IHP NachrichtenDienstag 20.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| AUSTIN ORTEGA MUSS SICH OPERATIVEM EINGRIFF UNTERZIEHEN - DER FLÜGELSTÜRMER FEHLT DEN WILD WINGS IN DEN KOMMENDEN WOCHEN (DEL) Die Schwenninger WILD WINGS müssen vorerst auf Austin Ortega verzichten. Der Stürmer muss sich kurzfristig einem medizinisch notwendigen operativen Eingriff unterziehen, der keinen weiteren Aufschub zulässt. Ortega wird seiner Mannschaft dadurch in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Die exakte Ausfalldauer kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend prognostiziert werden. Angesichts der angespannten Personalsituation im Sturm werden die WILD WINGS zeitnah die Verpflichtung eines weiteren Offensivakteurs bekannt geben.
Memmingen IndiansIndians verlieren in Bad Nauheim (DEL2) Auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende gibt es keine Punkte für den ECDC Memmingen. Die Indians verloren das Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim am Ende mit 0:5. In der kommenden Woche heißen die Gegner Crimmitschau und Rosenheim. Nach der Heimpleite gegen die Bietigheim Steelers ging es für die Maustädter in Hessen weiter. Der ECDC Memmingen und der EC Bad Nauheim standen sich gegenüber. Ein Pflichtspiel, welches sich nach über drei Jahrzehnten nun wiederholte. Das Team von Daniel Huhn nahm sich viel vor und wollte unbedingt bei den Roten Teufeln punkten, um an die Leistungen in den ersten Partien der Saison anzuknüpfen. Dafür mischte der Headcoach seine Angriffs/-und Verteidigungsreihen neu durch. Aber auch für das aktuelle Tabellenschlusslicht war es wichtig, im heimischen Colonel-Knight-Stadion zu gewinnen. Zu Beginn versuchten die Gastgeber früh in Führung zu gehen und Memmingen musste sich sortieren. Nauheim wirkte im ersten Drittel etwas giftiger, Memmingen setzte ebenfalls offensive Nadelstiche. Gegen Mitte des Drittels hatte Kevin Wall die Führung auf dem Schläger, vergab jedoch eine hochkarätige Chance freistehend im Slot. Die Roten Teufel erzielten Minuten später den ersten Treffer des Abends. Marc El-Sayed überwand Michael Bitzer und sorgte für das 1:0. Bei diesem Zwischenstand blieb es bis zur ersten Drittelpause. Das Mitteldrittel verlief aus Sicht der Indianer alles andere als optimal. Die Allgäuer, mit zu vielen Strafzeiten und wenig Zugriff im Spiel, taten sich gegen agile und drückende Kurstädter schwer. Garret Pruden erhöhte auf 2:0 für die Roten Teufel. Gegen Ende des zweiten Drittels nutzten das Team von Headcoach Kevin Gaudet noch zwei weitere Überzahlsituationen aus und sorgte für eine komfortable Führung zur Pause. Joel Keussen und Marco Pfleger hießen die Torschützen, die das Ergebnis auf 4:0 für Bad Nauheim stellten. Ein wirkliches Aufbäumen gab es im letzten Drittel nicht mehr. Memmingen hatte den Roten Teufeln zu wenig entgegenzusetzen und fand über die gesamte Distanz nicht ins Spiel. Der EC Bad Nauheim legte noch einen Treffer hinterher und zog den Indianern vollends den Stecker. Allan McPherson setzte die Scheibe zum 5:0 unter die Latte. Es blieb am Ende auch bei diesem Spielstand. Damit sicherte sich Nauheim den ersten Sieg in dieser Saison und Jerry Kuhn den Shutout. Das nächste Heimspiel in der KUTTER-Arena gibt es am kommenden Freitag. Dann sind die Eispiraten aus Crimmitschau um 20:00 der nächste Gegner am Hühnerberg. Tickets sind bereits im VVK verfügbar. Am kommenden Sonntag geht es für die Indians nach Oberbayern zu den Starbulls Rosenheim. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17:00. Statement von Coach Huhn: „Das war heute unser schlechtester Auftritt der Saison bisher, deswegen möchte ich gar nicht so sehr auf das Spiel im Detail eingehen. Von der ersten bis zur letzten Minute war das einfach ungenügend. Den Rest müssen wir intern aufarbeiten. Insgesamt war es ein sehr bitterer Abend.“ EC Bad Nauheim vs ECDC Memmingen 5:0 (1:0/3:0/1:0) Torfolge: 1:0 (14.) #91 El-Sayed (EQ) (#10 Kornelli, #36 Preto), 2:0 (31.) #15 Pruden (EQ) (#36 Preto, #57 Sarault), 3:0 (35.) #2 Keussen (PP1), 4:0 (40.) #47 Pfleger (PP1) (#12 Harper), 5:0 (46.) #9 McPherson (EQ) (#14 Tiffels, #36 Preto) Strafminuten: Bad Nauheim 10 (2-2-6)–Memmingen 12 (4-8-0) Zuschauer: 2189 (Colonel-Knight-Stadion) ECDC Memmingen: Bitzer (Roth)- Kolb, Fern; Svedlund, Watson; Van der Linde, Peukert- Krymskiy, Homjakovs, Maul; Wall, Gennaro, Brassard; Lillich, Schmid, Thiel; Rust, Meier.
Starbulls RosenheimSpätes Engagement konnte Heimpleite nicht mehr verhindern (DEL2) Zwei Tage nach der 5:6-Niederlage am Freitag in Weiden offenbarten die Starbulls Rosenheim auch im Sonntagsheimspiel am zehnten DEL-Spieltag gegen die Lausitzer Füchse gravierende Defensivprobleme und lange Zeit fehlenden Torinstinkt. Die Folge war ein 0:5-Rückstand, den die Grün-Weißen mit viel Engagement in der Schlussphase fast noch aufgeholt hätten, am Ende aber eine 3:5-Heimniederlage quittieren mussten. Vor 3.577 Zuschauern in der SPIE Arena starteten die Starbulls ohne den in Weiden verletzt ausgeschiedenen Topscorer Keaton Mastrodonato. Das Rosenheimer Tor hütete zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Daniel Fießinger. Wie schon zwei Tage zuvor war für Dominik Kolb kein Platz im Line-up. Die Grün-Weißen begannen optisch überlegen und hatten im ersten Spielabschnitt Scheibenbesitz- und Schussvorteile. Aber die Gäste aus Weißwasser hatten die besseren Chancen. Alexander Dosch scheiterte früh am Pfosten (6.), brachte die Gelb-Blauen aber kurz vor der ersten Pause in Führung. Die Starbulls spielten zwar in Unterzahl, ließen sich aber auf nicht ligawürdige Art und Weise übertölpeln. Keiner der vier Rosenheimer Feldspieler konnte Gästestürmer Christopher Theodore auf seinem Weg aus dem eigenen Drittel einfangen, den finalen Querpass vor dem Starbulls-Gehäuse verwertete der alleingelassene Dosch mühelos (18.). Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs verlor Jordan Taupert in der Vorwärtsbewegung im eigenen Drittel den Puck, Adam Brady spielte ihn vor das Tor, Clarke Breitkreuz konnte das Spielgerät dort trotz Bedrängnis scharf machen und John Broda netzte aus kurzer Distanz zum 0:2 ein – gerade einmal 62 Sekunden waren gespielt. Und es kam noch schlimmer aus Rosenheimer Sicht: Ein von Luigi Calce zur Bogenlampe geblockter Schussversuch von Marlon Braun von der blauen Linie segelte über die Fanghand von Fießinger zentral ins Starbulls-Gehäuse – 0:3 (29.). Nach wie vor hatten die Starbulls zwar mehr Torabschlüsse als die Gäste, große Aufgaben für Füchse-Keeper Lennart Neiße waren aber die Ausnahme. Die einzige Rosenheimer Großchance hatte Tomas Rubes, der einen Alleingang per Rückhand abschloss, aber nicht verwerten konnte (22.). Oft stimmten bei den Offensivbemühungen der Starbulls die Pässe oder die Annahmen nicht, sodass mögliche Chancen bereits im Vorfeld zunichte gemacht wurden. In der Anfangsphase des Schlussdrittels schlug es im Rosenheimer Kasten zum zweiten Mal bei einer Füchse-Überzahl ein. Die Gäste konnten sich auf engstem Raum entfalten, als es im Slot eng wurde, gingen die Rosenheimer Klärungsbemühungen ins Leere, sodass Topscorer Jacob Schmidt-Svejstrup Maß nehmen und platziert in den linken Torgiebel zum 0:4 einnetzen konnte (43.). Und auch vor dem 0:5 klappte die grün-weiße Aufräumarbeit vor dem Tor nicht. Als schließlich Tim Heyter von der blauen Linie das rechte obere Gehäuseeck anvisierte, hatte Fießinger keine Sicht und war daher machtlos (47.). Erst jetzt nahmen die Hausherren das Spiel noch einmal richtig in die Hand. Luigi Calce riss die Lücke für Shane Hanna, der am Torwart scheiterte, aber sofort nachsetzte und die Nachschussmöglichkeit erzwang, die Lewis Zerter-Gossage nutzte und auf 1:5 verkürzte (49.). Eineinhalb Minuten später er luchste sich Calce die Scheibe und bediente Jordan Taupert, der von der Seite auf das Tor zusteuerte und aus dem Handgelenk in den rechten oberen Winkel zum 2:5 einschweißte (50.). Zum ersten Mal in der Partie hatten die Hausherren nun deutlich Oberwasser. Die Gäste wankten und mussten zu unfairen Mitteln greifen. Im Powerplay zog Jordy Bellerive aus dem rechten Anspielkreis ab, Lennart Neiße war mit dem Schoner zur Stelle, aber der lauernde Fabian Dietz staubte reaktionsschnell zum 3:5 ab (55.). Zerter-Gossage und Samir Kharboutli ließen Möglichkeiten zum vierten Rosenheimer Treffer aus. 70 Sekunden vor der Schlusssirene – die Starbulls spielten ohne Torwart und mit sechs Feldspielern – versenkte der unermüdliche Shane Hanna den Puck von der blauen Linie per Schlagschuss tatsächlich im Netz. Die Referees verweigerten dem 4:5-Anschlusstreffer aber die Anerkennung, obwohl die am Torraum stehenden Zerter-Gossage und Lukas Laub keinen physischen Impact auf den Gästekeeper nahmen. Dem Sechs-Punkte-Maximaloutput bei nur einem Gegentor in zwei Spielen vor Wochenfrist ließen die Starbulls damit ein Null-Punkte-Wochenende mit elf Gegentreffern folgen. Mit nur zwölf Zählern aus elf Spielen rutschte das Team von Cheftrainer Jari Pasanen auf Tabellenrang elf ab. Kommenden Freitag geht es nun auswärts gegen DEL-Absteiger Dresden, am Sonntag dann zu Hause gegen Oberliga-Aufsteiger Memmingen.
Pink in the Rink: Blue Devils Weiden setzen ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs / Charity-Heimspiel am 25. Oktober gegen die Lausitzer Füchse mit umfangreichen Rahmenprogramm, besonderen Aktionen und Spenden für den guten Zweck. (DEL2) Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, steht das Heimspiel der Blue Devils Weiden gegen die Lausitzer Füchse ganz im Zeichen der Farbe Pink. Unter dem Motto „Pink in the Rink“ möchten die Blue Devils gemeinsam mit ihren Fans, Partnern und Unterstützern ein sichtbares Zeichen für Solidarität mit Brustkrebserkrankten setzen, auf die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam machen und gleichzeitig Spenden für den guten Zweck sammeln. Neben dem sportlichen Duell auf dem Eis erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Aktionen, musikalischer Unterhaltung und besonderen Angeboten. Bereits ab 15 Uhr beginnt das Charity-Event rund um das Devils Diner und den Haupteingang der Hans-Schröpf-Arena. Gemeinsam ein Zeichen setzen Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Hinter jeder Diagnose stehen Menschen, Familien und persönliche Schicksale. Mit „Pink in the Rink“ möchten die Blue Devils Weiden nicht nur Aufmerksamkeit für die Erkrankung schaffen, sondern vor allem Zusammenhalt zeigen und Betroffene sowie deren Angehörige unterstützen. Ein wichtiges Symbol der Aktion ist die rosa Schleife, auch „Pink Ribbon“ genannt. Sie steht weltweit für das Bewusstsein für Brustkrebs, Solidarität mit Betroffenen und die Bedeutung der Früherkennung. Die Schleifen und Pins können am Spieltag gegen eine Spende erworben werden. Pinke Sondertrikots und besondere Fanartikel Ein besonderes Highlight des Charity-Spieltags sind die pinken Sondertrikots der Blue Devils. Die Mannschaft wird beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse vollständig in Pink auflaufen und damit auch auf dem Eis ein deutliches Zeichen setzen. Im Anschluss an das Spiel werden die getragenen und damit einzigartigen „Game Worn“-Trikots über die Webseite der Blue Devils Weiden versteigert. Fans haben so die Möglichkeit, sich ein besonderes Erinnerungsstück zu sichern und gleichzeitig den guten Zweck zu unterstützen. Passend zum Aktionstag gibt’s auch spezielle „Pink in the Rink“-Fanartikel. Am Samstag, 24. Oktober ist unser Devils Store geöffnet und es gibt zehn Prozent Rabatt auf alle pinken Artikel, solange der Vorrat reicht. Ausgenommen sind die aktuellen Aktionsartikel. Natürlich gibt’s auch die Pins und Schleifen bereits am Samstag im Devils Store gegen eine Spende. Umfangreiches Rahmenprogramm ab 15 Uhr Bereits um 15 Uhr beginnt das Rahmenprogramm rund um das Devils Diner, die Terrasse sowie den Eingangsbereich. Besucher dürfen sich auf zahlreiche Aktionen für die ganze Familie freuen. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Charity-Band „The Train Rockers“, die den Aktionstag mit einem Live-Auftritt unterstützt und dafür auf ihre Gage verzichtet. Unser Partner junited AUTOGLAS beteiligt sich am Charity-Event. Vor Ort werden zwei pink gestaltete Fahrzeuge präsentiert. Zusätzlich können Besucher ihr Glück an einem Glücksrad versuchen. Ein weiterer Bestandteil des Rahmenprogramms ist die Fotowand unter dem Motto „Ich trage Pink für …“. Hier können Fans ihre persönliche Botschaft der Solidarität zum Ausdruck bringen und zeigen, für wen sie an diesem besonderen Tag Pink tragen. Auch die Spielerfrauen engagieren sich für den guten Zweck und verkaufen pinke Süßigkeiten gegen eine Spende. Pink auch auf der Speisekarte Nicht nur auf dem Eis und im Rahmenprogramm, sondern auch kulinarisch dreht sich an diesem Sonntag vieles um die Farbe Pink. Das Devils Diner öffnet bereits um 15 Uhr und bietet Steaks und Bratwürsten vom Grill an. An den Kiosken gehören unter anderem pinke Donuts mit rosa Glasur und besondere pinke Getränke zum Tagesangebot. Die Kutschbar bietet ebenfalls pinke Getränke an, während sich die Gäste der VIP-Lounge auf pinke Desserts freuen dürfen. Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit und Solidarität Mit „Pink in the Rink“ möchten die Blue Devils Weiden zeigen, dass Eishockey weit über den Sport hinaus Menschen verbinden und gemeinsam etwas bewegen kann. Der Charity-Spieltag soll nicht nur Spenden sammeln, sondern auch dazu beitragen, das Thema Brustkrebs stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, über die Bedeutung der Früherkennung zu informieren und Betroffenen Mut zu machen. Die Blue Devils Weiden laden alle Fans, Familien, Partner und Unterstützer herzlich ein, Teil dieses besonderen Spieltags zu werden, gemeinsam Pink zu tragen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen. Spenden für das Brustzentrum und mamazone e. V. Mit dem Charity-Spiel unterstützen die Blue Devils Weiden das Brustzentrum der Kliniken Nordoberpfalz sowie mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V. Beide Einrichtungen werden am Spieltag mit Vertretern und einem Informationsstand vor Ort sein. Besucher haben dort die Möglichkeit, sich über Brustkrebs, Vorsorge- und Früherkennungsmöglichkeiten sowie die Arbeit der Organisationen zu informieren. Darüber hinaus werden an verschiedenen Stellen Spendenboxen aufgestellt. Die darin gesammelten Spenden sowie die Erlöse aus dem Verkauf der rosa Schleifen fließen zu 100 Prozent in den Spendentopf. Auch durch den Kauf ausgewählter pinker Fanartikel und die spätere Versteigerung der Sondertrikots können Fans die Aktion unterstützen. Ein Teil der jeweiligen Erlöse kommt ebenfalls den beiden Spendenempfängern zugute.
Erding GladiatorsGLADIATORS ZEIGEN REAKTION: AUF DAS 1:4 IN PEITING FOLGT EIN 5:2 GEGEN PASSAU (OLS) Die Erding Gladiators haben ein Wochenende mit unterschiedlichen Vorzeichen mit einem wichtigen Heimsieg abgeschlossen. Nach der 1:4-Niederlage beim EC Peiting setzte sich die Mannschaft von Trainer John Sicinski vor 1.013 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena mit 5:2 gegen die EHF Passau Black Hawks durch. Während in Peiting eine frühe Führung nicht ausreichte, legten die Gladiators gegen Passau nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich entscheidend nach. Damit sicherten sie sich drei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. FRÜHE FÜHRUNG IN PEITING – ZABOLOTNY HÄLT ERDING IM SPIEL Beim Gastspiel in Peiting erwischten die Gladiators zunächst den besseren Start auf der Anzeigetafel. Leon Sivic brachte Erding vor 626 Zuschauern bei 5:41 Minuten mit 1:0 in Führung. Die größeren Spielanteile und die besseren Möglichkeiten hatten im ersten Drittel allerdings die Gastgeber. Peiting zeigte von Beginn an viel Energie und setzte die Erdinger Defensive wiederholt unter Druck. David Zabolotny wurde früh gefordert und hielt die Führung mit starken Paraden fest. Die Schussbilanz von 18:8 zugunsten der Hausherren verdeutlichte deren Übergewicht im Auftaktdrittel. Im zweiten Abschnitt fand Erding besser ins Spiel und gestaltete die Begegnung ausgeglichener. Peiting blieb jedoch gefährlich und belohnte sich für seinen offensiven Aufwand: John MacKinnon erzielte den Ausgleich. Strafzeiten erschwerten den Gladiators anschließend die Aufgabe. Die Gastgeber nutzten ihre Überzahl und gingen durch Vincent Reimer erstmals in Führung. Trotz einer Steigerung gegenüber dem ersten Drittel musste Erding somit mit einem 1:2-Rückstand in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt bot eine eigene Überzahl die Gelegenheit zum Ausgleich. Stattdessen fiel der Treffer auf der anderen Seite: MacKinnon erhöhte in Unterzahl mit seinem zweiten Tor des Abends auf 3:1. Die Gladiators bemühten sich weiter, fanden aber nicht mehr die nötige Durchschlagskraft. Auch das Herausnehmen des Torhüters brachte keine Wende. Quirin Glas-Bader traf ins leere Tor zum 4:1-Endstand. Unter dem Strich stand ein verdienter Peitinger Erfolg, während Zabolotny eine deutlichere Niederlage verhindert hatte. BLITZSTART GEGEN PASSAU: ZWEI TORE IN 97 SEKUNDEN Im Heimspiel gegen Passau zeigten die Gladiators anschließend die erhoffte Reaktion. Gerade einmal 30 Sekunden waren gespielt, als Paul Pfenninger auf Vorlagen von Marc Schmidpeter und René Röthke zum 1:0 traf. Erding blieb am Drücker und legte sofort nach: Pascal Steck erhöhte nach Zuspiel von Leon Sivic und Bastian Cramer bei 1:37 Minuten auf 2:0. Im weiteren Verlauf fanden die Black Hawks allerdings besser in die Begegnung und gestalteten das Geschehen ausgeglichener. Wirklich zwingende Möglichkeiten blieben zunächst selten. Wenn Passau gefährlich vor das Erdinger Tor kam, war Zabolotny zur Stelle. STECK ANTWORTET AUF DEN AUSGLEICH Im zweiten Drittel entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Erding agierte offensiv nicht mehr so zwingend und ließ auch in der Defensive die Konsequenz des Auftakts vermissen. Passau nutzte diese Phase, um zurück ins Spiel zu finden. Ausgerechnet während einer Erdinger Überzahl verkürzte Leonard Mössinger auf 2:1. Wenig später schlugen die Gäste im eigenen Powerplay erneut zu: Marlon D’Acunto erzielte den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich. Anders als in Peiting gelang es den Gladiators diesmal jedoch, der Partie wieder ihre Richtung zu geben. Nach dem 2:2 übernahmen sie erneut stärker die Initiative und erspielten sich gefährliche Abschlüsse. Steck belohnte diese Steigerung noch vor der zweiten Pause: Auf Zuspiel von Sivic traf er aus dem Slot zum 3:2 und stellte mit seinem zweiten Treffer des Abends die Erdinger Führung wieder her. SOUVERÄNER SCHLUSSABSCHNITT SICHERT DEN HEIMSIEG Im letzten Drittel präsentierten sich die Gladiators wieder klarer, aktiver und konsequenter. Bereits 75 Sekunden nach Wiederbeginn stellte Sivic den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach Vorarbeit von Michal Spacek traf er mit einem sehenswerten Handgelenkschuss zum 4:2. Dieser frühe Treffer gab Erding Sicherheit. Passau versuchte zwar weiterhin, den Anschluss herzustellen, doch die Gastgeber kontrollierten das Geschehen nun über weite Strecken. Sie arbeiteten defensiv aufmerksam und erspielten sich zugleich weitere gute Möglichkeiten. Bei 51:40 Minuten sorgte Buster Larsson auf Vorlage von Brandon Schultz mit dem 5:2 für die Vorentscheidung. Auch danach blieb Erding aktiv und hätte bei weiteren schön herausgespielten Chancen noch nachlegen können. Die Black Hawks wurden vor allem in Überzahl noch einmal gefährlich, ein weiterer Treffer gelang ihnen aber nicht. Zabolotny blieb ein sicherer Rückhalt und setzte in der Schlussphase einen zusätzlichen Höhepunkt, als er einen Penalty abwehrte. Damit brachten die Gladiators ihren Vorsprung souverän über die Zeit. DREI WICHTIGE PUNKTE GEGEN EINEN DIREKTEN KONKURRENTEN Nach dem Rückschlag in Peiting bewiesen die Gladiators gegen Passau, dass sie auch auf schwierige Spielphasen eine Antwort finden können. Den zwischenzeitlichen Ausgleich steckten sie weg, holten sich noch vor der zweiten Pause die Führung zurück und ließen im Schlussdrittel keine Zweifel mehr am verdienten Heimsieg aufkommen. Mit dem 5:2 sicherte sich Erding nicht nur einen gelungenen Abschluss des Wochenendes, sondern vor allem drei wichtige Punkte im direkten Duell um die Pre-Playoff-Plätze.
Lindau IslandersAndreas Farny durchbricht magische Schallmauer beim EV Lindau - 500 Spiele für die Islanders (OLS) Mit seinem 500. Pflichtspieleinsatz für die EV Lindau Islanders hat Andreas Farny einen weiteren außergewöhnlichen Meilenstein in der Vereinsgeschichte erreicht. Sein Jubiläumsspiel absolvierte der 34-Jährige bereits am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Peiting. Da dieser besondere Moment in fremder Halle stattfand, wurde Farny nun im Rahmen des Heimspiels gegen den SC Riessersee offiziell für seine herausragende Leistung geehrt. Bernd Wucher würdigte den langjährigen Islanders-Spieler dabei mit einer sehr persönlichen Rede. Der gebürtige Bobinger gehört seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der Islanders und hat sich mit seinem 500. Einsatz endgültig einen festen Platz in den Geschichtsbüchern des Vereins gesichert. Bereits im Verlauf der vergangenen Saison überholte Farny mit seinem 456. Spiel den bisherigen Rekordhalter der Neuzeit, Tobias Fuchs, der es auf 455 Partien im Trikot der Islanders brachte. Mit mittlerweile 500 Spielen baut Farny diese Bestmarke nun eindrucksvoll weiter aus. In der ewigen Vereinsstatistik rangiert nach wie vor Bernd Wucher an der Spitze, der laut den Vereinsaufzeichnungen mehr als 750 Spiele für den EV Lindau absolviert hat. Direkt hinter dieser Vereinslegende reiht sich nun Andreas Farny ein und unterstreicht damit seinen Status als einer der bedeutendsten Spieler der Vereinsgeschichte. Vor der Saison 2016/2017 wechselte Farny von den Ravensburg Towerstars an den Bodensee und gehört seit dem ersten Oberliga-Süd-Jahr der Islanders ununterbrochen zum Kader der Lindauer. Seitdem ist er auf und neben dem Eis eine feste Größe. Als Führungsspieler übernimmt er Verantwortung, gibt Orientierung und prägt die Mannschaft sowohl durch seine Leistungen als auch durch seine Persönlichkeit. Seine Eishockeylaufbahn begann Farny beim Augsburger EV. Dort durchlief er die Nachwuchsabteilungen und absolvierte später 81 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Über Ravensburg führte sein Weg schließlich nach Lindau. Für die Ravensburg Towerstars stand er insgesamt 115-mal in der DEL2 auf dem Eis, bevor er sich im Jahr 2016 den Islanders anschloss. Besonders beeindruckt zeigen sich die Verantwortlichen des EV Lindau von Farnys Vorbildfunktion abseits des Eises. Seit Jahren verkörpert er den semiprofessionellen Weg der Islanders in vorbildlicher Weise und demonstriert jungen Spielern täglich, wie sich Beruf und leistungsorientierter Sport erfolgreich miteinander verbinden lassen. Genau dieser Weg ist ein wichtiger Bestandteil der Philosophie der Islanders, die talentierten Spielern am Bodensee eine sportliche und persönliche Perspektive bieten möchten. Andreas Farny gilt hierbei als eines der besten Beispiele für diese Entwicklung. Seine Bedeutung für den Verein wird auch durch die Statistiken eindrucksvoll belegt. Seit der systematischen Erfassung aller Spiele und Scorerpunkte ist Farny mittlerweile Rekordhalter in nahezu allen wichtigen Offensivkategorien der Vereinsgeschichte. Mit aktuell 334 Punkten aus 138 Toren und 196 Assists führt er die interne All-Time-Wertung als Topscorer, Torschütze und Vorlagengeber an. Zwar fehlen bei früheren EVL-Größen wie David Volek, Pavel Mojtek oder Bernd Wucher teilweise vollständige statistische Aufzeichnungen, dennoch schmälert dies die herausragenden Leistungen Farnys für die Islanders keineswegs. Andreas Farny steht heute sinnbildlich für Kontinuität, Loyalität und Identifikation mit dem EV Lindau. 500 Spiele in einer Zeit, in der Spielerwechsel zum Alltag gehören, sind ein außergewöhnlicher Wert und Ausdruck einer langjährigen und erfolgreichen Verbindung zwischen Spieler und Verein. Mit seinem Jubiläum hat sich der Stürmer nicht nur als Rekordspieler der Neuzeit etabliert, sondern auch als eine der prägendsten Persönlichkeiten in der Geschichte der EV Lindau Islanders. Stimmen: Marc Hindelang (Präsident EV Lindau Islanders): Diese Marke im Trikot eines einzigen Vereins zu erreichen ist nicht nur in Lindau, sondern generell im Sport etwas Besonderes. Sie spricht für die besondere Hingabe und professionelle Einstellung von Andi für das Eishockey. Er ist ein Ausnahme-Athlet und großes Vorbild für seine Mitspieler und viele junge Nachwuchsspieler. Andreas Farny ist ein Aushängeschild der Islanders. Bernd Wucher (Erster Vorsitzender EV Lindau Islanders): „Wow - was für eine Marke! Was Andi seit 2026 für den EVL leistet, ist enorm. Mit seiner Disziplin und seinen super charakterlichen Eigenschaften ist er zu einer er größten Identifikationsfigur beim EVL geworden. Ich freue mich noch heute und bin sehr stolz, dass wir ihn im Jahr 2016 für den EVL gewinnen konnten, als Andi sich eigentlich sportlich schon wo anders gesehen hat.“ Milo Markovic (Sportlicher Leiter EV Lindau Islanders): „Pflichtspiele für den EVL geknackt hat im Verbund mit einem Vollzeitjob ist einfach beeindruckend und spricht für ihn als Sportler und Mensch! Ich ziehe meinen Hut und hoffe das noch viele Einsätze folgen werden.“
Hannover ScorpionsScorpions erwarten Hammer Eisbären (OLN) Nach dem 6-Punkte-Wochenende aus den Siegen gegen die Rostock Piranhas und dem Auswärtssieg in Erfurt steht für die Scorpions am Freitag mit den Hammer Eisbären eine herausfordernde Aufgabe auf dem Spielplan. Auch wenn die Scorpions mit dem 5:1 Sieg in Erfurt vom Ergebnis her überzeugen konnten, muss man schon so realistisch sein und das Ergebnis für die Scorpions in Erfurt als ein bisschen schmeichelhaft bezeichnen. Mit den Hammer Eisbären empfangen die Scorpions als Tabellenzweiter das Team, das lediglich 4 Punkte hinter den Scorpions platziert ist und mit 3 Auswärtssiegen die zweit beste Defensive aller Teams aufweist. In diese Partie, in der die Scorpions als aktueller Zweitplatzierter den Tabellenfünften empfangen, werden die Scorpions sicherlich eine Leistungssteigerung aufs Eis bringen müssen, um ihren Tabellenplatz zu verteidigen. Der Eintritt zum Eishockeyspiel ist wie immer dank der Firma Gieseke cosmetic für Kinder bis 14 Jahre frei. Tickets gibt es bei HAZ und NP Ticketshops und allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen. Online unter https://hannoverscorpions.reservix.de/ Oder direkt in unserer Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Das Spiel wird selbstverständlich live bei SpradeTV unter www.sprade.tv übertragen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons unterliegen beim Tabellendritten nach Verlängerung - Intensives Duell zwischen Duisburg und Herford (OLN) Zwischen zwei Gefühlswelten – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das sehr intensive Duell beim Tabellendritten Füchse Duisburg mit 5:4 OT (2:1/1:3/1:0/1:0) nach Verlängerung verloren. Zwar ergatterten die Ice Dragons durch das Erreichen der Overtime einen wertvollen Zähler, mussten jedoch einen durchaus möglichen Sieg kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hergeben. Nach einem sehr wilden Auftaktdrittel mit vielen Strafen, übernahmen die Ostwestfalen immer mehr das Spielgeschehen, brachten eine knappe Führung jedoch nicht über die Ziellinie. Der Start verlief für den HEV überhaupt nicht nach Wunsch. Gerade einmal 30 Sekunden lief die Begegnung, als Maximilian Strauss die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Aufregung dann in der 7. Minute. Daniel Geiger erhielt eine „5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe“. Aus Duisburger Sicht eine zu harte Strafe, die jedoch aufgrund eines technischen Defektes des Videobeweises nicht weiter überprüft wurde und somit Bestand hatte. Nach einer weiteren 2-Minuten-Strafe gegen Michael Fomin nutzte Alexis D´Aoust die doppelte Überzahl und glich zum 1:1 für die Gäste aus. In den folgenden Minuten hagelte es Zeitstrafen und immer wieder gerieten die Akteure aneinander. Ein Spielfluss kam kaum zustande und so schien es mit dem 1:1 in die Kabinen zu gehen. Die Herforder Defensive hatte mit dem Drittel anscheinend schon abgeschlossen und so nutzte Luis Üffing drei Sekunden vor der Pausensirene die Unkonzentriertheit und brachte Duisburg wieder in Führung. Im zweiten Drittel beruhigten sich dann die Gemüter auf dem Eis und die Ostwestfalen fanden immer besser ins Spiel. Max Jelavic brachte in der 25. Minute seinen Sturmpartner Alexis D´Aoust in Position, der aus kurzer Entfernung zum 2:2 ausglich. Eine Fehlerkette in der HEV-Defensive sorgte in der 28. Minute dann jedoch für den nächsten Gegentreffer. Edwin Schitz war Nutznießer und ließ die EVD-Anhänger wieder jubeln. Herford erholte sich aber schnell und in der 29. Minute war es erneut Alexis D´Aoust, der mit seinem dritten Treffer des Abends für den abermaligen Ausgleich sorgte. In der 34. Minute öffnete Tamás Kánya mit einem langen Pass über das halbe Spielfeld viel Raum für Gleb Berezovskij, der vor dem Tor die Übersicht behielt und zur 4:3-Führung der Gäste einnetzte. Mit dem knappen Vorsprung ging es ein letztes Mal in die Kabinen. Im Schlussabschnitt blieb Herford lange Zeit das spielbestimmende Team und erarbeitete sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch alle ungenutzt blieben. Den Füchsen schwanden scheinbar die Kräfte, doch in den letzten Minuten der Begegnung befreiten sich die Gastgeber immer mehr und setzten noch einmal alles auf eine Karte. In der 57. Minute behielt Santeri Haarala in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor von Gästetorhüter Jakub Urbisch den Überblick und brachte die Scheibe über die Linie. Dramatik und Pech für Herford dann sechs Sekunden vor dem Ende der 60 Minuten. Leon Köhler traf bei einem Alleingang „nur“ den Pfosten, womit es beim 4:4 blieb. In der Overtime hatte Duisburg dann wieder das Momentum auf der eigenen Seite. In der 63. Minute war es erneut Santeri Haarala, der dem Duisburger Team den Bonuspunkt sicherte und so zum Matchwinner wurde. Herfords Chefcoach Henry Thom war nach der Begegnung zwar nicht unzufrieden mit dem Wochenende, merkte aber auch an, dass durchaus mehr möglich gewesen wäre: „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel. Ich hätte mir gewünscht, dass das erste Drittel nur 19:30 Minuten gedauert hätte. Die ersten und letzten Sekunden bitte streichen. Duisburg hat sich aber in einem sehr hektischen Auftaktdrittel die Führung gut erarbeitet. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und haben Ruhe in unsere Aktionen gebracht. Es ist uns dann gelungen, die Begegnung zu drehen. Im letzten Drittel habe ich eigentlich eines unserer bislang stärksten Drittel gesehen, jedoch lassen wir viele Chancen liegen. Am Schluss waren die Füchse dann vor dem Tor einfach hungriger als wir. Mit den vier Punkten bin ich dieses Wochenende aber zufrieden und nun schauen wir auf das kommende Wochenende.“ Trotz des Punktgewinns ist der Herforder Eishockey Verein in der Tabelle mit nunmehr 16 Zählern um einen Platz auf Position 7 abgerutscht. Allerdings ist der Vorsprung auf die hinteren Tabellenregionen weiter angewachsen und die Ice Dragons haben sich im Tabellenmittelfeld festgesetzt. Am kommenden Freitag steht in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ das nächste Highlight auf dem Programm. Ab 20.30 Uhr erwarten die Verantwortlichen des HEV im „kleinen Derby“ gegen die Hannover Indians wieder eine ausverkaufte Drachenhöhle. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet. Aufgrund der sehr hohen Ticketanfrage wird dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit empfohlen. Bei den Sitzplatztickets ist nur noch ein Restkontingent verfügbar. Zwei Tage später reisen die Ice Dragons nach Erfurt und spielen ab 16.00 Uhr bei den Black Dragons. Tore: 1:0 00:30 Maximilian Strauss (Michael Fomin / Nicklas Mannes) 1:1 07:37 Alexis D´Aoust (Tamás Kánya) PP2 2:1 19:57 Luis Üffing (Sandis Zolmanis) 2:2 24:06 Alexis D´Aoust (Max Jelavic / Jackson Pierson) 3:2 27:54 Edwin Schitz (Luis Üffing / Maximilian Strauss) 3:3 28:51 Alexis D´Aoust (Jackson Pierson / Max Jelavic) 3:4 33:45 Gleb Berezovskij (Tamás Kánya) 4:4 56:26 Santeri Haarala (Luis Üffing / Sandis Zolmanis) 5:4 62:15 Santeri Haarala (Pascal Grosse / Michael Fomin) Strafen: Duisburg 4 Minuten + 5 Minuten Daniel Geiger + 5 Minuten Michél Ackers + 5 Minuten Pascal Grosse + 10 Minuten Michael Fomin + Spieldauerdisziplinarstrafe Daniel Geiger Herford 12 Minuten + 5 Minuten Tom Banach + 5 Minuten Dennis Sticha Zuschauer: 1291
Herne MinersHEV sammelt am Wochenende keine Punkte (OLN) Die Miners waren nach der Derbyniederlage am Freitag gewillt, eine Reaktion zu zeigen und das war in den ersten sechs Minuten auch deutlich zu sehen. Herne ging allerdings zu leichtfertig mit seinen Großchancen um und kassierte am anderen Ende das Gegentor. In der siebten Spielminute konterte Halle nach einer Druckphase von Herne und ging erstmals in Führung: Die Kanadierreihe um Bollers, Anderson und Huard schlug zu. Nachdem Herne den Angriff schlecht verteidigt hatte, konnte Bollers den Rebound problemlos verwerten. Während der HEV bereits drauf und dran war, den Ausgleich zu erzielen, trafen erneut die Saale Bulls zum richtigen Zeitpunkt: In der 14. Spielminute erhöhte Anderson auf 2:0. In der 17. Minute gelang Herne durch Kretschmann endlich der Anschlusstreffer, er fälschte einen Schuss von Obu unhaltbar ab. Doch wie in den letzten drei Spielen verteidigte Herne die darauffolgende Offensivaktion des Gegners schlecht, sodass Fabian Belendir nur 20 Sekunden nach dem Anschlusstreffer den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte. Im zweiten Drittel machte Herne größtenteils das Spiel und kam durch Sofiene Bräuner in Unterzahl auch zum erneuten Anschluss. Der Stürmer gewann den Zweikampf gegen Bulls-Goalie Marco Wölfl, der aus seinem Tor gekommen war, um den Puck zu verarbeiten. Nach der Puckeroberung war Bräuner den entscheidenden Schritt schneller, zog vor das Tor und erzielte das verdiente 3:2. Anschließend hätte Herne mehrere Überzahlmöglichkeiten gehabt, um auszugleichen, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie. Stattdessen machte es Halle besser und nutzte in der 40. Spielminute eines seiner Überzahlspiele: Bollers fand Merl am langen Pfosten, der HEV-Goalie Blumenkamp problemlos überwand. Das letzte Drittel war wieder ausgeglichen, allerdings gelang es Herne nicht mehr, sich wirklich gute Chancen herauszuspielen. Der Spielstand blieb deshalb lange beim 4:2. Zwanzig Sekunden vor Schluss ging noch ein Schuss von Niklas Jentsch glücklich durch die komplette Verteidigung und an Blumenkamp vorbei, womit die Partie mit 5:2 für die Saale Bulls endete. 1:0 [06:24] Bollers (Huard/Anderson) 2:0 [13:32] Anderson (Huard) 2:1 [16:22] Kretschmann (Neudecker/Obu) 3:1 [16:47] Belendir (Anderson/Bollers) 3:2 [23:58] Bräuner (Palka) SH1 4:2 [39:02] Merl (Bollers/Anderson) PP1 5:2 [59:40] Jentsch (Domogalla)
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Kempten SharksComebackqualitäten gezeigt - Sharks drehen deutlichen Rückstand in einen Heimsieg (BYL) Es war ein langes und hartes Stück Arbeit, welches die Sharks am Sonntagabend vor gut 800 Zuschauern in der heimischen Dewart Arena gegen die Löwen aus Waldkraiburg zu erledigen hatten. 1:4 stand es nach dreißig Minuten und kaum jemand im Stadion hatte da noch große Hoffnung auf einen Sieg. Nicht wirklich auf dem Eis sei seine Mannschaft gewesen in den ersten zwei Dritteln so Trainer Sven Curmann nach dem Spiel. Nicht an die Vorgaben haben sich seine Spieler gehalten und es sei in der Pause ein bisschen lauter in der Kabine gewesen als sonst. Den Torhüterwechsel von Jakob Nerb, den er komplett aus der Schuld an den Gegentreffern nahm, auf Basti Flott Kucis und die Umstellung der Reihen waren zusätzliche Schlüssel um dem Spiel im Schlussdrittel einen völlig anderen Verlauf zu geben. Und wie es den Sharks bei den Auswärtsspielen in Amberg und Peißenberg ging, als man seine Führungen am Ende noch verspielte, so mussten es diesmal die Gäste erfahren. Der ESC Express rollte im Schlussabschnitt unaufhaltbar und Waldkraiburg kam dabei ordentlich unter die Räder. Aus einem 1:4 wurde plötzlich ein 6:4 und fast alles was Kempten aus dem Hut zauberte funktionierte. Die Fans im Stadion sorgten mehr und mehr für Stimmung und spätestens nach dem 4:4 Ausgleich von Milan Pfalzer gab es kein Halten mehr. Letztendlich hat man mit Geretsried am Freitag und Waldkraiburg am Sonntag den jeweiligen Tabellenführer geschlagen, ist stark zurückgekommen und hat sich nicht aufgegeben. Durchaus positive Aspekte, das sechs Punkte Wochenende bringt zusätzlich noch Tabellenplatz drei in der zugegeben noch sehr junge Saison. Statistik: ESC Kempten – EHC Waldkraiburg 6:5 (1:1,1:3,4:1) Tore: 1:0 Elo (Kulhanek)(10.), 1:1 Haaparanta (Houdek,Lode)(14.), 1:2 Ovaska (Decker,Maierhofer)(24.), 1:3 Vogl (Decker,Kokes)(26.), 1:4 Bison (Haaparanta,Houdek)(29.), 2:4 Dopatka (Salo,Hlozek)(34.), 3:4 Steiner (Schäffler,Stöhr)(45.), 4:4 Pfalzer (Kokoska,Schäffler)(46.), 5:4 Kokoska (Marquardt)(50.), 6:4 Elo (Pfalzer)(59.), 6:5 Ovaska (Dzerins,Cejka)(60.). Strafminuten: ESC Kempten: 6 EHC Waldkraiburg: 8 Beste Spieler: ESC Kempten: Bastian Kucis Flott EHC Waldkraiburg: Santeri Ovaska Zuschauer: 801
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs melden sich zurück – Souveräner 6:2-Heimsieg gegen Peißenberg (BYL) Das zweite Heimspiel der Bayernliga-Saison 2026/27 stand vor der Tür, und diesmal waren die Peißenberg Miners im Icedome zu Gast. Nachdem die Mighty Dogs in den vergangenen Spielen noch mit ihrer Chancenverwertung gehadert hatten, zeigte sich am Sonntagabend vor über 1.000 Zuschauern ein anderes Bild: Beide Mannschaften agierten mit viel Energie und Zug zum Tor, und bei den Schweinfurtern kehrten endlich das Scheibenglück und damit auch das Selbstvertrauen zurück. Am Ende belohnte sich der ERV mit einem verdienten 6:2-Heimsieg. Beide Teams starteten gut in die Partie und schenkten sich in den ersten Minuten nichts. Die jeweils stabil stehenden Abwehrreihen verhinderten zunächst jedoch gefährliche Situationen vor den Toren. Die erste große Chance für den ERV bahnte sich im ersten Powerplay an, als Ricards Bernhards im Slot mit einem Pass von hinter dem Tor bedient wurde, den Puck aber nicht im Netz unterbringen konnte. Die Hausherren blieben am Drücker und kamen wenig später erneut in Überzahl. Die Scheibe lief mit viel Geschwindigkeit durch die Offensivzone, und die Miners hatten sichtlich Mühe, dem Spieltempo zu folgen. Schließlich blieb ihnen nur ein weiteres Foul: Birkner musste wegen Stockschlags ebenfalls auf die Strafbank, sodass die Mighty Dogs annähernd zwei Minuten lang in doppelter Überzahl agieren konnten. Diese Gelegenheit ließ sich die Schweinfurter Offensive nicht entgehen. Renarts Alksnis zog aus dem Handgelenk ab und jagte die Scheibe unhaltbar an Goalie Andreas Magg vorbei in die Maschen – 1:0 für die Mighty Dogs! Fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels platzte dann auch bei Tomas Cermak der Knoten: Mit seinem ersten Saisontreffer erhöhte er auf 2:0. Nach einer Strafzeit gegen Dima Litesov kamen die Gäste allerdings noch einmal zurück und verkürzten auf 2:1. Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Mighty Dogs früh in Unterzahl agieren. Nach knapp einer Minute erwischte es jedoch auch einen Spieler der Miners, sodass sich auf dem Eis mehr Platz ergab. Etwa zur Hälfte der Partie stockte dann einigen Zuschauern im Icedome kurz der Atem, als die Gäste in einer Zwei-auf-eins-Situation zum Konter ansetzten. Dank cleveren Stellungsspiels, konsequent blockierter Passwege und geistesgegenwärtiger Paraden von Benny Roßberg konnte die gefährliche Situation jedoch entschärft werden. Beinahe im Gegenzug schlugen die Mighty Dogs zu: Neuzugang Dominik Piskor leitete einen Angriff ein, und Nils Melchior verwertete den Abpraller zum 3:1. Damit bauten die Hausherren ihren Vorsprung aus und gingen mit einer Zwei-Tore-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Drittel bot sich den Mighty Dogs nach Strafen gegen Seelmann und Haloda erneut die Gelegenheit, in doppelter Überzahl zu agieren. Alksnis nutzte den zusätzlichen Platz und erhöhte auf 4:1. Auch in der anschließenden Überzahlsituation blieben die Schweinfurter konsequent: Kevin Heckenberger stand im Slot goldrichtig und verwertete den Abpraller nach einem Schuss von Ondrej Nedved zum 5:1. Doch die Miners gaben sich keineswegs geschlagen und liefen weiterhin gegen das Tor von Roßberg an. Mitten in dieser Druckphase leisteten sich die Mighty Dogs zwei aufeinanderfolgende Strafzeiten gegen Lukas Krumpe und Kristers Donins. Die Gäste nutzten die doppelte Überzahl und verkürzten durch Vogl auf 5:2. Die anschließende Unterzahl überstanden die Schweinfurter nicht nur ohne Gegentreffer, sondern kamen sogar zu einem Drei-auf-eins-Konter. Magg konnte den Abschluss allerdings parieren. In der 52. Minute mussten die Miners erneut auf die Strafbank, und das Powerplay des ERV setzte sich abermals vor dem gegnerischen Tor fest. Zunächst setzte Tomas Pribyl die Scheibe noch an den Pfosten, ehe Bernhards schließlich zuschlug und mit seinem Treffer zum 6:2 den Endstand herstellte. Die Mighty Dogs ließen sich den Vorsprung anschließend nicht mehr nehmen und durften gemeinsam mit den Fans einen überzeugenden Heimsieg feiern. Unter dem Strich zeigte diese Partie, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, wenn sie unkonzentrierte Phasen vermeidet und ihre Torchancen konsequenter nutzt. Den Zuschauern wurde ein attraktives Eishockeyspiel geboten, in dem sich beide Teams bei Fünf-gegen-fünf nichts schenkten. Gleichzeitig unterstrich die Partie die Bedeutung der Specialteams: Sechs der insgesamt acht Treffer fielen in Überzahlsituationen. Das Powerplay und das Unterzahlspiel können somit entscheidenden Einfluss auf den Ausgang einer Partie nehmen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Mighty Dogs allerdings nicht. Am kommenden Freitag, den 23. Oktober, gastiert der ESC Geretsried um 20 Uhr im Icedome. Am Sonntag geht es für den ERV dann auswärts weiter, wenn die Schweinfurter auf die IsarRats aus Dingolfing treffen. Mit dem Rückenwind des Heimsiegs wollen die Mighty Dogs an die gezeigte Leistung anknüpfen und weitere wichtige Punkte sammeln.
ESC Kempten – EHC Waldkraiburg 6:5 (1:1, 1:3, 4:1) (BYL) Tore: 1:0 (10.) Elo (Kulhanek), 1:1 (14.) Haaparanta (Houdek, P. Lode), 1:2 (24.) Ovaska (Decker, Maierhofer), 1:3 (26.) Vogl (Decker, Kokeš – PP1), 1:4 (29.) Bison (Haaparanta, Houdek – PP1), 2:4 (34.) Dopatka (Salo, Hlozek), 3:4 (45.) Steiner (Schäffler, Stöhr), 4:4 (46.) Pfalzer (Kokoska, Schäffler – PP1), 5:4 (50.) Kokoska (Marquardt), 6:4 (59.) Elo (Pfalzer – ENG), 6:5 (60.) Ovaska (Džeriņš, Čejka). EHC Waldkraiburg: Tor: #32 Tobias Sickinger. Verteidigung: #5 René Mertz, #6 Matej Houdek, #10 Felix Lode, #23 Tim Ludwig, #50 Martin Kokeš, #81 Max Čejka, #98 Patrick Zimmermann. Sturm: #7 Philipp Lode, #11 Bartek Bison, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #28 Mikko Haaparanta, #34 Leon Decker, #63 Paul Hipetinger, #74 Florian Maierhofer, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj. Strafen: Kempten 6 – Waldkraiburg 8. Löwen geben Führung in Kempten aus der Hand Der EHC Waldkraiburg hat am Sonntagabend beim ESC Kempten eine mögliche Auswärtsüberraschung aus der Hand gegeben. Nach einem starken zweiten Drittel führten die Löwen zwischenzeitlich mit 4:1, mussten sich am Ende jedoch noch mit 5:6 geschlagen geben. Ein gutes Drittel und einige weitere starke Phasen reichten gegen engagierte Kemptener nicht aus. Ausschlaggebend waren vor allem die schnellen Gegentreffer im Schlussabschnitt, mit denen die Gastgeber die Partie vollständig drehten. Die Löwen mussten in Kempten auf Patrik Forsberg verzichten, der aufgrund einer leichteren Oberkörperverletzung nicht zur Verfügung stand. Im Tor erhielt wie bereits am Freitag gegen Schweinfurt Tobias Sickinger den Vorzug. Die Partie begann auf beiden Seiten mit Möglichkeiten. Jakub Šrámek tauchte bereits in der ersten Minute gefährlich im Slot auf, auf der Gegenseite spielte Kempten nur wenig später eine gute Zwei-gegen-Eins-Situation heraus. Martin Hlozek kam dabei über links zum Abschluss, konnte Sickinger jedoch nicht überwinden. Auch Martin Kokeš versuchte es in der 4. Minute von der blauen Linie, Šrámek kam im Nachsetzen jedoch nicht entscheidend an die Scheibe. Kempten blieb gefährlich. Maximilian Schäffler scheiterte in der 6. Minute am rechten Schoner von Sickinger, ehe die Gastgeber in der 10. Minute doch in Führung gingen. Ausgangspunkt war eigentlich nur der Versuch, die Scheibe tief ins Waldkraiburger Drittel zu spielen. Sickinger ließ den Puck nach vorne abprallen und Eetu Elo nutzte die Gelegenheit zum 1:0. Die Löwen antworteten in der 14. Minute. Matej Houdek spielte die Scheibe aus dem rechten Bullykreis quer an den linken Pfosten, wo Mikko Haaparanta bereits lauerte und zum 1:1 einschob. Kurz vor Drittelende hatte der Finne nach einem Drei-gegen-Zwei-Angriff sogar die Möglichkeit auf seinen zweiten Treffer, doch Jakob Nerb im Kemptener Tor reagierte schnell und verhinderte die Führung. Der zweite Durchgang sollte dann zum stärksten Abschnitt der Löwen werden. Bereits nach sieben Sekunden musste Nico Vogl wegen eines Crosschecks auf die Strafbank. Waldkraiburg ließ in Unterzahl jedoch kaum gefährliche Abschlüsse zu und zeigte einmal mehr, warum das Penaltykilling zu den bisherigen Stärken der Mannschaft gehört. In der 24. Minute drehten die Löwen schließlich die Partie. Leon Decker brachte die Scheibe in Richtung Tor, Santeri Ovaska hielt vor dem Gehäuse den Schläger hinein und fälschte zum 1:2 ab. Nur wenig später wurde Šrámek bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt und Waldkraiburg erhielt die Chance in Überzahl. Dort arbeitete der EHC an einer bislang noch ausbaufähigen Powerplayquote. Nach einem Schuss von Decker konnte Nerb die Scheibe nicht festhalten, Nico Vogl setzte nach und erzielte in der 26. Minute das 1:3. Damit nicht genug. Kempten kassierte kurz darauf die nächste Strafzeit und auch diese Überzahl nutzten die Löwen. Haaparanta nahm im vollen Lauf Tempo auf, spielte die Scheibe nach rechts und Bartek Bison vollendete in der 29. Minute zum 1:4. Zwei Powerplaytreffer innerhalb weniger Minuten sorgten für eine komfortable Waldkraiburger Führung. Kempten gab sich jedoch nicht auf. Sickinger verhinderte in der 31. Minute mit einem starken Fanghandsave zunächst einen weiteren Treffer, war in der 34. Minute jedoch machtlos. Pascal Dopatka stand im Slot frei und drosch den Puck nahezu gegen Sickingers Bewegungsrichtung direkt ins Kreuzeck zum 2:4. Bereits nach dem 1:4 brachte Kempten mit Bastian Flott-Kucis einen neuen Torhüter. Auch dieser musste noch einmal eingreifen, als Florian Maierhofer schön für Leon Decker ablegte. Der Abschluss des Waldkraiburgers fand jedoch nicht den Weg ins Tor. Kurz vor der zweiten Pause lag die Scheibe dann zwar noch einmal im Kemptener Gehäuse und auch Šrámek befand sich irgendwo mitten im Geschehen – der Treffer zählte jedoch nicht. So ging es mit einer 4:2-Führung der Löwen in die Pause. Zu Beginn des Schlussdrittels erhöhte Kempten das Tempo. Die Sharks attackierten früher, betrieben aggressives Forechecking und setzten Waldkraiburg zunehmend unter Druck. In der 45. Minute zahlte sich dies aus. Kevin Steiner kam im Slot zum Abschluss und traf zum 3:4. Nur zehn Sekunden später kassierte Vogl eine weitere Strafzeit. Kempten nutzte die Überzahl beinahe sofort. Milan Pfalzer erzielte in der 46. Minute den 4:4-Ausgleich und stellte die Begegnung innerhalb von nur 44 Sekunden vollständig auf Anfang. Diese Phase wurde zum Knackpunkt der Partie. Waldkraiburg hatte die Begegnung über weite Strecken gut im Griff gehabt, wirkte nun jedoch zu passiv, während Kempten weiter nach vorne spielte. 10:54 Minuten vor dem Ende folgte schließlich die komplette Wende. Filip Kokoska zog vor das Tor und hämmerte die Scheibe zum 5:4 ins Kreuzeck. Die Löwen brauchten einige Minuten, um sich von diesem Rückschlag zu erholen, fanden gegen Ende der Partie aber wieder besser in die Begegnung. Wirklich zwingende Möglichkeiten blieben jedoch zunächst aus. Kurz vor Schluss nahm Waldkraiburg Sickinger für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Kempten nutzte das leere Tor und Elo traf in der 59. Minute zum 6:4. Entschieden war die Partie damit trotzdem noch nicht ganz. 4,8 Sekunden vor Schluss erzielte Ovaska nach Vorarbeit von Andris Džeriņš und Max Čejka noch das 6:5. Für mehr reichte die verbleibende Zeit allerdings nicht mehr. So stand am Ende eine ärgerliche Niederlage, weil sich die Löwen mit einem starken zweiten Drittel eigentlich eine sehr gute Ausgangslage geschaffen hatten. Zwei Treffer im Powerplay und eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung reichten jedoch nicht aus. Kempten blieb engagiert, nutzte die passive Phase der Waldkraiburger im Schlussabschnitt konsequent und drehte die Partie mit drei Treffern innerhalb von knapp fünf Minuten. Eine Pressekonferenz fand nach der Begegnung nicht statt. Der ESC Kempten gehört zu jenen Vereinen, die nach Spielen gegen Mannschaften mit einer aus ihrer Sicht zu hohen Zahl an Kontingentspielern auf eine Teilnahme verzichten.
Lechbruck FlößerVerbessert, aber ohne Punkte: ERC Lechbruck unterliegt in Germering mit 3:6 / Flößer zeigen beim Landesliga-Favoriten eine deutliche Leistungssteigerung – Erstes Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den SC Forst (BLL) Eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem verpatzten Saisonauftakt in Pfronten zeigte der ERC Lechbruck am Sonntagabend bei den Wanderers Germering. Trotz einer engagierten Vorstellung mussten sich die Flößer im Polariom mit 3:6 (1:2, 2:2, 0:2) geschlagen geben. Gegen die ambitionierten Gastgeber, die nach eigener Aussage in dieser Saison das Landesliga-Finale erreichen wollen, hielt die Mannschaft von Trainer Mathias Schuster über weite Strecken gut mit und bewies vor allem Moral und Kampfgeist. Erst ein Treffer ins verwaiste Lechbrucker Tor sorgte in der Schlussminute für den endgültigen Spielstand. Dabei waren die personellen Voraussetzungen für den ERC alles andere als optimal. Neben den bereits bekannten verletzungsbedingten Ausfällen mussten die Flößer diesmal auch auf Simon Maucher und Lukas Fischer verzichten. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft gegenüber der deutlichen 4:10-Niederlage beim EV Pfronten am Freitagabend wesentlich stabiler, konzentrierter und geschlossener. Die Hausherren erwischten zunächst den besseren Start. Michael Dorfner brachte die Wanderers in der achten Spielminute mit 1:0 in Führung, ehe Michael Fischer in der zwölften Minute auf 2:0 erhöhte. Doch anders als noch zwei Tage zuvor in Pfronten ließen sich die Lecher vom frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Daniel Tutschner verkürzte nach Vorarbeit von Cameron Roberts bereits in der 14. Minute auf 1:2 und brachte die Flößer damit zurück ins Spiel. Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine umkämpfte und abwechslungsreiche Begegnung. Der ERC agierte mutig, hielt gegen den hoch eingeschätzten Gegner dagegen und belohnte sich in der 26. Minute mit dem Ausgleich. Sammy Wörle traf nach Zuspiel von Richard Schratt mit einem strammen Schuss ins rechte Kreuzeck zum 2:2. Die Freude darüber währte allerdings nur kurz, denn lediglich 51 Sekunden später brachte Oskar Haerty die Gastgeber erneut in Führung. In der 35. Minute erhöhte Louis Kolb auf 4:2, doch auch diesmal hatten die Flößer die passende Antwort parat. Nur 28 Sekunden später verkürzte Jonas Seitz auf 3:4 und sorgte dafür, dass die Partie vor dem Schlussabschnitt weiterhin offen blieb. Mit einem ausgeglichenen zweiten Drittel und einer deutlich verbesserten Mannschaftsleistung durfte der ERC durchaus Hoffnung auf einen Punktgewinn schöpfen. Der Start ins letzte Drittel verlief allerdings unglücklich. Bereits in der 42. Minute traf Louis Kolb zum 5:3 für Germering. Die Lechbrucker gaben sich dennoch nicht geschlagen, kämpften weiter um den Anschluss und versuchten bis in die Schlussphase, noch einmal zurückzukommen. Trainer Mathias Schuster setzte schließlich alles auf eine Karte und nahm Torhüter Niklas Helmer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Das Risiko wurde nicht belohnt: Michael Fischer traf 33 Sekunden vor der Schlusssirene zum 6:3-Endstand ins leere Tor. Auch wenn die Punkte letztlich in Germering blieben, konnte der ERC Lechbruck dem zweiten Saisonspiel viel Positives abgewinnen. Nach dem enttäuschenden Auftritt zum Saisonauftakt zeigte die Mannschaft diesmal eine ganz andere Körpersprache, hielt gegen einen der erklärten Aufstiegsanwärter der Landesliga beherzt dagegen und ließ sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen. Besonders die Reaktion auf die zwischenzeitlichen Gegentreffer und die geschlossene Mannschaftsleistung machen Mut für die kommenden Aufgaben. Auswärtsspiel in Bad Wörishofen – Heimauftakt am Sonntag gegen Forst Auf dieser Vorstellung lässt sich aufbauen. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und in den nächsten Begegnungen auch in Punkte umzumünzen. Bereits am kommenden Freitag, 23. Oktober, wartet mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger EV Bad Wörishofen die nächste Herausforderung auf die Flößer. Nur zwei Tage später steht dann endlich das erste Heimspiel der neuen Landesliga-Saison auf dem Programm: Am Sonntag, 25. Oktober 2026, empfängt der ERC Lechbruck um 18:00 Uhr den SC Forst im Lechparkstadion. Dabei wollen die Flößer vor heimischer Kulisse die Punkte einfahren und mit der Unterstützung ihrer Anhänger einen erfolgreichen Heimauftakt feiern. Spielstatistik: Wanderers Germering – ERC Lechbruck 6:3 (2:1, 2:2, 2:0) Tore ERC Lechbruck: Daniel Tutschner (Cameron Roberts), Sammy Wörle (Richard Schratt), Jonas Seitz. Tore Wanderers Germering: Michael Fischer (2), Louis Kolb (2), Michael Dorfner, Oskar Haerty. Strafminuten: Germering 10, Lechbruck 14. Zuschauer: 167
Pfronten FalconsFalcons schlagen Aufsteiger Türkheim (BLL) Bis zum Ende spannend verlief das Auswärtsspiel am Sonntag Nachmittagzwischen dem ESV Türkheim und dem EV Pfronten, welches die Falcons knapp mit 3:5 (0:1/1:1/2:3) für sich entscheiden konnten. In der 6. Minute brachte Miroslav Dobner (Richter/Linz) die Ostallgäuer in Führung, was zugleich den Stand nach dem ersten Drittel bedeutete. Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich, Pfronten mit einem Chancenplus und dem 0:2 durch Domenik Timpe nach Vorarbeit von Miroslav Dobner und Leon Richter. Als die Falcons die Partie eigentlich im Griff hatten, brachte ein grober Schnitzer von Bohdan Tuchyn, der ansonsten eine gute Leistung zeigte, die Hausherren in der 36. Minute auf 1:2 heran, der Treffer wurde Moritz Hanslbauer gutgeschrieben. Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts konnte Leon Richter (Timpe) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen, ehe Mika Tscharre die Führung in der 44. Minute sogar auf 1:4 ausbauen konnte. Doch auch diesmal schlugen die Celtics zurück, zunächst verkürzte Benjamin Hofmann (Hanslbauer) in der 45. Minute auf 2:4, ehe Leon Bakos eine Überzahlsituation zum 3:4 Anschlusstreffer in der 50. Minute nutzte. Die Begegnung war nun wieder völlig offen und Pfrontens Defensive um Schlussmann Pascal Lorenz hatte nun einiges zu tun, um die Angriffe der Kelten abzuwehren. Die Falcons Abwehr hielt stand und Türkheim lief die Zeit davon. Gegen Ende nahm Markus Kiefl seinen Torhüter zu Gunsten eines Feldspielers vom Eis, allerdings sollte diese Maßnahme nichts mehr einbringen, da Miroslav Dobner im zweiten Versuch die Scheibe zum 3:5 Endstand im verwaisten Tor der Kelten unterbringen konnte. Die Pfrontener konnten somit ihren ersten Auswärtssieg gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Aufsteiger einfahren und sich über ein Wochenende mit voller Punktausbeute freuen. Strafzeiten: ESV Türkheim: 16 Minuten, EV Pfronten: 6 Minuten
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Eisadler DortmundEisadler Dortmund machen aus Chancenwucher einen deutlichen 1:8-Auswärtssieg gegen die Dinslaken Kobras (RLW) Am Sonntagabend gewannen die Eisadler Dortmund auswärts in Dinslaken gegen die Kobras mit 1:8 (0:2, 0:1, 1:5) und stehen mit drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Regionalliga West. Nachdem die Pregame-Lichtshow in der Dinslakener Eishalle vorbei war, begann um 19 Uhr die Auswärtspartie gegen die Kobras – wobei die zahlreichen mitgereisten Dortmunder Fans unter den 246 Zuschauern für eine starke Heimspielstimmung sorgten. Nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Eis waren die Dortmunder tonangebend: Die Eisadler erarbeiteten sich in den Anfangsminuten einige Chancen, die entweder am Kobra-Goalie scheiterten oder das Tor nur knapp verfehlten. Defensiv kompakt und offensiv mit gutem Raumspiel, kontrollierten die Dortmunder das Spiel weitestgehend. Dem körperlichen Spiel der Dinslakener begegnete das Team von Colin Long mit Raffinesse und klugen Spielzügen. Einer dieser Spielzüge führte in der achten Minute zum Führungstreffer: Seto (8) versenkte den Puck im gegnerischen Tor nach Vorlage von Kragh (21) und Götz (11). Dinslaken fand nach diesem Treffer besser ins Spiel, konnte nach vorne aber wenig Druck entwickeln. Eine Strafzeit gegen die Dinslakener nach knapp 16 Minuten konnten die Eisadler dann eine halbe Minute später zum 0:2 nutzen, Chukarov (13) netzte gekonnt im oberen rechten Eck ein. Trotz zahlreicher Dortmunder Chancen, darunter eine Riesenchance für Seto kurz vor der Pause, ging es ins zweite Drittel. Dort setzte das Spiel seinen gewohnten Lauf fort und die Eisadler erarbeiteten sich regelmäßig Chancen. Auch die Kobras mischten gelegentlich die Dortmunder Verteidigungszone auf, fanden aber kein Vorbeikommen an Oster (1). „A nice performance by Oster. Wir waren auch mit der Aufmerksamkeit für defensive Details des Teams sehr zufrieden,“ kommentiert Trainer Colin Long die Arbeit vor dem Eisadler-Tor. Vorne klingelte es dann vier Minuten vor Ende des zweiten Drittels auch wieder: Setos präzisen Schuss ins linke obere Eck konnte die Dinslakener Defense nicht verhindern. Zu Beginn des letzten Drittels schienen den Kobras zunehmend die Kräfte auszugehen, das Aufbauspiel der Dinslakener zeigte erhebliche Schwächen und lud die Eisadler zu Chancen im Minutentakt ein. Aus den Chancen wurden nun auch Tore: Rosenthal (17) traf in der 42. Minute, Kronhardt (16) nach 49 Minuten in der letzten Sekunde einer Dortmunder Unterzahl. Kragh traf nach 51:18 Minuten, ehe Kronhardt in der 56. Minute erneut erfolgreich war. Beim Stand von 0:7 gaben sich die Kobras jedoch nicht auf und bewiesen ihre Torgefährlichkeit, indem sie Oster mit einem Passspiel umspielten und zum 1:7-Zwischenstand trafen. 30 Sekunden später stellte Götz jedoch den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 1:8. Die mitgereisten Fans bejubelten den Auswärtssieg lautstark und euphorisch, bis die Halle geschlossen wurde und auch Long zeigte sich glücklich: „Ich war zufrieden mit unserer Antwort auf das Freitagsspiel. Wir haben uns an unsere Struktur gehalten und wurden dafür belohnt.“ Dortmund steht nun nach drei Siegen gemeinsam mit der EG Diez Limburg an der Spitze der RL West. Weiter geht es am Freitag, dem 23. Oktober, um 20 Uhr zuhause gegen die Black Tigers Moers.
Ratinger Ice AliensHeimpremiere geglückt! (RLW) Vor erfreulichen 625 Zuschauern besiegten die Ice Aliens am Sonntag Abend die Black Tigers aus Moers am Sandbach mit 6:2. Brooklyn Beckers fehlte krank, Raphael Palmeira-Kerkhoff und Goalie Justin Köpf waren überzählig, so dass Ratingen 16 Feldspieler aufbieten konnte. Nur mit elf Feldspielern und einem Torwart angereist kämpften die Gäste um jeden Zentimeter Eis und hielten das Spiel lange offen. Sie gingen im ersten Drittel sogar zweimal in Führung, die Hausherren glichen durch Eric Stephan und Patrik Jääskeläinen jedoch noch im gleichen Abschnitt jeweils aus. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Ratinger Überlegenheit, Kelvin Jaquier im Tor der Gäste konnte viele Big Saves verzeichnen, doch gegen die Schüsse von Eric Stephan, Matyas Borak und Patrik Jääskeläinen war er machtlos, so dass die Aliens nach dem zweiten Durchgang mit 5:2 führten. Im letzten Drittel konnte Stephan Kreuzmann mit einem Schlagschuss noch das 6:2 erzielen, was auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. Cheftrainer Frank Gentges war angesichts der Überlegenheit nur bedingt zufrieden: "Zweites Spiel, zweiter Sieg. Wir waren über das gesamte Spiel weit überlegen. Das waren 60 Minuten Ratingen gegen den Moerser Torwart. Moers stand mit 5 Mann vor dem Tor und hat über das gesamte Spiel Schadensbegrenzung betrieben. Das Schussverhältnis war 78: 6. Wir sind nicht nur fahrlässig mit den ganzen Chancen umgegangen, ich habe auch viel finales Unvermögen bei uns gesehen." Am kommenden Sonntag wartet dann der erste dicke Brocken auf die Ice Aliens. Die Luchse aus Lauterbach reisen an und haben mit einer knappen Niederlage in Dortmund schon auf sich aufmerksam gemacht.
Soester BördeindianerAuswärtssieg in Rheine für die Bördeindianer! (LLW) Im zweiten Saisonspiel waren die Bördeindianer der Soester EG gestern bei den Icecats in Rheine zu Gast. Nach dem Heimsieg im Hinspiel wollte die Mannschaft auch auswärts überzeugen – und das gelang mit einem 3:2-Auswärtssieg! Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 1:0 in Führung. Unsere Jungs ließen sich davon aber nicht beeindrucken und fanden immer besser ins Spiel. Nils Björk erzielte den wichtigen Ausgleich zum 1:1, ehe Tim Lasch die Partie drehte und die Bördeindianer mit 1:2 in Führung brachte. Im zweiten Drittel war es erneut Nils Björk, der mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 1:3 erhöhte. Die Icecats kamen im Schlussdrittel zwar noch einmal auf 2:3 heran, doch die Bördeindianer hielten dagegen und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Besonders angesichts des dünnen Kaders war das eine starke, geschlossene Mannschaftsleistung! Mit viel Einsatz, Kampfgeist und echtem Teamzusammenhalt verdienten sich die Jungs diesen Auswärtserfolg. Auch Trainer Thomas Ehlert zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Ein starker Auftritt, auf den die Mannschaft stolz sein kann! Blick auf die Tabelle: Durch den Sieg stehen die Bördeindianer aktuell auf Tabellenplatz 2 – punktgleich mit Spitzenreiter Troisdorf!Eine starke Ausgangslage, auf der sich aufbauen lässt! Unsere Torschützen: Nils Björk (2 Tore) Tim Lasch (1 Tor) Ausblick: Als Nächstes geht es gegen die Zweitvertretung der Grizzlys Bergkamen. Die Jungs sind motiviert und wollen an die starke Leistung anknüpfen!
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Regionalliga NordostSieben Ligaspiele und vier Spiele des OsWeNo-Pokal (RLNO) Am letzten Wochenende gab es sieben Ligaspiele und vier Spiele des OsWeNo-Pokals. Dazu kommt eine Personalmeldung. MEISTERSCHAFT: GRUPPE A: Tigers drehen wieder einen Rückstand Am Freitag eröffneten die ESW Sande Jadehaie und die TuS Harsefeld Tigers den Spieltag der Gruppe A. Kurz vor dem Spiel haben die Tigers die Verpflichtung des lettischen Verteidigers Silvestrs Selickis bekanntgegeben. Eine erste Unterzahl überstanden die Tigers und Torhüter Thomas Schubert noch, in der 7. Minute fiel dann doch das 1:0. Maxim Gramatik traf und die Jadehaie führten. Die Tigers starteten mit einem langen, teils doppelten, Powerplay in den Mittelabschnitt, der Ausgleich gelang jedoch nicht. Dafür trafen die Gastgeber, Artem Lesnikov erhöhte in der 28. Minute auf 2:0. Vier Minuten später legte Valtteri Lemmetty das 3:0 nach und sorgte schon für eine Vorentscheidung. 18 Sekunden vor der Pause konnten die Tigers doch noch ein Powerplay nutzen, Sande-Torhüter Herman Zippeldt musste das 3:1 von Samuel Hou Gustafsson hinnehmen. Vor 468 Zuschauern wurde es nach 50 Minuten noch einmal spannend, denn Juho Arminen verkürzte auf 3:2. 143 Sekunden vor dem Ende kamen die Tigers sogar zum Ausgleich, wieder traf Juho Arminen. Und 43 Sekunden später brachte August Sandell die Gäste mit 3:4 in Führung. Sande zog 39 Sekunden vor dem Ende den Torhüter, was zum 3:5 von Niklas Bente führte. So gewannen die Tigers nach einer 3:0-Führung der Jadehaie am Ende mit 3:5 (1:0/2:1/0:4). Die Tigers drehten wieder einen Rückstand, diesmal reichte es dabei sogar zu drei Punkten. Sande bleibt bei einem Sieg aus drei Spielen. Beach Devils gewinnen bei Crocodiles Die Hamburg Crocodiles empfingen ebenfalls am Freitag die Beach Devils Timmendorf. Bereits nach acht Sekunden gab es den ersten Torjubel, Aleksi Kettunen überwand Hamburgs Torhüter Riku Lindroos zum 0:1. Da Miguel Boock Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen 63 Sekunden vor der Pause überwinden konnte, stand es nach 20 Minuten 1:1. Ein Restpowerplay half den Crocodiles, um nach 71 Sekunden des Mittelabschnitts in Führung zu gehen, Maksym Andrienko traf zum 2:1. Die Fans der Crocos unter den 1.476 Zuschauer bejubelten in der 30. Minute das 3:1, Konstantin Redinger war der Torschütze. Timmendorf kam 58 Sekunden vor der Pause zum Anschluss, Nathan Chickering verkürzte auf 3:2. Ein Unterzahltreffer von Yannic Lavoie sorgte nach 48 Minuten für das 3:3 und so kam es zu einer spannenden Schlussphase. Die 55. Minute brachte den Beach Devils das 3:4 von Daniel Magnusson und so führten die Gäste wieder. Diese wurde 81 Sekunden vor der Sirene durch Jonah Henderson auf 3:5 ausgebaut und am Ende gewannen die Beach Devils mit 3:5 (1:1/2:1/0:3). Timmendorf hat damit sechs Punkte auf dem Konto, die Crocodiles einen weniger. Weserstars gewinnen Torspektakel Beim 3. Spiel des Tages spielten die Weserstars Bremen und der Hamburger SV um Punkte. Bremen jubelte nach sieben Minuten, Brandon Kakei traf und HSV-Keeper Guido Titzhoff war geschlagen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Pausensirene. Der HSV drehte zu Beginn des 2. Drittels das Spiel, Alexander Chodorowski (24.) und 80 Sekunden später Bogdan Mazur trafen gegen Bremens Torhüter Alexander Wunderlich und es stand 1:2. Bremen drehte ab der 33. Minute auf und plötzlich stand es nach einem Unterzahltreffer von Tim Maier (33.), Alexander Lutzow (35.) und Branden Kakei (37.) 4:2 für die Weserstars. Einen Treffer gab es noch in diesem Abschnitt, Bogdan Mazur verkürzte 118 Sekunden vor der Pause auf 4:3. im letzten Abschnitt konnte sich Bremen innerhalb von 30 Sekunden auf 6:3 absetzen, Veit Wieczorek und Tim Maier (beide 42.) waren die Torschützen. 60 Sekunden später verkürzte Oskar Siradze ebenfalls in Unterzahl auf 6:4, doch vier Minuten später konnte Andreas Sabudski Bremen wieder mit drei Toren in Führung bringen. Matej Sadecky sicherte in der 52. Minute den Erfolg der Bremer ab, er erhöhte vor 270 Zuschauern auf 8:4. Georg Mursin sorgte für noch mehr Freude bei den Weserstars, er traf zum 9:4-Endstand (1:0/3:3/5:1). Bremen feiert damit nach der hohen Niederlage zum Auftakt einen hohen Heimsieg. Der HSV bleibt bei vier Punkten. GRUPPE B: Falken feiern hohen Auswärtssieg Auch die Gruppe B startete am Freitag in den Spieltag, die TAG Salzgitter Icefighters trafen auf die Harzer Falken. Die Falken kamen nach einem Doppelschlag von Max Droick (7.) und 17 Sekunden später Jordan Stallard (8.) zu einer 0:2-Führung. Es blieben die einzigen Treffer des Abschnitts und so stand es nach 20 Minuten 0:2. Braunlage legte nach 94 Sekunden des 2. Drittels das 3:0 nach, Jordan Stallard erzielte seinen zweiten Treffer. Nach 27 Minuten war die Partie quasi entschieden, denn in Überzahl Markus Magnusson (24.) und Ales Kosnar (27.) schraubten den Spielstand auf 0:5. Eine Minute später war auch Falken-Torhüter Leon Grothe geschlagen, Toms Balodis traf zum 1:5. Salzgitters Torhüter Dennis Korff musste vor 604 Zuschauern in der 35. Minute einen weiteren Treffer hinnehmen, Regan Nagy traf in Überzahl zum 1:6. Martin Benes sorgte 53 Sekunden nach Wiederbeginn für den nächsten Treffer und Braunlage führte 1:7. Martin Benes konnte 83 Sekunden vor dem Ende noch in Überzahl auf 1:8 erhöhen und am Ende gewannen die Falken mit 1:8 (0:2/1:4/0:2). Salzgitter wartet nach drei Spielen weiter auf den ersten Punkt, Braunlage gewinnt auch das zweite Ligaspiel. Arbeitssieg für die Wölfe Im einzigen Samstagspiel hatten es die Schönheider Wölfe mit dem ESC Dresden zu tun. Bei den Eislöwen läuft nach einem Jahr Pause wieder Franz Bertholdt auf. Der Außenseiter hielt das 0:0 bis zur 25. Minute, dann konnte Tonas RubesDresdens Torhüter Lasse Dietzschold erstmals überwinden. Vier Minuten später musste auch Kevin Kopp im Tor der Wölfe hinter sich greifen, Martin Klein erzielte den Ausgleich. 32 Sekunden später führte Dresden, Christian Freitag traf zum 1:2. Florian Heinz sorgte in der 32. Minute für den Ausgleich und vier Sekunden vor der Sirene brachte Jan Meixner die Gastgeber in Überzahl wieder in Führung. Yannek Seidel erhöhte vor 425 Zuschauern 149 Sekunden nach Wiederbeginn auf 4:2 und nun sah es nach dem erwarteten Favoritensieg aus. Noch besser sah es nach 52 Minuten aus, denn Tomas Rubes sorgte für das 5:2. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Yannek Seidel mit seinem zweiten Treffer für den Endstand von 6:2 (0:0/3:2/3:0). Es war ein Arbeitssieg der Wölfe, am Ende zählen aber die Punkte. Dresden hat auch gegen den dritten Favoriten ein gutes Ergebnis geholt, auch wenn es nicht für Punkte gereicht hat. Adendorf gewinnt in Niesky Am Sonntag stand für Tornado Niesky das erste Heimspiel der Saison an und mit dem Adendorfer EC kam ein interessanter, aber auch schwerer, Gegner. Der Favorit aus der Heide konnte in der 32. Minute in Führung gehen, Petr Pohl erzielten den einzigen Treffer des Mittelabschnitts. Im letzten Drittel konnte Dennis Arnold nach 134 Sekunden auf 0:2 erhöhen. In der 49. Minute musste Nieskys Torhüter Daniel Arendas einen Unterzahltreffer von Petr Pohl hinnehmen und es stand 0:3. 81 Sekunden später erhöhte Owen Miley in Überzahl vor 580 Zuschauern auf 0:4. Es blieb der letzte Treffer und so feierte Roni Salmenkangas im Adendorfer Gehäuse einen Shutout. Adendorf hat nun nach zwei Spielen vier Punkte auf den Konto, Niesky hat beide absolvierten Partien verloren. Crashers drehen verrücktes Spiel Abgeschlossen wurde das Wochenende mit dem Spiel der TAG Salzgitter Icefighters gegen die Chemnitz Crashers. Die Crashers hatten mit Steve Majher einen neuen Torhüter dabei, er spielt eigentlich bei den Eispiraten Crimmitschau in der DEL2 und ist per Förderlizenz nun auch für die Crashers spielberechtigt. Im Tor startete allerdings Philip Künzel und dieser musste nach vier Minuten das 1:0 von Valtteri Nurminen hinnehmen. Salzgitter konnte auch im 2. Drittel den ersten Treffer erzielen, Vojtech Tuma erhöhte in Überzahl nach 97 Sekunden auf 2:0. Dann kam Chemnitz, bei doppelter Überzahl verkürzte Dave König in der 25. Minute auf 2:1. Ein Doppelschlag innerhalb von 75 Sekunden brachte den Crashers weitere Probleme, Toms Baldois in Überzahl (29.) und Emilis Alenka (31.) waren die Torschützen. Adam Strakos konnte 102 Sekunden vor der Pause mit einem weiteren Powerplaytreffer für eine Vorentscheidung. Matyas Caloun konnte Chemnitz nach 44 Minuten auf 5:2 heranbringen und nach dem 5:3 von Daniel Hala drei Minuten später hofften die Gäste wieder etwas. Zachary Mahjoubi konnte zwei Minuten später auf 6:4 erhöhen, doch 59 Sekunden später musste Dustin Hey im Tor der Icefighters das 6:4 von Matyas Caloun hinnehmen. Die letzten fünf Minuten versprachen dann viel Spannung, denn Daniel Hala konnte vor 256 Zuschauern auf 6:5 verkürzen. 31 Sekunden später jubelten die Crashers erneut, Lucas Böttcher traf zum 6:6 und so holten die Crashers nach 60 Minuten zumindest noch einen Punkt. den zweiten holte sich Chemnitz, Lucas Böttcher traf eine Sekunde vor Ende der Verlängerung und so gewannen die Crashers noch mit 6:7 (1:0/4:1/1:5). Salzgitter hat im vierten Anlauf den ersten Saisonpunkt geholt, Chemnitz hat nun aus ebenfalls vier Spielen acht Punkte gesammelt. PERSONALMELDUNGEN: Mit dem tschechischen Angreifer Damian Hasman hat der Adendorfer EC einen weiteren Spieler verpflichtet. OSWENO-POKAL: Bergkamen gewinnt erstes Pokalspiel Die Grizzlys Bergkamen und FASS Berlin wollten erfolgreich in den Pokalwettbewerb starten. Bei FASS feierte Marvin Miethke ein Jubiläum, er bestritt sein 250. Spiel für die Weddinger. Und die Weddinger konnten den ersten Treffer des Spiels erzielen, Gregor Kubail traf nach elf Minuten in Überzahl. Ver Minuten später kamen die Grizzlys durch Robin Lieschke zum Pausenstand von 1:1. Nach 25 Minuten nutzte Bergkamen ein weiteres Powerplay aus, Vladyslav Sushkov traf vor 104 Zuschauern zum 2:1. FASS kam durch einen Überzahltreffer von Nico Jentzsch nach 31 Minuten zum 2:2 und drei Minuten später war Nico Jentzsch erneut zur Stelle und die Weddinger führten 2:3. Die Führung hielt allerdings nur 30 Sekunden, Patric Schnieder sorgte für den Ausgleich und gleichzeitig auch für den Pausenstand von 3:3. im letzten Drittel musste FASS-Torhüter Philipp Lücke nach 53 Minuten das 4:3 durch Scott Moyer hinnehmen. FASS zog zum Ende in Unterzahl den Torhüter und kassierte 24 Sekunden vor dem Ende noch einen weiteren Treffer von Kevin Trapp und so gewann Bergkamen am Ende mit 5:3 (1:1/2:2/2:0). Die Grizzlys holen sich zum Auftakt der Pokalrunde drei Punkte, FASS steht nun schon unter Druck. Der Titelverteidiger gewinnt bei den Crashers Ein Spitzenduell gab es zwischen den Chemnitz Crashers und dem Adendorfer EC. Andendorf konnte nach sieben Minuten durch Andre Geratz in Führung gehen und in Überzahl war Tim-Etienne Werner im Tor der Crashers erneut geschlagen, Luka Nyman traf in der 16. Minute. Auch der nächste Treffer ging an die Gäste, Dennis Szygulla traf nach 29 Minuten zum 0:3. Jannis Bahr ließ fünf Minuten später das 0:4 folgen und an diesem Spielstand haben die Rams nicht unbedingt die besten Erinnerungen. 39 Sekunden nach Wiederbeginn kassierte Roni Salmenkangas den ersten Gegentreffer, Daniel Hala traf vor 591 Zuschauern zum 1:4. Diesmal blieb Adendorf stabil und sie gewannen am Ende mit 1:4 (0:2/0:2/1:0). Chemnitz hat nach zwei Niederlagen kaum noch Chancen einen Platz unter den ersten vier Teams zu erreichen, Titelverteidiger Adendorf startet erfolgreich in den Pokalwettbewerb. Luchse gewinnen gegen Crocodiles Die Luchse Lauterbach standen nach der Niederlage zum Start in den Wettbewerb schon unter Druck, gegen die Hamburg Crocodiles, für die es der Start in den Wettbewerb war, musste unbedingt gewonnen werden. Und der Druck wuchs, denn Max Kotrba brachte die Gäste mit einem Powerplaytreffer nach 16 Minuten in Führung. Julius Kranz konnte nach 67 Sekunden des 2. Drittels vor 328 Zuschauern den Ausgleich erzielen und so waren die Luchse wieder im Rennen. Zwei Minuten vor der zweiten Pause gingen die Crocodiles wieder in Führung, Konstantin Redinger traf in Unterzahl. Lauterbach konnte den letzten Abschnitt mit einem Mann mehr starten und das nutzte David Sperl, um nach 55 Sekunden den Ausgleich zu erzielen. Matyas Welser konnte nach 44 Minuten Lauterbach erstmals in Führung bringen, doch Ivan Savchenko traf vier Minuten später zum 3:3. Weitere drei Minuten vergingen, dann brachte Matyas Welser die Gastgeber in Überzahl erneut in Führung. 80 Sekunden vor der Schlusssirene konnte Curtis Hammond mit dem 5:3 für eine Vorentscheidung sorgen. Zwar konnten die Crocodiles das Spiel mit einem Powerplay beenden. Am Spielstand von 5:3 (0:1/1:1/4:1) änderte sich aber nichts mehr. Lauterbach bleibt damit mit drei Punkten aus zwei Spielen im Rennen um einen der ersten vier Plätze, die Crocos starten mit einer Niederlage in diesen Wettbewerb. Falken gewinnen in Timmendorf Die Beach Devils Timmendorf konnten gegen die Harzer Falken bereits einen ganz großen Schritt in Richtung Halbfinale machen, sie haben bereits sechs Punkte auf den Konto. Für die Falken war es das erste Pokalspiel. Die Harzer drehten nach einem torlosem ersten Abschnitt auf. Erst überwand Nicolas Korbel nach 73 Sekunden Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen, zum Ende des Drittels erhöhten Regan Nagy (37.) und 75 Sekunden später Martin Benes vor 875 Zuschauern auf 0:3. 100 Sekunden nach Wiederbeginn keimte bei Timmendorf Hoffnung auf, denn Daniel Magnusson überwand Falken-Torhüter Leon Grothe zum 1:3. Doch die Falken schlugen zurück, Ales Kosnar (45.) und zwei Minuten später Nicolas Korbel schraubten das Ergebnis auf 1:5 (0:0/0:3/1:2). Für Timmendorf ist mit sechs Punkten aus drei Spielen immer noch alles möglich, die Falken starten erfolgreich in den Wettbewerb. Am kommenden Wochenende finden sieben Ligaspiele und drei Pokalspiele statt.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| U18-Frauen reisen zu Drei-Nationen-Turnier nach Finnland (DEB) Die U18-Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihre nächste Länderspiel-Maßnahme der Spielzeit 2026/2027. Beim Drei-Nationen-Turnier in Kisakallio (FIN) trifft das Team von U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones auf Tschechien und Gastgeber Finnland. Für die DEB-Auswahl ist es ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung auf die IIHF U18 Women’s World Championship im Januar 2027. Am Dienstag, den 3. November 2026, kommen die U18-Frauen in München zusammen und reisen anschließend nach Helsinki. Bereits am Abend steht in Kisakallio die erste Eiseinheit auf dem Programm. Gegen beide Nationen bestreitet das Frauen-Team jeweils zwei Spiele. Zum Auftakt geht es am Mittwoch gegen Tschechien, am Donnerstag folgt das erste Duell mit Finnland. Nach einem spielfreien Freitag stehen am Samstag das zweite Spiel gegen Tschechien und am Sonntag das zweite Spiel gegen Finnland auf dem Programm. Im DEB-Aufgebot stehen 22 Spielerinnen, darunter drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen. Mit Franziska Frings und Paulina Kretzschmar stehen zwei Spielerinnen vor ihren ersten Länderspielen für die U18-Frauen des DEB. U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones: „Gut zwei Monate vor der Weltmeisterschaft in Ostrava ist das Turnier eine wichtige Standortbestimmung für uns. Vier Partien in fünf Tagen, jeweils zweimal gegen Tschechien und Finnland. Das sind hochklassige Gegner mit einer entsprechenden Qualität. Nachdem wir im August einen erfolgreichen Länderspielauftakt hatten, wollen wir sehen, wie unser System gegen stärkere Teams funktioniert. Wir wollen laufstark auftreten, unseren Spielplan durchziehen und unsere Rollen ausfüllen – egal gegen wen und unabhängig vom Spielstand.“ Drei-Nationen-Turnier | Spielplan der U18-Frauen-Nationalmannschaft 04.11.2026 | 16:00 Uhr | Tschechien – Deutschland 05.11.2026 | 16:00 Uhr | Deutschland – Finnland 07.11.2026 | 15:00 Uhr | Deutschland – Tschechien 08.11.2026 | 11:00 Uhr | Finnland – Deutschland
Sechs Spiele der DFEL und zwei Spiele der DFEL2 Nord Einen kompletten Spieltag gab es am Wochenende in der DFEL. Von zwei angesetzten Spielen der DFEL2 Nord wurde eins verlegt. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Indians behalten alle Punkte Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians empfing den Hokiklub Budapest. Bis kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts mussten die Zuschauer auf einen Treffer warten, dann traf Dalma Gergely und Memmingens Torhüterin Chiara Schultes musste als erste Torhüterin des Spiels einen Treffer hinnehmen. Fünf Sekunden vor der Pause konnte Jule Schiefer Budapests Torhüterin Zsofia Toth zum 1:1 überwinden. Rachel Weiß brachte Memmingen im letzten Abschnitt in Führung, ihr Powerplaytreffer nach 48 Minuten brachte das 2:1. Drei Minuten später konnte Carina Strobel mit dem 3:1 für eine Vorentscheidung sorgen. Shani Rossignol brachte Budapest nach 53 Minuten wieder heran und 79 Sekunden vor dem Ende zogen sie die Torhüterin. Memmingen hielt vor 132 Zuschauern das knappe 3:2 (0:0/1:1/2:1) und holte die ersten drei Punkte des Wochenendes. Sarah Brooks konnte im zweiten Spiel den ersten Treffer erzielen. Sie traf in Überzahl nach neun Minuten zum 0:1. Eine Minute später traf Rachel Weiß zum 1:1-Pausenstand. Ein Powerplaytreffer brachte Memmingen das 2:1, Rachel Weiß traf nach 28 Minuten. Einen Treffer gab es noch in diesem Spiel, vor 102 Zuschauern konnte Jule Schiefer mit einem Empty Net Goal den Treffer zum 3:1-Endstand (1:1/1:0/1:0) erzielen. Punkteteilung in Bratislava Nach Bratislava zum Hockey Team Petrzalka reiste der ERC Ingolstadt und beide warteten bisher vergeblich auf den ersten Saisonsieg. Leonie Willeitner konnte Ingolstadt zwei Minuten vor der ersten Pause in Führung bringen. Antonia Hübsch überwand Bratislavas Torhüterin Zuzana Tomeckova 55 Sekunden vor der ersten Pause zum 0:2. Weitere Tore fielen nicht, es blieb beim 0:2 (0:2/0:0/0:0) und so kam Ingolstadts Torhüterin Lisa Hemmerle zu einem weiteren Shutout. Für den ERC war es der erste Saisonerfolg. Nach 26 Sekunden fiel am Sonntag das erste Tor der Partie, Hana Fencovicova erzielte das 1:0. Die sechste Minute brachte den nächsten Treffer, Sorsha Sabus traf zum 1:1. Mya Neugent konnte Bratislava nach 13 Minuten erneut in Führung bringen und beim Stand von 2:1 wurden erstmals die Seiten gewechselt. 74 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Aileena Dopheide Bratislavas Torhüterin Zuzana Tomeckova zum 2:2 überwinden. Nach 40 Minuten stand es 3:2 für die Gastgeberinnen, denn C.C. Hayes überwand Lisa Hemmerle 102 Sekunden vor der Pause. Erst als Ingolstadt alles riskierte und die Torhüterin zog, kam es zur Entscheidung. C.C. Hayes konnte 23 Sekunden vor dem Ende (2:1/1:1/1:0) für die Entscheidung und den Endstand sorgen. Damit hat auch Bratislava den ersten Saisonsieg eingefahren. Eisbären nehmen alle Punkte mit Die Mad Dogs Mannheim erwarteten die Eisbären Juniors Berlin. Nach längerer Verletzungspause war Franziska Feldmeier wieder bei den Eisbären dabei und sie erzielte nach 37 Minuten das 0:1. Es blieb der einzige Treffer der Partie und so gewannen die Eisbären mit 0:1 (0:0/0:1/0:0). Hannah Loist im Tor der Mad Dogs musste einen Treffer hinnehmen, Lilly-Ann Riesner im Tor der Eisbären feierte einen Shutout. Am Sonntag gab bei den Juniors Torhüterin Merle Bröckert ihr Bundesligadebüt, sie spielt eigentlich noch in der U17 der Eisbären und der SCC Adler Berlin. Außerdem absolvierte sie bereits Länderspiele im Bereich der U16 und U18. Sie erlebte nach 17 Minuten das 0:1 von Theresa Zielinski, kassierte aber 118 Sekunden vor der Pause das 1:1 durch Tabea Botthof. Im 2. Drittel brachte Anastasia Gruß die Gäste mit 1:2 in Führung und in Überzahl konnte Hanna Weichenhain überwand Torhüterin Hannah Loist nach 34 Minuten zum 1:3. Kylie Aquaro konnte die Mad Dogs zwei Minuten vor der Pause auf 2:3 heranbringen. Die Eisbären kassierten zu Beginn des letzten Drittels eine Strafe und die nutzte Anastasia Gruß, um in Unterzahl auf 2:4 zu erhöhen (43.). Vier Minuten vor dem Ende fiel die Vorentscheidung, Emmi-Lee Hanack erhöhte auf 2:5 und profitierte dabei davon, dass Mannheim kurz zuvor die Torhüterin zog. Die Mad Dogs gaben nicht auf und Riley Grimley verkürzte 173 Sekunden vor der Sirene bei weiter gezogener Torhüterin auf 3:5. Hannah Loist blieb weiterhin draußen und so kam Anastasia Gruß 57 Sekunden vor der Sirene zu ihrem dritten Treffer der Partie. Am Ende gewannen die Eisbären mit 3:6 (1:1/1:2/1:3) und nahmen damit alle sechs Punkte mit in die Hauptstadt. Für Berlins junge Torhüterin war es damit ein gelungenes Bundesligadebüt. Die ECDC Memmingen Indians führen damit die Tabelle weiter an, sie haben jetzt 21 Punkte auf dem Konto. Die Eisbären Juniors Berlin mit 15 Punkten und die Mad Dogs Mannheim mit 14 Punkten tauschen die Plätze. Diese Teams haben acht Spiele bestritten. Der Hokiklub Budapest mit neun Punkten, das Hockey Team Petrzalka mit vier Punkten aus acht Spielen und der ERC Ingolstadt mit drei Punkten folgen auf den Plätzen. Allerdings haben Budapest und Ingolstadt erst sechs Spiele absolviert. Am kommenden Wochenende folgen fünf weitere Spiele, bevor es in eine längere Pause geht. DFEL2 Nord: Soest gewinnt gegen FASS Aufsteiger Soester EG empfing zum Saisonstart am Samstag FASS Berlin. Soest gewann durch Tore von Sinah Lenz (2), Jessica Illtz, Michelle Lübbert bei einem Gegentreffer von Maria Reyher mit 4:1 (3:0/1:0/0:1).
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Memmingen Indians
Starbulls Rosenheim
Erding Gladiators
Lindau Islanders
Hannover Scorpions
Ice Dragons Herford
Herne Miners
Kempten Sharks
Schweinfurt Mighty Dogs
Lechbruck Flößer
Pfronten Falcons
Eisadler Dortmund
Ratinger Ice Aliens
Soester Bördeindianer
Regionalliga Nordost


