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Oktober 26
                         
Oktober Rostock
                    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD hat kurz vor Ende der Wechselfrist nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Stürmer Philipp Michl unter Vertrag genommen. Der 37-jährige Rotuinier wechselt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zu den Isar Rats. In der vergangenen Saison absolvierte er für die Weißbierstädter 52 Partien und konnte dabei 2 Tore und 19 Assists erzielen
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat mit Nikita Kotov einen weiteren Goalie verpflichtet. Der 20-jährige stammt aus dem Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg und stand auch schon im erweiterten DEL-Kader der Ice Tigers
  
Neusser EV
(RLW)  Kurz vor Saisonbeginn hat der Neusser EV Verteidiger Lars Bröhl verpflichtet. Der 26-Jährige pausierte zuletzt und spielte davor für den EC Bergisch Land
  
Buchloe Pirates
(BYL)  Die EV Lindau Islanders haben Torhütertalent Anton Brandt mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin und stand auch schon im erweiterten DEL-Kader der Eisbären
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Nach zwei Jahren Pause kehrt Mittelstürmer Christoph Ziolkowski zum TuS zurück. Der 25-Jährige spielte lange Zeit in der Oberliga. Bereits zwischen 2022 und 2024 trug er das Trikot der Penguins in der Regionalliga
  
Berlin Capitals
(LLB)  Nachdem die Capitals nun auch offiziell in die Landesliga aufgenommen wurden, gab es heute einen namhaften Neuzugang. Der schwedische Stürmer Alexander Lindqvist-Hansen, der mehrere Jahre in der höchsten Liga in Dänemark aktiv war und auch in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes spielte, verstärkt künftig die neuen Capitals
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Der EC Bergisch Land hat seine Defensive mit Tom Leveringhaus verstärkt. Der 22-Jährige spielte lange Zeit im Nachwuchs der Düsseldorfer EG und war zuletzt inaktiv
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Der Kölner EC hat den 16-jährigen Goalie Sergej Schaulko mit einer Förderlizenz für die Füchse ausgestattet
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Verteidiger Erik Hoffmann wird verletzungsbedingt für etwa einen Monat nicht zur Verfügung stehen
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der Kader des ESC für die bevorstehende Saison ist mit den Verlängerungen von Torhüter Victor Tarasov, Verteidiger Maik Akanbaew und den Stürmern Mathias Nider, Artur Weber und Daniel Starodubzev komplett. Mit Ludwig Synowiec gibt es zudem einen Neuzugang zu vermelden. Der 35-jährige Verteidiger, der lange Zeit in der Oberliga aktiv war, wechselt aus der Regionalliga von den Crocodiles Hamburg zu den Ice Cats
  
Verbandsliga Nord
(VLN)  Die Partie am Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und den Pferdeturm Hunters wurde durch die Mellendorfer abgesagt und wird neu terminiert
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Dominik Schwarfenort, der eigentlich in die Mannschaft zurückkehren sollte, verlässt die Eisadler mit sofortiger Wirkung
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die Augsburger Panther haben Verteidigertalent Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 17-Jährige hat in der laufenden Saison bereits ein DEL-Spiel bestritten und sammelte beim ESV Kaufbeuren in der Oberliga Spielpraxis
  
Erding Gladiators
(OLS)  Stürmertalent Michael Schepel wusste im Tryout zu überzeugen und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 20-Jährige, der aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt kam, konnte in bisher vier Spielen ein Tor erzielen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Nach der Vorbereitung trennen sich die Wege des ESV und David Maniacek wieder. Der Vertrag mit dem slowakische Stürmer, der aus Bremen zu den Grizzlys kam, wird in beidseitigem Einvernehmen wieder aufgelöst
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 10.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag, Freitag und Samstag mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga West.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Sprung an die Tabellenspitze: Eisbären gewinnen gegen Wolfsburg mit 5:0

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben ihre Siegesserie ausgebaut. Die Berliner gewannen am Freitagabend in der Uber Arena gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 5:0. Für die Eisbären war es wettbewerbsübergreifend der sechste Erfolg am Stück. Mit diesem Sieg übernahm der Hauptstadtclub die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga.
Es ging von Beginn an hin und her, wobei die Niedersachsen zunächst leichte Vorteile hatten und in der Anfangsphase zu ersten Abschlussmöglichkeiten kamen. Jonas Neffin im Berliner Tor war aber stets zur Stelle. Die Eisbären kamen auch zu Chancen, die aber ebenfalls noch ungenutzt blieben. So ging es torlos in die erste Pause. Im Mitteldrittel nahm die Partie dann noch mehr Tempo auf. Just in dem Moment als Wolfsburg gefährlicher wurde und das Kommando zu übernehmen schien, traf Freddy Tiffels (34.) zur Führung der Gastgeber. In der Folge erhöhte Jean-Luc Foudy (36.) per Penalty auf 2:0 für Berlin. Zu Beginn des Schlussabschnitts erspielten sich die Grizzlys in Überzahl einige gute Chancen, die Neffin aber allesamt entschärfte. Nachdem Liam Kirk (48.) für die Eisbären auf 3:0 erhöhte, überstanden die Berliner auch eine doppelte Unterzahlsituation schadlos. Im weiteren Spielverlauf erhöhten Andy Eder (56./PP1) im Powerplay und erneut Tiffels (58.) für die Eisbären. In der Folge verteidigten die Berliner konsequent und blockten die Wolfsburger Bemühungen, zum ersten Torerfolg zu kommen. Es blieb aber beim 5:0-Heimsieg der Eisbären sowie Jonas Neffins drittem Spiel ohne Gegentreffer in der laufenden Saison.
Am Mittwoch, den 14. Oktober steht für die Eisbären Berlin das abschließende Hauptrundenspiel in der Champions Hockey League an. Am sechsten Spieltag der regulären CHL-Saison gastiert Österreichs Rekordmeister EC KAC Klagenfurt im Wellblechpalast. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Freitag, den 16. Oktober spielen die Berliner dann wieder in der PENNY DEL. Dann ist der EHC Red Bull München zu Gast in der Uber Arena. Diese Partie beginnt ebenfalls um 19:30 Uhr.
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Das Startdrittel war ausgeglichen, beide Teams haben sehr gut gespielt und wenig zugelassen. Im Mitteldrittel war unser Führungstreffer dann enorm wichtig. Unser zweites Tor hat uns dann mehr Freiraum gegeben. Im Schlussdrittel war es weiterhin ein gutes Spiel. Wir haben den Puck gut kontrolliert und wenig zugelassen. Zudem haben wir unsere Chancen genutzt. Es war heute wahrscheinlich unsere beste Leistung in der laufenden Saison. Ich bin stolz auf meine Spieler. Nach der Partie am Mittwoch in Salzburg habe ich eine Reaktion meiner Mannschaft über die gesamte Spieldauer erwartet. Genau das habe ich heute gesehen.“  
Freddy Tiffels (Stürmer Eisbären Berlin): „Beide Teams sind gut ins Spiel und zu Chancen gekommen. Im Mittelabschnitt haben wir dann das Kommando übernommen und sind verdient in Führung gegangen. Danach haben wir die Partie gut zu Ende gespielt. Jonas Neffin strahlt viel Ruhe aus und hat stark gehalten. Wir haben am Ende geschlossen verteidigt, das spricht auch für unsere Mannschaft.“  
Endergebnis
Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 5:0 (0:0, 2:0, 3:0)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller, Wissmann (C); Davidson, Smith; Mik, Reinke; Geibel – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Fontaine, Eder, Hördler; Veilleux (A), Vikingstad, Foudy; Griva, Wiederer, Krestan – Trainer: Éric Dubois       
Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier (Weitzmann) – Melchiori, Lancaster; Thompson, Pasanen; Pfohl, Bowey; Hafenrichter – Morley, Gaudet, Lynch; Schinko, Graber, Machacek; Willhöft, Feser, Choupani; Ruckdäschel, Ramoser, Mauermann – Trainer: Tyler Haskins
Tore
1:0 – 33:26 – Tiffels (Kirk, Ronning) – EQ
2:0 – 35:18 – Foudy – PS  
3:0 – 47:35 – Kirk (Tiffels, Müller) – EQ
4:0 – 55:26 – Eder (Foudy, Reinke) – PP1
5:0 – 57:18 – Tiffels (Kirk, Müller) – EQ  
Strafen
Eisbären Berlin: 12 (0, 4, 8) Minuten– Grizzlys Wolfsburg: 8 (0, 6, 2) Minuten
Schiedsrichter
Sirko Hunnius, Kilian Hinterdobler (Jiri Ondracek, Lukas Pfriem)
Zuschauer
13.709
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  23:30 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb

  
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine bändigen Löwen Frankfurt - Die Seidenstädter gewinnen 5:2 und holen drei wichtige Punkte

(DEL)  Vor 6477 Zuschauern in der NIX Eisporthalle in Frankfurt am Main lieferten sich die Pinguine und die Löwen im Anfangsdrittel einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams drängten auf den ersten Treffer, wirkliche Großchancen waren aber, mit Ausnahme einer Eins-auf-Null-Situation von Daniel Bruch, Mangelware.
Im zweiten Drittel waren es dann die Gastgeber, die zuerst punkteten. Kose versenkte einen Abschluss aus halblinker Position über der Fanghand von Felix Bick im oberen Toreck (27.). Zwar machten die Löwen weiter Druck, das nächste Tor schossen aber die Pinguine. Mathew Santos schob Nico Pertuch die Scheibe zwischen den Beinen hindurch ins Netz (32,). 21,7 Sekunden vor Ende des Abschnitts war es dann wieder Santos, der nach Zuspiel von Max Newton ins Tor einschob und den KEV mit 2:1 in Front brachte.
Im Schlussdrittel hatte dann der DEL2-Meister das Heft in der Hand. In der 43. Minute hatten die mitgereisten Krefelder Fans den nächsten Grund zum Jubeln. Nachdem Tim Schütz und C.J. Suess noch am Frankfurter Schlussmann gescheitert waren, beförderte Adam Payerl das Spielgerät per Volley in die Maschen. Nur kurz darauf konterten die Pinguine die Löwen eiskalt aus, Santos spielte auf Gogulla, der souverän zum 4:1 traf (45.). Die Löwen bäumten sich nochmal auf, kamen nur 72 Sekunden später durch Wagner auf 4:2 ran und machten weiter Druck. Felix Bick konnten sie aber kein drittes Mal überwinden. Stattdessen erzielte Adam Payerl in der 59. Minute das Empty-Net-Tor zum 5:2-Endstand.
Die Pinguine reisen mit drei wichtigen Punkten im Gepäck vom Main zurück an den Niederrhein, wo am Sonntag die Augsburger Panther in der Yayla Arena zu Gast sein werden.
Zahlen zum Spiel
Löwen Frankfurt – Krefeld Pinguine 2:5 (0:0, 1:2, 1:3)
Tore:
1:0 (26:14) Kose (van Calster, Uher), 1:1 (31:37) Santos (Gogulla), 1:2 (39:38) Santos (Newton, Gogulla), 1:3 (42:46) Payerl (Suess, Schütz), 1:4 (44:27) Gogulla (Santos, Newton), 2:4 (45:39) Wagner (Dunham), 2:5 (58:39) Payerl (Percy, Bick)
Torschüsse: 31 – 27
Strafen: 4 - 2
Zuschauer: 6477
Pinguine Cheftrainer Thomas Popiesch:
Wir haben gerade im ersten Drittel unsere Sachen ganz gut gemacht und gut verteidigt, weil wir wussten, dass Frankfurt sehr aggressiv kommen wird. Wir wollten die Sache schnell lösen und das ist uns im Spiel dann immer besser gelungen. Gerade im zweiten Drittel waren wir nach dem Ausgleich sehr gut im Spiel und dann ist es natürlich hilfreich, wenn du deine Konterchancen gut nutzt und in Tore ummünzt.
 www.ihp.hockey    Donnerstag 8.Oktober 2026  23:11 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München unterliegt dem ERC Ingolstadt

(DEL)  Der EHC Red Bull München musste sich am 7. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 dem ERC Ingolstadt mit 1:5 (0:2|0:2|1:1) geschlagen geben. Vor 10.267 Zuschauern im SAP Garden erzielte Patrick Hager das einzige Tor für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Weiter geht es am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei den Schwenninger Wild Wings.
Spielverlauf
In einer von beiden Seiten fehlerbehafteten Anfangsphase versenkte Ingolstadts Nicolas Schindler gleich den ersten Torschuss der Gäste zum 0:1 (3.). Die Schanzer blieben daraufhin die aktivere Mannschaft, doch auch München kam zu Chancen. Taro Hirose tauchte zweimal aussichtsreich vor dem Tor auf, doch erst rettete Jonas Stettmer mit der Stockhand (7.), ehe der zweite Versuch vier Minuten später knapp am Tor vorbeischrammte. Statt Ausgleich hieß es wenige Sekunden später 0:2, weil Riley Barber im Gegenzug unhaltbar abfälschte (11.). Im Anschluss wurde die Partie hitziger – und Ingolstadt blieb weiterhin gefährlich. Mathias Niederberger war mehrfach gefordert, verhinderte aber mit starken Paraden den dritten Gegentreffer. Mit 0:2 ging es in die erste Pause.
München kam schwungvoll aus der Kabine. Die Mannschaft von Trainer Oliver David trat nun entschlossener auf und drängte auf den Anschlusstreffer. In der 24. Minute war es fast so weit: Der Puck sprang von der Latte an Stettmers Rücken, doch ein Verteidiger kratzte ihn von der Linie. Eine Strafzeit brachte die Red Bulls in Bedrängnis, doch der Pfosten verhinderte Barbers zweiten Treffer (28.). Kurz darauf schlug Sam Ruopp allerdings doppelt zu und erhöhte innerhalb von knapp zwei Minuten (31., 33.) auf 0:4. Der Panther-Doppelschlag zeigte Wirkung: München kam danach nicht mehr gefährlich vors Tor der Gäste und lag nach 40 Minuten mit vier Treffern zurück.
Im Schlussabschnitt rettete der Pfosten nach einem Schuss von Lucas Thaler zum zweiten Mal an diesem Abend für Ingolstadt (42.). München erhöhte nun das Risiko, die Gäste lauerten auf Konter. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzte Hager: Der Münchner Kapitän kam von der Strafbank, scheiterte zunächst an Stettmer, traf dann aber im Nachschuss zum 1:4 (48.). Die Red Bulls erhöhten die Schlagzahl, doch die Zeit lief ihnen davon. Drei Minuten vor Spielende brachte David den sechsten Feldspieler – doch das Tor erzielten die Gäste: Daniel Schmölz machte mit einem Empty-Net-Treffer zum 1:5 (59.) alles klar.
Tobias Rieder: 
„Wir waren heute nicht gut genug. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und nicht richtig ins Spiel gefunden. Jetzt heißt es Mund abwischen. Am Sonntag geht es weiter.“
Tore: 
0:1 | 02:04 | Nicolas Schindler 
0:2 | 10:41 | Riley Barber 
0:3 | 30:36 | Sam Ruopp 
0:4 | 32:21 | Sam Ruopp 
1:4 | 47:15 | Patrick Hager 
1:5 | 58:11 | Daniel Schmölz 
Zuschauer: 
10.267
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  22:04 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Ligagesellschaft entscheidet im Ermittlungsverfahren gegen die Eispiraten Crimmitschau: Geldstrafe auf Bewährung - 3.000 Euro Geldstrafe auf Bewährung bis 30.04.2027 ausgesetzt

(DEL2)  Die ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH hat das Ermittlungsverfahren gegen den Lizenzclub Eispiraten Crimmitschau abgeschlossen und einen Beschluss gefasst. Der Club muss eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro zahlen, die bis zum 30. April 2027 auf Bewährung ausgesetzt wird. Gegenstand des Verfahrens war der verspätete Beginn des Meisterschaftsspiels der Eispiraten Crimmitschau gegen die Lausitzer Füchse am 4. Oktober 2026.
Aufgrund einer Fan-Choreografie im Vorfeld der Partie verzögerte sich der Spielbeginn um 55 Minuten. Die Aktion der Heimfans führte dazu, dass die Eisfläche, die Dachkonstruktion sowie die Fangzäune vor dem Anpfiff aufwendig gereinigt werden mussten, da das Spiel aus Sicherheitsbedenken nicht pünktlich freigegeben werden konnte.
Gegen den Lizenzclub wurde gemäß § 6 Abs. 1 in Verbindung mit § 25 Abs. 1 lit. n) aa) der Disziplinarordnung eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verhängt. Der Vollzug dieser Strafe wird bis zum 30. April 2027 zur Bewährung ausgesetzt.
Ausschlaggebend für die Aussetzung zur Bewährung war das Verhalten des Clubs und seiner Anhänger nach dem Vorfall: Sowohl die Verantwortlichen der Eispiraten Crimmitschau als auch die beteiligte Fangruppe haben den Sachverhalt in ihren schriftlichen Stellungnahmen vollumfänglich eingeräumt und sich ausdrücklich für ihr Fehlverhalten entschuldigt. Diese transparente Aufarbeitung und Einsicht flossen zugunsten des Clubs in das Strafmaß ein.
Gleichzeitig verdeutlicht die Ligagesellschaft die grundlegenden Pflichten aller Standorte: Dem Veranstalterclub ist das Verhalten der Heimfans unmittelbar zuzurechnen. Von einem Lizenzclub einer professionellen Sportliga wird erwartet, dass er geplante Choreografien seiner Anhänger eng organisatorisch begleitet. Auf diese Weise muss Gefahren für den ordnungsgemäßen Spielablauf sowie für die Sicherheit aller Beteiligten frühzeitig vorgebeugt werden, um einen pünktlichen Spielstart jederzeit sicherzustellen.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  12:28 Uhr Bericht:     DEL2
Autor:     ss


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
5:1! Abgezockte Eispiraten siegen in Landshut - Westsachsen mit Blitzstart und gnadenloser Effizienz

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben beim EV Landshut einen überzeugenden Auswärtssieg eingefahren. Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung, hoher offensiver Effizienz und einer aufmerksamen Defensive setzte sich das Team von Jussi Tuores deutlich mit 5:1 durch. Bereits im ersten Drittel stellten die Westsachsen früh die Weichen auf Sieg und ließen sich auch von einer zwischenzeitlich druckvollen Phase der Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen.
Traumstart legt den Grundstein
Die Eispiraten, die auf Rückkehrer Dominic Walsh bauen konnten, erwischten einen Start nach Maß. Gerade einmal 33 Sekunden waren gespielt, als Jarno Kärki nach einer Passstafette von Stanislav Dietz und Logan Will zur frühen 1:0-Führung abstaubte. In der siebten Spielminute schlugen die Westsachsen erneut zu: Louis Brune nutzte seine Geschwindigkeit, setzte sich durch und erhöhte so auf 2:0.
Die Eispiraten kontrollierten über weite Strecken das Geschehen, mussten gegen Ende des ersten Drittels allerdings vermehrt in Unterzahl agieren. Landshut kam dadurch besser ins Spiel und verzeichnete unter anderem einen Pfostentreffer durch Powerplay-Spezialist Trevor Gooch. Die Crimmitschauer Defensive hielt jedoch stand, sodass es mit der Zwei-Tore-Führung in die erste Pause ging.
Eispiraten bauen Führung konsequent aus
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Landshut zunächst den Druck und setzte die Crimmitschauer Hintermannschaft unter Dauerspannung. Doch die Eispiraten verteidigten mit großem Einsatz und konnten sich zudem auf Torhüter Kevin Reich verlassen, der mehrfach entscheidend eingriff und insbesondere in dieser Phase einen großen Anteil daran hatte, dass Landshut nicht aufs Scoreboard kam.
In der 29. Minute profitierten die Gäste dann von einem Fehler des Landshuter Schlussmanns Stepan Lukes. Collin Adams reagierte in numerischer Überzahl aufmerksam, nahm den Puck hinter dem Tor auf und schob nach dem Fauxpas des Deutsch-Tschechen zum 3:0 ein. In der 34. Minute folgte dann gleich der nächste sehenswerte Angriff, der in einem Tor mündete: Adam McCormick ließ die Landshuter Defensive mit einer starken Einzelaktion stehen und überwand Torhüter Stepan Lukes mit einem gefühlvollen Abschluss zum 4:0. Mit dieser komfortablen Führung im Rücken spielten die Eispiraten weiter befreit auf und gingen mit einem beruhigenden Vorsprung in die zweite Drittelpause.
Louis Brune trifft in der Heimat doppelt
Auch im Schlussabschnitt blieb Crimmitschau eiskalt. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn musste Landshut erneut in Unterzahl ran. Die Eispiraten nutzten die Gelegenheit wieder konsequent: In der 41. Minute traf Louis Brune nach Vorlage von Jarno Kärki zum 5:0 und schnürte im Powerplay damit seinen Doppelpack – an seiner alten Wirkungsstätte am Gutenbergweg.
Landshut bemühte sich in der Folge um eine Ergebniskorrektur, biss sich aber an der disziplinierten Crimmitschauer Defensive immer wieder die Zähne aus. Kevin Reich waren auf Betriebstemperatur und ließen den Gastgebern nur wenige klare Abschlüsse. In der 47. Minute gelang David Stieler schließlich aber doch der Ehrentreffer für den EV Landshut. Im Slot bugsierte der Deutsch-Tscheche die Scheibe ins Tor der Westachsen und traf zum 5:1.
Die Eispiraten ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, überstanden auch eine weitere Unterzahlsituation und kontrollierten die Schlussphase souverän. Dabei hätten Mirko Sacher, Jarno Kärki und auch Tim Lutz den Spielstand weiter erhöhen können, konnten aus ihren Möglichkeiten keinen Ertrag erzielen. In den letzten Minuten verwalteten die Westsachsen ihren Vorsprung schließlich abgeklärt und brachten den deutlichen Auswärtserfolg sicher über die Zeit.
Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel
Mit dem 5:1-Erfolg in Landshut belohnten sich die Eispiraten für einen über weite Strecken konzentrierten Auftritt. Während die Offensive ihre Chancen konsequent nutzte, überzeugte die Mannschaft insbesondere mit einer geschlossenen Defensivleistung und großer Aufmerksamkeit in kritischen Spielphasen. Nun richtet sich der Blick auf die nächste Aufgabe: Am Sonntag um 17.00 Uhr empfangen die Eispiraten Crimmitschau die Bietigheim Steelers im heimischen Sahnpark.
Torfolge (0:2, 0:2, 1:1):
0:1 Jarno Kärki (Stanislav Dietz, Logan Will) 00:33
0:2 Louis Brune 06:53
0:3 Collin Adams (Denis Shevyrin, Adam McCormick) 28:37 – PP1
0:4 Adam McCormick (Mirko Sacher, Logan Will) 34:21
0:5 Louis Brune (Dylan Wruck, Jarno Kärki) 40:46 – PP1
1:5 David Stieler (David Elsner) 46:51
Zuschauer: 4.081
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  22:07 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


kasselhuskiesKassel Huskies
O’Donnell trifft zur Entscheidung: Huskies besiegen Memmingen nach Verlängerung

(DEL2)  Mehr als 32 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen empfingen die Kassel Huskies am Freitagabend erstmals wieder die Memmingen Indians in der Probonio Arena. Bei unveränderter Aufstellung zum letzten Sonntag stand Leon Willerscheid zum zweiten Mal in dieser Saison zwischen den Pfosten. In einer umkämpften Partie setzten sich die Schlittenhunde nach zwischenzeitlichem Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung durch.
Willerscheid war dabei bereits früh gefordert und zeigte in der zweiten Spielminute eine erste starke Parade. Anschließend übernahmen die Nordhessen zunehmend die Kontrolle. Braun (6.) und Garlent (8.) scheiterten zunächst mit ihren Abschlüssen, ehe die Huskies wenig später jubeln durften: Mieszkowski legte auf Braun ab, der die Scheibe von der linken Seite zur Führung perfekt im rechten oberen Winkel versenkte (8.). Die Gastgeber blieben spielbestimmend, konnten jedoch zwei Überzahlsituationen trotz eines gefährlichen Schlagschusses von Keck (15.) nicht nutzen. Kurz vor der Pause folgte die nächste Strafzeit gegen die Indians (20.).
Auch zu Beginn des Mittelabschnitts blieb das folgende Powerplay der Schlittenhunde erfolglos. Nachdem ein abgefälschter Schuss von Martinovic am Gestänge gelandet war und die Schiedsrichter die Szene per Videobeweis überprüft hatten (27.), kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Zunächst traf Watson in Überzahl die Latte, wenig später erzielte Gennaro in Überzahl den Ausgleich (29.). In der Folge musste Willerscheid gleich mehrfach gegen Meier (31.) und Nirschl (32.) retten. Auf der Gegenseite verhinderte Roth während einer Kasseler Druckphase die erneute Führung (32.). Auch eine weitere Überzahl blieb ungenutzt, Mieszkowski scheiterte mit einer gefährlichen Direktabnahme (36.). Kurz vor der Pause hatten die inzwischen überlegenen Gäste weitere gute Gelegenheiten (39.).
Im Schlussdrittel schlugen die Indians erneut in Überzahl zu: Brassard brachte Memmingen in Überzahl mit einem verdeckten Schuss erstmals in Führung (45.). Die Nordhessen waren um eine direkte Antwort bemüht, doch Huss traf nur das Gestänge (45.). Auch die Gäste scheiterten nach einem Konter am Pfosten (48.). Kassel erhöhte zunehmend den Druck und belohnte sich schließlich im Powerplay: Wilkie wurde im linken Bullykreis freigespielt und versenkte die Scheibe unter der Latte zum 2:2 (55.). Garlent verpasste kurz vor Ende der regulären Spielzeit den möglichen Siegtreffer (58.).
So musste die Verlängerung entscheiden. Dort war es schließlich O'Donnell, der nach Vorarbeit von Wilkie die Partie zugunsten der Schlittenhunde beendete (62.) und den Gastgebern den Zusatzpunkt sicherte.
Tore:
1:0 Braun (Mieszkowski – 8. Min.)
1:1 Gennaro (PP – Nirschl, Wall – 29. Min.)
1:2 Brassard (PP – Svedlund, Homjakovs – 45. Min.)
2:2 Wilkie (PP – Garlent – 55. Min.)
3:2 O’Donnell (GWG – Wilkie – 62. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  22:30 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


BlueDevilsWeiden23Blue Devils Weiden
Blue Devils Weiden verabschieden Luca Gläser

(DEL2)  Die Blue Devils Weiden und Luca Gläser gehen künftig getrennte Wege. Der Vertrag des 28-jährigen Stürmers wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Gläser wird sich einem anderen Club anschließen.
Luca Gläser trug seit der Saison 2022/2023 das Trikot der Blue Devils und war damit über mehrere Jahre ein wichtiger Teil des Teams. Einen besonderen Erfolg feierte er in der Saison 2023/2024, als er mit den Blue Devils die Oberliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die DEL2 feiern konnte.
Die Blue Devils bedanken sich bei Luca Gläser für seinen Einsatz, seine Leistungen und die gemeinsame Zeit in Weiden und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg – sportlich wie privat – alles Gute!
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  12:00 Uhr Bericht:     BDW
Autor:     cb


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Löwen verlieren Tabellenführung!

(OLS)  Die Tölzer Löwen trafen am Freitagabend vor 1898 Zuschauern zum Topspiel der Oberliga Süd auf den Deggendorfer SC. Nach einem guten Start der Buam zeigten die Gäste ihre Stärke und setzten sich schließlich mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) durch. Damit ziehen die Niederbayern in der Tabelle wieder an den Isarwinklern vorbei. Neue Tabellenführer sind die HC Tigers.
Den besseren Start erwischten die Deggendorfer, wobei die Hausherren mit ihrem ersten Angriff gleich in Führung gehen konnten. Kapitän Sandro Schönberger bekam die Scheibe auf Zuspiel von Dominik Daxlberger von hinter dem Tor und überwand Timo Pielmeier (2.). Wie es momentan bei den Heimspielen der Löwen so ist, folgte der Ausgleich wenig später. Zach Kaiser konnte Matthias Bittner im Nachschuss überwinden (3.). Bei der Aktion verletzte sich Bittner und humpelte in die Kabine, für ihn kam Enrico Salvarani aufs Eis. Im Powerplay der Gäste musste er direkt hellwach sein und konnte sich einmal beim Pfosten bedanken. Vor allem die erste Reihe des DSC um die Jackson-Zwillinge machte Alarm im Offensivdrittel. Die erstmalige Führung für die Niederbayern brachte Ondrej Pozivil, bei dessen Schuss aus spitzem Winkel Salvarani die Sicht versperrt war (12.). Mit vielen langen Zweikämpfen an der Bande ging das Drittel zu Ende.
Seine spielerische Stärke stellte der DSC direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts zur Schau. Petr Stloukal brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel, Dylan Jackson täuschte an und passte das Spielgerät quer zu seinem Zwillingsbruder Ty, der das leere Tor vor sich hatte (24.). Wenig später hatten die Buam im Powerplay die Gelegenheit zum Anschluss, doch Pielmeier hatte was dagegen. Auch sonst waren die Löwen mit einem Mann mehr ungewohnt ideenlos, selbst in doppelter Überzahl ging noch nichts zusammen. Eine weitere Strafe gegen Bad Tölz führte kurz vor der Pause zum nächsten Powerplay und zum nächsten Tor für das Team von Casey Fratkin. Diesmal war die Jackson-Reihenfolge umgekehrt: Ty donnerte die Scheibe an den Pfosten, Dylan staubte ab (39.).
Die letzten zwanzig Minuten begannen unstrukturiert. Kein Team bekam einen guten Aufbau hin, auch im Powerplay ging nichts. Etwas überraschend gelang Harrison Roy mit einer schönen Einzelaktion das fünfte Tor für den DSC (51.). Nach dem Treffer nahm Axel Kammerer seine Auszeit und änderte für die letzten acht Minuten seine Reihen. So gelang Topi Piipponen auf Zuspiel von Toms Prokopovics das 2:5 (56.). Die neu formierte Reihe nutzte einen seltenen Fehler Pielmeiers eiskalt. Trotz der kurzen Euphorie ging in der Folge nicht mehr viel. Die Niederbayern zeigten sich abgezockt und den Buam ging letztendlich die Zeit aus.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  22:59 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps


deggendorferscDeggendorfer SC
Deutlicher Auswärtserfolg beim Tabellenführer: Deggendorfer SC lässt Tölzer Löwen keine Chance

(OLS)  Nach zwei Niederlagen am Stück meldet sich der Deggendorfer SC am Freitagabend zurück: Vor 1.898 Zuschauer in der Tölzer Hacker-Pschorr Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Löwen am Ende deutlich mit 2:5.
Vor dem Duell mit dem Tabellenführer musste der Deggendorfer Cheftrainer personell erneut Veränderungen vornehmen. Zu dem bereits fehlenden Marco Baßler gesellte sich noch Marcel Pfänder, während Manuel Edfelder zurück in den Kader kehrte. Luca Zitterbart gab zudem sein Comeback.
Beide Mannschaften kamen mit viel Dampf aus der Kabine und kamen sofort aufs Scoreboard. Zuerst brachte Sandro Schönberger die Hausherren nach nur 98 Sekunden in Führung, ehe die Deggendorfer in der dritten Minute prompt ausgleichen. Zach Kaiser war es, der seinen eigenen Abpraller zum 1:1 über die Linie drückte. Je länger das Drittel dauerte, desto mehr nahm der DSC die Partie in die Hand. Ondrej Pozivil brachte in der zwölften Minute seine Farben schließlich folgerichtig mit 1:2 in Front – mit diesem Spielstand ging es auch hinein in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt blieben weiterhin die Deggendorfer am Drücker und legten in der 24. Minute nach. Eine tolle Kombination über Petr Stloukal und Dylan Jackson vollendete Ty Jackson zum 1:3. Zwischendrin waren die Löwen kurz davor – unter anderem in doppelter Überzahl – wieder zurück in die Partie zu kommen, doch die Abwehr um Timo Pielmeier kämpfte um jeden Zentimeter und ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Auf der Gegenseite schlug die Fratkin-Truppe in eigener Überzahl eiskalt zu: In der 38. Minute scheiterte Ty Jackson noch am Pfosten, doch den Nachschuss vollendete Dylan zum 1:4 Pausenstand.
Im Schlussdrittel verwaltete der DSC das Ergebnis geschickt und legte in der 51. Minute nach einer schönen Einzelleistung von Harrison Roy sogar noch den fünften Treffer nach. Der 2:5 Anschlusstreffer durch Topi Piipponen in der 56. Minute war somit nur noch Ergebniskosmetik und die Deggendorfer brachten das Ergebnis gefahrlos über die Ziellinie.
Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Sonntag um 18:45 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Selber Wölfe.
Der Saisonstart der Franken war bisher eine Achterbahnfahrt. Viele verletzte und gesperrte Spieler sorgten dafür, dass Cheftrainer Josef Huber bisher permanent sein Lineup neu aufstellen musste. Vor dem Wochenende zog sich Importstürmer Aidan Brown auch noch eine zwei Spiele andauernde Sperre zu, die ihn auch im Duell mit dem DSC aus dem Verkehr zieht. Vor dem Wochenende hatten die Selber Verantwortlichen aber noch einen weiteren Pfeil im Köcher und stellten mit Luca Gläser von den Blue Devils Weiden einen weiteren Neuzugang im Angriff vor. Die Freitagspartie verloren die Franken mit 0:2 gegen die Erding Gladiators.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  22:06 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     lh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Es reicht nur für einen Punkt in Höchstadt

(OLS)  Begleitet von gut und gerne 100 Joker-Fans war der ESVK Kaufbeuren am siebten Spieltag bei den Höchstadt Alligators gefordert. Cheftrainer Sebastian Buchwieser musste dabei auf den verletzten Tom Schwarz verzichten. Im Tor stand Rihards Babulis.
Die ganze Woche über war bei den Jokern zu hören, dass sie die Konter in den Griff bekommen müssen. Dennoch mussten sie bereits nach wenigen Sekunden einen Zwei-auf-null-Konter gegen sich hinnehmen. Rihards Babulis war im Gegensatz zu seinen Vorderleuten jedoch schon hellwach und konnte diese große Chance der Hausherren entschärfen. Die Allgäuer waren anschließend das gesamte Drittel über feldüberlegen und hatten auch die eine oder andere gute Möglichkeit. Unter anderem verpasste Max Oswald in Überzahl vor dem leeren Tor die Führung für den ESVK. Den einzigen Treffer im ersten Abschnitt erzielten jedoch die Alligators – und wie sollte es anders sein – bei einem Eins-auf-null-Konter in der 12. Minute. Torschütze Jan Malinowski ließ Rihards Babulis mit seinem schönen und abgeklärten Abschluss keine Abwehrchance und stellte den Spielstand auf 1:0. Die Joker hatten in der Folge noch gute Chancen, unter anderem durch Tomas Schwamberger, Max Hops und Sami Blomqvist. Bei ihren Abschlüssen fehlte jedoch die nötige Konsequenz, um Luca Ganz im Tor des HEC zu überwinden.
Der Mittelabschnitt war aus Sicht der Joker einer zum Vergessen. Der ESVK versuchte gefühlt, das Spiel mit angezogener Handbremse zu gewinnen, und wurde dafür bitterböse bestraft. In eigener Unterzahl ließen Jere Laaksonen und Tomas Schwamberger zwei dicke Chancen liegen, bevor sich die Joker einmal mehr auskontern ließen. Matyas Kovacs war der Nutznießer und schloss den Zwei-auf-eins-Konter der Höchstädter in der 28. Minute zum 2:0 ab. Der ESVK agierte anschließend teilweise wieder zu pomadig und musste nach einem Scheibenverlust in der eigenen Zone eine Strafe hinnehmen. Die Alligators erhöhten daraufhin auf 3:0. Brendan Harrogate fasste sich ein Herz und traf mit einem platzierten Direktschuss. Die Joker konnten ihrerseits 16 Sekunden später zurückschlagen und kamen durch Yannik Burghart erstmals auf die Anzeigetafel. In einem Powerplay schafften es die Allgäuer dann, 27 Sekunden vor der zweiten Pause auf 3:2 zu verkürzen. Yannik Burghart bediente dabei Andrew Yogan perfekt, und der US-Amerikaner traf mit einem satten Direktschuss in die Maschen. Die Joker waren somit wieder zurück im Spiel, und es ging in den Schlussabschnitt.
Im Schlussabschnitt spielte dann eigentlich nur noch der ESVK. Die Joker rannten an und erspielten sich Chance um Chance. In der 46. Minute erzielte Max Oswald den Ausgleich. Wer nun dachte, die Joker würden das Spiel komplett drehen, wurde jedoch bitter enttäuscht. Zwar hatten die Allgäuer, wie bereits erwähnt, vor allem in den letzten sechs Minuten Großchancen für mehrere Tore, schafften es aber einfach nicht, selbst hundertprozentige Möglichkeiten zu verwerten. Am Ende ließen sich die Kaufbeurer in der Verlängerung nach einem Sololauf von Brendan Harrogate sogar noch den Zusatzpunkt klauen. Der Kanadier entschied die Partie mit seinem Treffer zum 4:3 für die Hausherren und hinterließ bei den Jokern damit ein großes Fragezeichen. Spieler des Spiels war dabei ganz klar der gebürtige Kaufbeurer Luca Ganz im Tor der Alligators, der die Joker-Stürmer mit seinen vielen und teils spektakulären Paraden zur Verzweiflung brachte.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  23:08 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Großer Family Day und große Herausforderung: Tölzer 
Löwen 
kommen nach Passau

(OLS)  Familienprogramm und Spitzeneishockey für den guten Zweck: Wenn die EHF
Passau Black Hawks am Sonntagnachmittag (Eröffnungsbully: 15 Uhr) die Tölzer
Löwen in der Eis-Arena Passau empfangen, steht nicht nur der Sport im
Mittelpunkt. Der Spieltag wird als großer Family Day ausgetragen und bietet für
kleine und große Fans zahlreiche Attraktionen rund um das Heimspiel.
Besonders gespannt dürfen die Zuschauer auf den Teddy Bear Toss sein. Beim
ersten Tor der Black Hawks fliegen hunderte Stoftiere auf die Eisfläche. Die
gesammelten Kuscheltiere werden anschließend an eine wohltätige Einrichtung
gespendet. Darüber hinaus wartet auf die Besucher ein abwechslungsreiches
Rahmenprogramm mit Torwandschießen, Puckwerfen, Black-Hawks-Tattoos für
Kinder und vielen weiteren Aktionen.
Sportlich wartet auf die Passau Black Hawks eine echte Herausforderung. Mit
den Tölzer Löwen gastiert aktuell das Spitzenteam der Oberliga Süd in der
Dreiflüssestadt. Die Oberbayern führen die Tabelle nach sechs Spieltagen mit 15
Punkten an und konnten fünf ihrer bisherigen sechs Partien gewinnen. Mit 27
erzielten Treffern stellen die Löwen zudem eine der gefährlichsten Offensiven
der Liga. Die Black Hawks rangieren derzeit mit sechs Punkten auf Platz zwölf
und wollen vor heimischem Publikum für eine Überraschung sorgen.
Besonders interessant wird das Duell mit Blick auf die Special Teams. Die
Passauer Überzahlformation zählt mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent zu den
stärkeren Powerplay-Einheiten der Liga. Sieben Treffer erzielten die Black Hawks
bereits mit einem Mann mehr auf dem Eis. Auch in Unterzahl wusste die
Mannschaft von Trainer Daniel Reja zuletzt immer wieder Akzente zu setzen
und erzielte bereits zwei Tore in numerischer Unterlegenheit.
Dennoch wird gegen die Tölzer Löwen vor allem Disziplin gefragt sein. Die Gäste
verfügen über große individuelle Qualität und nutzen Fehler sowie Strafzeiten
ihrer Gegner konsequent aus. Für die Black Hawks wird es deshalb
entscheidend sein, kompakt zu verteidigen, Strafzeiten zu vermeiden und die
Chancen im eigenen Powerplay effizient zu nutzen.
Trotz der Außenseiterrolle geht Passau mit Selbstvertrauen in die Begegnung.
Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt, dass sie
offensiv für Gefahr sorgen kann. Vor heimischer Kulisse und mit der
Unterstützung der eigenen Fans wollen die Black Hawks dem Tabellenführer
einen harten Kampf liefern und wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an
das Tabellenmittelfeld sammeln.
Die Verantwortlichen der Black Hawks hoffen dabei auf eine gut gefüllte Eis-
Arena. Die speziell aufgelegten Family-Day-Tickets sowie der
familienfreundliche Spielbeginn um 15 Uhr sollen möglichst vielen Familien
einen gemeinsamen Eishockey-Nachmittag ermöglichen. Neben dem
sportlichen Wettbewerb steht deshalb vor allem das gemeinsame Erlebnis im
Vordergrund.
„Der Family Day soll ein ganz besonderer Nachmittag für die ganze Familie
werden. Wir freuen uns auf eine stimmungsvolle Eis-Arena, viele strahlende
Kinderaugen und natürlich auf den Teddy Bear Toss, mit dem unsere Fans
gemeinsam etwas Gutes bewirken können. Gleichzeitig steht für uns mit den
Tölzer Löwen eine sportlich enorme Herausforderung an. Wir wollen mit viel
Leidenschaft auftreten, die Unterstützung von den Rängen aufnehmen und
dem Tabellenführer alles abverlangen. Wenn am Ende sportlicher Einsatz, beste
Unterhaltung und soziales Engagement zusammenkommen, wäre das für uns
ein rundum gelungener Sonntag“, erklären die Verantwortlichen der Passau
Black Hawks.
Am Ende könnte der Sonntag ein ganz besonderer werden: mit hochklassigem
Oberliga-Eishockey, strahlenden Kinderaugen, fliegenden Teddybären für den
guten Zweck und einer stimmungsvollen Eis-Arena, die ihre Black Hawks gegen
den Tabellenführer nach vorne peitscht.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  15:01 Uhr Bericht:     PBH
Autor:     czo


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Kühle Effizienz in Lindau: Passau Black Hawks feiern
souveränen 5:1-Auswärtssieg

(OLS)  Mit einer konzentrierten und abgeklärten Vorstellung haben die EHF Passau
Black Hawks beim EV Lindau Islanders einen deutlichen Auswärtssieg
eingefahren. Vor 540 Zuschauern setzte sich das Team mit 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)
durch und überzeugte über die gesamte Spielzeit mit hoher Effizienz.
Von Beginn an gaben die Gäste den Ton an. Nach nur 4:28 Minuten brachte
Alex Blais die Black Hawks nach Vorarbeit von Ilias Burbach und Marlon
D´Acunto mit 0:1 in Führung. Keine fünf Minuten später legte Blais nach. Sein
Treffer zum 0:2 in der zehnten Minute sollte sich später als Siegtreffer erweisen.
Lindau fand anschließend besser in die Partie, scheiterte jedoch immer wieder
an Passaus starkem Torhüter Marco Eisenhut.
Auch im zweiten Drittel blieb das Bild weitgehend unverändert: Die Islanders
erhöhten den Druck, Passau verteidigte aufmerksam und nutzte seine Chancen
konsequent. In der 26. Minute erhöhte Andrew Schembri auf 0:3 und
verschafte den Gästen damit ein komfortables Polster.
Im Schlussdrittel belohnten sich die Islanders zunächst für ihren Aufwand: Noah
Kane verkürzte in der 48. Minute auf 1:3 und ließ die Gastgeber noch einmal
hoffen. Doch nur gut drei Minuten später stellte Grady Hobbs den alten
Abstand wieder her. Den Schlusspunkt setzte Alex Blais 42 Sekunden vor dem
Ende: Mit seinem dritten Treffer des Abends ins verwaiste Lindauer Tor
besiegelte er den 1:5-Endstand.
Mit dem überzeugenden Auswärtserfolg im Rücken empfangen die Passau
Black Hawks am Sonntag das Spitzenteam aus Bad Tölz. Rund um die Partie
erwartet die Besucher beim Familientag ein abwechslungsreiches
Rahmenprogramm. Das Eröffnungsbully erfolgt zur familienfreundlichen Uhrzeit
um 15 Uhr. Familientickets zu Sonderkonditionen sind auf etix.com erhältlich
Statistik
EV Lindau Islanders -- EHF Passau Black Hawks
Tore: 0:1 Alex Blais (5.); 0:2 Alex Blais (10.); 0:3 Andrew Schembri (26.); 1:3
Noah Kane (48.); 1:4 Grady Hobbs (51.); 1:5 Alex Blais (60.)
Zuschauer: 540
Schiedsrichter: Pletzer Alexander / Haas Thomas
Linienrichter: Reindl Florian / Wagner Julia
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  21:48 Uhr Bericht:     PBH
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Keine Treffer, keine Punkte – Heimniederlage gegen Erding / Selber Wölfe vs. Erding Gladiators 0:2 (0:0; 0:0; 0:2)

(OLS)  Im Heimspiel gegen Erding Gladiators zeigten die Wölfe – mit Neuzugang Gläser und Müller zurück aus der Verletzungsoause im Aufgebot – über weite Strecken einen ordentlichen Auftritt, scheiterten jedoch an der eigenen Chancenverwertung und an einem gut aufgelegten Zabolotny im Erdinger Kasten. Auch Wölfe-Goalie Rose zeigte eine starke Leistung und entschärfte einige Erdinger Konter. Er jedoch musste zweimal hinter sich greifen, sodass am Ende die knappe Heimniederlage nicht zu verhindern war.
Selb tonangebend
Die Wölfe kamen gut aus der Kabine und waren die spielbestimmende Mannschaft auf dem Eis. Gleich zu Beginn prüften zweimal Gelke und Müller, der sich aus der Verletzungspause zurückmeldete, Gäste-Keeper Zabolotny. Coughler tankte sich durch die Gladiators-Defensive, scheiterte aber ebenfalls am Erdinger Goalie.
Auf der anderen Seite hielten die Wölfe die Erdinger größtenteils weg von Rose, der heute den Vorzug zwischen den Selber Pfosten erhielt. Lediglich bei zwei Einzelaktionen von Zap und Pouliot musste der Selber Schlussmann eingreifen. Dann kam zunehmend auch Härte in die Partie – die Checks wurden zu Ende gefahren und auch die ein oder andere Strafe hagelte es. Doch auch die Special Teams beider Teams blieben im ersten Spielabschnitt noch ohne Ertrag, sodass es torlos in die erste Drittelpause ging.
Tore weiterhin Fehlanzeige
Der Mittelabschnitt begann ausgewogen mit einigen Scheibenwechseln in der neutralen Zone und ohne dass sich eine der beiden Mannschaften länger offensiv festsetzen konnte. Dann waren es aber einmal mehr die Wölfe, die das Spielgeschehen optisch zunehmend bestimmten und sich vielversprechende Chancen erarbeiteten. Kapital schlagen konnten die Selber Jungs daraus aber weiterhin nicht: Neuzugang Gläser und abermals Gelke, diesmal zusammen mit Thal im Zwei-gegen-eins, scheiterten an Zabolotny. Die Gäste tauchten ihrerseits einige Male mit hochgefährlichen Kontern vor dem Selber Kasten auf, doch auch auf Erdinger Seite fand der Puck den Weg vorbei an Rose nicht, sodass die Null auf der Anzeige zur zweiten Pausensirene noch immer Bestand hatte.
Gäste treffen doppelt
In den Schlussabschnitt starteten die Wölfe in Unterzahl, weil Elwing gegen Ende des Mitteldrittels noch eine Strafe bekommen hatte. Diese überstand das Rudel zwar, doch als man kurz darauf die ärgerliche Bankstrafe wegen eines Wechselfehlers kassierte, traf Sivic in der 45. Minute im Powerplay zum 0:1 für die Gladiators.
Weitere Offensivbemühungen der Wölfe blieben zu harmlos und so war es auf Erdinger Seite Pouliot, der einen mustergültig herausgespielten Erdinger Konter gut fünf Minuten vor Spielende zum 0:2 verwandelte. Wölfe-Coach Huber nahm gut drei Minuten vor Ende die Auszeit und zog anschließend den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers – vorbei an Zabolotny im Gladiators-Tor sollte an diesem Abend aber einfach kein Weg mehr führen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Rose (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Raab, Müller, Hördler, Ulrich – Giesl, Rubin, Gläser, Klöpper, Coughler, Kuqi, Pauker, Thal, Gelke, Klughardt, Bauer
Erding Gladiators: Kurrer (Zabolotny) – Stromberg, Spacek, Pfenninger, Eberhardt, Cramer, Baßler, Faltermaier – Steck, Sivic, Pouliot, Schultz, Zap, Larsson, Modlmayr, Geppert, Schmidpeter, Schepel, Trew
Tore: 45. Min. 0:1 Sivic (Spacek, Steck; 5/4); 55. Min. 0:2 Pouliot (Sivic, Steck)
Strafzeiten: Selb 13, Erding 8
Schiedsrichter: Zettl, Lender (Worotnikow, Herrmann)
Zuschauer: 1.743
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  22:26 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mt

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
ERSC will den nächsten Heimsieg

(BYL)  Den Saisonauftakt vor heimischen Publikum hat der ERSC in einer hochdramatischen Partie gegen Kempten für sich entscheiden können. Am Sonntag steht nun die nächste Aufgabe im Eisstadion am Schanzl bevor, dabei erwarten die Wild Lions um 18 Uhr die Schongau Mammuts.
An das letzte Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison in Oberbayern erinnert man sich aus Amberger Sicht gerne, denn da tüteten die Wild Lions mit dem einen nötigen Punkt den vorzeitigen Klassenerhalt nebst anschließender spontaner Fete ein. Diesmal will der ERSC die volle Punktzahl in Amberg behalten und seine eigenen Fans in Feierlaune bringen. Das verspricht harte Arbeit für die Zessack-Schützlinge. Schongau ist mit einer knappen Niederlage in der Overtime bei den Eisbären Burgau gestartet. Dabei zeigte die Truppe von Domingo Grafunder sehr viel Moral, konnte einen 0:3- bzw. 2:4-Rückstand kurz vor Schluss noch ausgleichen und einen Punkt mitnehmen, dank der „Doppelpacker“ Kurt Sonne und Niklas Greil. Der neue Mammut-Coach kam vor der Saison von der U20 aus Bad Tölz und konnte das Team namhaft verstärken: Tom Callaghan (Landsberg), Florian Stauder (Kempten), Tim Mühlegger vom Oberligisten Peiting, Clay Ellerbrock (Königsbrunn) und Sergej Stas von den Saale Bulls Halle sind keine Unbekannten. Weiter im Kader ist der „unverwüstliche“ Dominic Krabbat. Der 39-jährige sammelte im letzten Jahr noch 30 Scorerpunkte. Am Freitag erwartete Schongau die Landsberger Riverkings, die sie in der Vorbereitung schon mit 7:2 besiegen konnten. Zumindest ein kleiner Fingerzeig für ERSC-Coach Christian Zessack, über die mögliche Leistungsstärke der Schongauer, auch wenn man Testspiele nicht überbewerten darf.
Die Wild Lions hatten am Freitag die schwierige Aufgabe bei den Schweinfurter Mighty Dogs zu bewältigen, die sicherlich einige Körner kostete. Am Sonntag gegen Schongau werden die Karten wieder neu gemischt. In den Duellen mit den Mammuts wechselten Siege und Niederlagen zuletzt häufig, auch unabhängig vom Spielort. Zessack warnt vor dem Sonntagsmatch trotz Heimvorteil eindringlich: „Das wird gegen Schongau sicher nicht einfacher als gegen Kempten“. Im Amberger Lager wird man wieder auf die lautstarke Unterstützung der Fans bauen, die der Mannschaft zusätzliche Impulse gaben.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  18:35 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Doppelter Erfolg im Überzahlspiel beschert den ersten Saisonsieg - Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit sechs Toren lässt die Buchloer Pirates in Burgau jubeln

(BYL)  Nach der bitteren Heimpleite zum Start in die Bayernligasaison letzten Sonntag ist der 6:3 (3:1, 2:2, 1:0) Erfolg bei den Eisbären Burgau ein enorm wichtiger Sieg, um bereits früh in der Saison auf Kurs zu kommen. Die Piraten machten früh klar, mit welchen Ambitionen sie das Spiel gestalten wollen und holten durch eine starke Teamleistung und insbesondere einem herausragenden Schlussmann Anton Brandt drei Punkte in der Eissporthalle Burgau.
Die Pirates starteten sichtlich motiviert in die Partie und versuchten, von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft zu sein. Dabei konnten die Pirates viel Druck aufbauen und spielten sich einige Chancen heraus, die den Offensivdrang der Buchloer untermauerten. Die Gastgeber hingegen taten sich schwer, in die Partie zu finden und folglich dauerte es auch nicht lange, bis in der siebten Spielminute der Führungstreffer für die Piraten fiel. Torschütze war hierbei Felix Schurr, der durch Nicolas Strodel bedient wurde und Gustavs Samitis im Tor der Burgauer überwinden konnte. Jedoch dauerte es nur 21 Sekunden, bis die Burgauer durch David Zachar den Ausgleich erzielen konnten. Wie schon in der Vorbereitung oder am vergangenen Spieltag bleibt das Manko der Buchloer, dass Führungen nicht lange Bestand haben. Jedoch stellten die Freibeuter wiederum nur 15 Sekunden später die Führung wieder her. Michal Telesz zog vor das Gehäuse der Eisbären und brachte die Scheibe durch eine schöne Einzelleistung in die Maschen. Fünf Minuten vor der Pause erhöhten die Pirates dann auf 3:1, als Felix Schurr analog zum ersten Treffer erneut nach Vorarbeit von Nicolas Strodel einnetzte, seinen Doppelpack perfekt machte und damit die verdiente Pausenführung der Freibeuter sicherstellte (15.).
Nach der Pause waren die Eisbären gewillt, offensiv mehr in Erscheinung zu treten und spielten sich zunehmend nennenswerte Torchancen heraus. So fiel nach einem langen Wechsel der Buchloer der Anschlusstreffer für die Burgauer durch Andreas Wiesler, welcher einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ins Tor lenkte (26.). Davon ließen sich die Freibeuter allerdings nicht aus der Ruhe bringen und konnten im Anschluss doppelt in Überzahl erfolgreich sein. Bereits nach acht Sekunden stellte der Buchloer Verteidiger Derek Raposo durch einen platzierten Schuss die Zwei-Tore-Führung wieder her (28.) und nur etwas mehr als eine Minute später traf Tim Lutz mit einem großartigen Handgelenksschuss über die Fanghand ins Kreuzeck zum 5:3 (29.). In der Folge mussten sich die Buchloer dann mehrmals auf ihren stark aufgelegten Schlussmann Anton Brandt verlassen, der unter anderem per Hechtsprung spektakulär rettete. Daher ärgerlich für die Piraten, dass kurz vor Ende des Mitteldrittels David Zachar durch einen Alleingang zum 3:5 Pausenstand verkürzen konnte (36.).
Somit war die Partie zu Beginn des Schlussdrittels noch lange nicht entschieden, bis der Schwede Emil Gabrielson im Breakaway Gustavs Samitis überwinden konnte (44.) und damit die Weichen auf Sieg stellte. Bis dahin mussten die Buchloer allerdings noch einige Male zittern und zwei Unterzahlspiele überstehen. Doch durch viel Kampfbereitschaft und einem beeindruckenden Goalie Anton Brandt, der an diesem Abend per Förderlizenz vom EV Lindau sein erstes Spiel im Dress der Piraten absolvierte und dabei gleich einmal zum Spieler des Spiels gekürt wurde, schafften es die Buchloer, den Sieg über die Zeit zu bringen und das, obwohl die Burgauer nochmal alles in die Partie warfen. Insgesamt ein verdienter Auswärtssieg für die Piraten um Headcoach Dominic Weis, dem mit Sicherheit bewusst ist, dass mit dem EHC Königsbrunn am Sonntag der letztjährige Bayernligameister in der Sparkassenarena zu Gast ist und der erste Sieg dafür Auftrieb und Selbstbewusstsein geben wird.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  23:49 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     jos


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
ESC Kempten Sharks – EHC Klostersee 4:3 (1:1, 0:0, 3:2)

(BYL)  Die gute Auswärtsvorstellung des erneut stark ersatzgeschwächten EHC Klostersee bei den Kempten Sharks wurde nicht belohnt. Mit 3:4 unterlagen die taktisch sehr diszipliniert auftretenden Grafinger nach einer sehr eng und spannend verlaufenen Partie im Allgäu. Drei Mal gingen die Rot-Weißen in einem überwiegend durch stabile Defensivreihen geprägten Spiel in Führung. In den letzten zwei Minuten sorgten zwei aus Sicht der Rot-Weißen sehr unglückliche Situationen für die Entscheidung.
"Für die wirklich starke Leistung, die meine Mannschaft bei sieben Ausfällen abgeliefert hat, und das Lob können wir uns leider nichts kaufen", fasste Head-Coach Thomas "Birdy" Vogl das Geschehen mit dem entscheidenden Gegentreffer fünf Sekunden vor der Schlusssirene zusammen.
ESC Kempten Sharks: Bastian Flott-Kucis (Jakob Nerb); Tomas Kulhanek, Mauro Seider, Sven Schirrmacher, Maximilian Miller, Kevin Marquardt, Michel Limböck, Michael Stöhr, Tobias Russler; Pascal Dopatka, Filip Kokoska, Martin Hlozek, Niklas Salo, Milan Pfalzer, Eetu Elo, Tobias Nöss, Maximilian Schäffler, Kevin Steiner, Timo Schirrmacher, Clemens Löhr.
EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Fabian Köllner); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Christian Hummer, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Jan Fiedler; Tyler Braccini, Alexandre Gagnon, Lorenz Mühlfenzl, Julian Dengl, Marvin Drothen, Vincent Sauter, Ferdinand Löchle, Philipp Quinlan, Johannes Oswald.
Torfolge: 0:1 (12:03) Marvin Drothen (Alexandre Gagnon, Nicolai Quinlan – 5:4); 1:1 (17:27) Maximilian Miller; 1:2 (52:12) Tyler Braccini (Alexandre Gagnon); 2:2 (54:30) Tomas Kulhanek (Eetu Elo, Filip Kokoska); 2:3 (54:48) Alexandre Gagnon (Tyler Braccini); 3:3 (58:23) Martin Hlozek (Filip Kokoska, Niklas Salo – 5:4); 4:3 (59:55) Mauro Seider (Niklas Salo).
Strafminuten: ESC Kempten Sharks 4; EHC Klostersee 8.
Hauptschiedsrichter: Benjamin Gasda, Alexander Saal.
Zuschauer: 626.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  23:17 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     fb


landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Stellungnahme zum Pressekonferenz-Boykott in der Bayernliga

(BYL)  Einige Vereine der Bayernliga haben gestern angekündigt, bei Spielen gegen bestimmte Mannschaften auf gemeinsame Pressekonferenzen und Drittelpausen-Interviews zu verzichten. Hintergrund ist die Kaderpolitik einzelner Vereine, die in dieser Saison mit mehr als drei Kontingentspielern antreten. Wir haben uns intensiv mit dieser Entwicklung und dem angekündigten Boykott beschäftigt und möchten unsere Haltung dazu offen darlegen.
In der Sache stehen wir klar an der Seite der boykottierenden Vereine. Über Jahre verständigten sich die Vereine der Bayernliga auf eine gemeinsam abgestimmte Höchstzahl an Kontingentspielern. Diese Selbstbeschränkung war ein Bekenntnis zu einer regionalen Liga, in der junge, in Bayern ausgebildete Spieler eine echte Chance auf dem Eis bekommen. Wer dieses „Gentlemen’s Agreement“ nicht mitträgt, stellt unserer Meinung nach kurzfristigen sportlichen Erfolg über nachhaltige Entwicklung, handelt unsolidarisch und schadet der Ausbildung im bayerischen Eishockey.
Der HC Landsberg zählt zu den erfolgreichsten Ausbildungsvereinen der Liga. Dahinter steht eine bewusste und langfristige Entscheidung: Mit drei hauptamtlichen Nachwuchstrainern investieren wir gezielt und nachhaltig in die Ausbildung junger Talente. Viele aktuelle und ehemalige Nachwuchsspieler unseres Vereins sind dabei fester Bestandteil unserer ersten Mannschaft. Gleichzeitig ist der HCL eine Perspektiv-Station: Hier entwickeln sich junge Spieler weiter und empfehlen sich für höhere Aufgaben. Dass dieser Weg funktioniert, zeigen die beiden jüngsten Beispiele Mathias Binder und Steve Majher, die von uns vor Kurzem den Sprung in die DEL2 geschafft haben. Sie sind nur zwei Beispiele von vielen.Diesen Weg gehen wir mit voller Überzeugung konsequent weiter.
Mit den neuen Durchführungsbestimmungen, die auf der letzten Ligentagung beschlossen wurden, gelten ab der Saison 2027/28 verbindliche Regeln zur Kaderzusammensetzung für alle Vereine. Das ist ein richtiger und überfälliger Schritt.
Dem Boykott selbst werden wir uns nach reiflicher Überlegung dennoch nicht anschließen. Unsere Kritik gilt den Vereinen und ihrer Kaderpolitik. Sie gilt nicht den Fans, die unsere Spiele verfolgen. Sie gilt auch nicht den Partnern, die Eishockey in Landsberg und unsere Nachwuchsarbeit überhaupt erst möglich machen. Und sie gilt ausdrücklich auch nicht den Spielern der betroffenen Mannschaften, die auf die Kaderpolitik ihrer Vereine keinen Einfluss haben. Pressekonferenzen und Interviews ohne Beteiligung der Gastmannschaft würden genau diese Parteien treffen - und eben nicht die Verantwortlichen.
Bis die neuen Regeln greifen, liegt es an jedem einzelnen Verein, Verantwortung für den Charakter dieser Liga zu übernehmen. Die Bayernliga ist eine Ausbildungs- und Perspektiv-Liga, und das muss sie auch bleiben. Der HC Landsberg wird auch weiterhin seinen Teil dazu beitragen.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  15:54 Uhr Bericht:     HCL
Autor:     js


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Löwen holen auch in Ulm drei Punkte

(BYL)  Auch im zweiten Saisonspiel bleiben die Waldkraiburger Löwen auf Erfolgskurs. Beim VfE Ulm/Neu-Ulm setzte sich der EHC am Freitagabend mit 5:1 durch und nahm damit auch aus dem ersten Auswärtsspiel der noch jungen Bayernliga-Saison drei Punkte mit nach Hause. Dabei täuscht das am Ende deutliche Ergebnis ein wenig darüber hinweg, dass die Gastgeber insbesondere zu Beginn viel Druck entwickelten und den Löwen einiges abverlangten.
Ulm startete vom ersten Bully weg wie die Feuerwehr. Bereits innerhalb der ersten 15 Sekunden prüften die Gastgeber zweimal Christoph Lode im Waldkraiburger Tor und blieben auch in den folgenden Minuten das zunächst aktivere Team. Die Löwen brauchten etwas Zeit, um sich in die Partie hineinzuspielen, verteidigten die frühen Ulmer Angriffe jedoch aufmerksam und fanden nach und nach besser in die Begegnung. Auf Waldkraiburger Seite fiel in dieser Phase vor allem Santeri Ovaska mit einigen guten Aktionen auf, während bei den Gastgebern Bohumil Slavicek immer wieder Gefahr ausstrahlte.
Eine erste Überzahlsituation der Löwen blieb noch ohne Erfolg. Ulm verteidigte kompakt, störte früh und ließ nur wenig Raum für einen geordneten Waldkraiburger Aufbau. Der erste Treffer des Abends fiel dennoch für die Gäste. In der 11. Minute tauchte Nico Vogl, nach Pass von Martin Kokeš frei vor Nikita Manuilov auf und setzte die Scheibe zum 0:1 rechts unten ins Tor.
Der Treffer tat dem Waldkraiburger Spiel sichtbar gut. Nur knapp eineinhalb Minuten später legten die Löwen bereits nach. Rene Mertz zog von der blauen Linie ab, Mikko Haaparanta hielt seine Schlägerspitze in den Schuss und der Puck rutschte Manuilov durch die Beine und landete zum 0:2 im Netz. Damit hatte Waldkraiburg eine Phase, in der Ulm eigentlich noch das etwas agilere Team gewesen war, äußerst effizient für sich genutzt.
Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht vollständig aus dem Rhythmus bringen. Waldkraiburg hatte durch Bartek Bison in der 16. Minute die Möglichkeit auf einen weiteren Treffer, doch Manuilov rettete stark. Kurz darauf versuchte es Haaparanta erneut nach einem Angriff über die rechte Seite, blieb diesmal jedoch am Ulmer Schlussmann hängen. Auf der Gegenseite musste Christoph Lode gegen Ende des Drittels noch einmal sein Können zeigen und verhinderte gegen die erneut gefährlich auftauchenden Gastgeber einen möglichen Anschlusstreffer. Fünf Sekunden vor der Pause kassierte Ulm noch eine Strafe, sodass die Löwen den zweiten Durchgang in Überzahl beginnen durften.
Diese Überzahl spielte Waldkraiburg deutlich besser als die erste im Anfangsdrittel, ein Treffer sprang dabei jedoch nicht heraus. Stattdessen bekam wenig später Ulm die Chance mit einem Mann mehr. Nico Vogl musste wegen Hakens auf die Strafbank und die Devils nutzten diese Gelegenheit. Daniel Bartuli verkürzte in der 25. Minute auf 1:2 und brachte seine Mannschaft wieder heran.
Die Hoffnung der Gastgeber hielt allerdings exakt zwölf Sekunden. Direkt nach dem folgenden Bully antworteten die Löwen und stellten den alten Abstand wieder her. Jakub Šrámek traf auf Zuspiel von Bartek Bison zum 1:3 und nahm Ulm damit den gerade erst gewonnenen Schwung praktisch sofort wieder aus dem Spiel.
In der Folge gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Beide Mannschaften kamen zu ihren Möglichkeiten, ohne dass eine Seite das Geschehen vollständig an sich reißen konnte. Als Vogl in der 29. Minute erneut auf die Strafbank musste, setzte sich Ulm im Waldkraiburger Drittel fest. Die Löwen verteidigten jedoch diszipliniert und konnten sich erneut auf Christoph Lode verlassen, der in dieser Phase mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer verhinderte.
Auch bei gleicher Spielerzahl blieb Ulm gefährlich. Wann immer Slavicek auf dem Eis war, mussten die Löwen besonders aufmerksam sein. In einer unübersichtlichen Situation vor dem Waldkraiburger Tor behielt Lode jedoch die Ruhe und nahm die Scheibe sicher auf. Auf der Gegenseite kam Nico Vogl zu einem Abschluss, dessen Abpraller Andris Džeriņš nur um einen Schritt verpasste.
Kurz vor der zweiten Pause erhielten die Gäste noch einmal eine Überzahlsituation. Waldkraiburg brachte die Scheibe gut in die Angriffszone und kam durch Vogl und Bison zu weiteren Möglichkeiten, konnte den Vorsprung jedoch nicht ausbauen. So ging es mit einer 3:1-Führung für die Löwen in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel übernahm Waldkraiburg zunehmend die Kontrolle. Die Defensive stand nun sehr diszipliniert, die Stürmer arbeiteten konsequent nach hinten und Ulm gelang es immer seltener, wirklich gefährlich vor das Tor von Christoph Lode zu kommen. Gleichzeitig blieben die Löwen selbst offensiv aktiv.
Nach einer weiteren Strafe gegen Ulm hatte Haaparanta zunächst mit einem starken Solo die Chance auf seinen zweiten Treffer. Der Finne zog durch das Angriffsdrittel, doch Manuilov bekam noch den Schoner an die Scheibe. Wenig später lag das 1:4 erneut in der Luft. Philipp Lode kam in der 48. Minute vor dem Tor an den frei liegenden Puck, doch Ulms Verteidiger Lorenz Landerer rettete im letzten Moment mit dem Schläger.
Lange dauerte es dennoch nicht mehr, bis der vierte Waldkraiburger Treffer fiel. Nico Vogl eroberte sich auf der rechten Seite vor der blauen Linie die Scheibe, zog trotz Bedrängnis Richtung Tor und ließ sich auch vom nachsetzenden Verteidiger nicht mehr entscheidend stören. Vor Manuilov blieb der Kapitän ruhig und traf in der 49. Minute zum 1:4. Nach seinem Treffer im ersten Drittel war es bereits Vogls zweites Tor des Abends.
Damit war die Partie weitgehend entschieden, doch die Löwen hatten noch nicht genug. In der 54. Minute kombinierten sie sich erneut sehenswert durch das Ulmer Drittel. Am Ende landete der Puck von Leon Decker quer durchs Drittel bei Mikko Haaparanta im rechten Bullykreis – einer Position, die im Eishockey nicht ohne Grund gerne als „Ovechkins Wohnzimmer“ bezeichnet wird. Haaparanta zog ab und ins linke obere Eck. Damit schnürte neben Vogl auch der Finne seinen Doppelpack.
Ulm versuchte in den Schlussminuten noch einmal, das Ergebnis zu korrigieren. In der 57. Minute setzte sich Slavicek bei einem Solo durch und lief allein auf Christoph Lode zu. Der Waldkraiburger Torhüter blieb jedoch ruhig und entschärfte auch diese große Möglichkeit. Kurz darauf lag die Scheibe noch einmal im Löwen-Tor, doch die Schiedsrichter hatten die Situation bereits zuvor abgepfiffen. Nach kurzer Beratung blieb es bei der Entscheidung: kein Treffer.
So stand am Ende ein verdienter 5:1-Auswärtssieg für den EHC Waldkraiburg. Die Löwen hatten zu Beginn zwar ihre Probleme mit dem druckvollen Spiel der Gastgeber, fanden jedoch zunehmend besser in die Begegnung und überzeugten vor allem in den letzten beiden Dritteln mit einer disziplinierten Defensive. Vorne nutzte Waldkraiburg seine Chancen konsequenter und hatte mit Nico Vogl und Mikko Haaparanta gleich zwei doppelte Torschützen in seinen Reihen.
Nach dem 8:1-Derbysieg gegen Dorfen folgte damit auch im ersten Auswärtsspiel der Saison ein deutlicher Erfolg. Somit stehen die Löwen auch nach dem zweiten Spieltag an der Tabellenspitze der Eishockey Bayernliga.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  23:23 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha

  
         
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Grefrath Phoenix ist heiß auf den Saisonstart

(RLW)  Zum Auftakt wartet mit den RealStars Bergisch Gladbach gleich ein Titelkandidat – Jan Sattler und Max Drücker stoßen zum Torhüterteam der Blau-Gelben.
Endlich hat das Warten ein Ende: Am Sonntag, 11. Oktober, startet der Grefrath Phoenix in die Regionalliga-Saison 2026/27. Nach rund sieben Monaten ohne Meisterschaftsspiele dürfen sich Mannschaft und Fans wieder auf Eishockey um Punkte im Grefrather EisSport & EventPark freuen. Zum Auftakt bekommen es die Blau-Gelben allerdings gleich mit einem echten Schwergewicht zu tun. Mit den RealStars Bergisch Gladbach gastiert einer der Top-Favoriten auf den diesjährigen Regionalliga-Titel an der Stadionstraße. Erstes Bully ist um 19:30 Uhr.
Bei GEG-Trainer Tilo Schwittek ist die Vorfreude auf den Saisonstart entsprechend groß. Nach einer nicht immer einfachen Vorbereitung möchte seine Mannschaft vor heimischer Kulisse zeigen, dass sie für die neue Spielzeit gerüstet ist. „Wir haben eine motivierte und hungrige Truppe zusammen“, blickt der Grefrather Coach optimistisch auf die bevorstehenden Aufgaben.
Schwierige Vorbereitung, große Motivation
Der Weg zum Saisonstart verlief für den Phoenix nicht ganz nach Plan. Beim ersten Vorbereitungsspiel gegen die Dinslakener Kobras mussten sich die Grefrather mit 1:7 geschlagen geben. Allerdings waren die Voraussetzungen zu diesem frühen Zeitpunkt alles andere als optimal: Das eigene Eis stand noch nicht zur Verfügung, die Trainingsbedingungen waren entsprechend eingeschränkt und ein großer Teil des Kaders fehlte noch.
Auch die weiteren geplanten Testspiele kamen nicht wie vorgesehen zustande. Die Begegnung bei den Ratinger Ice Aliens musste aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle kurzfristig abgesagt werden. Ein geplantes Heimspiel gegen den Neusser EV scheiterte an umfangreichen Sicherheitsauflagen der Ordnungsbehörden, die nicht umgesetzt werden konnten.
So blieb den Blau-Gelben lediglich ein vereinsinternes Duell mit der neu gegründeten Grefrather EG 1b, das der Phoenix deutlich mit 20:0 gewann. Als sportlicher Gradmesser für die Regionalliga ist dieses Ergebnis zwar nur bedingt aussagekräftig, dennoch konnte die Mannschaft dabei weitere Spielpraxis sammeln.
Für Schwittek sind die schwierigen Rahmenbedingungen der Vorbereitung längst abgehakt. Der Blick richtet sich nach vorne, und beim Grefrather Trainer steht vor allem die Einstellung seiner Mannschaft im Mittelpunkt. Auf ein konkretes Saisonziel möchte er sich vorerst nicht festlegen lassen. „Wir schauen von Spiel zu Spiel und werden durch Kampf, Ehrgeiz und Disziplin das Maximale rausholen“, lautet seine klare Ansage.
Mit den RealStars wartet gleich ein Titelanwärter
Leicht wird der Auftakt für die Grefrather sicherlich nicht. Die RealStars Bergisch Gladbach belegten in der vergangenen Saison den fünften Platz und haben ihren Kader für die neue Spielzeit noch einmal deutlich verstärkt. Mit mehreren namhaften Neuzugängen unterstreicht der Ligakonkurrent seine Ambitionen.
Aus Neuwied wechselte Stürmer Janeck Sperling nach Bergisch Gladbach. Elias Lindner bringt Erfahrung aus Landshut mit, während die Verteidiger Alexander Vladelchtchikov und Alexander Schmidt aus Crimmitschau zu den RealStars stießen. Mit Manuel Alberg steht zudem ein Angreifer im Aufgebot, der in der vergangenen Saison sogar das Trikot der Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) trug.
Damit gehören die RealStars neben den Ratinger Ice Aliens und den Dortmunder Eisadlern zum engsten Kreis der Titelkandidaten. Auf den Phoenix wartet also direkt zum Saisonbeginn eine echte Standortbestimmung.
Doch Angst vor dem großen Namen hat Schwittek nicht. Im Gegenteil: Der Grefrather Coach sieht es durchaus positiv, gleich zu Beginn der Spielzeit gefordert zu sein. „Es ist kein Nachteil, gleich zu Beginn der Runde voll gefordert zu sein. Wir sind heiß auf den Saisonstart und wollen den RealStars alles abverlangen.“
Die jüngste Trainingseinheit habe seiner Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Entsprechend groß sei die Vorfreude auf das erste Meisterschaftsspiel. „Wir sind glücklich darüber, wieder auf unserem Eis, in unserer Halle, mit unseren Fans zu spielen und freuen uns auf ein spannendes, intensives erstes Ligaspiel“, so Schwittek.
Zwei neue Gesichter zwischen den Pfosten
Pünktlich zum Saisonauftakt kann die Grefrather EG auch für die vakante Torhüterposition Vollzug melden. Nach dem kurzfristigen Abgang von Torhüter Leon Jessler, der sich einem Oberligisten angeschlossen hat, mussten die Verantwortlichen auf der wichtigen Position zwischen den Pfosten noch einmal reagieren. Mit Jan Sattler und Max Drücker verstärken nun zwei junge Schlussmänner das Team.
Der 20-jährige Jan Sattler wechselt aus Krefeld an die Niers. Der gebürtige Langenhagener wurde zunächst in Hannover und Wolfsburg ausgebildet, ehe er sich 2022 der Nachwuchsabteilung des Krefelder EV anschloss. Dort durchlief er die Altersklassen von der U17 bis zur U20 in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL). Zuletzt gehörte Sattler dem DEL2-Aufgebot der Krefeld Pinguine an.
Beim Grefrath Phoenix konnte der Linksfänger bereits während eines Try-outs auf sich aufmerksam machen und die Verantwortlichen überzeugen. Trainer Tilo Schwittek ist von den Qualitäten seines Neuzugangs angetan: „Jan ist ein junger, hungriger Torwart, der uns von Anfang an im Try-out sehr gefallen hat. Mit seiner Ausbildung beim KEV bringt er alles Nötige mit, um auch in der Regionalliga zu bestehen. Wir freuen uns sehr, dass er sich uns anschließt.“
Mit Max Drücker erhält das Grefrather Torhüterteam einen weiteren erfahrenen, wie entwicklungsfähigen Schlussmann. Der 21-Jährige entstammt der Düsseldorfer Nachwuchsschmiede und sammelte weitere Erfahrungen beim Krefelder EV (DNL) sowie in zwei Oberliga-Einsätzen für den Herner EV. Zuletzt war der mit 193 cm groß gewachsene Schlussmann beim Ligakonkurrenten Neusser EV ein wichtiger Rückhalt und sucht nun beim Phoenix eine neue sportliche Herausforderung.
Auch bei ihm setzt Schwittek auf Entwicklungspotenzial und eine gemeinsame sportliche Perspektive. „Max hat beim NEV schon bewiesen, dass er Regionalliga-Potenzial besitzt. Mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten wird er uns ganz sicher weiterhelfen. Bereits am Sonntag sind die beiden Neuzugänge für den Phoenix spielberechtigt“, erklärt der GEG-Coach.
Saisonauftakt mit „Pay what you want!“
Die Voraussetzungen für einen spannenden Eishockeyabend sind geschaffen: Eine motivierte Mannschaft, zwei neue Gesichter im Tor und mit den RealStars ein hochkarätiger Gegner, der den Grefrathern gleich zum Auftakt alles abverlangen dürfte.
Die Blau-Gelben wollen die Herausforderung annehmen und mit Einsatz, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit in die neue Saison starten. Dabei hoffen sie auf die Unterstützung der heimischen Fans, die nach der langen Sommerpause ebenfalls auf die Rückkehr des Eishockeys in den Grefrather EisSport & EventPark warten.
Wie bei allen Heimspielen der Grefrather EG gilt auch zum Saisonauftakt das beliebte Eintrittsmodell „Pay what you want!“. Die Zuschauer können ihren Eintrittspreis selbst bestimmen, zudem herrscht freie Platzwahl.
Grefrather EG – RealStars Bergisch Gladbach
Sonntag, 11. Oktober 2026 | Erstes Bully: 19:30 Uhr
Grefrather EisSport & EventPark
Eintritt: „Pay what you want!“ | Freie Platzwahl
Nach einer langen Sommerpause ist die Vorfreude bei den Blau-Gelben groß. Jetzt zählt es endlich wieder auf dem Eis – und der Grefrath Phoenix ist bereit, den ersten Titelkandidaten der Saison herauszufordern.
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  19:57 Uhr Bericht:     GEG
Autor:     dr

  
  Samstag 10.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
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Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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