IHP NachrichtenSamstag 31.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag Abend und Halloween mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West und Regionalliga Nordost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen in Ingolstadt mit 5:3 (DEL) Die Eisbären Berlin können in der PENNY DEL einen weiteren Erfolg verzeichnen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend mit 5:3 beim ERC Ingolstadt durch. Damit behaupten die Eisbären nach dem ersten Saisonviertel die Tabellenführung in der DEL. Die Partie bildete für den Hauptstadtclub den Abschluss der traditionellen Charity-Aktion „Pink in the Rink“, eine Initiative für mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs. Die Eisbären spielten zum letzten Mal in ihren pinken Sondertrikots sowie den extra für diese Aktion produzierten pinken Burgermeister-Helmen. Diese originalen Trikots der Spieler, in denen die Eisbären alle DEL-Spiele im Oktober bestritten, werden nun für den guten Zweck versteigert. Die originalen Sonderhelme wurden bereits verauktioniert. Die Gäste waren im Startdrittel die bessere Mannschaft und erspielten sich eine Vielzahl guter Abschlussmöglichkeiten. So erzielte Leo Pföderl (12.) die Berliner Führung. In der Folge verpasste es der Hauptstadtclub, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Dann kam Ingolstadt durch Emil Wasenden (20.) kurz vor der ersten Pause doch noch zum Ausgleich. Im mittleren Spielabschnitt blieb es eine schnelle und intensive Partie, in der es zu zahlreichen Chancen auf beiden Seiten kam. Zunächst brachten Manuel Wiederer (28.) und Jean-Luc Foudy (30.) die Eisbären erneut in Front und stellten auf 3:1 für die Berliner. Die Schanzer steckten jedoch nicht auf und konnten durch Abbot Girduckis (35.) sowie Riley Barber (39./PP1) im Powerplay abermals egalisieren. Das Schlussdrittel war dann erst einmal von der defensiveren Spielweise beider Mannschaften geprägt. Zwingende Torchancen blieben zunächst Mangelware. Dann brachte Eric Hördler (49.) Berlin mit seinem ersten Saisontreffer erneut in Führung. In der Schlussphase warfen die Gastgeber dann noch einmal alles nach vorne. Der vermeintliche Ausgleichstreffer mit einem zusätzlichen Ingolstädter Feldspieler auf dem Eis wurde aber von den Schiedsrichtern nach dem Videobeweis wieder aberkannt. Wenige Sekunden vor Spielende traf Freddy Tiffels (60./EN) dann ins leere Ingolstädter Tor zum 5:3-Endstand. Die Eisbären Berlin sind bereits am Sonntag, den 1. November wieder im Einsatz. Im letzten Spiel vor der anstehenden Länderspielpause kommt es zum DEL-Klassiker gegen die Adler Mannheim. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr in der Uber Arena. Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Es war eine gute Partie beider Mannschaften. Im Startdrittel haben wir gut gespielt. Die erste Phase des mittleren Spielabschnitt hat mir besonders gut gefallen. Während der Vier-gegen-Vier-Situation haben wir dann das Momentum verloren und direkt im Anschluss einen Gegentreffer kassiert. Kurz darauf konnte Ingolstadt dann noch den wichtigen Powerplaytreffer zum erneuten Ausgleich erzielen. Im Schlussdrittel haben dann beide Teams gut gespielt und alles für den Sieg gegeben. Wir konnten dann den entscheidenden Treffer erzielen. Wir finden aktuell Wege, um Spiele zu gewinnen. Für mich persönlich war es ein besonderes und nervenaufreibendes Spiel. Ich hatte eine tolle Zeit in Ingolstadt und habe hier viele Freunde gefunden.“ Eric Hördler (Stürmer Eisbären Berlin):„Es war ein sehr intensives und schnelles Spiel, in dem es hin und her ging. Wir haben gut dagegengehalten und wichtige Treffer erzielt. Es macht unglaublich viel Spaß zusammen mit Leo Pföderl und Manuel Wiederer in einer Reihe zu spielen.“ Endergebnis ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin 3:5 (1:1, 2:2, 0:2) Aufstellungen ERC Ingolstadt: Stettmer (Williams) – Breton, Hüttl; Wasenden, Ellis; Ruopp, Appendino; Tropmann – Agostino, Abbandonato, Schmölz; Sheen, Powell, Barber; Keating, Pietta, Girduckis; Pul, Schindler, Vinzens – Trainer: Mark French Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Müller, Wissmann (C); Davidson, Smith; Geibel, Mik – Fontaine, Kirk, Ronning; Tiffels (A), Eder, Foudy; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Hördler, Wiederer, Pföderl – Trainer: Éric Dubois Tore 0:1 – 11:19 – Pföderl (Kirk, Fontaine) – EQ 1:1 – 19:30 – Wasenden (Schmölz, Agostino) – EQ 1:2 – 27:30 – Wiederer (Ronning, Geibel) – EQ 1:3 – 29:56 – Foudy (Tiffels, Smith) – EQ 2:3 – 34:34 – Girduckis (Sheen, Hüttl) – EQ 3:3 – 38:45 – Barber (Agostino, Powell) – PP1 3:4 – 48:55 – Hördler (Pföderl) – EQ 3:5 – 59:43 – Tiffels (Foudy) – EN Strafen ERC Ingolstadt: 8 (2, 2, 4) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (2, 4, 2) Minuten Schiedsrichter Christopher Schadewaldt, Zsombor Pálkövi (Tobias Schwenk, Jiri Ondracek) Zuschauer 4.247
Krefeld PinguinePinguine verlieren Derby (DEL) Vor ausverkauftem Haus spielen die Krefeld Pinguine lange gut mit, müssen sich am Ende aber mit 0:4 gegen die Kölner Haie geschlagen geben. Der Start in die Partie war auf beiden Seiten zäh. Kein Team konnte wirklich gute Chancen herausspielen. Die Pinguine brachten auch die erste Unterzahl gegen das beste Powerplayteam der Liga unbeschadet hinter sich. Im zweiten Drittel legten die Gäste aus der Domstadt gut los, brachten die Scheibe aber nicht im Tor von Juha Jatkola unter. Auf der Gegenseite hatte Tanner Kero die Riesenchance auf die Pinguine-Führung, scheiterte aber an Haie-Schlussmann Felix Brückmann. Auch im Mittelabschnitt brachten die Powerplayformationen beide Teams nichts Zählbares ein. Im Schlussdrittel gingen dann die Kölner durch einen Treffer von Händel in Führung (44.). Nach Check durch den Videobeweis lag kein Schlittschuhtor vor, das Tor zählte. Wenig später waren sechs Haie auf dem Eis, die Pinguine erhielten dadurch die Chance zum Powerplay. Anstelle des Ausgleichs fiel aber das 0:2. Frederik Storm entschied das Spiel mit seinem Shorthander bereits vorzeitig (49.). In der Folge nahm Thomas Popiesch den Torhüter vom Eis, doch ein Scheibenverlust des KEV bescherte Storm, der nur noch ins leere Tor einschieben musste, den Doppelpack (58.). In der 59. Minute erzielte Russell dann den 0:4-Endstand. Die Pinguine müssen im letzten Heimspiel vor der Deutschland Cup-Pause also eine bittere Niederlage hinnehmen. Am Sonntag geht es für die Seidenstädter gegen Schwenningen um wichtige drei Punkte, das nächste Heimspiel steht dann am 13. November gegen die Nürnberg Ice Tigers an. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Kölner Haie 0:4 (0:0, 0:0, 04) Tore: 0:1 (43:32) Händel (Aubry), 0:2 (49:00) Storm (Tyrväinen), 0:3 (57:18) Storm (Bokk, Kemiläinen), 0:4 (58:54) Russell (Noebels, MacLeod) Torschüsse: 25 – 27 Strafen: 4 - 4 Zuschauer: 8029 Pinguine Cheftrainer Thomas Popiesch: Glückwunsch an Köln. Wenn wir gegen Topmannschaften spielen, das haben wir in den letzten Wochen gesehen, egal ob das jetzt Köln war oder Berlin und München, sind wir in vielen Dingen gut dabei. Die Mannschaft arbeitet sehr konsequent und hartnäckig, aber im Endeffekt fehlt uns in den kritischen Situationen der gewisse Touch Kaltschnäuzigkeit, die Chancen zu nutzen, im letzten Drittel die Bandenzweikämpfe zu gewinnen und konstant das Spiel runterzuspielen. Wir werden natürlich solche Mannschaften nicht spielerisch beherrschen, sondern körperlich, und da war Köln heute, gerade im letzten Drittel, etwas besser gewesen. Das ist natürlich sehr ärgerlich, nach einem so engen Spiel mit einer Niederlage rauszugehen. Daraus müssen wir lernen. Die Spieler müssen lernen, der Coach muss lernen, und dann müssen wir schauen, dass wir die Kleinigkeiten, die notwendig sind, um solche Spiele zu gewinnen, dann richtig machen.
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt den Straubing Tigers (DEL) Der EHC Red Bull München verlor am 13. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 bei den Straubing Tigers mit 2:4 (1:1|0:0|1:3). Vor 5.635 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm erzielten Tobias Rieder und Lucas Thaler die Tore für den viermaligen deutschen Meister. Das nächste Match steht für die Red Bulls am Sonntag (1. November | 16:30 Uhr) zu Hause gegen die Nürnberg Ice Tigers auf dem Programm. Spielverlauf Die Tigers „kommen wie die Feuerwehr aus der Kabine“, hatte Veit Oswald vor der Partie prophezeit. Er hatte recht: Nach 20 Sekunden erspielten sich die Straubinger die erste Chance und machten weiter Druck. Die Münchner hielten zunächst dagegen, mussten kurz nach ihrer zweiten Unterzahl jedoch das 0:1 durch Stefan Loibl hinnehmen (8.). Die Red Bulls antworteten mit einem eiskalten Konter: Rieder verwandelte allein vor Tigers-Keeper Jakub Skarek mit der Rückhand zum 1:1 (11.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Zu Beginn des Mittelabschnitts bestürmten die Gastgeber wieder das Münchner Tor. Nach einigen Minuten fanden die Red Bulls aber zu ihrem Spiel, gewannen viele Zweikämpfe und drängten die Tigers häufiger in die Defensive. In einem ausgeglichenen Duell erarbeiteten sich beide Teams gute Möglichkeiten, weitere Tore fielen bis zur Pausensirene allerdings nicht. Bei der ersten Topchance des Schlussabschnitts verzog Münchens Brady Ferguson knapp (42.). Auf der anderen Seite machte es Linus Brandl besser und traf zum 2:1 für Straubing (44.). Die Red Bulls versuchten zurückzuschlagen, doch das nächste Tor erzielten die Tigers: Marcel Brandt traf in der 49. Minute zum 3:1. Die Mannschaft von Trainer Oliver David kämpfte vergeblich um den Anschlusstreffer. In Überzahl erhöhte Nicholas Halloran für die Niederbayern auf 4:1 (55.). In der Schlussphase verkürzte Thaler bei leerem Münchner Tor und sechs Feldspielern auf dem Eis auf 2:4 (59.), zu mehr reichte es nicht. Veit Oswald: „Es war eine ausgeglichene Partie. Am Schluss entscheiden Kleinigkeiten über den Ausgang. Im letzten Drittel war Straubing in den Zweikämpfen ein, zwei Prozent griffiger und hat ein Powerplay genutzt. Wir haben aber trotzdem ein gutes Spiel gemacht.“ Tore: 1:0 | 07:42 | Stefan Loibl 1:1 | 10:17 | Tobias Rieder 2:1 | 43:21 | Linus Brandl 3:1 | 48:11 | Marcel Brandt 4:1 | 55:00 | Nicholas Halloran 4:2 | 58:31 | Lucas Thaler Zuschauer: 5.635
Eispiraten Crimmitschau1:4! Eispiraten unterliegen Rosenheim - Adam McCormick erzielt den einzigen Crimmitschauer Treffer (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim mit 1:4 verloren. Damit kassierten die Crimmitschauer die vierte Niederlage in Folge. Adam McCormick erzielte den einzigen Treffer für die Westsachsen zum zwischenzeitlichen 1:3. Jussi Tuores konnte vor dem Gastspiel in der SPIE-Arena wieder auf Jarno Kärki, der zuletzt gesperrt fehlte, bauen. Auch Leon Schulz kehrte in den Kader der Westsachsen zurück. Dylan Wruck wurde unterdessen nicht rechtzeitig fit. Im Tor startete Kevin Reich. Früher Rückstand bringt Eispiraten aus dem Rhythmus Die Partie begann aus Sicht der Westsachsen denkbar ungünstig. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Maximilian Adam die Gastgeber mit einem überraschenden Distanzschuss aus dem eigenen Drittel mit 1:0 in Führung. Eispiraten-Goalie Kevin Reich sah dabei nicht glücklich aus. Die Starbulls blieben zunächst die aktivere Mannschaft und setzten Crimmitschau mit einem aggressiven Forechecking unter Druck. Dennoch fanden die Gäste zunehmend besser in die Begegnung. Leon Neiger und Noah Garthe kamen zu guten Abschlüssen, auch McCormick sorgte für offensive Akzente. Rosenheims Schlussmann Christopher Kolarz erwies sich jedoch als sicherer Rückhalt und entschärfte die Crimmitschauer Möglichkeiten. Als die Eispiraten gerade besser ins Spiel fanden, folgte der nächste Rückschlag: In der 17. Minute verwertete Lewis Zerter-Gossage einen Abpraller zum 2:0. Trotz guter Ansätze und eigener Chancen gelang den Westsachsen bis zur ersten Pause kein Treffer. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine. Ullman erhöht – McCormick bringt Hoffnung zurück Im Mittelabschnitt entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften kamen zu Abschlüssen, doch während die Eispiraten ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten, blieben die Rosenheimer vor dem Tor eiskalt. In der 34. Minute war Kevin Reich erneut machtlos: Erik Ullman traf aus der Halbdistanz zum 3:0 für Rosenheim. Kurz vor Ende des zweiten Drittels keimte bei den Gästen dann doch noch Hoffnung auf. Nach einer Strafzeit gegen Rosenheim nutzten die Crimmitschauer ihre Überzahl konsequent aus. Adam McCormick traf in der 40. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:3. Damit ging es erneut mit einem Zwei-Tore-Rückstand, allerdings mit einer neu entfachten Hoffnung in den Schlussabschnitt. Feser macht den Deckel drauf Die Hoffnung auf eine Aufholjagd erhielt allerdings früh einen Dämpfer. In der 43. Minute nutzten die Starbulls eine Überzahlsituation konsequent aus. Nach Unstimmigkeiten in der Crimmitschauer Defensive kam Ex-Eispirat Scott Feser an die Scheibe und erhöhte auf 4:1. Die Westsachsen versuchten zwar, eine Antwort zu finden, kamen aber nur selten zu längeren Druckphasen. Rosenheim verteidigte kompakt, fing viele Pässe ab und blieb mit schnellen Gegenstößen gefährlich. Kevin Reich und seine Vorderleute verhinderten dabei einen noch höheren Rückstand. Auch in den Schlussminuten gelang es den Eispiraten nicht mehr, entscheidend Druck aufzubauen. Selbst weitere Überzahlsituationen brachten nicht den erhofften Erfolg. Die Starbulls spielten ihren Vorsprung routiniert herunter und ließen keine spannende Schlussphase mehr zu. Torfolge (2:0, 1:1, 1:0): 1:0 Maximilian Adam (Kevin Marx Noren) 01:45 2:0 Lewis Zerter-Gossage (Kevin Marx Noren) 16:01 3:0 Erik Ullmann (Shane Hanna, Michael Musin) 33:05 3:1 Adam McCormick (Collin Adams, Noah Garthe) 39:06 – PP1 4:1 Scott Feser (Lukas Laub, Keaton Mastrodonato) 42:47 Zuschauer: 3.425
Düsseldorfer EGDEG besiegt auch Kassel – 2:1 nach Verlängerung! (DEL2) Die Düsseldorfer EG hat auch ihr Heimspiel gegen die Kassel Huskies gewonnen! Sie besiegte die Hessen mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Es war ein dramatisches und stets hochklassiges DEL2-Spiel zweier starker Teams, die unbedingt gewinnen wollten. Die mehr als 7.150 Zuschauer erlebten einen tollen Eishockey-Abend im PSD BANK DOME!
Heimniederlage gegen Bad Nauheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen empfingen am Freitagabend den EC Bad Nauheim in der JOYNEXT Arena. Personell musste Cheftrainer Bohuslav Šubr erneut auf mehrere Spieler verzichten. Janick Schwendener, Simon Karlsson und Tomas Sýkora fehlten verletzungsbedingt. Jacob Ficenec und Karl Gärtner waren für Leipzig im Einsatz, Ivan Komirist für die U20. Zudem stand Connor Korte nicht im Aufgebot. Sein Debüt für die Eislöwen feierte Förderlizenzspieler Carl Konze. Im Tor stand Fabian Hegmann. Die Gäste erwischten den aktiveren Start und prüften Hegmann bereits in den ersten Minuten mehrfach. Der Dresdner Schlussmann zeigte sich jedoch aufmerksam und verhinderte einen frühen Rückstand. Mit zunehmender Spieldauer fanden auch die Eislöwen besser in die Partie. Oliver Granz, Adam Helewka und Alec Ahlroth sorgten in der achten Minute für Gefahr vor dem Gästetor. Wenig später hatte Sebastian Gorcik nach einer sehenswerten Kombination die Führung auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Julius Schulte. Auch Carl Konze konnte bei seinem ersten Einsatz eine gute Möglichkeit nicht nutzen. In der 13. Minute erhielten Leon Bußmann und Gorcik jeweils zwei Strafminuten wegen übertriebener Härte. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der beide Torhüter ihren Kasten sauber hielten. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause. Die Eislöwen starteten druckvoll in den Mittelabschnitt und kamen durch Ryan MacKinnon und Gregory Kreutzer zu ersten Abschlüssen. In der 25. Minute belohnten sich die Hausherren. Tylor Spink bediente seinen Bruder Tyson, der zur 1:0-Führung traf. Auch danach blieben die Dresdner gefährlich. Erneut sorgten die Spink-Zwillinge für Torgefahr, doch Schulte verhinderte einen weiteren Treffer. In der 32. Minute erzielte jedoch Matt Marcinew den Ausgleich für die Gäste. Nur wenige Sekunden später nutzte Stephen Harper seine Chance und brachte Bad Nauheim in Führung. Die Eislöwen versuchten zu antworten und erspielten sich durch Ahlroth eine gute Möglichkeit. Auch eine anschließende Überzahlsituation blieb ungenutzt. Somit gingen die Dresdner mit einem 1:2-Rückstand in die zweite Drittelpause. Die Eislöwen kamen engagiert aus der Kabine und drängten auf den Ausgleich. In der 44. Minute hatte Helewka die große Chance zum 2:2, traf mit seinem Abschluss jedoch das Torgestänge. Auch in der Folge bestimmten die Dresdner über weite Strecken das Geschehen und setzten die Gäste zunehmend unter Druck. Suvanto, LeBlanc und Hendreschke sorgten für weitere gefährliche Aktionen, konnten die Defensive der Hessen jedoch nicht überwinden. Bad Nauheim blieb durch Konter gefährlich, doch die Dresdner Defensive konnte diese Situationen entschärfen. In der Schlussphase versuchten die Eislöwen noch einmal alles, fanden gegen die kompakt stehenden Gäste aber keine entscheidende Lücke mehr. Somit mussten sich die Blau-Weißen dem EC Bad Nauheim mit 1:2 geschlagen geben. Bohuslav Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin mit unserem Auftritt heute nicht zufrieden. Die Art und Weise, wie wir in die Partie gestartet sind, war nicht akzeptabel. Viele Dinge, die wir am vergangenen Wochenende gut gemacht haben, konnten wir heute nicht konstant über 60 Minuten abrufen. Wir hatten einen guten Start ins zweite Drittel, haben mit viel Energie gespielt und uns Chancen erarbeitet. Dann haben wir durch eigene Fehler die Gegentore ermöglicht. Bad Nauheim hat konsequent verteidigt und wir haben keinen Weg gefunden, den Ausgleich zu erzielen. Insgesamt war das heute nicht genug. Wir müssen daraus lernen und es am Sonntag besser machen.“
Starbulls RosenheimAdams Tor aus 45 Metern leitet 4:1-Heimsieg ein (DEL2) Im letzten Spiel des ersten Hauptrundenviertels empfingen die Starbulls Rosenheim die Eispiraten Crimmitschau. Beim ersten Auftritt des DEL2-Teams von der Mangfall nach der Trennung von Headcoach Jari Pasanen trug Jamie Bartman am Freitagabend die Verantwortung hinter der Bande. Er sah einen überzeugenden 4:1-Heimsieg einer von der ersten Minute an engagierten und spielfreudigen Starbulls-Mannschaft – und einen spektakulären Führungstreffer schon nach knapp zwei Minuten von Maximilian Adam. Dem bis auf Weiteres vom Assistenzcoach zum Chef aufgestiegenen Jamie Bartman stand für das Spiel des 13. Spieltags gegen Crimmitschau der komplette Starbulls-Kader zur Verfügung. Das Rosenheimer Line-up entsprach exakt jenem vom 4:0-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen die Memmingen Indians. Die Partie vor 3.425 Zuschauern in der SPIE-Arena begann spektakulär: Starbulls-Verteidiger Maximilian Adam zog aus der Mitte der eigenen Zone ab und der Puck zappelte knapp 45 Meter entfernt hinter dem verdutzten Gästekeeper Kevin Reich im Netz – nach 105 Sekunden lagen die Starbulls mit 1:0 vorne. Lewis Zerter-Gossage erzwang in der Schlussphase des ersten Drittels den zweiten Rosenheimer Treffer. Er legte zurück auf Kevin Marx Norén und staubte nach dem abgewehrten Schuss des Verteidigers reaktionsschnell ab (17.). Kurz zuvor hatte Lukas Laub bei einem Konter nach raffinierter Verzögerung nur ganz knapp verzogen. Crimmitschau spielte munter mit, hatte gute Chancen durch Stanislav Dietz, dessen Schuss knapp am linken Pfosten vorbeizischte (11.), und Leon Schulz, bei dessen Versuch die Starbulls Glück hatten, dass er noch neben das Tor abgelenkt wurde (18.). In beiden Situationen hatte Rosenheims Torwart Christopher Kolarz keinerlei Sicht und hätte daher nicht reagieren können. Gegen Leon Neiger parierte Kolarz bei einem Zwei-auf-eins-Gästekonter bravourös (13.). In der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts konnten Jordan Taupert für die Hausherren und Tim Lutz für die Gäste Alleingänge nicht in Torerfolge ummünzen. Der zunächst offene Schlagabtausch veränderte sich zu einer immer markanteren Rosenheimer Überlegenheit. Im Powerplay kreierten die Grün-Weißen permanenten Druck und kamen zu zahlreichen Großchancen. Auch im Fünf gegen Fünf hatten die Starbulls Oberwasser. Schließlich war es Erik Ullman, der einen sauberen Rückpass von Shane Hanna direkt nahm, aus der Halbdistanz ins lange Eck traf und über sein erstes Saisontor jubeln durfte – 3:0 (34.). Wie schon beim 1:0 stand die vierte Rosenheimer Sturmreihe mit Luigi Calce, Michael Musin und Johannes Achatz, die viele Wechsel bekam und durchgehend überzeugte, auf dem Eis. Danach konnte Christopher Kolarz die Westsachsen wieder öfter beschäftigen – und mit Anbruch der 40. Spielminute ihr erstes Überzahlspiel nutzen: Adam McCormick war mit einem satten Flachschuss von der blauen Linie erfolgreich. Sekunden zuvor hatte das Rosenheimer Torgestänge gegen Jarno Kärki gerettet. Mit Rückenwind und dem klaren Ziel, den 3:2-Anschlusstreffer zu erzwingen, starteten die Eispiraten ins Schlussdrittel. Collin Adams tankte sich mit einer feinen Finte durch, aber Torwart Kolarz verhinderte mit einer prima Reaktion den kontrollierten Abschluss. Eine unnötige Strafzeit, die sich Noah Garthe wegen Stockschlags in der Angriffszone einfing, stoppte die Offensiveuphorie der Gäste – und eröffnete den Gastgebern das zweite Powerplay, das sie in den vierten Treffer ummünzen konnten. Nach misslungener Klärung der Eispiraten verirrte sich der Puck zu Scott Feser. Der Rosenheimer Topscorer, der zur vergangenen Spielzeit aus Crimmitschau an die Mangfall gewechselt war, verzögerte kurz, ließ damit den Blockversuch von Emil Quaas ins Leere gehen und wuchtete die Scheibe unhaltbar ins linke obere Eck – 4:1 (43.). In der Folge mussten die Starbulls gleich dreimal zwei Unterzahlminuten überstehen. Das gelang teilweise mit richtig gutem Penaltykilling – Tomas Rubes hatte in Unterzahl gar die Großchance zum 5:1, hatte Gästekeeper Reich schon vernascht, brachte den Puck dann aber nicht im kurzen Eck unter (48.). Die Westsachsen bauten phasenweise aber auch großen Druck auf und Kolarz konnte sich mehrfach auszeichnen. Bei numerischer Ausgeglichenheit auf dem Eis ließ die sauber arbeitende grün-weiße Defensive aber keine nennenswerten Gästechancen mehr zu, sodass der verdiente Heimdreier nicht ansatzweise in Gefahr geraten konnte. Am Sonntag starten die Starbulls ins zweite Hauptrundenviertel. Beim Auswärtsspiel in Ravensburg wollen sie sich gegen die Towerstars für die knappe 2:3-Heimniederlage vom ersten Spieltag revanchieren. Spielbeginn in der CHG-Arena ist um 18:30 Uhr (Liveübertragung: www.sporteurope.tv). Am kommenden Wochenende pausiert die DEL2 wegen des Länderspiel-Turniers „Deutschland-Cup“.
Tölzer LöwenDrei Punkte am Kobelhang! (OLS) Angefeuert von einem Tölzer Fanbus holten sich die Tölzer Löwen beim EV Füssen alle drei Punkte. Nach einem starken ersten Drittel ließen die Buam nichts mehr anbrennen und gewannen mit 2:5 (0:3, 1:1, 1:1). Im ersten Drittel am Kobelhang hatten die Löwen den EVF fest im Griff. Durch ein sehenswertes Solo von Toms Prokopovics konnten die Buam früh in Führung gehen (6.). Nur kurze Zeit später schickte Julian Lautenschlager aus nächster Nähe das 2:0 aus Sicht der Kurstädter hinterher (8.). Die Hausherren hatten Schwierigkeiten, gefährlich ins Drittel zu kommen, hier und da gelang jedoch immer weider ein Schuss auf Enrico Salvarani. Der Tölzer Keeper fischte jedoch alles raus. Backup des Goalies war am Freitagabend Niklas Alpha aus der U20 des ECT, da Matthias Bittner in München gebraucht wurde. Im einzigen Powerplay des ersten Drittels donnerte Alex Grossrubatscher die Scheibe zum 3:0 Pausenstand per Direktabnahme ins kurze Eck (14.). Dem EVF gehörte der Start ins zweite Drittel. Immer wieder kamen die Hausherren durch und prüften Salvaranis Reflexe. Mit einer Strafzeit nahmen sie sich jedoch den Schwung wieder aus den Segeln. Kurz nachdem Füssen wieder komplett war, bediente Michael Keränen seinen finnischen Landsmann Piipponen perfekt zum 4:0 (33.). Wenig später gab es die erste Strafzeit gegen Bad Tölz. Axel Kammerer hatte vor der Partie vor dem starken Powerplay gewarnt und tatsächlich flog ein Schuss nach dem anderen in Richtung Salvarani. Der Goalie konnte noch alle Schüsse abwehren, bei gleicher Mannschaftsstärke hob Luc Slivnik den Puck allerdings kurzerhand über die Schulter zum ersten Treffer für die Gastgeber (39.). Nachdem die Löwen zu Beginn des Schlussabschnitts weitere zwei Minuten in Unterzahl überstanden hatten, wurde in den Offensiv-Modus geschalten. Insbesondere vom ersten Block ging ständig Torgefahr aus. Im eigenen Powerplay gelang Julian Lautenschlager nach einem Abpraller das fünfte Tor für Bad Tölz (49.). Die nächsten Minuten war die Partie recht ausgeglichen. Aufgrund einer Unachtsamkeit beim Spielaufbau erzielte Daniel Jun noch das 2:5 für die Allgäuer (57.) ehe die Sirene das Spiel beendete.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC zwingt nach hartem Fight die Erding Gladiators in die Knie (OLS) Ein packendes Eishockeyspiel erlebten die 1.334 Zuschauer am Freitagabend in der Stadtwerke Erding Arena. Dabei holte das Team von Headcoach Casey Fratkin mehrmals einen Rückstand auf und bezwang am Ende die heimischen Gladiators in einer umkämpften Partie mit 4:6. Der Deggendorfer Cheftrainer sah sich vor dem Duell mit den Oberbayern erneut einer stark veränderten Personalsituation gegenüber. Zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler, Marcel Pfänder, Niclas Focks und Silvan Heiß kamen noch Sebastian Graf, Niklas Pill und Thore Weyrauch hinzu. Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber stand heute ebenfalls nicht zur Verfügung. Zach Kaiser kehrte hingegen wieder in den Kader zurück. Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften taten sich die Deggendorfer schwer mit der aggressiven Spielweise der Gladiators. Die logische Konsequenz war das 1:0 durch Leon Sivic in der siebten Minute. Der DSC blieb offensiv zwar bemüht, allerdings waren es die Hausherren, die die Tore machten. Erdings Markus Eberhardt tankte sich in der elften Minute durch und traf unbedrängt zum 2:0. Doch die Deggendorfer ließen sich davon erst einmal nicht aus der Ruhe bringen und kamen in der 17. Minute durch Ty Jackson im Powerplay auf 2:1 heran. Die Freude über den schnellen Anschlusstreffer blieb jedoch nicht lange von Bestand, denn Gladiators-Angreifer Pascal Steck stellte knapp eine Minute später den alten Abstand wieder her. Im zweiten Abschnitt kam der DSC dann deutlich druckvoller aus der Kabine und kam in der 24. Minute auf 3:2 heran. Erdings Keeper David Zabolotny konnte den Schuss von Petr Stloukal nicht festhalten und Dylan Jackson verwertete den Abpraller zum zweiten Deggendorfer Treffer des Abends. Das Momentum schwappte nun in Richtung der Niederbayern, die in den folgenden Minuten auf den Ausgleich drückten – und in der 32. Minute war es schließlich passiert. Erneut gab es einen Abpraller vor dem Tor von David Zabolotny und Julian Elsberger schaltete am schnellsten und schob ein zum 3:3. Daraufhin boten sich Torchancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten im Mittelabschnitt jedoch nicht mehr fallen. Im Schlussdrittel starteten die Deggendorfer mit der erstmaligen Führung: Manuel Edfelder brachte den Puck einfach mal Richtung Tor und überraschte damit Zabolotny, der den Puck zum 3:4 passieren ließ. Als Petr Stloukal drei Minuten später im Powerplay zum 3:5 traf, schien die Partie zu Gunsten des DSC zu kippen. Doch die Erdinger kamen noch einmal zurück und verkürzten in der 51. Minute durch Olivier Pouliot auf 4:5. Als Ondrej Pozivil in der 56. Minute wegen eines Checks von hinten vorzeitig unter die Dusche musste, wurde die Luft für die Deggendorfer mehr als dünn. Doch mit viel Einsatz und Leidenschaft überstand man auch die letzten Minuten und Jan Bednar traf in der 60. Minute ins mittlerweile verwaiste Erdinger Tor zum 4:6 Endstand. Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EV Füssen. Für die Allgäuer ist die bisherige Saison ein großes Auf und Ab. Zwar gab es zwei Siege in den letzten fünf Partien zu bejubeln, jedoch wurden die vergangenen drei Spiele wiederum allesamt verloren. Welches Gesicht der Tabellenzwölfte am Sonntag an den Tag legt, ist damit ein großes Fragezeichen. Gegen den Deggendorfer Mitkonkurrenten aus Bad Tölz unterlag der EVF am Freitagabend deutlich auf heimischem Eis mit 2:5. Spielbeginn am Sonntagabend in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.
ESV KaufbeurenSehenswerter Penaltyschuss von Max Oswald sichert dem ESVK zwei Punkte (OLS) Am 14. Spieltag waren die Joker bei den Lindau Islanders zu Gast. Der ESVK musste dabei auf den erkrankten Eero Elo verzichten. Im Tor stand Nikita Quapp. Die Lindauer kamen mit viel Dampf aus der Kabine. Ihnen war anzumerken, dass sie die Kaufbeurer von Beginn an unter Druck setzen wollten. Das gelang ihnen in den ersten Minuten auch immer wieder. Der ESVK fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und nutzte schließlich einen Fehler der Islanders im Spielaufbau zur Führung. Max Renner eroberte die Scheibe, umspielte die Lindauer Abwehr und legte sie Sami Blomqvist perfekt auf. Der Topscorer musste nur noch einschieben. Kurz darauf legten die Joker den zweiten Treffer nach: Tomas Schwamberger lenkte die Scheibe zum 0:2 über Torhüter Daniel Filmonow hinweg ins Tor. In der Folge hatten die Joker weitere gute Chancen und hätten durchaus noch den einen oder anderen Treffer erzielen können. Auch zwei Unterzahlspiele verteidigten sie erfolgreich. Dabei ergaben sich sogar Konterchancen für Max Oswald und Tomas Schwamberger, die sie jedoch nicht nutzen konnten. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 in die erste Pause. Das zweite Drittel gehörte dann ganz den Lindauern. Die Joker hatten große Probleme mit dem schnellen Spiel der Islanders, die immer wieder zügig nach vorne spielten und offensiv häufig Eins-gegen-eins-Situationen suchten. In einem Powerplay kamen die Hausherren nach 28 Minuten zu ihrem ersten Treffer. Timo Gams wurde von hinter dem Tor freigespielt und hatte aus kurzer Distanz wenig Mühe, den Spielstand auf 1:2 zu verkürzen. Nur gut eine Minute später erzielten die Lindauer nach einem ihrer vielen überfallartigen Angriffe den Ausgleich. Noah Kane hatte im Slot freie Schussbahn und traf trocken zum 2:2. Wenig später fand ein zunächst harmlos wirkender, wohl abgefälschter Schuss von Sandro Mayr den Weg ins Kaufbeurer Tor – die Islanders führten mit 3:2. Der ESVK hatte im anschließenden eigenen Powerplay die Chance, schnell zu antworten. Das Überzahlspiel der Joker war jedoch zu behäbig. Nach den drei schnellen Gegentoren wirkten die Kaufbeurer zudem etwas geschockt und mussten einige Minuten mit sich selbst kämpfen. Eine Sekunde vor der Pausensirene gelang ihnen dann aber noch der Ausgleich: Max Oswald tankte sich vor das Tor von Daniel Filmonow, wurde beim Abschluss in die Ecke abgedrängt, brachte die Scheibe aber noch einmal vors Tor. Sami Blomqvist schob zum 3:3 ein. Im letzten Drittel mussten die Kaufbeurer zunächst zwei Powerplays der Lindauer überstehen, was ihnen gelang. Die Partie war nun sehr temporeich, und beide Mannschaften zeigten, dass sie das Spiel gewinnen wollten. In der 47. Spielminute gingen die Joker durch Max Hops mit 3:4 in Führung. Aus kurzer Distanz drückte er die Scheibe nach Vorarbeti von William Eriksson über die Linie. Die Allgäuer hatten immer wieder gute Offensivaktionen und hätten die Partie mit einem weiteren Treffer entscheiden können. Doch auch die Lindauer blieben gefährlich. Bei einer Drei-gegen-zwei-Situation bewahrte Nikita Quapp seine Mannschaft mit einem starken Reflex vor dem Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende führte ein Fehler in der Kaufbeurer Defensive, direkt vor Nikita Quapp, dann doch zum 4:4. Torschütze war Andreas Farny. Die Partie ging in die Verlängerung. Dort hatten beide Mannschaften die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, doch beide Torhüter agierten stark. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Andrew Yogan hielt den ESVK im Rennen, nachdem die Lindauer zuvor mit ihrem dritten Versuch in Führung gegangen waren. Anschließend vergaben beide Mannschaften je einen Versuch. Max Oswald traf schließlich mit zwei sehenswerten Versuchen, während Nikita Quapp auch den letzten Penalty der Lindauer parierte. Am Ende sicherten sich die Joker in einer engen, schnellen und spannenden Partie zwei Punkte. Am Sonntag empfangen die Joker in der energie schwaben arena zum letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause die Erding Gladiators.
Passau Black HawksEffiziente Alligators schlagen Black Hawks 4:2 (OLS) Die EHF Passau Black Hawks unterlagen vor 842 Zuschauern bei den Höchstadt Alligators mit 2:4 (1:2, 1:1, 0:1). Trotz eines besseren Schussverhältnisses zugunsten der Passau Black Hawks setzte sich das Team von Trainer Morgan Persson dank höherer Effizienz durch. Dennis Swinnen brachte Höchstadt bei ausgeglichener Feldstärke in Führung (8.), Grady Hobbs glich eine Minute später aus. Michail Guft-Sokolov traf zum 2:1-Pausenstand (15.). Im Mitteldrittel erhöhten die Gastgeber durch Leon Dalldush im Powerplay auf 3:1 (29.) – den späteren Siegtreffer. Hobbs verkürzte mit seinem zweiten Tor ebenfalls in Überzahl auf 3:2 (34.). Insgesamt erhielt Höchstadt zwölf Strafminuten, Passau zehn. Im Schlussdrittel drängte die Mannschaft von Trainer Daniel Reja auf den Ausgleich, scheiterte aber an Höchstadts Defensive. Dennis Miller entschied die Partie bei ausgeglichener Feldstärke mit dem 4:2 (54.) und sicherte den Alligators drei Punkte. Statistik Höchstadt Alligators -- EHF Passau Black Hawks Tore: 1:0 Dennis Swinnen (8.); 1:1 Grady Hobbs (9.); 2:1 Michail Guft-Sokolov (15.); 3:1 Leon Dalldush (29.); 3:2 Grady Hobbs (34.); 4:2 Dennis Miller (54.) Zuschauer: 842 Schiedsrichter: Just Robin / Pletzer Alexander Linienrichter: Winter Malte / Peisl Michael
Passau Black HawksBlack Hawks wollen Revanche gegen die Tigers (OLS) Die Passau Black Hawks haben am Sonntag im Heimspiel der Oberliga Süd gegen die HC Tigers die Chance auf Revanche. Beim ersten Aufeinandertreffen Ende September gaben die Passauer eine 3:1-Führung aus der Hand und unterlagen noch mit 3:8. Zum erneuten Duell verbindet der Verein das sportliche Programm mit einem Kindertag: Zuschauer unter 18 Jahren erhalten ihr Eintrittsticket an der Abendkasse für zwei Euro und zusätzlich einen kostenlosen Puck für das Puckwerfen. Der Saisonstart verlief für die beiden Mannschaften unterschiedlich. Nach dem ersten direkten Vergleich standen die Black Hawks bei einem Sieg und drei Niederlagen, während die Tigers drei ihrer ersten vier Saisonspiele gewonnen hatten. Diese Bilanz beschreibt den damaligen Saisonstand, nicht die aktuelle Ausgangslage vor dem erneuten Heimspiel. Für Passau kommt es darauf an, über die gesamte Spielzeit stabil zu bleiben. Im ersten Duell zeigten die Black Hawks mit ihrer zwischenzeitlichen Führung, dass sie die Tigers vor Probleme stellen können. Anschließend erzielten die Gäste jedoch sieben Tore in Folge und entschieden die Partie deutlich für sich. Eine solche Schwächephase gilt es diesmal zu vermeiden. Passaus sportlicher Leiter und Spieler Tom Horschel warnt vor den österreichischen Gästen aus Bregenzerwald, die nahe dem Bodensee beheimatet sind. „Dass Bregenzerwald ein guter Gegner ist und dass sie am Anfang einen Lauf hatten, wissen wir. Nichtsdestotrotz werden wir uns da dagegen stemmen“, sagt er. Für die Black Hawks geht es damit nicht nur um Wiedergutmachung für die Niederlage im September, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss in der Tabelle. Kindertag: Eintritt und Puckwerfen im Überblick Eintritt für unter 18-Jährige: Am Sonntag kostet das Ticket für das Heimspiel gegen die HC Tigers an der Abendkasse zwei Euro. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Puck für das Puckwerfen in der zweiten Drittelpause. Puckverkauf für alle anderen: Vor dem Spiel und in der ersten Drittelpause werden vor dem Fanblock Pucks verkauft, solange der Vorrat reicht. Ein Puck kostet zwei Euro; drei Pucks gibt es als Sonderangebot für fünf Euro.
Selber WölfeDie Wölfe siegen wieder! Selber Wölfe vs. EC Peiting 6:4 (3:1; 2:1; 1:2) (OLS) Die Selber Wölfe belohnten sich für eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Sieg über den EC Peiting. Die Wölfe gingen in einer packenden Partie früh in Führung, doch der EC Peiting ließ nicht locker und kämpfte sich immer wieder heran. Das Wolfsrudel überstand aber alle kritischen Situationen mit Bravour und ging als verdienter Sieger vom Eis. Wölfe von Beginn an wach Beide Teams starteten ohne Abtasten in die Partie und beide Torhüter waren gleich in den Anfangssekunden gefordert. Doch Coughler und Elwing auf der einen sowie Reimer auf der anderen Seite fanden noch keinen Weg an den Goalies vorbei. Wenig später war es aber erneut Coughler, der frei auf Steffen zulaufen konnte, den Peitinger Torhüter aussteigen ließ und zum vielumjubelten 1:0 traf. Wenig später hatte Thal den nächsten Selber Treffer auf dem Schläger, zog die Scheibe aber aus kurzer Distanz über das Tor. Besser machte es kurz darauf Brown, der einen Abpraller platziert zum 2:0 einnetzte. Und die Wölfe machten weiter vorne Druck. Tramm traf den Außenpfosten, sein Verteidigerkollege Hördler scheiterte am Lattenkreuz. Nach dem Powerbreak sorgte Pauker mit einem Schuss aus der Drehung für Gefahr, doch Steffen konnte die Scheibe -wie auch wenig später gegen Kuqi – entschärfen. Im weiteren Verlauf tauchten die Gäste dann öfters gefährlich vor Rose auf, der aber unter anderem gegen Glas-Bader auf dem Posten war. Als Selb in Unterzahl agieren musste, setzten sich Rubin und Brown gut durch und letzterer schloss trocken zum 3:0 ab. Doch die Freude auf Selber Seite bekam nur 26 Sekunden später einen Dämpfer, nachdem Briere seinen EC Peiting im Powerplay zum ersten Mal auf die Anzeigetafel brachte und den Spielstand auf 3:1 verkürzen konnte. Wölfe wanken nur kurz Der EC Peiting startete mit viel Druck ins zweite Drittel und brachte die Wölfe-Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis. Und so dauerte es auch nur bis zur 23. Minute bis Krutsch einen Querpass zum 3:2-Anschlusstreffer verwerten konnte. Sollten die Wölfe nun wieder ins Straucheln kommen? Die Sorge der Wölfe-Fans verschärfte sich durch einige diskutable Strafen, die die Porzellanstädter überstehen mussten. Doch Rose und seine Vorderleute standen zusammen und verhinderten den möglichen Ausgleichstreffer für die Gäste. Nachdem Coughler kurz vorher einen Penalty vergeben hatte. War es in der 32. Minute Giesl, der den enorm wichtigen Treffer zum 4:2 markierte. Im ersten Powerplay, das die Wölfe an diesem Abend zugesprochen bekamen, hämmerte Brown die Scheibe per Direktabnahme nach Querpass von Coughler zum 5:2 in die Maschen. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die zweite Pause. Wölfe bringen die Führung über die Zeit Die Selber Wölfe standen im Schlussabschnitt von Beginn an unter Druck. Die Reststrafe von Klöpper aus dem zweiten Spielabschnitt killten die Wölfe noch erfolgreich, ehe die Gäste in der 47. Minute einen Puckverlust der Porzellanstädter an der gegnerischen blauen Linie mit dem 5:3 bestraften. Sechs Minuten später nutzte der EC Peiting ein Powerplay zum 5:4. Nun mussten die Wölfe bange Minuten überstehen. Peiting warf noch einmal alles nach vorne und Rose hatte alle Hände voll zu tun. In der 57. Minute zog der ECP den Torhüter, doch auch hier kämpfte das Wolfsrudel aufopferungsvoll und erarbeitete sich sogar noch den entscheidenden Treffer zum 6:4 durch Rubin. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Rose (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Hördler, Müller, Ulrich – Gläser, Coughler, Brown, Giesl, Rubin, Pauker, Klöpper, Kuqi, Thal, Koczlarek, Bauer EC Peiting: Steffen (Oswald) – Zerhoch, Mayr, Gretz, Holzmann, Rieger, Jakob, Mayer – MacKinnon, Briere, Naumann, Diebolder, Heger, Reimer, Glas-Bader, Gohlke, Dibelka, Richter, Czogallik, Krutsch Tore: 3. Min. 1:0 Coughler (Brown, Gläser); 5. Min. 2:0 Brown (Gläser, Tramm); 18. Min. 3:0 Brown (Rubin, Tramm; 4/5); 19. Min. 3:1 Briere (MacKinnon, Gohlke; 5/4); 23. Min. 3:2 Krutsch (Gohlke, Glas-Bader); 32. Min. 4:2 Giesl (Coughler, Brown); 36. Min. 5:2 Brown (Coughler, Tramm; 5/4); 47. Min. 5:3 MacKinnon; 54. Min. 5:4 Glas-Bader (Holzmann, Heger; 5/4); 60. Min. 6:4 Rubin (Pauker, Gläßl; empty net) Strafzeiten: Selb 10 + 5 + Spieldauer gegen Klöpper, Peiting 10 Schiedsrichter: Wohlgemuth, Kannengießer (Worotnikow, Laudenbach) Zuschauer: 1.545
Black Dragons ErfurtComeback mit Overtime-Sieg: Black Dragons bezwingen Halle mit 5:4 (OLN) 1.117 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten im Erfurter Eissportzentrum für eine stimmungsvolle Kulisse – und erlebten ein Spiel, das die TecArt Black Dragons mit großem Kampfgeist in der Overtime für sich entschieden. Halle erwischte den besseren Start: Bereits in der 2. Spielminute brachte #92 Robin Palka die Saale Bulls in Führung. Kurz vor der ersten Pause gelang Erfurt der Ausgleich. #63 Eric Wunderlich traf in der 18. Minute im Powerplay zum 1:1. Im zweiten Drittel hatte Halle ein deutliches Übergewicht und erspielte sich zahlreiche Chancen. Die Gäste nutzten zwei davon: #9 Robin Drothen stellte in der 24. Minute auf 1:2, #20 Adam Domogalla erhöhte in der 39. Minute auf 1:3. Doch Erfurt ließ sich davon nicht aus dem Spiel bringen. Im Schlussdrittel kämpften die Black Dragons zielstrebig zurück: #43 Nils Herzog verkürzte in der 43. Minute auf 2:3, ehe #22 Enzo Herrschaft in der 49. Minute den umjubelten Ausgleich zum 3:3 erzielte. Halle ging durch einen Penalty von #86 Kyle Bollers in der 52. Minute erneut in Führung. Die Erfurter Antwort folgte prompt: #21 Konstantin Melnikow traf in der 55. Minute zum 4:4. In der Overtime machte #33 Ryan Gropp den dramatischen Abend perfekt. Sein Treffer in der 62. Minute bescherte den Black Dragons den zusätzlichen Punkt und den 5:4-Heimsieg. Torschützen Erfurt: #63 Eric Wunderlich (18") – 1:1 #43 Nils Herzog (43") – 2:3 #22 Enzo Herrschaft (49") – 3:3 #21 Konstantin Melnikow (55") – 4:4 #33 Ryan Gropp (62") – 5:4 Torschützen Halle: #92 Robin Palka (2") – 0:1 #9 Robin Drothen (24") – 1:2 #20 Adam Domogalla (39") – 1:3 #86 Kyle Bollers (52") – 3:4
Ice Dragons HerfordHorrorshow statt Wunder - Ice Dragons kommen in Tilburg unter die Räder (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde beim Tabellenführer Tilburg Trappers eine deutliche 2:9 (1:5/1:2/0:2)-Niederlage kassiert. Zudem mussten die Ice Dragons, die im ausverkauften Ijssportcentrum bereits ohne Jannis Kälble, Nick Walters und Sebastian Moberg spielen mussten, mit Dennis Sticha und Jegors Kalnins weitere Ausfälle während der Partie beklagen. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass auf den HEV eine ganz schwierige Aufgabe wartete. Angriffswelle für Angriffswelle rollte auf Herfords Torhüter Jakub Urbisch zu und das Herforder Team war nicht in der Lage, die Offensivpower der Tilburger zu bändigen. Marco Cavalleri eröffnete in der 3. Minute den Torreigen und ließ nur rund 180 Sekunden später mit seinem zweiten Treffer das 2:0 folgen. Der Jubel der Heimfans war noch nicht verklungen, da zappelte der Puck bereits zum dritten Mal im Tor der Herforder. Reno de Hondt hatte zum 3:0 getroffen (7.) und zwang Ice Dragons-Chefcoach Henry Thom zu einem sehr frühen Zeitpunkt dazu, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft neu einzustellen. Das zeigte auch Wirkung und seine Mannschaft fand etwas besser in die Begegnung hinein. Jackson Pierson fälschte in der 11. Minute einen Schuss von Maxim Mastic ab und verkürzte auf 1:3. Kurz vor Ablauf des ersten Drittels ergab sich dann für die Gäste bei einer Überzahlsituation die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Jedoch stellten die Trappers in dieser Situation die Weichen endgültig in Richtung Heimsieg. Phillip Marinaccio traf zunächst in Unterzahl zum 4:1 (20.) und sorgte nur 50 Sekunden später mit dem 5:1 für die Vorentscheidung. So ging es ab dem 2. Drittel für die Ostwestfalen lediglich noch um eine Schadensbegrenzung. Eine der ganz wenigen Fehler in der Tilburger Defensive nutzte Max Jelavic unmittelbar nach Wiederaufnahme der Begegnung zum 2:5 (21.). Dann traf wieder Marco Cavalleri und stellte mit dem 6:2 den alten Abstand wieder her. Max Hermens schloss in der 33. Minute eine Kontersituation der Gastgeber erfolgreich ab und erzielte das 7:2, mit dem auch letztmals die Seiten gewechselt wurde. Im Schlussabschnitt plätscherte die Begegnung angesichts des deutlichen Spielstandes zunächst ein wenig vor sich hin. In der Schlussphase erhöhte Tilburg dann noch einmal den Druck und kam in Überzahl durch Mike Dalhuisen (54.) und später durch Delany Hessels (56.) zu zwei weiteren Treffern. „Wir waren heute bei Weitem nicht so bereit für das Duell, wie es Tilburg war. Gefühlt gingen 95% der Zweikämpfe heute an die Trappers und es ist schon bezeichnend, wenn Jakub Urbisch trotz der neun Gegentreffer heute unser bester Spieler war“, äußerte sich Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz. Die Ice Dragons bleiben mit 17 Punkten auf Platz 8 der Tabelle und treffen im Sonntagsspiel ab 18.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ auf den Herner EV Miners. Zuvor wartet auf das HEV-Medizinerteam noch einmal eine Menge Arbeit, um über den einen oder anderen Einsatz von Spielern zu entscheiden. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Zudem wird das HEV-Duell live auf www.sprade.tv übertragen. Tore: 1:0 02:44 Marco Cavalleri (Phillip Marinaccio / Justin van de Ven) 2:0 05:51 Marco Cavalleri (Justin van de Ven / Noah Muller) 3:0 06:23 Reno de Hondt (Jordy Verkiel / Danny Stempher) 3:1 10:16 Jackson Pierson (Maxim Mastic / Laurens van Leyen) 4:1 19:08 Phillip Marinaccio (Jakob Stridsberg / Kilian van Gorp) SH1 5:1 19:54 Phillip Marinaccio (Justin van de Ven / Jakob Stridsberg) 5:2 20:12 Max Jelavic (Dennis König) 6:2 26:41 Marco Cavalleri (Jakob Stridsberg / Justin van de Ven) 7:2 32:39 Max Hermens (Jakob Stridsberg / Noah Muller) 8:2 53:19 Mike Dalhuisen (Phillip Marinaccio / Marco Cavalleri) PP1 9:2 55:07 Delany Hessels (Nardo Nagtzaam / Jordy Verkiel) Strafen: Tilburg 8 Minuten + 5 Minuten Phillip Marinaccio Herford 8 Minuten + 5 Minuten Philip Woltmann Zuschauer: 2693
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsEin Duell mit Torgarantie (BYL) Der ERSC Amberg erwartet am Sonntagabend um 18 Uhr in der Eishockey-Bayernliga mit den Peissenberg Miners einen Gegner, mit dem sich die Wild Lions in den letzten Jahren stets interessante Duelle lieferten und die Zuschauer auf ihre Kosten kamen. Auf eines können sich die Fans bei diesen beiden Mannschaften verlassen – auf Tore! In den letzten acht Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten fielen sage und schreibe 71 Treffer, wobei jedes Team vier Begegnungen für sich entscheiden konnte. Dass die Miners dabei ein Torverhältnis von 40:31 verzeichneten liegt alleine an der desolaten Vorsaison der Amberger, die in Notbesetzung zweimal klar mit 3:6 und 2:15 das Nachsehen hatten. In der Tabelle waren beide Teams vor diesem Wochenende nur einen Zähler voneinander getrennt. Noch nicht wirklich gut läuft es für Peissenberg, zumindest was die Auswärtsspiele betrifft. Hier konnte das Team von Coach Martin Schweiger in drei Partien nur einen Zähler einfahren. Vor eigenem Publikum haben die Miners mehr Erfolg, wie etwa beim Derbysieg vor 1.700 Zuschauern gegen Landsberg. In der Abwehr stehen Schweiger mit Andreas Magg (Peiting) und Maximilian Berger (Tölz) zwei Oberligatorhüter zur Verfügung. Das interne Scoring führt der Ex-Schweinfurter Ilya Zheltakov mit 19 Scorerpunkten an, Dejan Vogl (14) und Weiland Parrish (9) folgen dahinter. Auf den Topstürmer und Ex-ERSC-Spieler Ryan Murphy muss Martin Schweiger verletzungsbedingt seit einigen Wochen und voraussichtlich noch bis Anfang Dezember verzichten. Am Freitagabend empfingen die Miners – vor sicherlich wieder großer Kulisse in der Flatbury-Arena – den Spitzenreiter aus Klostersee. Chris Spanger schätzt die Miners hoch ein: „Peissenberg ist immer ein schwieriger Gegner und hat auch ohne Murphy sehr viel Offensivpower. Wir müssen von Anfang an bereit sein und dürfen uns keine Fehler erlauben“, meint der Sportliche Leiter der Wild Lions. Zu den angeschlagenen Spielern im Amberger Team kann Spanger nur teilweise grünes Licht geben: „Daniel Schroepfer wird spielen können, Cooper Fensterstock noch nicht“. Nach seiner Sperre aus dem Klostersee-Spiel ist Kapitän Kevin Schmitt wieder einsatzberechtigt. Vor Spielbeginn stehen noch zwei Aktionen auf dem Programm: Zum einen steht die Spendenübergabe aus der „PINKtober-Aktion“ zur Unterstützung der Krebsvorsorge an, zudem wird der langjährige Vereinsvorsitzende Mustafa „Musti“ Sugle – der im Sommer nicht mehr zur Wahl angetreten war - offiziell verabschiedet.
Buchloe PiratesPinktober-Trikot Auktion startet - Sichert euch die pinken Game-Worn Sondertrikots eurer Lieblingsspieler und spendet dabei für den guten Zweck (BYL) Den gesamten Oktober haben sich die Buchloer Piraten in den Spielen der Eishockey Bayernliga mit ihren besonderen Pinktober-Trikots sichtbar für die Brustkrebsvorsorge eingesetzt. Farbe bekennen und mit Pink für Prävention werben - das war das Motto bei der Pinktober-Aktion, bei der man wieder mit den besonderen Trikots den Fokus auf das Thema Brustkrebs und die so wichtige Prävention dieser tückischen und leider noch viel zu oft tödlichen Krankheit lenken wollte. Ein großer Dank geht an dieser Stelle hier schon einmal an alle, die bei der Umsetzung der Aktion geholfen haben – unter anderem auch der Frauenarztpraxis Margot Hessel, die die Aktion wieder tatkräftig unterstützt und begleitet hat. Doch noch ist die Pinktober-Aktion des ESV Buchloe noch nicht vorbei! Schließlich kommen die einzigartigen und wunderschönen pinken Sondertrikots jetzt endlich unter dem Hammer – und zwar für den guten Zweck. Denn während man bei den Heim- und Auswärtsspielen mit den markanten Trikots reichlich Aufmerksamkeit für die Brustkrebs-Thematik generieren wollte, heißt es nun, die Pinktober-Aktion zum Abschluss auch nochmals finanziell tatkräftig zu unterstützen. Und das lohnt sich für euch gleich doppelt! Denn ihr könnt jetzt die original getragenen Pintkober-Trikots inklusive der passenden Stutzen ersteigern und mit eurem Gebot dabei auch noch etwas für den guten Zweck tun. Der Erlös der Versteigerung kommt nämlich zum einen der Organisation Pink Ribbon Deutschland zugute, die sich seit Jahren für das Thema Brustkrebs einsetzt und stark macht und zum anderen auch direkt dem ESV-Nachwuchs. Und nun die entscheidende Frage: Wie genau sichert ihr euch die pinken Schmuckstücke? Hier die wichtigsten Fakten zur Auktion im Überblick: --> 20 pinke Sondertrikot inklusive passender Stutzen werden in zwei Runden ausschließlich online versteigert. --> jede Runde mit jeweils 10 Trikots läuft eine Woche lang – also nicht lange warten! --> neben den Trikots und Stutzen erhaltet ihr auch ein Echtheitszertifikat mit der Unterschrift des Spielers, die an euch persönlich übergeben werden --> um mitbieten zu können ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig – einfach Link aufrufen und direkt für euren Favoriten mitbieten! Also, worauf wartet ihr? Sichert euch jetzt eure ganz besonderen Sammlerstücke und bietet was das Zeug hält, damit möglichst viele Spenden für den guten Zweck zusammenkommen! Die erste Auktionsrunde startet ab sofort und läuft bis Freitag, 06. November 12 Uhr! Hier der Link dazu --> https://www.zeffy.com/de-DE/ticketing/pinktober-2026-esv-buchloe-ev Die zweite Runde wird dann direkt anschließend nachfolgen. Den entsprechenden Link dazu werden wir euch natürlich rechtzeitig bekanntgeben. Also: Sichert Euch Euer persönliches Pirates-Sammlerstück und seid Teil dieser besonderen Aktion! Wir wünschen viel Spaß beim mitbieten und mitsteigern für den guten Zweck!
Buchloe PiratesKein Durchkommen gegen einen kompakten und cleveren TEV - ESV Buchloe unterliegt dem neuen Tabellenzweiten Miesbach zu Hause mit 1:5 (BYL) Erneut kein Glück vor heimischer Kulisse hatten die Buchloer Piraten am Freitagabend im Duell gegen den neuen Tabellenzweiten Miesbach, gegen den es mit 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) somit bereits die vierte Heimniederlage der Saison setzte. Gegen defensiv sehr diszipliniert und kompakt stehende Gäste schafften es die Freibeuter nur ein einziges Mal, den gut aufgelegten TEV-Schlussmann Timon Ewert zu überwinden. Zu wenig, vor allem auch, weil man den Gästen wieder ein paar unnötige Geschenke servierte, die der routinierte Playoff-Kandidat dankend annahm und zu nutzen wusste. Und so standen die Buchloer erneut ohne Punkte da, auch wenn man defensiv teilweise doch etwas sicher stand wie noch letzten Sonntag gegen Ulm. „Wir machen aber leider immer noch zu einfache Fehler, die du dir in der Liga nicht erlauben darfst“, fasste Dominic Weis die Partie zusammen und traf damit den Nagel auf den Kopf, warum die Buchloer am Ende auch an diesem Abend verdient als Verlierer vom Eis gehen mussten. Denn der Start ins Match gelang den Hausherren eigentlich ganz ordentlich. Die Buchloer verzeichneten schließlich im ersten Abschnitt doch ein leichtes Chancenplus, blieben aber zunächst zu wenig zwingend, um TEV-Schlussmann Timon Ewert in ärgere Bedrängnis zu bringen. Umso ärgerlicher, dass Fabian Hartmann bei seinem ersten Pflichtspiel in dieser Spielzeit dann nach 10 Minuten beim ersten echten gefährlichen Abschluss der Gäste gleich hinter sich greifen musste, als Patrick Asselin die Scheibe noch unhaltbar abgefälscht hatte. Und auch danach zeigte sich der TEV im Stile eines Spitzenteams eiskalt: Moritz Schlickenrieder erhöhte nämlich nach einem schönen Solo – allerdings auch bedingt durch die zu inkonsequente Zweikampfführung der Pirates – auf 0:2 (15.). Zumindest belohnten sich die Freibeuter noch vor der Pause mit dem verdienten Anschluss, als Michal Telesz mit seinem sechsten Saisontreffer auf 1:2 verkürzte (18.). Im Mitteldrittel erwischten anschließend die Miesbacher den druckvolleren Auftakt. Der TEV schnupperte immer wieder am dritten Treffer, doch mit vereinten Kräften und einigen guten Paraden des jungen Fabian Hartmann zwischen den Pfosten verhinderten die Buchloer vorerst einen größeren Rückstand. Erst mit fortlaufender Zeit kamen auch die Gennachstädter wieder nennenswert vors Miesbacher Gehäuse. Doch ein Tor wollte weder Mateo Cabral (33.), Michal Telesz (35.), noch Alexander Thiel gelingen, der mit einem Lattentreffer noch am dichtesten am Torerfolg dran war (36.). Doch statt des in dieser Phase durchaus möglichen Ausgleichs trafen dann auf der Gegenseite erneut die Gäste, bei denen Alexander Christofori den Vorsprung auf 1:3 ausbaute (38.). „Da haben wir es leider auch nicht geschafft, ein Drittel ohne Gegentor zu bestreiten“, ärgerte sich ESV-Trainer Weis über den späten Nackenschlag in diesem Abschnitt und einen möglichen Knackpunkt der Partie. Denn somit mussten die Piraten mit einem Zwei-Tore-Rückstand ins Schlussdrittel gehen, was gegen eine clevere Mannschaft wie Miesbach enorm schwer ist, wie Weis betonte. So konnte sich eine der besten Abwehrreihen der Liga weiter voll auf ihr Defensivspiel fokussieren, gegen das die Buchloer kein adäquates Mittel mehr finden sollten, um doch noch die Wende zu schaffen. Die Gäste beschäftigten die Piraten stattdessen immer wieder und spätestens nach dem 1:4 durch Athanasios Fissekis war die Vorentscheidung bereits gefallen (51.). Diese besiegelten die Miesbacher schließlich noch mit einem sehenswert herausgespielten Powerplaytreffer erneut von Asselin (58.), der den 1:5 Endstand markierte und dem TEV den sechsten Sieg in Serie bescherte. Die Buchloer rutschen nach Niederlage vorerst einmal aus dem Top10 Rängen raus, während die Schlieracher auf Rang zwei klettern konnten und dem Spitzenreiter EHC Klostersee weiter dicht auf den Fersen bleiben, zu dem die Buchloer dann am Sonntag reisen müssen (17.30 Uhr/live auf SpradeTV).
Moral bewiesen: Königsbrunn dreht packendes Match gegen Schongau (BYL) Schon vor dem Eröffnungsbully war klar, dass das Spiel gegen die Mammuts eine schwere Aufgabe werden würde. Neben Peter Brückner fielen kurzfristig auch Marco Sternheimer und Hayden Trupp aus. Dennoch lief der EHC Königsbrunn dieses Mal mit drei kompletten Reihen auf. Im Tor stand von Beginn an Nico Hetzel, als Backup hielt sich Robin Rieger bereit. Starker Beginn und kalte Dusche vor der Pause Der EHC startete mit viel Elan und agierte druckvoll nach vorne. In der dritten und achten Spielminute setzten sich die Brunnenstädter im gegnerischen Drittel fest und sorgten für viel Unruhe vor dem Gehäuse der Gäste. Zählbares sprang zunächst jedoch nicht heraus, da Schongaus Goalie Xaver Nagel den Königsbrunnern das Leben mit starken Paraden schwer machte. Von den Gästen war offensiv lange Zeit nichts zu sehen. Der erste Treffer fiel schließlich in der neunten Minute: Nach einem schönen Anspiel von Niklas Länger zimmerte David Kaiser die Scheibe per Direktabnahme zur 1:0-Führung in die Maschen. Nur zwei Minuten später hatte der EHC die nächste dicke Chance auf dem Schläger. Danach kamen die Gäste allerdings immer besser in Fahrt. In der 15. Spielminute jubelten die Mammuts bereits über den vermeintlichen Ausgleich, doch die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer die Anerkennung. Zwei Minuten später durften die mitgereisten Fans dann aber doch jubeln, als Clay Ellerbrock in Überzahl das 1:1 erzielte. Es kam noch bitterer für den EHC: In der 20. Spielminute legte Schongau nach und traf zur 2:1-Gästeführung, ehe es ein erstes Mal in die Kabinen ging. Aufholjagd und Wende im Mittelabschnitt Im Mittelabschnitt erwischte der EHC erneut den besseren Start. Die Hausherren drängten auf den Ausgleich und verbuchten in der 23. Spielminute die nächste Topchance, blieben im Abschluss aber zu harmlos. In der 26. Spielminute machten es die Gäste cleverer, spielten sich im Königsbrunner Drittel fest und erhöhten, nachdem der EHC die Scheibe nicht entscheidend klären konnte, auf 3:1. Königsbrunn blieb jedoch bissig und erarbeitete sich in der 29. Spielminute sogar in Unterzahl zwei hochkarätige Möglichkeiten. In der 32. Spielminute belohnten sie sich schließlich: Im Powerplay fälschte David Farny einen Schuss von Tobias Baader zum 2:3-Anschlusstreffer ab. Nur zwei Minuten später bediente Kilian Steinmann mit einem Querpass den lauernden Steffen Tölzer, der Maß nahm und die Scheibe aus dem Handgelenk zum 3:3-Ausgleich versenkte. Kurz vor der Sirene drehte Kilian Steinmann die Partie endgültig zu Gunsten des EHC: Er tankte sich von der Mittellinie aus bis vor das gegnerische Tor durch und traf eiskalt ins lange Eck zum 4:3. Danach geriet Königsbrunn in Unterzahl noch einmal gehörig ins Schwimmen. Zweimal verhinderte das Torgestänge den erneuten Ausgleich der Gäste, sodass es mit der knappen Führung in die zweite Pause ging. Vorentscheidung im Schlussdrittel Nach dem letzten Pausentee drängten die Gäste vehement auf den Ausgleich. Der EHC brauchte einige Minuten, um sich zu fangen und wieder Zugriff auf die Begegnung zu bekommen. In der 48. Minute traf Niklas Länger nur den Pfosten, und vier Minuten später ließen die Brunnenstädter die nächste hochkarätige Chance liegen. Die Vorentscheidung fiel in der 53. Spielminute: Luca Szegedin fälschte einen Schuss von Tobias Baader zum 5:3 ab, die Zeit lief nun unaufhaltsam gegen Schongau. Die Brunnenstädter spielten die Schlussphase clever herunter und hatten in der 55. Spielminute durch Niklas Länger die nächste gute Gelegenheit. Kurz vor dem Ende zog Schongaus Coach Ty Morris seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dieser Mut wurde jedoch nicht mehr belohnt. Am Ende feierte der EHC einen verdienten Heimsieg gegen die Mammuts aus Schongau. Trainer Helling lobt die Moral Durch die verletzungsbedingten Reihenumstellungen lief beim EHC verständlicherweise noch nicht alles wie gewohnt. Die Mannschaft bewies jedoch Moral, kämpfte sich stark zurück und belohnte sich mit wichtigen drei Punkten. EHC-Coach Maxi Helling zeigte sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden: „Das 1:0 war schön herausgespielt und wir haben es zu Beginn sehr gut gemacht. In Unterzahl waren wir danach aber nicht aggressiv genug, das müssen wir abstellen. Zudem haben wir nicht immer konsequent vor dem Tor gearbeitet und uns Wechselfehler erlaubt. Man muss auch hervorheben, dass drei Tore von unseren Verteidigern geschossen wurden, da müssen wir im Sturm künftig effektiver werden. Ab dem zweiten Drittel haben wir dann wieder unser gewohntes Spiel aufgezogen. Generell bin ich mit der gezeigten Leistung und dem zweiten Sieg in Folge aber sehr zufrieden.“ Tore: 1:0 Kaiser (Länger, Bullnheimer) (9.), 1:1 Ellerbrock (Skvarek, Callaghan) (17.), 1:2 Greil (Callaghan, Sonne) (20.), 1:3 Callaghan (Mühlegger) (26.), 2:3 Farny (Baader, Tölzer) (32.), 3:3 Tölzer (Steinmann, Seidel) (34.), 4:3 Steinmann (Seidel, Maylan) (39.), 5:3 Szegedin (Baader, Riedl) (53.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 16 EA Schongau 18 Zuschauer: 550
TEV MiesbachTEV setzt Siegesserie fort – 5:1-Erfolg in Buchloe / Miesbach überzeugt mit kompakter Defensive und nimmt drei Punkte aus Buchloe mit (BYL) Der TEV Miesbach bleibt weiter in der Erfolgsspur! Mit einem verdienten 5:1-Auswärtssieg beim ESV Buchloe haben die Schlierseer ihren sechsten Sieg in Folge eingefahren. In einer über weite Strecken umkämpften Partie präsentierte sich der TEV einmal mehr als kompakte und defensiv disziplinierte Mannschaft. Die Gastgeber aus Buchloe fanden nur selten ein Durchkommen durch die gut organisierte Miesbacher Defensive. Und wenn die Pirates doch einmal gefährlich vor das Tor kamen, war auf Timon Ewert Verlass, der mit einer starken Leistung zwischen den Pfosten überzeugte. Offensiv zeigte sich der TEV von Beginn an effektiv. In der 10. Spielminute brachte Patrick Asselin die Gäste mit 1:0 in Führung. Nur knapp sechs Minuten später legte Moritz Schlickenrieder nach einem schönen Solo zum 2:0 nach. Buchloe konnte zwar noch vor der ersten Drittelpause durch Michal Telesz auf 1:2 verkürzen, doch der TEV ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Im zweiten Drittel entwickelte sich weiterhin eine umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften zu Möglichkeiten kamen. Der TEV blieb jedoch seiner Linie treu und verteidigte konsequent. In der 38. Minute stellte Alexander Christofori nach Vorarbeit von Athanassios Fissekis und Benedikt Pölt den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Für Christofori war es zugleich sein erstes Tor im Seniorenbereich. Mit der Führung im Rücken spielte der TEV das Schlussdrittel clever herunter. Defensiv ließ man weiterhin wenig zu und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche. In der 52. Minute erhöhte Athanassios Fissekis nach Vorarbeit von Moritz Schlickenrieder und Thomas März auf 4:1. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Patrick Asselin, der in Überzahl nach Zuspiel von Matej Pekr in der 58. Minute den 5:1-Endstand herstellte. Damit belohnte sich der TEV für einen geschlossenen Mannschaftsauftritt, eine konsequente Defensivleistung und die nötige Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Mit dem sechsten Sieg in Folge geht die Mannschaft mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben. Einen zusätzlichen Grund zur Freude gab es auch abseits des Eises: Maximilian Vollmayer feierte bereits am Donnerstag Geburtstag, Thomas März durfte sich am Spieltag über sein neues Lebensjahr freuen. Beide bekamen den Auswärtssieg somit als passendes Geburtstagsgeschenk. Durch die sechs Siege in Folge klettert der TEV in der Tabelle auf den zweiten Platz. Bereits am Sonntag, den 1. November, wartet die nächste Aufgabe auf die Mannschaft. Um 18 Uhr empfangen die Miesbacher im heimischen Stadion die Devils Ulm/Neu-Ulm und wollen vor eigenem Publikum ihre Erfolgsserie weiter ausbauen. Spielstatistik ESV Buchloe – TEV Miesbach 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) Tore: 0:1 Asselin (09:45, Walz, Kroha) 0:2 Schlickenrieder (15:25, Fissekis, Vollmayer) 1:2 Telesz (17:32) 1:3 Christofori (38:00, Fissekis, Pölt) 1:4 Fissekis (51:06, Schlickenrieder, März) 1:5 Asselin (57:13, Pekr, Walz, Überzahl) Strafminuten: ESV Buchloe 4 – TEV Miesbach 8 Zuschauer: 318
Schweinfurt Mighty DogsAuswärtsfluch gebrochen: Mighty Dogs feiern 8:5-Sieg in Dorfen (BYL) Auswärtsfahrt in den Erdinger Landkreis: Das erste Punktspiel gegen die Eispiraten des ESC Dorfen stand auf dem Programm. Die Vorzeichen standen zunächst gut für die Mighty Dogs. Dorfen, als Aufsteiger aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, tat sich noch schwer, in die neue Saison zu starten. Die Dogs hingegen konnten mit zwei Siegen im Rücken die Reise antreten. Dennoch war der Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger bis dato noch kein Auswärtssieg gelungen. Auf Seiten der Gastgeber kehrte zudem ein wichtiger Akteur ins Line-up zurück: Lucas Breault, der aufgrund einer Gehirnerschütterung zuletzt ausgefallen war, stand wieder zur Verfügung. Er gilt als eine der treibenden Offensivkräfte der Eispiraten. Bei den Mighty Dogs musste das Trainerteam weiterhin auf Lucas Kleider verzichten. Die lange Busfahrt war den Schweinfurtern im ersten Drittel durchaus noch anzumerken. Der Start gelang allerdings nach Maß: Bereits in der zweiten Minute wurde Ricards Bernhards sträflich alleingelassen und konnte völlig ungestört im Slot zum 0:1 einschieben. Als Schweinfurt in der siebten Minute erstmals in Überzahl agierte, war es erneut Bernhards, der aussichtsreich vor dem Tor zum Abschluss kam. Doch sein Schläger brach, und der Puck trudelte unkontrolliert hinter das gegnerische Tor. In der 13. Minute leitete erneut ein gebrochenes Spielgerät eine entscheidende Szene ein: Diesmal brach ein Schweinfurter Schläger, wodurch Dorfen in die Vorwärtsbewegung kam und einen Angriff starten konnte. Roßberg zeigte zunächst einen sensationellen Save, doch der auf dem Eis liegende Puck wurde anschließend von Maximilian Forster zum 1:1-Ausgleich abgestaubt. Nur eine halbe Minute später musste Roßberg erneut hinter sich greifen. Dorfen spielte einen schnellen Angriff konsequent aus und ging durch David Stach mit 2:1 in Führung. Der ERV schüttelte den Schock jedoch einigermaßen ab und antwortete mit einer Offensivphase, die den Gastgebern defensiv einiges abverlangte. Ein weiterer Konter sorgte allerdings für den nächsten Dämpfer: Kevin Schinko nutzte eine Zwei-auf-eins-Situation und baute die Führung der Eispiraten auf 3:1 aus. Die Mighty Dogs fanden noch vor der Pause eine Antwort und verkürzten durch Kevin Heckenberger auf 3:2. Nach der Pause präsentierten sich die Mighty Dogs deutlich frischer und bissiger. Das Tempo nahm zu, die Angriffe wurden zielstrebiger – und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach knapp fünf Minuten arbeitete sich Bernhards vor das gegnerische Tor, wo Hentner zunächst noch parieren konnte. Heckenberger war jedoch im richtigen Moment zur Stelle und drückte den Puck zum Ausgleich über die Linie. Nur zwei Minuten später durfte der zahlreich mitgereiste Schweinfurter Anhang erneut jubeln. Die Scheibe lief gut durch das gegnerische Drittel, Ondrej Nedved brachte sie zum Tor und Josef Dana fälschte zum 3:4 ab. Das Spiel verlagerte sich nun zunehmend ins Dorfener Drittel. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Treffer fallen würde. Dominik Piskor nutzte einen Abpraller von Goalie Hentner und setzte den Puck unter die Latte – 3:5. Gegen Ende des Drittels kam jedoch auch die Offensive der Gastgeber wieder besser in Schwung und prüfte Roßberg ein ums andere Mal. In der 40. Minute fiel schließlich durch Breault der Anschlusstreffer zum 4:5. Im Schlussabschnitt luden die Mighty Dogs die Eispiraten mit einem groben Fehlpass in der eigenen Defensivzone zum Ausgleich ein: Schröpfer bekam den Puck genau auf die Kelle und ließ sich nicht zweimal bitten. Damit war die Partie beim Stand von 5:5 wieder völlig offen. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Offensivaktionen auf beiden Seiten. Gegen Ende sollten schließlich Strafzeiten den Ausschlag geben. Zunächst musste Dorfens Krüger für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Schweinfurter Powerplay schlug in Person von Ondrej Nedved zu: Er wuchtete den Puck von der blauen Linie direkt ins Tor und brachte den ERV erneut in Führung. Zwei Minuten vor dem Ende fiel dann wohl die Vorentscheidung: Piskor startete allein zum Konter und wurde durch ein Nachhaken eines Gegenspielers gestört. Die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Kristers Donins trat an und verwandelte sicher zum 5:7. In der letzten Minute zogen die Eispiraten ihren Goalie, doch Pavel Bares machte mit seinem Empty-Net-Treffer zum 5:8-Endstand endgültig alles klar. In einer über weite Strecken umkämpften Partie setzen sich die Mighty Dogs am Ende verdient durch und nehmen damit den ersten Dreier aus der Ferne mit nach Hause – der Auswärtsfluch ist gebrochen! Dorfen zeigte allerdings ebenfalls eine starke Leistung und vermittelte keineswegs den Eindruck einer Mannschaft, die aktuell den letzten Tabellenplatz belegt. Es wird spannend zu beobachten sein, wohin die Reise für die Eispiraten in dieser noch langen Saison führt. Die Bayernliga präsentiert sich in diesem Jahr einmal mehr äußerst eng. Auf den ERV wartet bereits am Sonntag die nächste Herausforderung: Mit dem EHC Königsbrunn reist der letztjährige Finalgegner in den Icedome. Um 18 Uhr treffen damit die beiden besten Teams der vergangenen Saison aufeinander.
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Luchse LauterbachLuchse reisen zum OSWENO-Pokal in die Bundeshauptstadt (RLW) Der anspruchsvolle Saisonstart geht für die Lauterbacher Luchse in die nächste Runde. Nachdem in der Regionalliga West die Duelle mit den Topteams aus Ratingen, Dortmund und Bergisch Gladbach absolviert sind, wartet nun im OSWENO-Pokal das nächste Spitzenspiel. Dafür nehmen die Luchse am Sonntag eine Reise von fast 500 Kilometern in die Bundeshauptstadt auf sich. Gegner ist FASS Berlin, der amtierende Meister der Regionalliga Ost. Die Berliner gehen in dieser Saison in der neu formierten Regionalliga Nordost an den Start und belegen dort aktuell Tabellenplatz vier. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen aus den ersten fünf Partien hat FASS auch in der neuen Liga bereits gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Dabei sind die Hauptstädter ihrer Linie der vergangenen Jahre treu geblieben: Die wenigen Abgänge im Sommer wurden zügig durch ebenbürtige Neuzugänge ersetzt. So verfügt FASS erneut über einen eingespielten und starken Kader. Neu ist hingegen der Mann an der Bande: Patrick Pohl hat das Traineramt von Christopher Scholz übernommen. Für die Luchse kommt der Partie im OSWENO-Pokal entscheidende Bedeutung zu. Wer sich die Chance auf das Weiterkommen erhalten will, muss in Berlin punkten. Trainer Dieter Reiss kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich einzelne Spieler müssen die Reise aus beruflichen Gründen absagen. Der Rest der Mannschaft präsentierte sich beim Abschlusstraining am Donnerstag hochmotiviert und ist bereit, die Herausforderung anzunehmen und die Punkte mit in den Vogelsberg zu nehmen. Der Bully fällt am Sonntag um 15 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion in Berlin. Auf geht’s, Luchse!
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FASS BerlinOvertimesieg im Pokalfight (RLNO) Der Pokal-Traum von FASS lebt. Bei den Crocodiles Hamburg gewinnen die Berliner in der Overtime mit 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) und wahren ihre Chance auf den Halbfinaleinzug. Am Sonntag (01.11.26, 15:00 Uhr) will Headcoach Patrick Pohl mit seinem Team nachlegen, wenn die Luchse Lauterbach ins Erika-Heß-Eisstadion kommen. Das Spiel FASS musste im Vergleich zur Vorwoche auf Bryan Heinicke und Dennis Thielsch verzichten. Dafür war nach längerer Pause Moritz Miguez wieder mit von der Partie. In den ersten 20 Minuten erspielten sich die Nordberliner ein klares Übergewicht, scheiterten aber an Lindroos im Hamburger Kasten. Große Aufregung gab es in der 7. Minute, als Aleksej Abramov mit 5+5+20 Strafminuten zum Duschen geschickt wurde. Die Schiedsrichter ahndeten damit einen Crosscheck mit anschließender Rangelei. Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild. FASS blieb spielbestimmend, traf aber das Tor nicht – bis Gregor Kubail im PowerPlay aus halbrechter Position flach zur Führung einschoss (34.). Lange hielt die Freude aber nicht. Bruns zog nach einem geblockten Schuss alleine aufs Berliner Tor zu und überwand den starken Marks Slavinskis-Repe zum 1:1 (36.). So haderte FASS mit dem Spielstand nach 40 Minuten, zumal Hamburg im Schlussabschnitt stärker wurde. Rakell (44.) brachte sein Team mit einem platzierten Schuss sogar auf die Siegerstraße. Obwohl die Berliner alles in die Waagschale warfen, hatten sie nun nur wenige klare Chancen, sieht man von einer zweiminütigen doppelten Überzahl ab, die ungenutzt blieb. Patrick Pohl zog seinen Torwart bereits knapp zwei Minuten vor Spielende zugunsten eines sechsten Skaters. Natürlich hatten auch die Crocodiles jetzt ihre Chancen, sie spielten sich sogar ins Berliner Drittel vor, trafen aber das leere Tor nicht. So kam FASS zur allerletzten Chance – und nutzte sie. 4,6 Sekunden vor der Schlusssirene brachte Kapitän Tom Fiedler die Scheibe zum umjubelten Ausgleich über die Linie. Auch unsere Fotografin Zaide drückte hier im richtigen Moment auf den Auslöser. Also ging es in die Overtime. Hier brachte die vierte Minute die Entscheidung. Die Crocodiles trugen einem 3-1-Angriff vor, wurden aber von Artem Bisliouk entscheidend gestört. Damit war der Konter eingeleitet. Tjalf Deichmann bediente Daniel Volynec, der alleine aufs gegnerische Tor zulief und den Puck durchs Fivehole einschob. Die etwa 15 Berliner Fans unter den 1165 Zuschauerinnen und Zuschauern hatten nun richtig Grund zum Feiern. Ausblick Der Sieg lässt FASS alle Chancen, das Halbfinale des OsWeNo-Pokals noch zu erreichen. Dafür ist aber ein Heimsieg am Sonntag gegen Lauterbach Pflicht. Statistik FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Bisliouk, Licitis; Miethke, Falk; Kruggel, Abramov – Noack, Kubail, Braun; Volynec, Miguez, Deichmann; Beslé, Weihrauch. Tore: 0:1 (33:51) Kubail (Falk, Fiedler) PP1, 1:1 (35:45) Bruns; 2:1 (43:02) Rakell, 2:2 (59:56) Fiedler (Miguez, Volynec) U; 2:3 (63:43) Volynec (Deichmann, Bisliouk). Schiedsrichter: Nielsen, Ritter – Wollner, Froh. Strafen: Crocodiles 17, FASS 14 + 20 (Abramov). Zuschauer: 1165. Schüsse: 32-44. Face-off: 31-32.
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Krefeld Pinguine
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Buchloe Pirates
TEV Miesbach
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Luchse Lauterbach
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