgten für das 1:0 und der Beginn des Kantersieges der Goldstädter. Auch der zweite Treffer der Begegnung landete hinter dem Schlussmann der Hornets im Tor. Erneut war es Leon Rausch, diesmal allerdings im Alleingang (2:0). Keine Minute später ein Aufbäumen der Gäste und das 2:1 durch Dustin Bauscher (2:1). Aber die Bisons ließen sich nicht einschüchtern und trafen nur wenige Sekunden später zum 3:1. Michael „Kicki“ Kick hatte in Überzahl den alten Abstand wieder hergestellt. Aber auch dieser Treffer der Bisons konnte von den Hornissen noch beantwortet werden. Erneut war es Dustin Bauscher, der seine Farben weiter im Spiel gehalten hatte (3:2). Das kurz vor Ende des Drittels erzielte 4:2 durch Martin Juricek zeigte aber die Überlegenheit der Hausherren und die Probleme bei den Gästen. Den schnellen und präzisen Attacken der Bisons hatten die Gäste aus der Rosenstadt nicht viel entgegen zu setzen.
Nach acht Minuten im Mittelabschnitt war es der schnelle Leon Rausch, der das 5:2 für seine Bisons erzielte. Eine letzte Gegenwehr der Mannschaft der Hornissen sorgte für den letzten Treffer auf Seiten der Gäste (5:3). Keine Minute dauerte es bis Pforzheim die richtige Antwort gab. Miroslav Vasilev erhöhte sehenswert auf 6:3. Zwei Minuten vor dem nächsten Pausentee brachte Steffen Bischoff die gut 200 Fans der Bisons zum Jubeln. Ein schöner Schuss sorgte für das zwischenzeitliche 7:3.
Im Schlussakkord war der Wille der Hornets gebrochen, es wurde zwar noch einige Male versucht einen Angriff zu fahren, Pforzheim war aber Herr im Haus und sorgte mit dem 8:3 durch Miroslav Vasilev und das 9:3 durch Leon Rausch für klare Verhältnisse im Eissportzentrum!
Das letzte und nebenbei erwähnt sehr schöne Tor der Hausherren schoss Meiko Glück kurz vor Ende (10-3). Da hatten die Fans der Gäste das Eisstadion bereits verlassen, das Jubeln der begeisterten Fans der Bisons wird aber auch draußen noch zu hören gewesen sein.
So ließen sich die Bisons kurze Zeit später ergiebig von ihren Anhängern feiern und verkürzten so nebenbei den Abstand auf Platz eins auf drei Punkte mit nur einem Spiel weniger.
(CFRP/im)
  
    
blackeaglesreutlingenTSG Reutlingen
Spielabsage

(LLBW)  Das geplante Heimspiel am Sonntag gegen EKU Mannheim 1b ist von den Gästen mangels Spielern abgesagt worden. Ob die Ausfälle der Spieler coronabedingt sind, wissen wir nicht.
Das Spiel wurde verschoben auf den 27.02.22. Weiter geht es für die Black Eagles in der Landeliga am Samstag beim 1b-Team des ESC Hügelsheim.
(TSGR/mr)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler gewinnen in Neuss

(RLW)  Am Sonntagabend haben die Eisadler Dortmund das erste Spiel in der Hauptrunde beim Neusser EV mit 4:2 gewonnen. Trainer Waldemar Banaszak standen 15 Feldspieler und 2 Torhüter zur Verfügung und er konnte mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden sein.
Das Spiel nahm direkt Fahrt auf, und beide Mannschaften suchten ihr Glück in der Offensive. In der 4. Minute waren die Eisadler erfolgreich, denn auf Vorlage von Frederik Hemeier traf Kevin Thau zum 1:0. Die Neusser zeigten sich davon allerdings wenig beeindruckt und erhöhten den Druck auf das Tor der Eisadler. Nach 10 Minuten trafen die Hausherren, nach einem Fehler in der Dortmunder Abwehr, zum 1:1. Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe und beide Mannschaften konnten sich jeweils im Unter-/bzw. Überzahlspiel versuchen, ohne das aber ein weiterer Treffer fiel. Danach eine unglücke Entscheidung der Schiedsrichter, die eine Aktion von Oliver Kraft mit einer 2 Minuten Strafzeit belegten. Aber die Eisadler überstanden auch diese Strafzeit unbeschadet. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel waren es dann die Hausherren, die die Eisadler unter Druck setzten. EAD Keeper Brunnert dufte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, und zeigte die eine oder andere gute Parade. Die Eisadler kamen einfach nicht mehr ins Spiel und die Offensive hing irgendwie in der Luft. Die Neusser dagegen ärgerten sich selbst wahrscheinlich am meisten darüber, dass sie die Überlegenheit und das Chancenplus nicht zur Führung nutzen konnten. Nach 26 Minuten dann eine Strafzeit für die Neusser, und damit Überzahl für die Eisadler. Doch anstatt einem gutem Powerplay der Eisadler, konnte ein Neusser Stürmer im Konter nur per Foul gestoppt werden, mit der Folge Penalty für den NEV. Diesen Penalty allerdings hielt Lennard Brunnert, so dass es beim 1:1 blieb. Danach mussten die Hausherren ihrem hohen Tempo Tribut zollen und die Eisadler übernahmen nach und nach die Spielkontrolle. Ein tollen Pass von Til Lukas Schäfer aus dem eigenen Drittel nahm Ben Busch auf und ließ dem Neusser Torwart keine Chance; 2:1 für die Eisadler nach 34 Minuten. 
Mit dieser knappen Führung ging es dann in die zweite Drittelpause. 
Im letzten Drittel gab es dann direkt eine Strafzeit gegen Neuss, also erneut Überzahl für die Eisadler, doch das dritte Tor für die Gäste wollte noch nicht fallen. Stattdessen wieder Strafe für Dortmund, doch auch Neuss konnte keinen weiteren Treffer erzielen. In der Folge wurden die Beine der Neusser zwar schwerer, aber sie gaben sich nicht geschlagen. In der 48. Minute fiel aus Dortmunder Sicht dann der unglückliche 2:2 Ausgleich. Constantin Wichern hatte dann 7 Minuten vor dem Ende die große Chance das 3:2 zu erzielen, doch er zielte neben das Tor, also weiter 2:2. Zwei Minuten später machte es Dustin Demuth dann besser, denn er traf auf Vorlage von Kevin Thau zum 3:2 für die Eisadler. Dann wurde es richtig spannend, denn Niko Bitter bekam eine 2 Minuten Strafe, so dass die Dortmunder in Unterzahl waren. Doch die Abwehr stand sicher und verhinderte den Ausgleich, und das obwohl Neuss zusätzlich noch den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers ersetzte. Christian Gose erzielte dann in der letzten Minute mit einem Schuss ins leere Neusser Tor den 4:2 Endstand.
Fazit: Ein insgesamt verdienter Sieg für die Eisadler und damit ein erfolgreicher Start in die Hauptrunde.
(EAD/tb)
  
    
ehcbaerenneuwiedEHC Neuwied
Bären eröffnen die Hauptrunde siegreich

(RLW)  Der zehnte Saisonsieg in Folge ist unter Dach und Fach gebracht: Nach dem Gruppensieg in der Qualifikationsrunde blieb der EHC „Die Bären" 2016 auch zum Auftakt der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga West in der Erfolgsspur. Die Neuwieder gewannen im heimischen Icehouse gegen die Ratinger Ice Aliens mit 5:1 (1:0; 1:1; 3:0).
Wie sieht die taktische Ausrichtung aus, wenn einer Mannschaft nur elf Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen? Das Spiel einfach halten, das Tempo drosseln und darauf setzen, dass die Beine so lange wie möglich mitmachen. Die Gäste aus Ratingen waren mit einem Mini-Aufgebot ins Icehouse gekommen und hielten es wie beschrieben. Da kann man schnell einmal etwas unglücklich aussehen, wenn es trotz der personellen Vorteile und zu einem gewissen Teil auch vom Gegner aus dem Rhythmus gebracht, nicht gelingt den Hebel nicht so umlegen kann, wie gewollt. Janeck Sperling erzielte früh das 1:0 mit einem Schlagschuss (6.), aber richtig in Fahrt kam die Mannschaft von Leos Sulak diesmal nicht. Gleichzeitig verdiente sich Ratingen großen Respekt für seine Herangehensweise. Hinten engagiert und offensiv Nagelstiche setzend, besaßen die Gäste die eine oder andere gute Ausgleichsschance. Diesen erzielte in der 36. Minute Maximilian Bleyer, als in Neuwieder Überzahl zwei Ice Aliens konterten. Die EHC-Mannschaft ist (auch durch die Siege in den zurückliegenden Wochen) jedoch so gefestigt, dass sie diesen Dämpfer gut wegsteckte. Nur knapp zwei Minuten später holte Verteidiger Frederic Hellmann die Führung zurück.
Es passt zum Charakter eines Spiels, welches eine Mannschaft mit dünner Personaldecke bestreiten muss, dass mit fortgeschrittener Spielzeit die Luft dünner wird. So kam es im dritten Drittel, dass die Bären jetzt ihre Vorteile ausspielten und drei Tore zum am Ende deutlichen Heimsieg erzielten. Ein erfahrener Trainer wie Leos Sulak kann manchmal mit einer Positionsumstellung für frischen Wind sorgen. Wie der Spielberichtsbogen es später zeigen sollte, ging die Maßnahme auf, Maximilian Wasser und Björn Asbach in der ersten und zweiten Reihe zu tauschen. Will heißen: Wasser stürmte neben Nolan Redler und Matt Thomson, während Asbach an die Seite von Janeck Sperling und Luca Häufler rückte. Thomson (44.) und zweimal Redler (48., 50.) machten Neuwieds Dreier perfekt.
(EHCN/rw)
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Das letzte Aufgebot unterliegt in Neuwied

(RLW)  Zeigten die Spielerbänke der Ice Aliens am Freitag gegen Duisburg schon größere Lücken, verschlechterte sich die Lage am Sonntag noch einmal. Lediglich elf Feldspieler und ein Torwart liefen auf. Damit hatte die Mannschaft so gerade die erforderliche Mindeststärke (9 Feldspieler, ein Torwart) erreicht, auf dem Spielberichtsbogen fand sich jedoch kein etatmäßiger Ratinger Verteidiger. So ist es nicht verwunderlich, dass die Neuwieder Bären die Partie mit 5:1 gewannen.
Im ersten und zweiten Drittel hielten die Ratinger gut mit. Zwar gerieten sie in der 6. Minute in Rückstand, doch die defensive Spielweise ließ keinen weiteren Treffer zu. In der 36. Minute konnte Max Bleyer während eines Unterzahlspiels durch einen Konter ausgleichen, doch die Antwort kam prompt nur eine Minute später. Im letzten Spielabschnitt mussten die Männer von Andrej Fuchs der dünnen Personaldecke Tribut zollen. Die Kräfte ließen spürbar nach und die Gastgeber nutzen ihre Chancen. Bis zur 50. Spielminute erhöhten sie auf den Endstand.
Dieses Spiel brachte zwar keine Punkte, sagt aber nichts über die tatsächliche Stärke der Ratinger Mannschaft aus. Unter den gegebenen Umständen kann das Ergebnis gegen einen Mitfavoriten sogar noch als Erfolg gewertet werden.
(RIA/uh)
  
   
evbitburgeifelmoselbaerenBitburger ESV
Zweiter Heimsieg in Folge; Eifel-Mosel Bären gewinnen gegen Löwen Frankfurt mit 9:4

(HL)  Das Spiel der Bären gegen die Löwen aus Frankfurt hätte sicherlich den ein oder anderen Zuschauer mehr verdient gehabt. Allen die vor Ort waren, wurden am 1. Advent immerhin 13 Tore geboten.
Auf Seiten der Löwen startete Sandro Metzen (aus dem Nachwuchs der Bären) im Tor und er hatte bereits in den ersten Minuten einiges zu tun. In der 3. Minute musste er das erste Mal hinter sich greifen. Roderick Johnson traf auf Zuspiel von Marcel Hirsch zum 1:0 für die Bären. Der Jubel war gerade verhallt da stand es auch schon 2:0. Lukas Golumbeck traf in der 4. Minute. In einem kurzweiligen 1. Drittel dauerte es bis zur 15. Minute ehe weitere Treffer fielen. Lukas Föhr netzte gleich doppelt ein und es stand 4:0. Gerade einmal 16 Sekunden lagen zwischen beiden Treffern. Weitere Tore fielen erst im Mitteldrittel. Bastian Arend traf zum 5:0 (25.). Ein weiterer Doppelschlag durch Roderick Johnson (30.) und Marvin Wollmann (31.) sorgte für das zwischenzeitliche 7:0. Beide Teams wechselten nun ihre Goalies und in der 32. Minute kamen auch die Löwen aus Frankfurt auf die Anzeigentafel. Fabian Gebhard erzielte das 7:1. Doch es sollte noch besser kommen für die Löwen. David Kindereit (39.) traf zum 7:2. Im letzten Drittel waren gerade einmal wenige Minuten gespielt, als erneut Kindereit die Löwen auf 7:3 (44.) heranbrachte. Mit 2 Treffern stellte Ronny Hähnel auf 9:3 (52. und 59.). Den Schlusspunkt in diesem Spiel war aber den Löwen vorbehalten. Max Levin traf zum 9:4 Endstand (59.).
In einem kurzweiligen und fairen Spiel behielt das Team von Trainer Michal Janega am Ende verdient die Oberhand und holte die nächsten 3 Punkte. An dieser Stelle sei aber voller Respekt erwähnt, dass die Jungs aus Frankfurt, trotz weniger Spieler, nie aufsteckten und bis zum Ende fair und stark agierten. Umso ärgerlicher für die Gäste war die Verletzung von Niklas Keller, dem wir auf diesem Wege gute Besserung wünschen.
Für die Bären geht es bereits am kommenden Sonntag (5.12.21) zu Hause gegen Bad Nauheim weiter.
(BESV/mm)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Advent, Advent… Ab heute eBay-Trikotversteigerung Original-Wölfe-Trikots 2020/2021 unterm Hammer

(RLO)  Ab heute Sonntag, dem 28.11.21, um 19:36 Uhr und passend zur nun beginnenden Adventszeit im Erzgebirge können unsere Fans die Original-Trikots der Schönheider Wölfe bei eBay ersteigern, welche in der vergangenen Regionalliga Ost-Saison 2020/2021 zu unseren Meisterschaftsspielen getragen wurden. Die insgesamt 20 Auktionen laufen jeweils zehn Tage, in denen Ihr Euch das getragene Original-Trikot Eures Lieblingsspielers meistbietend oder per Sofortkauf sichern könnt.
Zu den Trikot-Auktionen geht’s hier -> https://www.ebay.de/usr/schoenheider_woelfe Es werden die Trikots aller unserer 20 Spieler aus der letzten Saison versteigert, welches jedes für sich ein Unikat darstellt und somit nur ein einziges Mal erhältlich ist. Ein unbedingtes Muss für echte Wölfe-Fans und Andenken-Sammler und zudem eine gute Gelegenheit, für Eure Liebsten ein echt einmaliges Weihnachtsgeschenk zu ergattern!
Da bekanntlich die letzte Saison aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen werden musste und somit eine Trikotversteigerung im Wolfsbau nicht möglich war, bieten wir Euch auf diesem Weg die Möglichkeit, an die begehrten Trikots zu kommen.
Mit Eurem Gebot/Kauf unterstützt Ihr zudem den Verein auch in finanzieller Hinsicht, da auch wir in der aktuell immer noch schwierigen Corona-Zeit auf sämtliche Hilfe angewiesen sind. Vorab schon einmal ein großes DANKESCHÖN und viel Spaß beim Bieten!
(SW/mg)
  
 
 
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