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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Die beiden Yougster Simon Bambula und Arian Maus konnten Trainer und Verantwortliche im Tryout überzeugen und wechseln nun fest zum EVD. Die beiden 19-Jährige werden in den Angriffsreihen der Isar Rats auflaufen und kommen aus dem DNL-Team des EV Landshut
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Maximilian Schuett vervollständigt das neue Goalie-Trio. Der 19-jährige Österreicher sammelte zuletzt Erfahrungen in Nordamerika und war zuvor im Nachwuchs der EA Oberösterreich aktiv 
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Samuel Ruß, der aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee hevrorging, verstärkt künftig die Offensive des tSV. Dagegen wird der bereits als Neuzugang vermeldete Torhüter Daniel Arendas nun doch nicht zu den Chiefs wechseln
  
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Neben den drei Neuzugängen bzw Rückkehrern Marko babic, Robert Gebhardt und Wassilij Guft-Sokolov kann der ESV auf ein bewährtes Team setzen. Bleiben werden die drei Goalies Severin Cesak, Manuel Götz und Jannes Steurer. Die Defensive bilden Justin bachmann, Maximilian Wrber, Luis Mayrhofer, Dominik Posselt, Ota Rehak, Michael Schmidbauer und Marco Weeh. Bleiben werden zudem die Stürmer Maximilian Braun, Rick Gebhardt, Alexander Götz, Felix Grad, Pasal Kämpf, Dustin Kogler, Maximilian Kronschnabl, Leon Lutschnikov, Kevin Maraun und Jonas Rimann
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Kurz vor Saisonbeginn hat nun auch Frederic Hellmann beim EHC verlängert. Der 37-jährige Verteidiger kehrte vor vier Jahren aus Neuwied zurück und konnte in der letzten Saison in 12 Spielen 5 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Die beiden Verteidiger Konstantin Blumenstein und Maxim Moosmann bleiben dem ESC genauso erhalten wie die beiden Stürmer Alexander Zimbelmann und Nick Legtenberg
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  

   

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eishockeylogoSchneller als das Auge: Warum ein Puck mit Höchsttempo die Kameratechnik an ihre Grenzen bringt

Ein Schuss von der blauen Linie, ein Gewühl vor dem Tor, und plötzlich jubelt die halbe Halle, während die andere Hälfte protestiert. War der Puck drin oder nicht? Solche Szenen gehören zum Eishockey wie der Bully. Mit dem Start der PENNY DEL in die Saison 2026/27 am 17. September ist die Frage wieder aktuell, wie Technik bei solchen Entscheidungen helfen kann. Denn kaum ein Sportgerät ist so schwer im Bild festzuhalten wie der Puck.

Ein Spielgerät, das sich kaum fotografieren lässt

Der Puck ist klein, schwarz und schnell. Mit einem Durchmesser von 7,62 Zentimetern und einer Höhe von 2,54 Zentimetern hebt er sich vor dunklen Schonern oder im Schatten eines Torhüters kaum ab. Hinzu kommt das Tempo: Zdeno Chara stellte 2012 bei der NHL Skills Competition mit 108,8 Meilen pro Stunde, umgerechnet rund 175 km/h, einen viel beachteten Rekord für den härtesten Schuss auf.

Für Kameras ist das eine echte Herausforderung. Eine gewöhnliche Fernsehkamera ist darauf ausgelegt, ein Spiel für Zuschauer ansprechend abzubilden, nicht darauf, jede Millisekunde exakt zu erfassen. Für Messaufgaben kommen deshalb spezialisierte Systeme zum Einsatz. Eine Embedded-Vision-Kamera kann ihre Bilddaten direkt an einen lokalen Prozessor liefern, sodass die Auswertung unmittelbar am System erfolgen kann. Das Grundproblem bleibt aber für jede Technik dasselbe: Die Physik lässt sich nicht überlisten.

Was in einem Bruchteil einer Sekunde passiert

Eine einfache Rechnung zeigt, worum es geht. Ein Puck mit 150 km/h legt pro Sekunde knapp 42 Meter zurück. Eine Kamera mit 30 Bildern pro Sekunde erfasst ihn dann nur alle knapp 1,4 Meter. Bei 60 Bildern pro Sekunde sind es immer noch rund 70 Zentimeter zwischen zwei Aufnahmen, also fast das Zehnfache des Puckdurchmessers.

Das bedeutet: Der entscheidende Moment, in dem der Puck die Torlinie vollständig überquert, liegt häufig zwischen zwei Bildern. Ob er drin war, muss dann aus dem Bild davor und dem Bild danach geschlossen werden. Solange der Puck danach sichtbar im Netz liegt, ist das kein Problem. Schwierig wird es, wenn er von der Latte zurückprallt oder der Torhüter ihn gerade noch herausfischt.

Worauf es bei Kameras rund ums Eis ankommt

Damit eine Kamera auch schnelle Szenen verwertbar abbildet, müssen mehrere Faktoren zusammenpassen. Diese Eigenschaften spielen dabei die größte Rolle:

  • - Bildrate: Je mehr Bilder pro Sekunde eine Kamera aufnimmt, desto kleiner sind die Lücken zwischen den Aufnahmen. Höhere Bildraten erzeugen aber auch deutlich mehr Daten, die übertragen und gespeichert werden müssen.

  • - Belichtungszeit: Ist der Verschluss zu lange offen, verschwimmt der Puck zu einem Streifen. Schon bei einer Tausendstelsekunde bewegt sich ein Puck mit 150 km/h um gut vier Zentimeter.

  •  Verschlusstechnik: Viele Sensoren lesen das Bild zeilenweise aus (Rolling Shutter). Bei schnellen Objekten kann das zu verzerrten Formen führen. Ein Global Shutter belichtet alle Pixel gleichzeitig und vermeidet diesen Effekt.

  •  Licht in der Halle: Kurze Belichtungszeiten brauchen viel Licht. Zudem kann bestimmte Hallenbeleuchtung flimmern, was bei hohen Bildraten zu schwankender Helligkeit führt.

  •  Position und Blickwinkel: Die beste Kamera nützt wenig, wenn Spieler oder Torhüter die Sicht verdecken. Deshalb werden Torkameras oft über oder im Tor montiert.

Kein einzelner Wert entscheidet allein. Erst das Zusammenspiel aus Sensor, Optik, Licht und Montageort bestimmt, ob eine strittige Szene am Ende eindeutig aufgelöst werden kann.

Der Videobeweis in der neuen DEL-Saison

Videobeweise sind im deutschen Eishockey seit Langem Alltag. Die DEL2 beschloss bereits 2015, zur Saison 2016/17 einen Videobeweis für Torentscheidungen einzuführen, zunächst mit zwei Kameras über den Toren. Zur neuen Saison hat die PENNY DEL ihr Regelwerk erneut angepasst. Laut einem Bericht des Eishockey-Magazins pfeifen die Schiedsrichter nach einem Tor nicht mehr automatisch ab. Ein Pfiff soll nur noch dann ertönen, wenn das Spiel weiterläuft und die Teams dies möglicherweise nicht bemerken. Die Änderung trägt auch Situationen Rechnung, in denen der Videobeweis zum Einsatz kommt.

Wo Technik an ihre Grenzen stößt

So hilfreich die Kameras sind, sie lösen nicht jede Szene auf.

Verdeckte Sicht im Torraum

Liegt der Puck unter dem Schoner des Torhüters oder unter einem Spieler, sieht ihn auch die beste Kamera nicht. Die Regel ist in solchen Fällen eindeutig: Ein Tor zählt nur, wenn der Puck die Linie vollständig überquert hat. Lässt sich das nicht belegen, bleibt es beim Urteil auf dem Eis.

Der Mensch bleibt Entscheider

Die Kamera liefert Bilder, die Entscheidung treffen Menschen. Schiedsrichter müssen die Aufnahmen unter Zeitdruck bewerten, während Mannschaften und Publikum warten. Technik kann diese Arbeit unterstützen, ersetzt aber nicht das Urteilsvermögen der Unparteiischen.

Fazit

Der Puck ist und bleibt eines der am schwersten zu erfassenden Objekte im Mannschaftssport. Höhere Bildraten, kürzere Belichtungszeiten und besser platzierte Kameras haben die Videobeweise über die Jahre verlässlicher gemacht. Ganz ausschalten lässt sich der Faktor Zufall aber nicht. Das dürfte auch in dieser Saison für Diskussionen auf den Rängen sorgen, und vielleicht gehört genau das zum Reiz des schnellsten Mannschaftssports der Welt.

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