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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Stürmer Edwin Boos wird künftig nicht mehr für Braunlage aufs Eis gehen. Der 22-Jährige spielte drei Jahre lang für die Harzer Falken und konnte zuletzt in 27 Spielen 2 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
EC Peiting
David Diebolder bleibt auch in der nächsten Saison bei den Pfaffenwinklern. Der 22-jährige gebürtige Landsberger, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs hervorging, kam vor zwei Jahren aus Füssen zum ECP. In der abgelaufenen Spielzeit musste er verletzunsgbeding lange Zeit pausieren und konnte so lediglich 5 Spiele bestreiten (2 Scorerpunkte)
  
EV Füssen
(OLS)  Die Allgäuer haben den Vertrag mit Eigengewächs David Kaiser verlängert. Der 21-Jährige gehört seit 2021 zum Kader der 1.Mannschaft. In der abgelaufenen Spielzeit konnte er in 45 Partien 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Nach Stürmer Marius Demmler hat als nächstes Verteidiger Joshua Geuß seinen Vertrag in Hamm verlängert. Der 21-jährige Kölner kam über Dresden und Erfurt letztes Jahr zu den Eisbären. In 49 Spielen gelangen ihm ein Tor und 13 Assists
 
Black Tigers Moers
(LLW)  Nun stehen beim GSC auch die ersten Verlängerungen fest. Demnach werden Torhüter Philipp Nikolic, die Verteidiger Lars Ehrich und Niklas Cremer und Stürmer Sven Renner weiterhin die Schlittschuhe für die Black Tigers schnüren
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Bei den Münchner Vorstädtern stehen die nächsten drei Verlängerungen fest. Weiterhin werden Rik Knopf, Florian Hansch und Stefan Krumbiegel die Hintermannschaft des ERSC verstärken
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Tobias Hilger bleibt den Grafingern weiter treu. Dem 20-jährigen Verteidigertalent gelang in dieser Saison endgültig der Sprung aus dem Nachwuchs in die 1.Mannschaft. Mit 4 Toren und 15 Vorlagen aus 34 Spielen bewies er zudem auch Scorerqualitäten
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Der lettische Verteidiger Kristofers Bite hat seinen Vertrag in Timmendorfer Strand verlängert. Der 23-Jährige kam vor zwei Jahren aus Schweden zum CET und konnte zuletzt in 32 Partien 22 Scorerpunkte beisteuern. dagegen wird Verteidiger Louis Habel nach nur einer Saison die Beach Devils wieder verlassen
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Die Löwen Frankfurt haben sich von Sportdirektor Franz-David Fritzmeier getrennt. Diverse interne Unstimmigkeiten sollen hierfür den Ausschlag gegeen haben. Schon zeitnah soll nun sein Nachfolger vorgestellt werdem. Dem Vernehmen nach soll es sich dabei um Daniel Heinrizi handeln
  
Hannover Indians
(OLN)  Stürmer Dennis Palka hat seinen Vertrag verlängert und wird damit in seine dritte Saison am Pferdeturm gehen. Der 32-Jährige konnte zuletzt in 51 Spielen 14 Tore und 23 Assists für sich verbuchen
  
 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 28.Januar 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Köln

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben zum sechsten Mal am Stück gepunktet, die Siegesserie des Hauptstadtclubs ist jedoch gerissen. Nach zuvor fünf Erfolgen unterlagen die Berliner den Kölner Haien am Freitagabend in der heimischen Mercedes-Benz Arena mit 3:4 nach Verlängerung. 
(EEHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Irres Spiel: DEG gewinnt 5:4 n.V. gegen Augsburg

(DEL)  Die Düsseldorfer EG schlägt die Augsburger Panther in einem wilden Schlagabtausch schlussendlich mit 5:4 nach Verlängerung. Mann des Abend war Stephen MacAulay, der gleich drei Treffer zum Sieg beisteuerte.
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls verlieren in Straubing

(DEL)  Red Bull München kehrt ohne Punkte vom Gastspiel bei den Straubing Tigers zurück. Trotz guter Chancen musste sich der PENNY DEL-Tabellenführer mit 1:4 (0:0|1:3|0:1) geschlagen geben. Ben Smith erzielte vor 4.485 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm den Münchner Treffer.
Mathias Niederberger im Tor des Spitzenreiters und Hunter Miska auf der anderen Seite hatten gleich zu Beginn viel zu tun. Auf den actionreichen Auftakt mit vielen Abschlüssen folgte eine druckvolle Phase der Straubinger. Die Red Bulls stellten sich allerdings immer besser auf die aggressive Spielweise der Gastgeber ein und hatten wenige Sekunden vor der ersten Drittelpause die große Chance auf die Führung durch Justin Schütz, doch Miska war beim Alleingang des Münchner Stürmers zur Stelle.
Packendes Eishockey auch im Mittelabschnitt. Eine von zahlreichen Möglichkeiten nutzte Taylor Leier zur Führung für Straubing (24.). Die Red Bulls reagierten mit geballter Offensive auf den Rückstand und hatten durch Austin Ortega (26.) und Andreas Eder (29.) zwei Riesenchancen, die jedoch nicht zum Ausgleich führten. Besser machten es die Tigers: Luke Adam erzielte das 2:0 (31.). Doch München hatte nur 44 Sekunden später die perfekte Antwort parat und verkürzte durch Smith (31.). Das Team von Trainer Don Jackson danach ganz nah dran am Ausgleich, Straubing aber mit einem weiteren Entlastungsangriff, den JC Lipon zum 3:1 vollendete (37.).
Die Tigers ließen im letzten Drittel zunächst wenig zu, ehe die Red Bulls nach einer Tempoerhöhung zu Chancen kamen. Unter anderem versuchten es Frederik Tiffels (46.) und Eder (49.), doch bei Miska war Endstation. Die Zeit lief dem Spitzenreiter davon. Als Jackson das Risiko erhöhte und den zusätzlichen Feldspieler brachte, erzielte Leier per Empty-Net-Treffer das 4:1 (58.) – und sorgte damit für die Entscheidung.
Patrick Hager:
„Wir haben uns Chancen rausgespielt, aber uns hat über das ganze Spiel die Balance gefehlt. Deswegen dürfen wir uns nicht beschweren.“
(EHCM/rbmm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers entscheiden Derby verdient für sich! Selber Wölfe vs. Bayreuth Tigers 2:5 (1:3, 1:1, 0:1)

(DEL2)  Ohne den angeschlagenen Mike Mieszkowski ging man ins vierte Derby der aktuell laufenden Saison gegen Selb.
Nach nur zwei Minuten sahen sich die Tigers bereits in Unterzahl, als Stephan für zwei Minuten zusehen musste. Bei einem schlampigen Aufbauspiel der Selber war Järveläinen zur Stelle, klaute die Scheibe und überwand in Unterzahl nach drei Minuten Bitzer mit der Rückhand zur Führung. Wenig später war es Kretschmann, der Ewanyk, der in den Slot gelaufen war, mit einem mustergültigen Pass bediente, den der Stürmer der Tigers zum 0:2 vollenden konnte. Erstmals gefährlich - und ohne einen bis dahin meist abgegebene Schüsse von der Ferne – kamen die Wölfe, in der siebten Minuten vor das Tor der Tigers als Miglio einen Konter fuhr aber an Halverson scheiterte. Im Anschluss mussten die Tigers drei weitere Unterzahlspiele annehmen, in welchen man weitestgehend konzentriert agieren konnte, jedoch trotzdem einmal einen
Gegentreffer hinnehmen musste, als Kruminsch Reddick durch den Slot suchte und fand und dieser schnell zum Anschluss abschließen konnte. Die erste Strafzeit, welche die Wölfe gegen Ende des Abschnitts zogen, nutzten die Tigers durch Kretschmann, der aus dem Halbfeld abgezogen hatte und mit diesem Treffer seinen wenige Sekunden vorher abgegeben Lattenschuss vergessen machte, sodass man mit einer 2-Tore-Führung in die erste Pause gehen konnte.
Zum Mittelabschnitt kam Weidekamp für Bitzer ins Tor der Wölfe, die zunächst das agilere Team waren und Druck auf das Bayreuther Tor ausüben konnten. Nach etwa fünf gespielten Minuten in diesem Drittel befreiten sich die Tigers etwas und taten ihrerseits etwas für die Offensive, was Schaefer und Järveläinen, die einen schnellen Konter fuhren demonstrierten aber noch scheiterten, da Schaefer die Scheibe vor dem bereits geschlagenen Weidekamp nicht unter Kontrolle bringen konnte. Nach der Hälfe des Abschnitts nahm sich Reddick ein Herz und versuchte sich erfolgreich aus dem Halbfeld, dessen Schuss neben Halverson einschlug. Dies korrigierten die Tigers in diesem Fall sehr schnell, gut eine Minute später. Grosse nahm einen Schuss von der blauen Linie, der noch durch Cornet abgefälscht erschien und am Ende den alten Abstand wieder herstellte, mit welchen es auch in die zweite Drittelpause ging.
Kruminsch hatte die erste gute Möglichkeit im Schlussabschnitt – in welchem die Wölfe nochmals versuchten Druck aufzubauen, was jedoch gegen konzentriert agierende Bayreuther, die in der Defensive über das ganze Spiel stabil standen, selten gelang. So war es auch wenig verwunderlich, dass man bei einem weiteren Unterzahlspiel nichts zuließ und dieses ohne Gegentreffer souverän erfolgreich zu Ende spielte. Knapp drei Minuten vor dem Ende der Partie verließ Weidekamp für einen weiteren Feldspieler das Eis, was aber schnell schief gehen sollte. Knapp 20 Sekunden, nachdem das Tor der Selber sich selber überlassen worden war, visierte Ewanyk selbiges an und traf zum 2:5 und damit zum Endstand an diesem Derby-Abend.
„Es war eine Revanche-Spiel für uns. Zuletzt hatten wir 4:0 verloren. Heute war ich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Wir haben Zweikämpfe angenommen und gewonnen und wenn doch mal ein Fehler gemacht wurde, war Halverson zur Stelle. Es ist aber nur ein Spiel und wir hoffen, dass wir am Sonntag gegen Bad Nauheim einen ähnlichen Weg gehen können“, äußerte sich Coach Rich Chernomaz im Anschluss an die Partie.
„Heute war eine großartige Stimmung in der Halle, die uns Rückenwind gegeben hat. Trotzdem sind wir schlecht gestartet und der Shorthander hat uns ein bisschen aus dem Konzept gebracht. Nach dem 2:0 für Bayreuth sind wir eigentlich gut zurückgekommen aber haben dann das 3:1 kassiert, mit dem wir in die Pause mussten. Ich will es mal so sagen, die Tore gegen uns sind immer in schlechten Momenten gefallen. Wir hatten Chancen, für die wir hart arbeiten müssen, haben aber zu wenig raugeholt. Das Manko ist, dass wir im Augenblick zu wenig Tore schießen. Daran müssen wir arbeiten. So ein Derby zu verlieren tut natürlich weh“, so Sergej Waßmiller zum Spiel gegen die Bayreuth Tigers.
Weiter geht’s für die Tigers am Sonntag, wenn ab 17:00 Uhr der EC Bad Nauheim im Bayreuther Tigerkäfig zu Gast ist.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
0:1! Eispiraten mit knapper Niederlage in Landshut - Westsachsen ohne Punkte in offenem Spiel

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau kehren ohne Punkte aus Landshut zurück. Beim EVL unterlagen die Westsachsen knapp mit 0:1. Bereits am kommenden Sonntag geht es für die Crimmitschauer weiter - ab 17:00 Uhr ist dann der ESV Kaufbeuren im Sahnpark zu Gast.
Cheftrainer Marian Bazany musste beim Gastspiel in Landshut weiterhin auf André Schietzold, Jannis Kälble, Tamás Kánya und Valentino Weißgerber verzichten. Dennoch präsentierten sich die Westsachsen, bei denen Filip Reisnecker nach seiner Erkältung wieder im Aufgebot stand, im ersten Drittel richtig gut. Während Ilya Sharipov im Tor der Eispiraten immer wieder stark reagierte, hatten so auch die Crimmitschauer beste Gelegenheiten, selbst in Führung zu gehen. Sowohl Dominic Walsh als auch Mathieu Lemay, Patrick Pohl und Timo Gams konnten ihre Chancen nicht nutzen.
Auch im zweiten Durchgang konnten sich die Schützlinge von Marian Bazany immer wieder gute Möglichkeiten erspielen und waren auch körperlich in diesem offenen DEL2-Spiel präsent. Immer wieder scheiterten die Mannen von Cheftrainer Marian Bazany aber am stark parierenden Luka Gracnar, der seinen ehemaligen Kollegen das Leben echt schwer machte. Doch auch auf der Gegenseite kamen die Bayern immer wieder gefährlich vor das Tor von Ilya Sharipov. Gerade in den Schlussminuten des Mitteldrittels hatten die Crimmitschauer während einer Druckphase der Landshuter immer wieder Glück und einen starken Sharipov im Gehäuse, der seine Farben vor einem Rückstand bewahren konnte.
Die 2.805 Zuschauer sahen schließlich auch ein spannendes drittes Drittel, da beide Mannschaften weiter gute Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Mit Verlauf der Zeit wechselte das Momentum aber immer weiter auf Seiten der Gastgeber. So traf Kornelli zunächst die Querlatte des Crimmitschauer Tores, gut zehn Minuten vor dem Ende schlug es dann letztlich sogar im Tor der Eispiraten ein. Nick Pageau zog von der blauen Linie ab – an Freund und Feind vorbei schlug der Puck im Winkel des Crimmitschauer Gehäuses zum 0:1 ein (51.). Die Pleißestädter warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorn, doch selbst die Herausnahme von Ilya Sharipov für einen zusätzlichen Feldspieler brachte am Ende keinen Ertrag.
(EC/af)
  
   
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Gastspiel beim Tabellenführer

(DEL2)  Für die Dresdner Eislöwen steht am Wochenende erneut nur eine Partie in der DEL2 an. Am Sonntagabend ist die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brockmann beim unangefochtenen Spitzenreiter Kassel Huskies gefordert. Gespielt wird 18:30 Uhr. Aufgrund der Juniorenweltmeisterschaft im Short Track haben die Eislöwen erneut kein Heimspiel am Wochenende.
Seit 16 Spielen sind die Hessen mittlerweile ungeschlagen, haben in dieser Saison zudem die bisherigen drei Duelle mit den Eislöwen für sich entschieden. In Kassel unterlagen die Dresdner mit 1:2. Zuhause setzte es eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen und eine 2:4-Niederlage. Die Spiele waren immer eng, nur mit dem falschen Sieger aus Eislöwen-Sicht.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist auf jeden Fall ein Anreiz, die Mannschaft zu sein, die die Siegesserie von Kassel beendet. Aber das haben sich auch alle anderen Teams vorgenommen. Sie sind der klare Meisterschaftsfavorit, haben auch den Kader dafür. Es muss alles passen, wenn du gegen sie gewinnen willst. Wir müssen defensiv sehr solide spielen und die wenigen Chancen, die wir bekommen werden, nutzen.“
Ob David Suvanto und Ricardo Hendreschke am Sonntag wieder Optionen sind, wird am Wochenende entschieden. Beide konnten wieder mit der Mannschaft trainieren. Timo Walther fällt weiterhin aus.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Auswärtssieg in Regensburg – Schlittenunde feiern 17. Sieg in Serie

(DEL2)  Am 41. Spieltag gastierten die Kassel Huskies bei den Eisbären Regensburg und feierten nach einer spannenden Schlussphase einen knapp erkämpften 5:4 Auswärtssieg.
In den Anfangsminuten der Partie hatten die Regensburger direkt zwei gute Möglichkeiten – ehe die Huskies mit einem erfolgreichen Doppelschlag ihre Klasse bewiesen. Nachdem Jamie Arniel die Scheibe im Slot weiterleitete, schlich sich Tomas Sykora heran und traf zur Kasseler Führung (5.) Die Huskies präsentierten sich direkt nochmal eiskalt und bestrafen einen Fehler im Aufbauspiel der Eisbären. Tim McGauley legte direkt ab auf Alec Ahlroth, der zum frühen 0:2 vollendete (7.) Mit der schnellen Führung im Rücken kontrollierten die Huskies nun das Geschehen und Jake Weidner scheiterte mit einem Rückhandversuch an Williams. Dann nutzen plötzlich die Gastgeber einen folgenschweren Fehlpass der Huskies. Richard Divis ließ sich nicht zweimal bitten und traf prompt zum 1:2 Anschlusstreffer (15.).
Jerry Kuhn bewahrte die Huskies zu Beginn des Mittelabschnitts erst einmal vor dem Ausgleich. Doch auch auf der Gegenseite war Williams im Eisbären-Tor zweimal zur Stelle. Die Schlittenhunde schlugen dennoch zum dritten Mal zu. Joel Keussen spielte die Scheibe hart an die Bande hinter das Tor, von wo sie den Weg zurück zum einschussbereiten Tim McGauley fand, der zum 1:3 einnetzte (24.) In einer bis dato sehr fairen Partie kassierten die Huskies dann die erste Strafzeit, welche eine darauffolgende Phase der Specialteams einläuten sollte. Die Nordhessen machten es in diesen Momenten äußerst gut, überstanden zunächst die eigene Unterzahl und schlugen etwas später im eigenen Powerplay zu. Jamie Arniel setzte den Puck platziert ins kurze, obere Eck (29.) Nach Strafen gegen Darren Mieszkowski und Joel Keussen agierte man 36 Sekunden im drei gegen fünf. Die Mannen von Bo Subr verteidigten stark und hielten ihren drei-Tore-Vorsprung. Gegen Ende des zweiten Drittels fiel dennoch der Anschlusstreffer der Hausherren durch Lars Schiller, der den Weg vorbei an Kuhn zum 2:4 fand (38.). In Überzahl legten die Eisbären sogar nach - schön herausgespielt traf am Ende Gajovsky mit einer flachen Direktabnahme zum 3:4 (39.)
Beide Teams waren in den Auftaktminuten des letzten Drittels zunächst auf Sicherheit bedacht. Zur genau richtigen Zeit Husky Hans Detsch im Nachschuss zur Stelle und erzielte den wichtigen Treffer zum 3:5 (46.) Im nächsten Angriff verpasste es Tomas Sykora denkbar knapp, den alten 3-Tore-Abstand wieder herzustellen und scheiterte am Innenpfosten. In der Folge galt es, ein 4-minütiges Unterzahl zu überstehen - mit großem Einsatz gelang den Blau-Weißen dies. Die Huskies verteidigten im weiteren Verlauf des Schlussdrittels konsequent. Etwas mehr als eine Minute vor Spielende verließ Williams das Regensburger Gehäuse – Lars Schiller machte es tatsächlich nochmal spannend und traf 35 Sekunden vor Ende zum 4:5 (60.) Regensburg warf nun alles nach vorn. Nachdem das Huskies-Tor verschoben war, entschieden die Schiedsrichter auf Penalty und die daraus resultierende große Gelegenheit zum Ausgleich. Im Duell Gajovsky - Kuhn behielt der ECK-Schlussmann jedoch die Oberhand und sicherte seinen Huskies somit den 17. Sieg in Serie.
Am Sonntagabend erwarten die Kassel Huskies die Dresdner Eislöwen in der Kasseler Eissporthalle. Ab 18:30 Uhr soll dann vor heimischer Kulisse die Fortsetzung der unglaublichen Siegesserie geschafft werden.
(ECK/mk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK besiegt den EHC Freiburg deutlich - Joker holen sich troz dreimaligen Rückstandes am Ende drei Punkte

(DEL2)  Zum 41. Spieltag hieß das Duell in der energie schwaben arena ESV Kaufbeuren gegen EHC Freiburg. Gegen die Breisgauer musste Marko Raita neben Tomas Schmidt und Yannik Burghart auch auf Alexander Thiel verzichten. Für John Lammers rutschte Mikko Lehtonen in das Lineup. Die Allgäuer gewannen vor 2.381 Zuschauern mit 7:3.
Die Joker fanden gut in die Partie und hatten unter anderem durch Mikko Lehtonen früh gute Möglichkeiten. Das erste Tor des Abends erzielten jedoch die Gäste in der 2. Spielminute: Tor Immo fand bei einem Konter Kevin Orendorz und der überwand Daniel Fießinger. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Allgäuer waren bemüht, das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen, doch ein fahriger Spielaufbau und fehlende Abstimmung standen dem in dieser Phase im Wege. Die Freiburger wirkten bis dato spritziger und wacher wie die Hausherren. In der 12. Spielminute durften dann die Fans der Rot-Gelben erstmals jubeln: Tobias Echtler auf Simon Schütz, der nahm den Direktschuss und vor dem Tor fälschte Markus Schweiger unhaltbar für Patrick Cerveny ab. Der Treffer zeigte Wirkung und das Team von Marko Raita fand besser in die Partie. Ein Foul von Kevin Orendorz an Jacob Lagacé brachte die erste Überzahl des Abends für Rot-Gelb. Hier machte die erste Powerplayformation der Joker Druck auf den nächsten Treffer und ein vom Freiburger Verteidiger abgefälschter Schuss fand fast seinen Weg über die Linie. Am Ende überstanden die Gäste die numerische Unterlegenheit unbeschadet. Mit einem Spielstand von 1:1 ging es in die erste Pause des Abends.
Auch im zu Beginn des zweiten Drittels waren es wieder die Gäste, die früh zuschlugen: Nikolas Linsenmaier auf Tor Immo und der fand erneut den Schläger von Kevin Orendorz. Es war ein Spiegelbild des ersten Drittels: Die Breisgauer spielten in den Anfangsminuten dieses Abschnittes aggressiver und wirkten im Allen wacher. Ein Haken von Mikko Lehtonen gab auch für das Team von Robert Hoffmann die erste Überzahlmöglichkeit des Abends. Auch hier war es wieder die Kombination von Tor Immo und Kevin Orendorz die für Gefahr vor dem Tor von Daniel Fießinger sorgten. Ein Foul von Nikolas Linsenmaier an Joey Lewis egalisierte die Überzahl kurz vor Ablauf der Strafe. Die numerische Überlegenheit nutzten die Joker in Person von Mikko Lehtonen. Schön freigespielt von Jacob Lagacé traf der Finne mit einem satten Handgelenkschuss in den Winkel. Doch die Breisgauer schlugen direkt zurück. Fehlende Zuordnung in der Hintermannschaft der Joker ermöglichte Marvin Neher den Direktschuss und dieser traf über den Schoner von Daniel Fießinger. Ein Haken von Leon van der Linde an Marc Wittfoth brachte die Gäste erneut in Überzahl. Die Allgäuer standen sicher und so verstrich die numerische Unterlegenheit ohne Gegentreffer. Ein Schuss von Markus Lillich ging in Minute 13 eigentlich am Tor vorbei. Doch die Scheibe prallte von der Bande auf die andere Seite des Tores ab und Mikko Lehtonen stand goldrichtig und traf zum Ausgleich. Kurz darauf war es ein hoher Stock von Mick Hochreither an Markus Lillich, der es Marko Raita ermöglichte, erneut sein Special Team auf das heimische Eis zu schicken. Hier scheiterte ein Schuss von Markus Lillich noch an Patrick Cerveny, doch den Rebound drückte Sebastian Gorcik zur erstmaligen Führung über die Linie. Durch 3 Tore im Mitteldrittel ging der ESVK mit einer 4:3 Führung in die Pause.
Die Gäste kamen auch zum Schlussabschnitt besser aus der Kabine wie die Hausherren. Doch die Joker machten nicht die gleichen Fehler wie in den Dritteln davor. Ein Schuss von Tyler Spurgeon in der 44. Spielminute scheiterte an der Latte. Das Team von Marko Raita gab nicht auf und konnte durch Florian Thomas in Minute 46 die Führung ausbauen. Einen Schuss von Nicolas Appendino konnte Patrick Cerveny nur prallen lassen, der Routinier behielt die Übersicht und traf zum 5:3. Ein hoher Stock von Nikolas Linsenmaier an Jacob Lagacé brachte erneut die Kaufbeurer Powerplayformation ins Spiel. Auch hier zeigten die Rot-Gelben ihre Klasse: Mikko Lehtonen legte quer auf Jacob Lagacé und der traf per Direktschuss über den Schoner von Patrick Cerveny zur Drei-Tore-Führung. Ein Beinstellen von David Makuzki brachte 6 Minuten vor Ende des Drittels die Breisgauer erneut in Unterzahl. Die erste Reihe der Hausherren um Kapitän Tyler Spurgeon baute enormen Druck auf, konnte aber am Ende kein Kapital daraus schlagen. Freiburg überstand die Unterzahl unbeschadet. Ein Faustkampf zwischen Max Oswald und Marc Wittfoth führte für beide Spieler bis Ende der Spielzeit in die Kühlbox. Eine Strafe gegen Jacob Lagacé brachte zudem den ESVK für die letzten 250 Sekunden des Schlussdrittels in Unterzahl. Als dann noch Nicolas Appendino wegen Stockschlag vom Eis musste spielten die Freiburger für knappe 90 Sekunden in doppelter Überzahl. Trainer Robert Hoffmann setzte alles auf eine Karte und zog Patrick Cerveny zugunsten eines weiteren Feldspielers. Der ESVK verteidigte souverän und konnte trotz drei Mann weniger auf dem Eis seinen Kasten sauber halten. Der von der Strafbank kommende Jacob Lagacé sorgte mit seinem Treffer in das leere Tor zum 7:3 Endstand.
(ESVK/tl)
  
    
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Lausitzer Füchse  - Krefeld Pinguine 0-4

(DEL)  Die Krefeld Pinguine konnten sich am Freitagabend überzeugend gegen die Lausitzer Füchse mit 4:0 durchsetzen. Sergey Belov brillierte bei seinem ersten Start im Jahr 2023 mit einem 55 Save Shutout. Auch Neuzugang Victor Knaub durfte feiern: Der 26-Jährige konnte sein erstes Tor für den KEV erzielen.
Die Pinguine fanden gut ins Spiel und konnten die Füchse früh unter Druck setzen. In der 9. Spielminute fand Dennis Miller zum ersten Mal das Netz hinter Ville Kolppanen. Der gebürtige Tübinger konnte einen Schlagschuss Maximilian Sölls von der blauen Linie vor dem Tor unhaltbar abfälschen und die Pinguine mit 1:0 in Führung bringen.
Das zweite Drittel begann mit einer Druckphase der Hausherren, die jedoch nicht nur kein Kapital daraus schlagen konnten, sondern sogar zwei schnelle Gegentore verkraften mussten. In der 22. Minute traf zuerst Topscorer Marcel Müller auf Zuspiel Alexander Weiß‘ und nur 21 Sekunden später sorgte der zweite Treffer Millers für die Vorentscheidung in der Lausitz.
In der Folge wurde das Spiel ruppiger. Höhepunkte der Eskalation waren ein kurzes Handgemenge Knaubs mit Dominik Bohacs und ein handfester Faustkampf zwischen Zach Magwood und Louis Anders im Schlussabschnitt. Während der Kanadier Magwood mit einer offensichtlichen Gesichtsverletzung das Eis verlassen musste, konnte der Deutsch-kanadier Knaub in der 37. Minute sein Premieren-Tor in der DEL2 feiern. Über Umwege fand der Puck den Schläger Knaubs, der sich vor dem Tor positioniert hatte und aus der Drehung Kolppanen überwinden konnte.
Im letzten Drittel verwalteten die Pinguine ihr Führung und konnten sich dabei auf einen starken Sergey Belov verlassen, der seine Leistung mit einem Shutout krönte. 55 Saves bei 55 Schüssen bedeuten eine weiße Weste für den Russen und drei wichtige Punkte für den KEV im Kampf um eine besser Playoff-Platzierung.
Stimmen:
Boris Blank:
Wir haben gut angefangen und ich war zufrieden mit den ersten 20 Minuten. Wir konnten offensiv viele Akzente setzen und haben eine Menge Pucks zum Tor gebracht. Dort stand dann auch meistens einer von unseren Stürmern zum Nachschuss. Im zweiten Drittel haben wir die ersten fünf Minuten verschlafen. Wir konnten trotzdem zum Glück umschalten und haben zwei schnelle Tore geschossen. Das war dann die Vorentscheidung und wir konnten das 3:0 und später das 4:0 gut verwalten. Grundsätzlich war es ein gutes Spiel und wir konnten im letzten Drittel auch die Unterzahl-Situationen gut überstehen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie heute eine richtig gute Leistung gezeigt hat.
Victor Knaub:
Mir fehlen derzeit ein wenig die Worte. Es war ein unglaubliches Gefühl das erste Tor aus dem Weg zu bekommen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, es war ein super Spiel. Wir haben gekämpft und müssen da in den nächsten Spielen anknüpfen, damit es gut aussieht. Sergey Belov hat uns den Rücken freigehalten und wir konnten das Spiel im letzten Drittel sicher runterspielen.
Odeen Tufto:
Es war ein gutes Spiel. Es hat Spaß gemacht und die Leistung jedes Einzelnen war großartig. Sehr gut, dass wir die drei Punkte hier holen konnten. Das Spiel war schnell und es gibt eine Menge Platz, um Spielzüge zu kreieren. Die Stimmung war auch klasse. Das habe ich so auch zum ersten Mal erlebt. Alles in allem habe ich also eine Menge Spaß bei meinem Debüt gehabt.
(ESVK/mt)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe lassen sich den Schneid abkaufen - Selber Wölfe vs. Bayreuth Tigers 2:5 (1:3; 1:1; 0:1)

(DEL2)  Die Bayreuth Tigers waren deutlich besser im Derby-Modus als die Selber Wölfe. Die Gäste wirkten vor prächtiger Kulisse in der ausverkauften NETZSCH-Arena körperlich präsenter sowie gedankenschneller und gingen früh in Führung. Diesem Rückstand lief das Wolfsrudel, das auch etwas glücklos agierte, das ganze Spiel hinterher. Während des Spiels verloren die Wölfe mit Fern und Kania noch zwei Verteidiger durch Verletzung.
Das hatten sich die Fans der Selber Wölfe als auch das Wolfsrudel selbst ganz anders vorgestellt: Die Gäste aus der Wagnerstadt wirkten in den ersten 20 Minuten wacher und aggressiver als das Wolfsrudel und zogen mit 1:3 Toren davon. In der 3. Minute agierten die Wölfe in Überzahl, einen schlampigen Aufbaupass fing Bayreuths Topscorer Järveläinen ab und versenkte die Scheibe zum 0:1. Nach Chancen durch Reddick, Lavallée und Gelke jubelten erneut die Gäste. Ewanyk stand mutterseelenallein vor Bitzers Tor und schob die Scheibe gegen die Laufrichtung des wiedergenesenen Selber Goalies zum 0:2 ein. Die nächsten großen Möglichkeiten lagen wieder auf Seiten der Hausherren. Nachdem Miglio im Alleingang und Gelke mit einem Abfälscher gescheitert waren, ließ Reddick mit seinem Anschlusstreffer in Überzahl die NETZSCH-Arena jubeln. Die Wölfe schienen sich nun gefangen zu haben, fingen sich aber kurz vor Drittelende in Unterzahl noch das 1:3 ein. Bitzer war bei Kretschmanns Schuss die Sicht versperrt.
Im zweiten Spielabschnitt lief bei den Wölfen, für die nun Weidekamp zwischen den Pfosten stand, nicht viel zusammen. Nun waren selbst die Chancen für die Gastgeber Mangelware. Nachdem die Tigers in der 25. Minute eine Riesen-Chance zum Ausbau der Führung liegen gelassen hatten, war es erneut Reddick, der in der 30. Minute zentral im hohen Slot frei zum Schuss kam, sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ und den 2:3-Anschlusstreffer für seine Farben markierte. Doch nur 63 Sekunden später jubelten erneut die Gäste: Nach einem unnötigen Icing stellte Grosse vom Bully weg den 2-Tore-Abstand wieder her.
Einen möglichen Sturmlauf der Selber Wölfe erstickten die Tigers im Keim und hielten die Wölfe weitestgehend aus der Gefahrenzone. Ein paar Chancen durch Reddick, McNeill, Kruminsch, Trska und Schwamberger erarbeiteten sich die Porzellanstädter noch, doch Gästekeeper Halverson entschärfte alle Versuche der Selber souverän. Als Weidekamp das Tor bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, machte Ewanyk mit dem 2:5 den Deckel auf die Partie.
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC mit ungefährdetem Sieg über den EV Füssen

(OLS)  Der Deggendorfer SC konnte am Freitagabend einen weiteren Heimsieg verbuchen. Vor 1598 Zuschauern in der Festung an der Trat bezwang die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger den EV Füssen mit 5:2.
Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Allgäuern nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Thomas Greilinger fehlte dem aktuellen Tabellendritten weiterhin.
Die Hausherren erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der fünften Minute in Führung. Nach einem Schuss von Lukas Miculka verwertete Petr Stloukal den Abpraller zur frühen DSC-Führung. Im weiteren Drittelverlauf blieb der DSC spielbestimmend und legte schließlich in der 20. Minute nach. Von der blauen Linie zog Marcel Pfänder ab und Thomas Pielmeier fälschte vor dem Tor unhaltbar zum 2:0 Pausenstand ab.
Im zweiten Abschnitt waren es die Gäste, die besser aus der Kabine kamen. Es dauerte gerade einmal 109 Sekunden bis Leon Dalldush seine Farben per Abstauber auf die Anzeigentafel brachte.
Doch der DSC hatte die richtige Antwort parat. In der 31. Minute ließ Füssens Defensive Alex Grossrubatscher zu viel Platz und der Deggendorfer Verteidiger schloss präzise ins lange Eck zum 3:1 ab. Doch die Allgäuer steckten nicht auf und kamen in der 36. Minute wieder auf ein Tor heran. Im Powerplay war es EVF-Topscorer Bauer Neudecker, der mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck zum 3:2 traf. Doch noch vor der zweiten Pausensirene stellte der DSC den alten Abstand wieder her. Ebenfalls im Powerplay vollendete Antonin Dusek in der 40. Minute eine tolle Kombination über Petr Stloukal und René Röthke zum 4:2 Pausenstand.
Zu Beginn des Schlussdrittels baute der DSC viel Druck in der Offensive auf und kam in der 45. Minute zu einem weiteren Powerplay. Dieses nutzten die Hausherren in Person von Petr Stloukal, der Füssens Keeper aus kurzer Distanz mit der Rückhand tunnelte. Im weiteren Drittelverlauf behielt der DSC stets die Kontrolle über die Partie und brachte das Ergebnis souverän über die Zeit.
Bereits am Sonntag geht es für den Deggendorfer SC mit dem nächsten wichtigen Spiel weiter. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger um 18 Uhr bei seinem ärgsten Verfolger, den SC Riessersee.
(DSC/mh)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Trotz 5:2-Führung: Starbulls verlieren Derby gegen Tölz

(OLS)  Was für ein unglaublicher Spielverlauf im Derby der Eishockey-Oberliga Süd zwischen den Starbulls Rosenheim und den Tölzer Löwen am Freitagabend im ROFA-Stadion! Vor der guten Kulisse von 3.345 Zuschauern erspielten sich die gastgebenden Starbulls nach frühem Rückstand bis kurz vor Ende des zweiten Drittels eine verdiente und eigentlich komfortable 5:2-Führung. Doch dann erlauben sich die zuletzt so abwehrstarken Hausherren gleich eine ganze Reihe unerklärlicher Defensivpatzer, die gnadenlos bestraft werden. Letztlich können die wackeren Gäste einen 7:5-Auswärtserfolg bejubeln. Damit endet die Rosenheimer Serie von sieben Siegen am Stück ebenso wie die Tölzer Negativserie mit sieben Niederlagen hintereinander.  
Bei den Starbulls fehlten Travis Oleksuk, Steffen Tölzer (beide verletzt) und Aaron Reinig (krank). Die Tölzer Löwen mussten mit dem Langzeitverletzten Philipp Schlager und dem gesperrten Nick Huard ebenfalls auf zwei wichtige Spieler verzichten. Trotzdem gelang der ersten Sturmreihe der Gäste – Christoph Fischhaber vertrat den etatmäßigen Mittelstürmer Huard – der frühe Führungstreffer. Tyler Ward ließ sich die Chance, frei auf Starbulls-Keeper Andreas Mechel zufahrend, nicht nehmen und stellte auf 0:1 (3.). Dass sich die zuletzt so konzentrierte Rosenheimer Defensive gleich in der Anfangsphase mit einem derartigen Gegenstoß überrumpeln und aushebeln ließ, war ungewöhnlich.  
Mit einem Doppelschlag, der sich nicht unbedingt ankündigte, drehten die Hausherren den Spielstand um. Zunächst schloss der einmal mehr überaus engagierte Dominik Kolb eine Einzelleistung im zweiten Versuch mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 ab (10.). Eine Minute später legte Manuel Strodel zurück an die blaue Linie, wo Maximilian Vollmayer aus vollem Lauf abzog und ins linke untere Eck traf – 2:1 (11.). Nach einem von Gästekeeper Enrico Salvarani entschärften Schuss von Manuel Möchel schnappte sich Lukas Laub den Abpraller und markierte per Rückhand das 3:1 (18.). Fast hätte Vollmayer in der Anfangsphase des zweiten Drittels auf 4:1 erhöht, traf aber nach feinem Solo mit Abschluss frei vor Salvarani nur den Pfosten (24.).  
Momente später fiel Gästestürmer Florian Ott aus dem Rahmen. In einem bis zu diesem Zeitpunkt völlig fairen Spiel ohne Strafzeit attackierte er in einer harmlosen Situation hinter dem Tor Starbulls-Keeper Andreas Mechel in unkorrekter Art uns Weise. Die Konsequenz: eine große Strafe (fünf Minuten) für Ott, in der Bilanz der Strafzeiten nach dem durch das Foul ausgelösten Handgemenge aber nur eine Minute Powerplay für die Starbulls. Nachdem Mechel, der auf das Eis geknallt war, minutenlang behandelt werden musste, ging es zunächst mit vier Feldspielern auf beiden Seiten weiter. In dieser Phase waren die Gäste das präsentiere Team. Bereits 23 Sekunden nach Wiederbeginn traf Max Brandl aus dem Anspielkreis gegen die Orientierungsrichtung von Torwart Mechel zum 3:2-Anschlusstreffer (25.).  
In der Rosenheimer Überzahlminute schnürten die Starbulls indes die Kurstädter in deren Zone ein. Und Sekunden, nachdem Ott aus der Kühlbox zurück auf das Eis kam, nagelte Norman Hauner die Scheibe nach Zuspiel von Vollmayer per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis flach ins kurze Eck zum 4:2 (30.). Bei einem zwei Minuten langen Powerplay lag der fünfte Rosenheimer Treffer in der Luft, die größte Möglichkeit dazu vergab Laub (35.). Schließlich war es Tim Lucca Krüger, der nach perfekter Vorarbeit von Marc Schmidpeter einen Querpass zum 5:2 über die Linie drückte (38.) und damit sein erstes Saisontor feierte.  
25 Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause unterlief Manuel Strodel ein folgenschwerer Fehlpass aus der Rundung der eigenen Zone in den Slot, wo Tyler Ward sofort reagierte und den verdutzten Mechel zum 5:3 überwand. Nach dem Spiel waren sich Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen und Löwen-Headcoach Ryan Foster einig: Dieser Treffer zu diesem Zeitpunkt war entscheidend, dass die Gäste die Partie schließlich noch zu ihren Gunsten drehten.  
Mit seinem dritten Treffer bereits 44 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels stellte Tyler Ward eine neue – aus Rosenheimer Sicht negative – Saisonmarke auf: Im 36. Anlauf mussten die Starbulls erstmals ein viertes Gegentor in einer Partie hinnehmen. Beim vorangegangenen Doppelpass mit Ludwig Nirschl und beim Abschluss von Ward zum 5:4-Anschlusstreffer schauten die Rosenheimer Gegenspieler nur zu. Ebenso unerklärlich – auch für Jari Pasanen in der Spielanalyse – war die Zaghaftigkeit seiner Unterzahlformation bei der einzigen Tölzer Überzahlsituation der gesamten Partie. Da dauerte es nur 15 Sekunden bis Sören Sturm völlig unbedrängt bei freier Schussbahn Maß nehmen konnte und die Scheibe zum 5:5 hinter Mechel einschlug (46.). Eine halbe Minute später musste Mechel einen Schuss vom ebenfalls viel zu spät angegangen Felix Ribarik prallen lassen und Florian Kästele staubte zum 5:6 ab (47.) – es war der erste Saisontreffer des 18-jährigen Tölzer Gitterspielers.  
In den letzten zehn Minuten versuchten die Starbulls noch einmal alles. Gegen leidenschaftlich kämpfende Gäste mit einem jetzt über sich hinauswachsenden Torwart Salvarani hatten Dominik Kolb, Lukas Laub und Stefan Reiter noch gute Chancen zum Ausgleichstreffer. Die größte Möglichkeit zum 6:6 vergab Tyler McNeely, der das leere Tor verfehlte (55.). Fünf Sekunden vor der Schlusssirene stellte der starke spielende Ludwig Nirschl mit einem Empty-Net-Treffer den 5:7-Endstand her.  
„Wie das Game-Winning-Goal fällt, wie frei der Tölzer Youngster da war und unsere Verteidiger nichts gemacht haben, das symbolisiert viele Aktionen auf dem Eis heute. Wir waren zu passiv, haben zu viele Zweikämpfe verloren, waren teilweise gar nicht da gewesen für die Zweikämpfe und haben viele dumme Aktionen gehabt. Und dann kannst Du gegen einen Gegner mit einer so starken Offensivreihe auch verlieren und das war heute der Fall. Ich hoffe, wir ziehen unsere Lehren daraus“, sagte Jari Pasanen nach der Partie. Der Starbulls-Cheftrainer nahm auch Stellung dazu, warum er Torwart Andreas Mechel nach der Attacke von Ott nicht auswechselte: „Der Gedanke war da, aber Christopher Kolarz hat im Training einen Schuss abbekommen und wenn er dann kalt ins Spiel kommt kann er sich nicht gut bewegen. Wäre Kolarz gesund gewesen, hätte ich gewechselt. Aber Andi Mechel hat überhaupt keine Schuld an der heutigen Niederlage“.  
Das zweite Punktspiel am letzten Januar-Wochenende führt die Starbulls am Sonntag zu den Blue Devils nach Weiden. Dort müssen sie sich mit dem unangefochtenen Spitzenreiter der Liga messen, der parallel zur Rosenheimer Heimniederlage gegen Bad Tölz deutlich mit 11:1 in Passau gewann. Im Vorfeld hatte Weidens Cheftrainer Sebastian Buchwieser trotz 13 Punkten Vorsprung noch den Starbulls die Favoritenrolle für dieses Spitzenspiel zugeschoben. Die Begegnung des Tabellenführers gegen den nun 16 Zähler dahinter folgenden Tabellenzweiten beginnt am Sonntag um 18 Uhr (Liveübertragung aufwww.sprade.tv).  
(SBR/ah)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheBuchloe Pirates
Piraten beenden Hauptrunde mit Sieg / ESVB müht sich beim Schlusslicht Pfaffenhofen zu einem 6:3 Sieg und wird noch Neunter – trotzdem geht es ab nächster Woche in die Abstiegsrunde

(BYL)  Der ESV Buchloe hat die Hauptrunde in der Eishockey Bayernliga am Freitagabend mit einem Sieg beendet. Beim Tabellenletzten EC Pfaffenhofen gewannen die Gennachstädter mit 6:3 (1:0, 1:1, 4:2) und kletterten somit noch auf den neunten Tabellenrang. Trotzdem müssen die Rot-Weißen ab kommender Woche nun in der Abstiegsrunde ran und dort von Neuem um den Klassenerhalt kämpfen.
Wirklich zufrieden war ESV-Trainer Christopher Lerchner mit dem Auftritt seiner Schützlinge trotz des abschließenden Sieges beim Tabellenschlusslicht nicht. Dieser war nämlich eher unter der Kategorie Arbeitssieg einzuordnen. „Wirklich viel Positives können wir heute nicht mitnehmen“, beurteilte der Buchloer Coach die Leistung an diesem Abend durchaus kritisch. „Das war leider kein gutes Spiel von uns, obwohl wir eigentlich für kommende Woche nochmals Schwung aufnehmen wollten. Doch das ist uns leider nicht gelungen“, so Lerchner, der sich dabei auch über so manche taktische Undiszipliniertheit ärgerte.
Komplett unverdient war der Auswärtssieg der Buchloer im letzten Hauptrundenspiel aber dennoch nicht. Für beide Teams war von vorneherein klar, dass es in die Abstiegsrunde gehen würde. Und so bekamen die gut 120 Zuschauer ein eher unspektakuläres und zähes erstes Drittel zu sehen, in dem die Gastgeber mit frühem Pressing den Pirates das Leben durchaus schwer machten. Lediglich Alexander Krafczyk war mit seinem 24. Saisontreffer erfolgreich (7.), weshalb die Freibeuter mit einer 1:0 Führung in die Pause gehen konnten.
Dort hatte man dann zwar etwas mehr Chancen, doch die Verwertung blieb das Manko, auch weil die Pfaffenhofener die Räume weiter eng hielten. Wieder war aber auf Torjäger Krafczyk Verlass, der nach 32. Minuten mit einem verwandelten Alleingang seinen Doppelpack schnürte und auf 2:0 erhöhte. Bei Vier gegen Vier verkürzten die Icehogs allerdings durch Liam Hätinen noch vor dem letzten Seitenwechsel auf 2:1 (37.).
Im letzten Durchgang zogen die Piraten dann durch Tore von Markus Vaitl (44.) und Demeed Podrezov (47.) zunächst auf 4:1 davon. Doch die Ilmstädter gaben sich noch nicht geschlagen kamen durch einen Powerplaytor von Jan Tlacil erneut auf 4:2 heran (53.). Wenig später stellte der erste Treffer von Neuzugang Marc Krammer zum 5:2 den alten Abstand jedoch wieder her (54.). Auch hier antworteten die Icehogs allerdings prompt: Nur eineinhalb Minuten später netzte zum zweiten Mal Tlacil zum 5:3 ein und sorgte nochmals für Spannung (56.). Zu einem Punktgewinn sollte es für das Tabellenschlusslicht letztlich aber trotzdem nicht reichen, weil die Piraten den Vorsprung über die Zeit brachten. Demeed Podrezov stellte mit dem Empty-Net-Treffer sieben Sekunden vor dem Ende sogar noch den 6:3 Endstand her.
„Nun gilt es einen Haken hinter das Spiel und die Hauptrunde zu setzten, denn ab nächster Woche geht es wieder bei Null los, weshalb unser Blick jetzt nach Vorne geht“, bilanzierte Christopher Lerchner nach der Partie. Denn auf die Buchloer wartet in der Abstiegsrunde in den nächsten Wochen ein knallharter Kampf um den Ligaverbleib, bei dem man vermutlich auch eine bessere Leistung benötigt, als an diesem Abend in Pfaffenhofen.
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenKempten Sharks
Sharks unterliegen Eispiraten mit 4:3 - ESC Kempten kommt gegen den ESC Dorfen nach 4:0 Rückstand zu spät ins Spiel

(BYL)  Ohne den für längere Zeit ausfallenden Nikolas Oppenberger und Rostislav Martynek reisten die Allgäuer nach Dorfen. Dafür rückte Philipp Zeiske aus der 1b in die Erste auf, in der letzten Saison hatte er dort bereits die ganze Saison gespielt. Im Tor bekam David Blaschta diesmal die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Kräfte und angeschlagene Spieler schonen, sich aber trotzdem einspielen und vorbereiten auf die Meisterrunde, so lautete das Motto für die Begegnung.
Coach Harry Waibel spielte konsequent mit dreieinhalb Reihen und gab allen Spielern die volle Eiszeit.
Ganz guter Beginn der Sharks mit einigen Chancen aber ohne Treffer. Eine brenzlige Situation mit 3 gegen 5 konnte man dann gut überstehen, kassierte jedoch in Folge noch zwei Treffer ohne selbst erfolgreich zu sein. Unterschied im ersten Drittel war somit die Chancenverwertung, bei der die Hausherren kaltschnäuziger waren. Gleiches Bild im zweiten Abschnitt, Kempten brachte auch die besten Chancen nicht im Gehäuse unter. Es sei dem Schreiber dieser Zeilen verziehen, aber hier passte das alte Sprichwort: „Haste Scheiße am Schläger, haste Scheiße am Schläger“ wirklich perfekt. Dorfen  machte es besser und traf erneut zweimal, davon ein Überzahltor. Im letzten Drittel platzte dann endlich der Knoten und fast wie am letzten Sonntag fielen gegen Ende noch drei Treffer, innerhalb von 11 Minuten. Mit ein paar Minuten mehr zu spielen wäre der Ausgleich vielleicht noch gefallen, aber Harry Waibel konstatierte den Hausherren dann auch den verdienten Sieg. Unter dem Strich schmerzt die Niederlage niemand, keine Verletzten oder gesperrten Spieler sind zu beklagen, so dass es am nächsten Wochenende mit Volldampf in die Meisterrunde gehen kann. Nach dem heutigen Spieltag stehen auch die Gegner der Sharks fest, mit Miesbach, Peißenberg und Königsbrunn wartet ein anspruchsvolles Programm.
Zumindest einen Vorteil hat die Gruppe, man kann im Viertelfinale nicht auf die hoch gehandelten und unbequemen Miesbacher treffen. Sobald in der nächsten Woche der Spielplan bekannt ist werden wir diesen auf allen Kanälen veröffentlichen.
(ESCK/th)
  
    
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
AUSWÄRTSSIEG ZUM ABSCHLUSS DER HAUPTRUNDE

(BYL)  Zum letzten Spiel der Hauptrunde reisten die Mannen um Headcoach Andreas Kleider nach Waldkraiburg. Lediglich 11+2 Spieler standen dem Schweinfurter Urgestein zur Verfügung. Sperren (Fischer), Krankheitsbedingte Ausfälle und gleichzeitig das Spiel der eigenen U20 (Pöhlmann) waren die Gründe, warum nicht mehr Spieler zur Verfügung standen. Erneut reiste Philip Graf aus der EinsBe mit in den Süden.
Das erste Drittel verlief eher ruhig und beide Mannschaften neutralisierten sich zumeist. Zwar hatte man durchaus auch seine Möglichkeiten, die meist aber nicht zu gefährlich waren. Kurz vor der Pause konnte Masel dann eine Chance und konnte zum umjubelten 0-1 treffen. Allerdings brachten die Mannen um Captain Joey Sides es nicht, die Führung in die Pause zu retten und mussten acht Sekunden vor der Pause noch das 1-1 hinnehmen.
Das zweite Drittel nahm zu Beginn ein wenig Fahrt auf und die Gastgeber konnten die ersten Akzente setzen. Den ersten Treffer im zweiten Spielabschnitt konnte dann Alex Asmus verzeichnen, der in der 23 Spielminute die erneute Führung erzielte. Zwei Minuten später konnte Joey Sides dann auf 1-3 erhöhen. Hier sah der Goalie der Löwen nicht gut aus. Gelang dem US-Amerikaner die letzten Spieler weniger, so erzielte er in der 28 Minute das 1-4 und erzielte damit seinen zweiten Treffer an diesem Abend. In der 30 Minute dann ein Goaliewechsel beim EHC Waldkraiburg. Lode verließ den Kasten für Yeingst. Sieben Minute vor Ende kassierte Brenninger vom EHC Waldkraiburg eine fünfminütige Strafe (ohne Spieldauerdisziplinarstrafe) und Asmus zwei Minuten. Kurz vor Ablauf der Strafe für Asmus erzielten die Gastgeber durch Maierhofer das 2-4.  Die verbliebenen drei Minuten in Überzahl konnten die Mighty Dogs kein Kapital daraus schlagen.  Nach vierzig Minuten gehen die Dogs mit einer 2-4 Führung in die Kabine.
Im letzten Spielabschnitt eröffneten erneut die Mighty Dogs den Torreigen. Simon Knaup setzte den Puck aus spitzen Winkel über die Schulter von Yeingst zum 2-5. Im weiteren Verlauf des letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Beide Mannschaften besonnten sich darauf, keine schwerwiegenden Verletzungen zu bekommen oder gar große Strafen zu erhalten. Drei Minuten vor Spielende konnten die Löwen  in Unterzahl allerdings dann doch noch den dritten Treffer am Abend erzielen zum 3-5, während es die Dogs in dieser Überzahl nicht schafften, sich vor dem Gehäuse der Löwen zu positionieren. 64 Sekunden vor Ende nahmen die Gastgeber noch eine Auszeit und zogen dabei umgehend den Goalie für einen sechsten Feldspieler. Allerdings gelang den Gastgebern kein weiterer Treffer, dafür aber den Mighty Dogs. Eine Sekunde vor Ende konnten Joey Sides seinen dritten Treffer am Abend durch ein Empty Net erzielen.
Die Mighty Dogs gehen somit dem gewünschten Erfolg in die Abstiegsrunde und konnten sich damit auch für die bittere 3-4 Heimniederlage im Penaltyschießen revanchieren.
Wie es für die Mighty Dogs weitergeht, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Der Spielplan wird Anfang nächster Woche erscheinen. Sicher ist allerdings, dass die Abstiegsrunde am 3. Februar beginnt. Die Mighty Dogs informieren über die bekannten Kanäle zum Spielplan der Abstiegsrunde.
(ERVS/imd)
  
   
ERC LechbruckERC Lechbruck
Flößer peilen Punkte in Vilshofen an

(BLL)  Am Sonntag gastiert der ERC Lechbruck im niederbayerischen Vilshofen und die Mannschaft von Trainer Christian Kratzmeir will auch von dort Punkte mitnehmen. Verläuft das Wochenende nach Plan, dann besteht die Möglichkeit für die Lecher einige Plätze in der Tabelle nach oben zu klettern und den ESC Vilshofen zu überholen. Spielbeginn ist um 17:15 Uhr.
Es ist gerade einmal eine Woche her, als die Vilshofener Wölfe im Lechparkstadion aufkreuzten. Mit 7:1 schickte der ERC die Niederbayern wieder auf die Heimreise. Der ESC schloß die Vorrunde in der Gruppe A auf dem sechsten Platz ab, aktuell steht man auf dem fünften Platz der Abstiegsrunde mit zwanzig Punkten aus bereits fünfzehn Spielen. Vilshofen ist eine Mannschaft, die an guten Tagen jedes Team schlagen, an schlechten Tagen aber auch gegen jeden verlieren kann. Die Auswärtsspiele gingen meist verloren, zu Hause präsentierte man sich jedoch oftmals sehr heimstark und holte dort auch den Großteil der Punkte. Der sechste Mann des ESC ist sicherlich der Fanclub „Wolfsrudel“, der gerade im eigenen Stadion die Mannschaft von Trainer Kim Collins nach vorne trägt und sich auch in Lechbruck zahlreich und von der besten Seite zeigte. Aufgrunddessen, dass Vilshofen die meisten Spiele absolviert hat, ist das große Ziel Klassenerhalt noch gefährdet. Dass es gegen den ERC deshalb um wichtige Punkte geht ist selbstredend.
Das ist auch den Flößern bekannt, so dass mit der richtigen Einstellung die rund 280 km lange Reise am Sonntag Mittag an die Vils angetreten werden soll. Das Team von ERC-Trainer Kratzmeir will an diesem Wochenende Boden gut machen und wird topmotiviert im Wolfsgehege aufschlagen. „Vielleicht haben uns die beiden Auswärtsniederlagen in Selb und Ottobrunn sogar ganz gut getan. Es dürfte seitdem jedem klar sein, dass es nur mit 100% Leistung geht. Wir haben an diesem Wochenende eine große Chance wieder in ruhigere Gefilde zu kommen“, so Vorstand Sitter.
(ERCL/ms)
  
    
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
baerenneuwiedBären Neuwied
Heimsieg nimmt früh Konturen an - Bären schlagen Lauterbach mit den Neuzugängen Lorenz und Renke

(RLW)  Der EHC „Die Bären“ bleibt im heimischen Icehouse eine Macht. Auch das 16. Heimspiel in dieser Saison ging an die Neuwieder, die sich am Freitagabend vor 730 Zuschauern mit 7:2 (3:0; 2:1; 2:1) gegen die Luchse Lauterbach durchsetzten. Erstmals mit vier Blöcken angetreten, gab Leos Sulak die Taktik aus, die Gästeverteidigung früh zu attackieren. „Das haben wir 60 Minuten lang gut gemacht. Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung der Mannschaft zufrieden“, sagte der Neuwieder Trainer.
Damit gab es auch für zwei EHC-Neuzugänge einen erfolgreichen Einstand. Torhüter Pascal Lorenz, der in den letzten Hauptrundenwochen Spielpraxis erhalten und Stammkeeper Jan Guryca ein paar Verschnaufpausen verschaffen soll, kam im letzten Drittel zum Einsatz. Völlig unaufgeregt stand der 20-jährige Förderlizenzspieler vom Herforder EV seinen Mann. Und dann stellte Manager Carsten Billigmann wenige Minuten vor dem Eröffnungsbully einen weiteren Youngster vor, der erst am Nachmittag in seiner neuen Heimat eingetroffen: Der 22-jährige Deutsch-Kanadier Marshall Renke kommt von den Weserstars Bremen zu den Bären.
Der Sieg nahm schon im ersten Drittel Konturen an. „Neuwied war sehr effektiv beim Torabschluss und hat unsere individuellen Fehler in der Abwehr konsequent bestraft. Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren“, fand der neue Gästetrainer Marcel Skokan. In diesem Abschnitt trafen die Einheimischen bereits dreimal. Marco Bozzo (10.), Thorben Beeg (18.) und Dennis Appelhans (19.) schossen den Puck ins Netz. Die faire Begegnung verlief länger als die Hälfte ihrer Spielzeit ohne Hinausstellungen. Als Enis Kristic in die Kühlbox musste, nahm das EHC-Powerplay direkt Fahrt auf und Thorben Beeg stellte das Ergebnis auf 4:0 (34.). Sehenswert auch das 5:0 durch Sven Asbach, der sich den Puck zunächst sehenswert zurechtlegte und dann präzise abschloss (36.). Dann war Lauterbach an der Reihe: Mit relativ kleinem Kader, dafür aber einigen Routiniers nach Neuwied gekommen, gelang einem der Erfahrenen Ergebniskorrektur: Julian Grund erzielte das 1:5 aus Sicht der Hessen (39.).
Neuwieds erste Überzahlsituation hatte zu einem Tor geführt, das galt auch für das erste Penalty-Killing. Marco Bozzo störte es wenig, dass Neuzugang Renke zwei Minuten verbüßen musste. Im Alleingang erhöhte der pfeilschnelle Angreifer auf 6:1 (44.). „Wir wollten das letzte Drittel nicht verlieren“, gab ECL-Coach Skokan sein Teilziel aus. Nachdem Pascal Lorenz einige Schüsse auf seinen Kasten sicher mit der Fanghand weggefischt hatte, war er bei Matyas Welsers Versuch über die Stockhand hinweg machtlos (59.). 117 Sekunden vor Schluss schien Skokans Wunsch aufzugehen. Jeff Smith durchkreuzte diesen. Der Bären-Kapitän vollendete den zweiten Versuch nach dem Schuss von Tim Vogel, der als Ersatz für Maximilian Wasser die erste Reihe neben Smith und Bozzo komplettierte (60.).
(EHCN/rw)
  
 
 
 Samstag 28.Januar 2023 www.icehockeypage.de 
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