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September 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Die Blue Devils müssen auf unbestimmte Zeit auf ihren Headcoach Dave Matsos wegen einer Erkrankung verzichten. Co-Trainer Mikhail Nemirovsky wird die Mannschaft nun übernehmen
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Nach einem Jahr beim EHC Zweibrücken in der Regionalliga kehrt Verteidiger Alexander Lust zum EC zurück. Der 23-Jährige absolvierte neun Spiele für die Hornets, bei denen er punktlos blieb
  
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Hannes Kiefer kommt ein weiterer Torhüter zu den Wanderers. Der 28-Jährige, der Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Garmisch mitbringt, stand zuletzt für die Peißenberg Miners in der Bayernliga auf dem Eis
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Mit Bernhard Schmid kommt ein Bayernliga-erfahrener Defender zu den Nature Boyz. Der 24-Jährige spielte mehrere Jahre für die Peißenberg Miners und ging zuletzt für die EA Schongau aufs Eis. Dabei konnte er in 23 Spielen einen Assist für sich verbuchen
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Verteidiger Jannis Hüserich wird wegen einer Schulterverletzung für mindestens 3 Wochen fehlen. Thomas Nuss laboriert an einer Oberkörperverletzung und fällt vorraussichtlich für 4 Wochen aus
  
Lindau Islanders
(OLS)  Damian Schneider hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird für längere Zeit pausieren müssen
 
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Stürmer Nico Höpken geht küftig für den EHC aufs Eis. Der 22-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG und war zuletzt inaktiv
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Stürmer Marius von friderici-Steinmann, der vor drei Jahren von den Erding Gladiators kam, wird weiter für den EVF auflaufen. Zuletzt gelangen dem 26-Jährigen in 27 Partien 5 Tore und 4 Assists
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die beiden Eigengewächse Johann Torkler und Jonas Niemeyer werden ihre Chance bei den Harzer Falken erhalten und im erweiterten Kader stehen. Beide spielten in den letzten Jahren im Nachwuchs des EHC Wolfsburg
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Niklas Schmidt wird in seine zweite Saison für die Weserstars gehen. Der 28-Jährige absolvierte in der letzten Spielzeit 9 Partien und konnte dabei 2 Assists beisteuern
  
Kempten Sharks
(BYL)  Der ERC Sonthofen hat Verteidiger Aaron Grillinger mit einer Förderlizenz ausgestattet. Im Gegenzug werden Tobias Russler, Clemens Löhr und Roman Schwarz auch für den ERC spielberechtigt sein und können somit Spielpraxis in der Landesliga sammeln. Ausserdem hat der EV Füssen Elias Schneider und Moritz Nerb mit Förderlizenzen für die Sharks ausgestattet
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Nach einem Jahr Pause kehrt Patric Schnieder zum ESV zurück. Der 39-jährige Stürmer, der zuvor Mannschaftskapitän war, war zuletzt aus familiären Gründen nicht aktiv und macht nun einen Rücktritt von seinem angedachten Karriereende
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Der ECE hat seine Kaderplanungen mit den letzten Verlängerungen in der Offensive abgeschlossen. Bleiben werden Linus Belzer, Jannis Schlager, Daniel Tutas, Leon Bachstein, Carsten Haas und Roman Gottschalk
  
Mad Dogs Mannheim
(BWL)  Jan Naumann, der gegen Ende der letzten Saison ins Team zurückkehrte, bleibt bei den Mad Dogs. Zudem kehrt Luis Schmitt nach einer Saison im 1b-Team in die 1.Mannschaft zurück. Beide werden in der Defensive auflaufen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Dmitrii Paramonov hält den Luchsen wieter die Treue. Der 34-jährige Verteidiger absolvierte zuletzt 14 Spiele und konnte dabeu 5 Scorerpunkte beisteuern
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Der EHC wird mit einem eingespieltem Team in die kommende Landesligasaison gehen. Bleiben werden die Torhüter Quentin Hacker und Daniel Scheck, die Verteidiger Merlin Elfgen, Hugo Geiter, Jonas Hafkemeyer, Thies Hallmann, Sebastian Keim, Patrik Morys, Patrick Stellmaszyk und Christian Thelen, sowie die Stürmer Jan Bertlings, Ben Gardiner, Niklas Grivalet, Lucas Hubert, Martin Keim, Tim Key, Julian Mrosik, Vladimir Pagin, Dustin Schneider, Justyn Tursas, Nick Walter und Mario Wonde. Neu dazu kommt der zuletzt inaktve Goalie Noris Sträter
  

   

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ihp-interview-klein„Noch ist nix passiert“ - Der Coach des ungeschlagenen Bayernliga-Tabellenführers EHC Waldkraiburg Rainer Zerwesz im Interview

(BYL)  Der dreimalige Deutsche Meister mit der Düsseldorfer EG Rainer Zerwesz steht seit dieser Spielzeit als Cheftrainer an der Bande des EHC Waldkraiburg. Mit Erfolg: In den ersten acht Spielen holten die Industriestädter acht Siege. Im Interview spricht der 45-Jährige Neuling im Seniorenbereich unter anderem über die ersten Wochen, seine Mannschaft und die Belastungen, die der Trainerjob mit sich bringt.


Rainer Zerwesz, das erste Drittel der Hauptrunde ist vorüber, die „Löwen“ stehen ungeschlagen auf Platz 1 der Bayernliga-Tabelle. Wie lautet ihr bisheriges Fazit:
Insgesamt bin ich natürlich sehr zufrieden. Wir sind immer ans Limit gegangen, haben uns nie aufgegeben und deshalb auch die knappen Spiele immer gewonnen - und das auch nicht immer unverdient. Der Teamgeist, die Bereitschaft und der Wille sind sehr, sehr gut.

Sie haben es angesprochen: Der Vorwurf, man habe oft „glücklich“ gewonnen. Wie haben Sie das empfunden?
Wenn man acht Spiele in Folge gewinnt, sind sicherlich ein, zwei dabei, die man glücklich gewonnen hat. Aber: Wenn man sieben davon nach 60 Minuten und nicht erst im Penaltyschießen gewinnt, zeigt das auch die Qualität der Mannschaft. Qualität setzt sich nun mal durch. Klar hatten wir mal Scheibenglück, aber wir haben auch immer an uns geglaubt und das hat uns bisher diese mentale Stärke gegeben, die uns auszeichnet.

Im Sommer wurden sieben neue Spieler zum EHC Waldkraiburg geholt unter anderem auch mit Jakub Marek ein neuer Kontingentspieler. Wie zufrieden sind Sie bisher mit den Neuzugängen?
Alle haben sehr gut eingeschlagen, auch die jungen Spieler haben sich hervorragend eingefügt. Für sie freut es mich besonders, dass sie auch jedes Spiel spielen, ihre Chance kriegen und auch immer besser werden. Mit Jakub Marek haben wir einen Spieler gekriegt, der in jeder Partie sehr, sehr hart fürs Team arbeitet und auch defensiv vollen Einsatz zeigt. Ich brauche keinen, der nur auf Show spielt und der Mannschaft nichts bringt – ich bin jemand, der ans Kollektiv glaubt und nicht an einzelne „Stars“. Darum passt er sehr gut rein.

Kritiker behaupten aber, der ausländische Kontingentspieler müsse Spiele entscheiden?
Bisher haben wir alle Spiele für uns entschieden. Die Tiefe unserer Mannschaft ist ein Grund für den jetzigen Erfolg. Alle drei Reihen können bei uns Tore schießen. Ich brauche keinen, der an der blauen Linie auf die Scheibe wartet, 80 oder 100 Punkte macht aber seine Aufgaben nicht erfüllt. Davon war ich noch nie ein Fan und so ein Spieler kann eine Mannschaft auch zerstören.

Sie sind jemand, der Eishockey „lebt“ und sich auch voll drauf einlässt. Sie sind jetzt erstmals Chefcoach einer Seniorenmannschaft in einer anspruchsvollen Liga, die immer mehr professionelle Züge annimmt. Wie waren für Sie die erste Wochen?
Natürlich habe ich mich auch unter Druck gesetzt und war vor den Spielen oft nervös. Ich versuche ja immer das Maximale aus der Mannschaft und mir herauszuholen- sowas zehrt natürlich an der Substanz. Im Moment hat der Druck etwas abgenommen, weil wir einen super Start hatten. Ich sehe, dass wir eine sehr konkurrenzfähige Mannschaft haben und auch wenn es ein hoher Zeitaufwand ist, lässt sich alles auch neben meinem Job sehr gut managen.

Der Zuschauerzuspruch steigert sich- wenn auch langsam. Gegen Memmingen waren mindestens 800 Leute im Stadion. Wie erlebt das der Trainer?
 Für Oktober und dieses Wetter fand ich den Zuspruch sehr gut und man merkt in jedem Spiel, dass die Leistung honoriert wird. In der Stadt ist jetzt eine gewisse Euphorie da, der EHC ist Gesprächsthema- eben weil wir wirklich sehr erfolgreich sind und auch Werbung für den Sport machen. Aber ich hoffe natürlich, dass der Zuspruch weiter steigt, denn die Fans sind wirklich wichtig für uns!

Wie lautet die Marschroute für die nächsten, harten Wochen für den Tabellenführer?
Wir haben vielleicht acht Spiele gewonnen, aber noch nicht wirklich etwas erreicht. Klar ist ein guter Saisonstart wichtig, aber im Endeffekt ist noch nix passiert. Die heiße Phase kommt erst ab Januar- dann muss die Mannschaft topfit sein und darauf arbeiten wir hin. Keiner darf glauben, wir wären jetzt die Größten und können den Bogen überspannen. Am Teppich bleiben und hart arbeiten-das war schon immer meine Devise und so erwarte ich es auch von der Mannschaft.


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Dienstag 4.November 2014
EHC Waldkraiburg e.V.
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