IHP NachrichtenDonnerstag 1.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nordost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Disziplinarverfahren abgeschlossen: Geldstrafe und Innenraumverbot auf Bewährung gegen Jussi Tuores - Verstoß gegen Vereinbarung zum professionellen Umgang untereinander (DEL2) Die Ligagesellschaft der DEL2 hat das Ermittlungsverfahren gegen Jussi Tuores, Lizenztrainer der Eispiraten Crimmitschau, abgeschlossen. Gegen den Trainer wurden eine Geldstrafe sowie ein Innenraumverbot für die Dauer eines Meisterschaftsspiels ausgesprochen. Das Innenraumverbot wird bis zum Ende der laufenden Saison 2026/2027 zur Bewährung ausgesetzt. Das Verfahren wurde gemäß § 1 Abs. 1 der Disziplinarordnung im Nachgang der Partie zwischen den Blue Devils Weiden und den Eispiraten Crimmitschau vom 27. September 2026 eingeleitet. Nach Spielende betrat der Trainer die Eisfläche und trat den Unparteiischen in grob unsportlicher Form gegenüber. Im Rahmen der anschließenden Pressekonferenz äußerte sich Tuores zudem unsportlich und beleidigend über die amtierende Schiedsrichterin. In seiner schriftlichen Stellungnahme stritt der Lizenztrainer die Vorwürfe nicht ab. Zwischen den Trainern, den sportlichen Leitern und dem Schiedsrichterwesen besteht eine verbindliche Vereinbarung: Sachliche Kritik an Spielleitungen und Regelauslegungen ist ausdrücklich erwünscht, muss jedoch intern und professionell an die Schiedsrichtercoaches, den Schiedsrichterbeauftragten oder die Ligagesellschaft gerichtet werden. Hierfür stehen allen Beteiligten klare Ansprechpartner und geregelte Kommunikationskanäle zur Verfügung. Nur so können auch gemeinsam Fragen zur Regelauslegung und Verbesserungen im Schiedsrichterwesen erreicht werden. Öffentliche Beleidigungen und grob unsportliches Verhalten stellen einen eindeutigen Verstoß gegen diese Vereinbarungen dar und werden von der Ligagesellschaft im Sinne der Integrität des Wettbewerbs konsequent sanktioniert.
Eispiraten CrimmitschauAm 20. Februar 2027 im Sahnpark – Vorverkauf für Eisgala “Serina” gestartet / Vorstellungen um 15 und 20.30 Uhr im Kunsteisstadion Crimmitschau – Vorzugspreis bis zum 31. Oktober 2026 (DEL2) Eine besondere Premiere erwartet die Besucherinnen und Besucher des Kunsteisstadions Crimmitschau im kommenden Jahr: Die erfolgreiche Eisgala „Serina – die Eisgala mit Robin Szolkowy“ kommt erstmals in den Sahnpark. Am 20. Februar 2027 wird das preisgekrönte Märchen gleich zweimal auf dem Eis zum Leben erweckt – um 15:00 Uhr und um 20:30 Uhr. Der Vorverkauf dafür ist gestartet. Alle Vollzahler können sich bis zum 31. Oktober zudem über einen Vorzugspreis freuen. Die Produktion verbindet hochklassigen Eiskunstlauf mit spektakulären Choreografien, Live-Musik und einer emotionalen Geschichte für die ganze Familie. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen im Jutta-Müller-Eissportzentrum Chemnitz wagt „Serina“ nun den Sprung nach Crimmitschau. Im Mittelpunkt steht erneut Prinzessin Serina, deren Geschichte gemeinsam mit den kleinen Eispiraten erzählt wird. Autor René B. Werner führt das Publikum durch die Handlung und verbindet Eiskunstlauf, Musik und Theater zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis. Für die musikalische Gestaltung ist unter anderem Mazze Wiesner, Multiinstrumentalist und bekannt aus „The Voice of Germany“, beteiligt. Eine besondere Verbindung zur Eisgala besteht durch den ehemaligen deutschen Eiskunstlauf-Weltmeister Robin Szolkowy, der als Mitorganisator an der Produktion beteiligt ist. Der fünffache Weltmeister und vierfache Europameister ist heute im Chemnitzer Eissport aktiv. Durch die gewachsenen Kontakte zwischen dem Chemnitzer Eissport und den Eispiraten Crimmitschau entstand die Idee, „Serina“ erstmals auch im Sahnpark – anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des ETC Crimmitschau e.V., zu präsentieren. Nahezu 100 Protagonisten werden an der Inszenierung mitwirken und die Geschichte auf dem Eis zum Leben erwecken. Damit richtet sich die Eisgala ausdrücklich an die ganze Familie – von den jüngsten Eiskunstlauf-Fans bis hin zu langjährigen Liebhabern des Eissports. Vorverkauf gestartet – Vorzugspreis bis zum 31. Oktober 2026 Wer bei der Premiere von „Serina“ im Sahnpark dabei sein möchte, kann sich ab sofort seine Tickets sichern. Der Vorverkauf erfolgt online über den Ticketpartner etix, in der Geschäftsstelle der Eispiraten Crimmitschau sowie an den Vorverkaufsstellen der Freien Presse. Bis zum 31. Oktober können sich alle Interessierten die Vollzahler-Tickets zu einem Vorzugspreis von 20,00 Euro sichern. Ab 1. November kosten die Eintrittskarten dann 25,00 Euro. Jugendliche von 15 bis 18 Jahren/Ermäßigte erhalten die Tickets für 15,00 Euro, Kinder von 7 bis 14 Jahren für 10,00 Euro. Kinder von 0 bis 6 Jahren können die Veranstaltungen kostenfrei besuchen. Termine im Überblick: Samstag, 20. Februar 2027 – 15:00 Uhr Samstag, 20. Februar 2027 – 20:30 Uhr Der Einlass erfolgt eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Veranstaltungen. Die Eispiraten Crimmitschau und die Verantwortlichen der Eisgala „Serina“ freuen sich darauf, das erfolgreiche Märchen erstmals im Sahnpark präsentieren zu können.
Memmingen IndiansZwei Heimspiele am Wochenende: Derby fast ausverkauft (DEL2) Doppeltes Heimspiel-Wochenende am Hühnerberg: Die ECDC Memmingen Indians empfangen am Freitagabend die Lausitzer Füchse in der KUTTER-Arena, am Sonntag kommt es dann zum mit Spannung erwarteten Derby mit den Ravensburg Towerstars. Nach dem erfolgreichen Saisonstart wollen die Rot-Weißen vor heimischem Publikum weitere Punkte sammeln. Die Indians können mit dem Start in die neue DEL2-Spielzeit zufrieden sein. Nach Erfolgen in Weiden, gegen Dresden und gegen Freiburg musste sich das Team von Daniel Huhn am vergangenen Sonntag erstmals geschlagen geben. Beim achtmaligen Meister, der Düsseldorfer EG, hielten die Memminger über weite Strecken gut mit, mussten sich am Ende aber mit 0:3 geschlagen geben. Mit acht Punkten aus den ersten vier Partien haben sich die Indians dennoch eine gute Ausgangslage erarbeitet. Nun folgen zwei Heimspiele innerhalb von nur drei Tagen. Freitag: Lausitzer Füchse zu Gast Am Freitagabend (20 Uhr) empfangen die Indians die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Die Sachsen kommen mit drei Niederlagen und einem Sieg in die Maustadt. Nachdem am ersten Spieltag gegen Bad Nauheim gewonnen wurde, folgten gegen Kassel, Bietigheim und Landshut jeweils Niederlagen. Gegen die Steelers unterlagen die Füchse aber erst in der Overtime, sodass sie aktuell vier Punkte aufweisen. Die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer Im Sommer setzte man in Weißwasser auf eine Mischung aus Kontinuität und Veränderungen, vor allem die Verpflichtung von Jacob Schmidt-Svejstrup ließ aufhorchen. Der dänische Nationalspieler mit deutschen Wurzeln gilt als einer der großen Hoffnungsträger im Team von Trainer Christof Kreutzer, das ansonsten recht nordamerikanisch geprägt ist. Die Importstellen werden von drei Kanadiern und einem US-Amerikaner besetzt, mit Brett Humberstone steht auch ein letztjähriger Finalgegner aus Deggendorf unter Vertrag. Sonntag: Derby gegen die Towerstars Nur zwei Tage später wartet das nächste Highlight in der KUTTER-Arena. Am Sonntag um 18:30 Uhr gastieren die Ravensburg Towerstars zum ersten DEL2-Duell mit den Indians am Hühnerberg. Die Oberschwaben zählen seit Jahren zu den etablierten Teams der Liga und verfügen auch in dieser Saison über einen prominent besetzten Kader. Der Start der Towerstars verlief wechselhaft. Zum Auftakt gelang ein 3:2-Erfolg in Rosenheim, anschließend folgte ein Sieg nach Penaltyschießen gegen Regensburg. Am vergangenen Wochenende mussten die Ravensburger dagegen zwei Niederlagen hinnehmen: Gegen Düsseldorf unterlag man zuhause mit 1:2, in Dresden mit 2:5. Nach vier Spielen stehen damit fünf Punkte zu Buche. Im Kader finden sich zahlreiche erfahrene DEL2-Akteure, unter anderem Simon Sezemsky, Denis Pfaffengut, Nickolas Latta sowie die Kontingentspieler Matt Fonteyne, Mark Rassell, Matthew Struthers und Odeen Tufto. Für die Indians wartet damit ein attraktives Doppel-Heimspiel-Wochenende. Nicht mitwirken kann dabei Matteo Gennaro, der schon zuletzt gegen Düsseldorf pausieren musste. Der Italo-Kanadier wird mindestens dieses Wochenende noch aussetzen, anschließend hoffen die Indianer auf ein Comeback ihres Topscorers. Blaulichttag & Derby: Vorverkauf läuft weiter Am Freitagabend veranstalten die Indians ihren jährlichen Blaulichttag. Hilfskräfte aus der Region sind dabei eingeladen, das Spiel gegen die Füchse kostenlos zu besuchen. Der ECDC möchte sich damit für den Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen bedanken. Anmeldungen sind bis Mittwoch beim Verein möglich. Für das Derby gegen Ravensburg waren Mitte der Woche nur noch rund 300 Karten verfügbar. Ob damit am Spieltag überhaupt noch eine Abendkasse angeboten wird, ist fraglich. So oder so, wird die KUTTER-Arena voll sein, um das erste Aufeinandertreffen beider Standorte seit vielen Jahren zu begutachten.
Erding GladiatorsGLADIATORS VOR NÄCHSTEM PRÜFUNGSWOCHENENDE: DEGGENDORF UND RIESSERSEE WARTEN (OLS) Die Erding Gladiators stehen am kommenden Wochenende vor zwei weiteren anspruchsvollen Aufgaben in der Oberliga Süd. Am Freitag, 2. Oktober, gastiert die Mannschaft von Trainer John Sicinski um 20 Uhr beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer Deggendorfer SC. Am Sonntag, 4. Oktober, folgt um 18 Uhr das Heimspiel gegen den SC Riessersee in der Stadtwerke Erding Arena. Nach dem starken vergangenen Wochenende mit fünf von sechs möglichen Punkten wollen die Gladiators an ihre jüngsten Leistungen anknüpfen. Der 4:2-Erfolg beim ESV Kaufbeuren und der 5:4-Overtime-Sieg gegen die Stuttgart Rebels haben gezeigt, dass Erding mit leidenschaftlichem Einsatz, guter Defensivarbeit und hoher Disziplin auch gegen starke Gegner bestehen kann. Personell gibt es vor dem Wochenende vorsichtig positive Nachrichten: Brandon Schultz könnte in das Line-up zurückkehren. Markus Eberhardt hat seine Sperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung. Johannes Meindl und Dennis Henter fallen weiterhin verletzt aus. LIGAPRIMUS DEGGENDORF WARTET Die schwere Auswärtsserie der Gladiators setzt sich am Freitag beim Deggendorfer SC fort. Der DSC zählt auch in dieser Saison zu den großen Titelanwärtern der Oberliga Süd. Nach dem knappen Scheitern im Play-off-Finale gegen die Memmingen Indians in der vergangenen Saison hat sich Deggendorf für den nächsten Anlauf gezielt verstärkt und unterstreicht seine Ambitionen bereits zum Saisonstart. Die Niederbayern sind nach vier Spieltagen noch ungeschlagen und setzen offensiv früh ein Ausrufezeichen. In drei der bisherigen vier Partien gab Deggendorf mindestens 50 Torschüsse ab. Im Angriff sorgen insbesondere die kanadischen Brüder Ty und Dylan Jackson, die zuletzt zusammen 260 Scorerpunkte verbuchten, gemeinsam mit Harrison Roy, Petr Stloukal, Curtis Leinweber, Zach Kaiser und Thore Weyrauch für Qualität und Tiefe. Hinzu kommt ein Torhüter in starker Frühform: Timo Pielmeier weist derzeit eine Fangquote von 97,2 Prozent auf und ist damit der statistisch beste Goalie der Oberliga Süd. Für die Gladiators bedeutet das, gegen Deggendorf jede Abschlussmöglichkeit mit Konsequenz zu nutzen und vor dem Tor für Verkehr zu sorgen. Auch Erding ist offensiv gut gestartet: Nach vier Spieltagen finden sich vier Gladiators unter den zehn besten Scorern der Oberliga Süd.Buster Larsson liegt mit vier Toren und fünf Vorlagen bei neun Punkten auf Rang drei. Leon Sivic folgt mit drei Toren und fünf Assists auf Rang vier. Pascal Steck hat acht Punkte gesammelt und belegt Rang sieben. Olivier Pouliot kommt auf fünf Tore und zwei Vorlagen und steht auf Rang acht. TRADITIONSCLUB AUS GARMISCH ZU GAST Am Sonntag empfangen die Gladiators den SC Riessersee. Der Traditionsverein aus Garmisch-Partenkirchen ist gut in die Saison gestartet und hat nach vier Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto. Unter dem schwedischen Trainer Leif Carlsson setzt der SCR auf eine kompakte Mannschaft, die schwer zu bespielen ist. Punktbeste Spieler der Garmischer sind derzeit Maximilian Spöttel und Luis Becker. Spöttel erzielte in vier Spielen vier Tore, Becker kommt auf ein Tor und vier Vorlagen. Offensiv vertraut Riessersee auf skandinavische Erfahrung: Johan Porsberger und Robin Johansson bringen Qualität und Routine mit. Dazu kommen mit Parker Colley, Robin Soudek und Nico Geidl weitere torgefährliche Akteure. In der Defensive reagierte der SCR auf den längerfristigen Ausfall von Lars Reuß mit der Verpflichtung des kanadischen Verteidigers Spencer Berry. Für die Gladiators ist das Heimspiel die nächste Gelegenheit, die zuletzt gezeigte Entwicklung zu bestätigen. Mit der Unterstützung der Fans in der Stadtwerke Erding Arena will das Team die nächsten Punkte einfahren.
ESV KaufbeurenJoker treffen auf zwei Top-Teams (OLS) Für den ESV Kaufbeuren geht es am Wochenende bei den Spielen in Peiting und zu Hause gegen Deggendorf gegen zwei Top-Teams der Liga. Der EC Peiting liegt aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und der Deggendorfer Schlittschuh Club thront nach vier Spieltagen an der Tabellenspitze. Tickets für die Heimspiele der Joker sind unter tickets.esvk.de, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen erhältlich. Das Auswärtsspiel beim EC Peiting beginnt um 19:30 Uhr und des ist damit zu rechnen, dass die Joker von einer großen Fanschar nach Peiting begleitet und unterstützt werden. Das erste Bully beim Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenführer Deggendorfer SC ist um 18:00 Uhr. Aus der Kabine der Joker: Ein paar Fragezeichen stehen aktuell hinter möglichen Einsätzen von Max Kislinger und Fabian Ribnitzky, die beide krankheitsbedingt derzeit nicht im Trainingsbetrieb sind. Ebenfalls noch unklar ist, ob Sami Blomqvist schon wieder spielen kann, der Deutsch-Finne ist nach ein paar Tagen Pause schon wieder im Training, ob seine Verletzung allerdings schon einen Einsatz am Freitag zulässt, ist noch offen. ESVK Verteidiger Julian Eichinger über die beiden Wochenendspiele der Joker: „Ich denke, es warten zwei spannende und interessante Spiele auf uns. Sowohl der EC Peiting als auch der Deggendorfer SC sind sehr gut in die Saison gestartet. Wir selbst müssen aus den vergangenen Spielen lernen, dass wir uns nicht so leicht auskontern lassen und defensiv besser stehen. In der Offensive bekommen wir unsere Chancen, diese müssen wir aber auch konsequenter nutzen. In Peiting werden sicher viele ESVK-Fans dabei sein. Am Sonntag geht es zu Hause gegen Deggendorf, das sich über die Jahre zu einem absoluten Topteam der Liga entwickelt hat. Das werden mit Sicherheit zwei hochinteressante Spiele.“ Livestream: Den Livestream zum Heimspiel der Joker gibt es auf SpradeTV. Die Übertragung am Sonntag aus der energie schwaben beginnt dabei wie gewohnt schon um 16:30 Uhr. Dabei ist ex Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer im ESVK.TV-Studio zusammen mit Moderator Tobias Kalbitzer mit dem Vorbericht zur Partie zur Stelle. Das Auswärtsspiel aus Peiting wird ebenfalls auf Sprade.TV übertragen.
SC RiesserseeDie Mutter aller Derbys wartet / 280. Auflage des Oberlandklassikers am Freitag – Sonntag in Erding (OLS) Nach dem erfolgreichen ersten Punktspielwochenende blieben die Weiß-Blauen am zweiten Wochenende zwar ohne Punkte, trafen dabei allerdings auf zwei Gegner, die in der Oberliga Süd ebenfalls zu den stärker einzuschätzenden Mannschaften gehören. Dennoch sind die Werdenfelser auf dem richtigen Weg und wollen am kommenden Wochenende wieder Zählbares einfahren. Dabei wartet auf die Weiß-Blauen ein ganz besonderes Highlight: Das Oberlandderby gegen die Tölzer Löwen steht an. Am Freitag, 2. Oktober, treffen die beiden Traditionsvereine um 19:30 Uhr im Olympia-Eissportzentrum zum mittlerweile 280. Mal aufeinander. Die „Mutter aller Derbys“ verspricht dabei einmal mehr jede Menge Emotionen, Leidenschaft und eine besondere Atmosphäre. Am Sonntag geht es für die Mannschaft von Headcoach Leif Carlsson dann zum Aufsteiger nach Erding. Die Partie bei den Erding Gladiators beginnt am 4. Oktober um 18:00 Uhr. Ein Klassiker mit ganz besonderer Bedeutung Kaum ein Duell im deutschen Eishockey hat eine vergleichbare Geschichte wie das Aufeinandertreffen zwischen dem SC Riessersee und den Tölzer Löwen. Seit Jahrzehnten liefern sich die beiden Nachbarn packende Duelle – und auch wenn es am Freitag „nur“ um drei Punkte geht, ist die Bedeutung des Oberlandderbys für Spieler und Fans eine ganz besondere. Einer, der diese Rivalität inzwischen bestens kennt, ist Luca Allavena. Seit der Saison 2019/20 gehört der mittlerweile dienstälteste Spieler im Profikader der Weiß-Blauen fest zur Mannschaft und hat entsprechend schon zahlreiche Derbys gegen die Tölzer Löwen erlebt. Für den SCR-Spieler mit der Nummer 76 ist das Duell längst mehr als ein gewöhnliches Punktspiel. „Speziell die Stimmung im Stadion und die gesamte Atmosphäre vor und während des Spiels machen diese Duelle aus“, beschreibt Allavena die besondere Faszination des Oberlandderbys. Was es für ein richtig gutes Derby braucht, weiß der 26-Jährige ebenfalls ganz genau: „Kampf, Leidenschaft und drei Punkte.“ Auf dem Eis komme es dabei vor allem darauf an, dass jeder Spieler bis zum Schluss alles gibt. „Jeder muss 100 Prozent geben – bis zum Ende.“ Allavena ist inzwischen seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Riesserseer Profimannschaft und damit der dienstälteste Spieler im aktuellen Kader. Die Bedeutung der Derbys hat für ihn über die Jahre sogar noch zugenommen. „Es ist etwas ganz Besonderes, und je mehr Derbys man spielen darf, desto besonderer werden sie“, sagt die Nummer 76. „Jetzt zählt es, an den Kleinigkeiten zu arbeiten“ Auch mit seinem persönlichen Saisonstart zeigt sich Allavena zufrieden. „Es ist ein guter Start in die Saison. Aber jetzt zählt es weiterhin, an den Kleinigkeiten zu arbeiten, um auch über fünf oder sechs Monate erfolgreiches Eishockey zu spielen.“ Einen Punkt, an dem die Mannschaft in den kommenden Wochen noch zulegen möchte, hat der erfahrene Angreifer dabei bereits ausgemacht: die Kommunikation auf dem Eis. „Speziell an der Kommunikation auf dem Eis wollen wir in nächster Zeit arbeiten.“ Viel Zeit, um sich auf das Derby einzustimmen, bleibt nicht mehr. Die Weiß-Blauen wollen nach den beiden punktlosen Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Nach dem Duell mit den Tölzer Löwen wartet am Sonntag mit den Erding Gladiators bereits die nächste Aufgabe. Volle Konzentration auf das Derby Die „Mutter aller Derbys“ ist zurück – und das bereits zum 280. Mal. Die Weiß-Blauen freuen sich auf ein volles Olympia-Eissportzentrum und einen emotionalen Derbyabend. Und was möchte Luca Allavena den SCR-Fans für Freitag mitgeben? Seine Antwort ist kurz und eindeutig: „Unterstützt uns!“ Pack ma’s, Weiß-Blau!
Selber WölfeSelber Wölfe ernennen Thomas Manzei und Jürgen Golly zu Ehrenpräsidenten - Langjährige Wegbereiter des Selber Eishockeys erhalten höchste Auszeichnung für ihre Verdienste um Verein und Standort (OLS) Zwei Jahrzehnte lang haben Thomas Manzei und Jürgen Golly den Weg des Selber Eishockeys von den Anfängen nach der Neugründung bis in die DEL2 entscheidend gestaltet. Im Rahmen des Heimspiels gegen den SC Riessersee wurden die beiden ehemaligen Gesellschafter und Geschäftsführer der Selber Wölfe GmbH sowie langjährigen Funktionäre des VER Selb e.V. für ihr außergewöhnliches Engagement zu Ehrenpräsidenten ernannt. Mit der Auszeichnung würdigen die Selber Wölfe ihren maßgeblichen Anteil am sportlichen, wirtschaftlichen und strukturellen Aufstieg des Standorts von der Bezirksliga bis in die DEL2. Höchste Anerkennung für außergewöhnliche Verdienste Vor dem Eröffnungsbully des Heimspiels gegen den SC Riessersee standen nicht Tore und Punkte im Mittelpunkt, sondern zwei Persönlichkeiten, die die Geschichte des Selber Eishockeys nachhaltig geprägt haben. Die Selber Wölfe verliehen Thomas Manzei und Jürgen Golly die Ehrenpräsidentschaft und würdigten damit ihr jahrzehntelanges Wirken für Verein und Profistandort. In einer Laudatio hob Gesellschafter Moritz Netzsch insbesondere den außergewöhnlichen Einsatz, die Weitsicht und die Beharrlichkeit der beiden Geehrten hervor. Beide hätten über viele Jahre Verantwortung übernommen, oftmals fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit, und dabei stets das Wohl des Selber Eishockeys über persönliche Interessen gestellt. „Thomas und Jürgen zeichnete stets ein gemeinsames Credo aus: Das Wohl des Vereins und der Organisation stand für sie immer über persönlichen Interessen. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement, ihrer Verlässlichkeit und ihrer Loyalität haben sie den Standort über viele Jahre entscheidend geprägt“, betont Selber-Wölfe-Geschäftsführer Stefan Weber. Vom Neustart bis in den deutschen Profisport Als das Selber Eishockey nach der Insolvenz des ERC Selb im Jahr 2004 vor einem Neuanfang stand, gehörte Jürgen Golly zu den Gründungsmitgliedern des neu geschaffenen VER Selb. Mit dem Eintritt von Thomas Manzei in die Vereinsführung entstand wenig später jenes Führungsgespann, das die Entwicklung des Standorts über beinahe zwei Jahrzehnte maßgeblich prägen sollte. Unter ihrer Verantwortung gelang ein sportlicher Aufstieg, der seinesgleichen sucht. Von der Bezirksliga führte der Weg über Landesliga, Bayernliga und Oberliga bis in die DEL2. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählen unter anderem die Meisterschaften in der Bezirksliga (2005), Landesliga (2007), Oberliga Süd (2014) sowie der historische Gewinn der Oberliga-Meisterschaft 2021 mit dem erstmaligen Aufstieg in die DEL2. Visionäre, Macher und Wegbereiter Als Thomas Manzei und Jürgen Golly erstmals die Vision eines DEL2-Standorts in Selb formulierten, wurden sie von vielen für diese ambitionierten Pläne belächelt. Die beiden ließen sich davon jedoch nie beirren und verfolgten ihr Ziel konsequent weiter, bis es 2021 mit dem Aufstieg Realität wurde. Dabei galten beide als perfekte Ergänzung. Thomas Manzei verstand es wie kaum ein anderer, Menschen mitzunehmen, Verantwortung zu übertragen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Engagement und Zusammenhalt entfalten konnten. Jürgen Golly überzeugte durch seine direkte Art, seine klare Linie und seinen ausgeprägten Gestaltungswillen. Gemeinsam bildeten sie ein eingespieltes Team, das von gegenseitigem Vertrauen geprägt war und wichtige Entscheidungen stets geschlossen vertrat. Nachhaltige Entwicklung des Standorts Neben den sportlichen Erfolgen trieben Manzei und Golly auch die Professionalisierung des gesamten Standorts entscheidend voran. Während ihrer Amtszeit wurden Strukturen modernisiert, der Nachwuchsbereich kontinuierlich ausgebaut und die wirtschaftlichen Grundlagen für eine nachhaltige Zukunft geschaffen. Ein bedeutender Meilenstein war die Gründung der Selber Wölfe GmbH im Jahr 2022 und die damit verbundene Ausgliederung des Profispielbetriebs aus dem Stammverein. Als erste Geschäftsführer der neuen Gesellschaft begleiteten beide diesen wichtigen Schritt und legten damit den Grundstein für die weitere Entwicklung des Standorts. Ehrenpräsidentschaft als Zeichen des Dankes Mit der Ernennung zu Ehrenpräsidenten würdigen die Selber Wölfe nicht nur sportliche Erfolge und organisatorische Leistungen. Die Auszeichnung steht vor allem für Dankbarkeit gegenüber zwei Persönlichkeiten, die über viele Jahre hinweg unzählige Stunden, enorme Leidenschaft und persönliches Engagement in den Dienst des Selber Eishockeys gestellt haben. Thomas Manzei und Jürgen Golly haben die Geschichte der Selber Wölfe entscheidend mitgeschrieben. Ihr Wirken reicht weit über Resultate und Tabellen hinaus und wird den Verein sowie den gesamten Standort noch lange prägen. Dafür sagen die Selber Wölfe: Danke.
Am nächsten Sonntag zu Hause gegen die Lindau Islanders (OLS) Am kommenden Sonntag empfangen unsere Rebels um 17:30 Uhr das Team der Lindau Islanders. Mit einem Sieg und drei Niederlagen starteten die Gäste in die ersten vier Spieltage. Zu Hause kassierte man gegen die favorisierten Teams aus Deggendorf mit 0:6 und gegen den Zweitligaabsteiger Kaufbeuren mit 1:3 die erwarteten Niederlagen. Auswärts kassierte man am ersten Spieltag eine 4:7 Niederlage, ehe man beim Bodenseeduell gegen die HC Tigers mit 6:2 die Oberhand behielt und den ersten Saisonsieg einfuhr. Die Rebels dagegen punkteten am vergangen Wochenende in beiden Partien. Nach dem knappen 2:1 Heimsieg gegen die Höchstadt Alligators unterlag man zwei Tage später bei den Erding Alligators unglücklich mit 4:5 in der Overtime. Erfolgreichster Scorer auf Seiten der Islanders ist Timo Gams mit einem Treffer und drei Assists, während bei den Rebels Stürmer Mack Stewart bereits zwei Tore und drei Vorlagen auf dem Scorerboard verbuchte. Ebenfalls fünf Scorerpunkte erzielte bislang Toni Ritter. Der Defender legte fünfmal für einen Treffer auf. Rückblick auf die Spiele in der vergangenen Saison gegen Lindau: In der abgelaufenen Spielzeit gab es zu Hause gegen die Islanders einen 3:2 Sieg und eine 2:5 Pleite, dagegen kassierte man in Lindau zunächst eine 3:6 Niederlage, doch im zweiten Aufeinandertreffen in der Eissportarena in Lindau behielten die Blau-Gelben mit 7:5 die Oberhand. Player to watch: Robert Peleikis Mit der Verpflichtung des 32-jährigen Defenders gelang den Verantwortlichen der Islanders ein echter Coup. Mehr Erfahrung und Offensivpower, wie der gebürtige Freiburger vorweisen kann, geht fast nicht. 689 Oberligapartien absolvierte der Linksschütze für Freiburg, Hannover, Bayreuth, Deggendorf, Herne und Memmingen und verbuchte dabei 95 Treffer und 312 Assists. In der vergangenen Saison feierte er gemeinsam mit Rebels Stürmer Jaydon Schubert die Oberligameisterschaft mit den Memmingen Indians. Diesen Titel gewann er auch schon in der Spielzeit 2014/15 mit seinem Heimatverein Freiburg.
Ice Dragons HerfordHEV- und Drachenduell für die Ice Dragons - Herford in Herne und Sonntag gegen Erfurt (OLN) Wichtige Duelle – nach einem gelungenen Auftakt folgen für den Herforder Eishockey Verein die nächsten wichtigen Spiele in der Oberliga Nord Hauptrunde. Am Freitag kommt es ab 20.00 Uhr in der Hannibal-Arena zum „HEV-Duell“ bei den Herne Miners, zwei Tage später folgt ab 18.30 Uhr das „Drachenduell“ in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ gegen die Black Dragons Erfurt. Bereits nach vier Spieltagen steht der Herner EV ein wenig unter Zugzwang. Die Miners sind noch ohne Punktgewinn und müssen sich schnellstmöglich die ersten Zähler erarbeiten, um nicht frühzeitig in der Tabelle ins Hintertreffen zu geraten. Aufgrund mehrerer Verletzungsausfälle musste Herne in den ersten Begegnungen immer wieder improvisieren und die eigenen Reihen neu sortieren. Keine leichte Aufgabe für den neuen Miners-Coach Lenny Soccio, der nun mit seinem Team gegen Herford unbedingt den ersten Heimsieg vor heimischer Kulisse einfahren möchte. Doch da werden die Ostwestfalen etwas dagegen haben. „Man ist fast schon gezwungen, an jedem Wochenende zu punkten“, merkte Herfords Chefcoach Henry Thom vor zwei Jahren in einer damals sehr ausgeglichenen Oberliga Nord-Saison an. Auch in dieser Spielzeit scheint diese Devise zu gelten und die Ergebnisse der ersten Spieltage haben bewiesen, dass einmal mehr jeder jeden schlagen kann. Die Ice Dragons wollen unbedingt im HEV-Duell gewinnen, um das Wochenende mit weiteren Zählern auf der Habenseite zu starten. Punkten will man auch im Heimspiel gegen Erfurt. Aber in Herford ist man sich bewusst, dass die Black Dragons zur Kategorie „unbequem“ zählen. Hatten die Thüringer ihre ersten beiden Spiele noch verloren, so holten sie am zweiten Wochenende mit Siegen in Herne (2:1) und gegen die Hannover Indians (4:2) die volle Punkteausbeute. So wartet auf den HEV mit Sicherheit wieder jede Menge Schwerstarbeit, will man das „Drachenduell“ siegreich gestalten. Tickets für die Sonntagsbegegnung gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Erstmals kommen dabei die neuen Ice Dragons-Kassenhäuschen vor dem Haupteingang zum Einsatz, mit denen lange Warteschlangen am Eingang verhindert werden sollen. Zudem werden die Begegnungen der Oberliga live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Schweinfurt Mighty DogsEishockeyfest zum Saisonstart – ERV zu Gast in Landsberg (BYL) Gestern startete man noch gefühlt in die Pre-Season, geht es am Samstag schon in die neue Hauptrunde der Bayernliga 2026/2027. Zum Eröffnungsspiel der vierthöchsten Liga im deutschen Eishockey kommt es zur Neuauflage der letztjährigen Halbfinalpartie zwischen dem HC Landsberg und dem ERV Schweinfurt. Am 3. Oktober um 18 Uhr fällt das erste Bully und die Bayernliga startet in eine neue, spannende und hochklassige Saison. Spannend und hochklassig war auch das Duell beider Mannschaften im Halbfinale um den Einzug ins Finale der Eishockey-Bayernliga. Beide Mannschaften boten in allen sieben Spielen bestes Eishockey und lockten in beide Stadien etliche Tausend Menschen. Insgesamt verfolgten 11.503 Zuschauer, was einem Schnitt von 1.643 pro Spiel entspricht, diese dramatische Serie, die in Spiel sieben schließlich an die Mighty Dogs ging. Am Samstag treffen diese beiden Mannschaften also erneut aufeinander und bevor es zu diesem Duell kommt, bietet der HC Landsberg ein attraktives Rahmenprogramm rund um das Eröffnungsspiel. Ab 15 Uhr startet das große Fanfest auf dem Stadionvorplatz mit Biergartenbetrieb, wo man sich bei bestem Wetter mit warmen und kalten Speisen sowie kühlen Getränken die Zeit bis zum Bully vertreiben kann. Auch für die kleinsten Zuschauer an diesem Abend ist für Unterhaltung gesorgt. Begleitet wird das Fanfest von einer kleinen Liveband, und auch der Deutsche Eishockey-Bund ist an diesem Tag vor Ort. Im Rahmen der „Road to 2027“-Tour, in der es um die Heim-WM 2027 in Deutschland geht, ist ein Fan-Van vor Ort. Alle anwesenden Fans können sich zudem für das Gewinnspiel des DEB registrieren und am Ende der Tour einen gebrandeten Fan-Van im Wert von circa 75.000 Euro gewinnen. Ein erstes „Duell“ zwischen beiden Vereinen wird es bereits um ca. 16 Uhr geben. Allerdings nicht zwischen den beiden Mannschaften, sondern die Fans sind hier bei einem Quiz und bei Geschicklichkeit gefragt. Dazu Joachim Simon vom HC Landsberg: „Wir hoffen, dass wir an diesem Tag möglichst viele Fans aus der Bayernliga und vielleicht auch Anhänger anderer Ligen in Landsberg begrüßen dürfen. Wir wollen gemeinsam die Saison eröffnen, den Eishockeysport feiern und – das ist uns als Veranstalter ganz wichtig – mit Menschen ins Gespräch kommen, mit denen man sportlich und persönlich vielleicht nicht immer einer Meinung ist.“ Während der Sommerpause tat sich einiges bei den RiverKings im Kader, sowohl auf als auch neben dem Eis. Und neben dem Eis dürfte die wohl spektakulärste Veränderung gegeben haben, wenn nicht sogar in der kompletten Bayernliga. Vom bayerischen Meister EHC Königsbrunn wechselte Erfolgstrainer Robert „Bobby“ Linke an den Hungerbachdome und löste somit Martin Hofmann an der Bande ab. Mit im Gepäck sind nicht nur vier Finalteilnahmen, in denen er dreimal Meister wurde, sondern auch Top-Verteidiger Dominic Erdt und Stürmer Luca Kinzel. Weitere Neuzugänge sind Luis Hegner, Michael Güßbacher und Raivo Freidenfelds von der EA Schongau sowie Egils Kalns von den Füchsen Duisburg aus der Oberliga Nord. Neben den Neuzugängen hatte man auch einige Abgänge zu verzeichnen. Insgesamt verließen zehn Spieler den HCL, sodass man unter anderem nicht mehr auf Lars Grözinger (ESV Buchloe), Tom Callaghan (EA Schongau), Filip Bergsdorf (Schweden) oder auch Korbinian Benz (ESV Buchloe) zurückgreifen kann. Stammkräfte wie Moritz Borst im Tor, Christopher Kasten in der Defensive oder die erfolgreiche Offensive um Mika Reuter, Victor Oestling und Frantisek Wagner sind dem Verein treu geblieben und wollen gemeinsam mit dem neuen Trainer und den Teamkameraden den nächsten Schritt gehen. Die Pre-Season ist für den HC Landsberg eher suboptimal verlaufen. Insgesamt sechs Testspiele standen auf dem Plan, wovon fünf gegen Bayernligisten und eines gegen die EV Lindau Islanders stattfanden. Lediglich gegen den bayerischen Meister EHC Königsbrunn konnte man sich in der Verlängerung mit 5:4 durchsetzen und musste gegen Lindau, Ulm, Dingolfing, Miesbach und auch Schongau Niederlagen hinnehmen. Eines dürfte aber klar sein: Der HCL wird am Samstag vor heimischer Kulisse sicherlich hoch motiviert in das Spiel gehen und möchte im heimischen Hungerbachdome als Sieger vom Eis gehen. Als Sieger vom Eis möchten auch die Mighty Dogs gehen. Nachdem alle sechs Testspiele gewonnen werden konnten, kann man mit ordentlich Rückenwind nach Landsberg reisen. Im Lager der Mighty Dogs herrscht beste Laune und man fühlt sich bestens auf die neue Saison vorbereitet. Am Montag und Dienstag wurde die Mannschaft von Sergej Waßmiller und Semjon Bär freigegeben, um sich ab Mittwochabend fokussiert auf Samstag vorzubereiten. Vorbereiten tun sich bereits auch die Fanclubs der Mighty Dogs auf diesen besonderen Spieltag in Landsberg. Ein Fanbus ist bereits ausgebucht, und im zweiten Bus sind nur noch circa zehn Plätze frei. Die Mannschaft kann sich also sicher über lautstarke und zahlreiche Unterstützung freuen. Auch beim Trainerteam herrscht Vorfreude auf die neue Saison und die zahlreiche Unterstützung aus Schweinfurt in Landsberg: „Die Vorfreude auf die neue Saison ist natürlich sehr groß bei uns. Wir freuen uns alle, dass es endlich wieder losgeht und dass wir wieder um Punkte spielen. Automatisch wird bei dieser Paarung an die Halbfinalserie gedacht, spielt für uns aber insofern keine Rolle mehr, da alles bei null beginnt – auch beim HC Landsberg. Wir wissen natürlich, dass dieses Spiel unter großer Beobachtung steht, da es sich hier um die Saisoneröffnung für die Bayernliga handelt. Die Vorfreude auf die Atmosphäre im Hungerbachdome ist bei uns allen riesig, aber viel mehr freuen wir uns auf unsere Fans. Zwei Busse sind geplant und sicher fahren etliche im Auto unserem Mannschaftsbus hinterher. Das wissen wir zu schätzen!“ Auch beim Tryout von Marek Brada ist eine Entscheidung gefallen. Leider entschied sich Marek Brada dazu, sich nun einem Oberligisten aus dem Norden anzuschließen und somit nicht weiterhin für den ERV Schweinfurt aufzulaufen. Michael Schepel hatte sich zuvor ebenfalls für einen Oberligisten entschieden, allerdings im Süden. Die sportliche Führung ist aber nicht untätig und sondiert weiterhin Möglichkeiten, Spieler für die Mighty Dogs zu gewinnen. Vorbereitung vorbei – die Hauptrunde steht in den Startlöchern. Die Mighty Dogs freuen sich auf die neue Saison und viele spannende wie auch packende Duelle. Während die gesamte Bayernliga somit am Samstag ihre Augen nach Landsberg richten, können die River Kings und die Mighty Dogs am Sonntag den Start der restlichen 14 Teams bequem vom Sofa aus verfolgen – LIVE auf SpradeTV! Denn erstmalig übertragen alle 16 Teams der Bayernliga ihre Heimspiele auf SpradeTV. Hinweise zum Auswärtsspiel beim HC Landsberg – 03. Oktober 2026 um 18:00 Uhr Fanfest: ab 15 Uhr Einlass: 17:00 Uhr Bully: 18:00 Uhr Stream: SpradeTV Tickets: Online & Abendkasse | Der HC Landsberg bitte alle Fans darum, möglichst Online sich mit Tickets zu versorgen Navi: Hungerbachweg 1, 86899 Landsberg am Lech Parken: große Wiese vor dem Stadion
ERC SonthofenHeiße Härtetests im Vorbereitungsendspurt: ERC vor zwei Allgäu-Derbys (BLL) Die Vorbereitung des ERC Sonthofen geht in ihre finale Phase. Am kommenden Wochenende warten auf die Schwarz-Gelben noch einmal zwei intensive Allgäu-Derbys gegen Buchloe und Lechbruck. Dabei will die Mannschaft um Kapitän Marc Sill die Erkenntnisse aus den vergangenen Partien nutzen, weiter an den eigenen Abläufen feilen und sich optimal auf den bevorstehenden Ligastart am 11. Oktober einstimmen. Den Auftakt bildet am Freitag das Auswärtsspiel beim ESV Buchloe. Das jüngste Aufeinandertreffen beider Teams bot den Zuschauern einen packenden Schlagabtausch, in dem der ERC Sonthofen phasenweise stark mithielt, sich durch individuelle Fehler aber am Ende mit 5:7 geschlagen geben musste. Trotz einer überzeugenden Leistung von Offensivkraft David Mische und Youngster Justin Weber nutzten die clever agierenden Buchloer die Patzer der Oberallgäuer eiskalt aus. Für das kommende Freitagabendspiel in Buchloe gilt es für Sonthofen daher, die Abwehrfehler abzustellen und dem klassenhöheren Gegner von Beginn an diszipliniert entgegenzutreten. Kaum ist diese Hürde genommen, wartet am Sonntag das Heimspiel gegen den ERC Lechbruck, bei dem ein spürbarer Umbruch im Vordergrund steht. Nachdem sich der Verein im gegenseitigen Einvernehmen von Spielertrainer Paolo De Sousa getrennt hat, übernimmt künftig der bisherige Führungsspieler Mathias Schuster das Kommando an der Bande. Neben dem Abgang von De Sousa müssen die Gäste auch den Weggang des Italo-Kanadiers Tyler Lepore verkraften, der dem Team künftig nicht mehr zur Verfügung steht. Auf dem Eis gilt es zudem, den Rücktritt von Goalie Christoph Lohr zu kompensieren. Dabei können die Lechbrucker auf bewährte Kräfte wie Topscorer Cameron Roberts bauen, der bereits im März verlängert hatte. Zusätzliche Frische bringen zudem die Neuverpflichtungen Luca Roldan und Goalie Niklas Helmer aus der U20 des EC Peiting mit. Das Wochenende verspricht spannenden Eishockeysport, bei dem Sonthofen in Buchloe Revanche nehmen will, ehe am Sonntag das richtungsweisende Heimduell gegen Lechbruck ansteht.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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| Rockets verlieren Härtetest in Franken (RLW) Die EG Diez-Limburg zieht im dritten Vorbereitungsspiel bei den Schweinfurt Mighty Dogs den Kürzeren und unterliegt dem Bayernliga-Topteam vor 661 Zuschauern mit 3:8. Dennoch zeigt das Team vom Heckenweg gegen den klaren Meisterschaftsanwärter gerade in der zweiten Spielhälfte Moral. Die Hausherren legten effizient los, indem Bernhards gleich das erste Powerplay in der 8. Minute zur Führung nutzte. Zwar bot sich den Rockets in eigener Überzahl direkt die Riesenchance auf die Antwort, doch Konsta Jaakola scheiterte am Pfosten. Stattdessen unterstrich der Favorit durch Cermaks Treffer zum 2:0 (10.) weiter seine offensive Qualität. Die EGDL hielt insgesamt ordentlich dagegen, kassierte jedoch bittere zwei Sekunden vor der ersten Sirene das 3:0 durch Dana (20.). Folglich ging es mit einem Rückstand in die Kabine, der dem Spielverlauf nach eigentlich um ein Tor zu hoch ausfiel. Im Mittelabschnitt drückten die Gastgeber der Partie endgültig ihren Stempel auf und bestraften ein weiteres Unterzahlspiel der Rockets in der 30. Minute durch Litesov mit dem 4:0. Nur kurz darauf schraubten Bernhards (32.) und Freibert (34.) das Ergebnis dann per Doppelschlag sogar auf 6:0 in die Höhe. Trotz dieser Schweinfurter Dominanz bewies die EGDL Moral, gab sich nicht auf und belohnte den eigenen Einsatz durch Otis Knecht (37.), der den ersten Treffer für seine Farben zum 6:1-Zwischenstand markierte. Erschwerend kam im letzten Spielabschnitt hinzu, dass Tom Schuster durch eine ungerechtfertigte Spieldauer-Disziplinarstrafe fehlte und zudem Maksim Minaychev verletzungsbedingt passen musste. Ungeachtet dessen gestalteten die Rockets das Schlussdrittel mit 2:2 Toren absolut ausgeglichen und suchten weiterhin mutig den Weg nach vorne. Dieser Aufwand trug Früchte, als Nils Wegner (44.) und A.J. Cook (48.) auf 6:3 verkürzten und das Momentum kurzzeitig auf die eigene Seite zogen. Die routinierten Mighty Dogs beruhigten das Geschehen jedoch clever, sodass Bernhards (54.) für die Entscheidung zum 7:3 sorgte, bevor Alkanis in der 56. Minute mit seinem Treffer zum 8:3 das letzte Wort in dieser anspruchsvollen Vorbereitungspartie hatte.
Deutlicher Sieg mit kritischen Tönen (RLW) Die EG Diez-Limburg gewinnt das vierte Vorbereitungsspiel gegen die Salzgitter Icefighters mit 5:2 (1:1, 4:0, 0:1), doch das Resultat genügt den Ansprüchen nicht ganz. Die personellen Vorzeichen waren dabei alles andere als optimal: Neben den ohnehin fehlenden Tom Schuster, Konsta Jaakola, Knut Apel und Tim Mehl musste Otis Knecht kurz nach dem Warmup unglücklich die Segel streichen, wodurch der Kader stark dezimiert in die Partie ging. Trotz dieser Umstände gelang der EGDL ein Start nach Maß, als Nikita Schweimer mit einem schönen Schuss ins kurze Eck das 1:0 (2.) erzielte. Obwohl die Hausherren in der Folge den Ton angaben, verpassten sie es, ihre Chancen besser zu nutzen. Stattdessen verwerteten die Gäste eine Überzahlsituation durch Landström zum eher glücklichen 1:1-Ausgleich (9.). Nach dem Seitenwechsel zogen die Rockets das Tempo spürbar an und dominierten das Geschehen. Ein klares Schussverhältnis von 22:6 zugunsten der EGDL unterstrich diesen starken Auftritt, der sich nun auch rasch auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Zunächst besorgte AJ Cook im Powerplay das 2:1 (22.), ehe Aidan Connolly per Break auf 3:1 erhöhte (26.). Die Truppe vom Heckenweg setzte konsequent nach: Maksim Minaychev schloss eine weitere Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie zum 4:1 ab (33.) und AJ Cook sorgte wenig später mit einem wunderschönen Alleingang – dem Highlight des Abends – für den 5:1-Pausenstand (38.). Im Schlussabschnitt verflachte das Duell zusehends, wodurch den Gastgebern die klare Struktur wieder etwas abhanden kam. Salzgitter verkürzte durch Ahonen noch auf 5:2 (42.). Coach Nils Krämer ließ sich vom letztlich ungefährdeten Heimsieg jedoch nicht blenden. Auf der Pressekonferenz stellte er unmissverständlich klar, dass man an diesem Abend zwar mit dem nackten Ergebnis, keinesfalls aber mit der Art und Weise des Auftritts zufrieden sein dürfe. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben forderte der Trainer resolut, dass in der laufenden Vorbereitung nun endlich der nächste Schritt folgen müsse.
Eisadler DortmundLetztes Vorbereitungswochenende für die Eisadler - Freitag Derby gegen Bergkamen (RLW) Mit zwei weiteren Spielen beenden die Eisadler Dortmund an diesem Wochen-ende die intensive Vorbereitungsphase auf die am 11.10.2026 beginnende Meisterschaft in der Regionalliga West. Am Freitag (02.10.2026) kommt es dabei im Eisstadion an der Strobelallee um 20:00 Uhr zum Derby gegen die Grizzlys Bergkamen. Das erste Spiel vor knapp zwei Wochen entschieden die Eisadler in Bergkamen zwar mit 6:0 klar für sich, allerdings bestritten die Grizzlys da ihr erstes Spiel in der Saison und haben seitdem deutlich zugelegt. Da Bergkamen mit einer Vielzahl ehemaliger Dortmunder Spiele antritt, hat die Begegnung zusätzlichen Reiz. Am Sonntag steht dann das Rückspiel im Harz gegen die dortigen Falken an. Das Hinspiel gewannen die Dortmunder recht deutlich mit 4:1, Braunlage zeigte sich aber als sehr starker Gegner, der das Team von Trainer Colin Long in eigener Halle deutlich fordern wird. Anpfiff in Braunlage ist um 17:30 Uhr. Für die in der Woche darauf beginnenden Meisterschaftssaison können ab sofort Tickets für die ersten Heimspiele im Online Shop der Eisadler erworben werden.
Luchse LauterbachLuchse starten in die Pflichtspiele – Auftakt gegen die Beach Devils! (RLW) Die Vorbereitung ist abgeschlossen, und eines haben die Testspiele eindeutig gezeigt: Diese Mannschaft macht richtig Lust auf mehr! Das junge Team von Trainer Dieter Reiss präsentiert sich schon jetzt jung, bissig und kämpferisch auf dem Eis, also genau so, wie man die Luchse in den letzten Jahren kennt und liebt. Und auch qualitativ hat der Kader im Vergleich zur Vorsaison noch eine ordentliche Schippe draufgelegt. Los geht es am Sonntag um 18 Uhr im OSWENO-Pokal gegen die Beach Devils Timmendorfer Strand. Der Gegner aus der neuen Regionalliga Nordost hat eine starke letzte Saison hinter sich: Platz zwei in der Hauptrunde der Regionalliga Nord und der Einzug ins Halbfinale. Mit neun Imports im Kader reisen die Norddeutschen an, ein echter Härtetest also direkt zum Auftakt. Für die Gäste steht dabei ein Doppelspielwochenende an, denn bereits am Freitag starten die Timmendorfer gegen den Hamburger SV in die Regionalliga Nordost. Ein Blick auf ihre Vorbereitung verrät außerdem eine kleine Auswärtsschwäche: Keines ihrer Auswärtsspiele konnten die Beach Devils für sich entscheiden. Vielleicht ja die Chance für unsere Luchse, den Favoriten ordentlich zu ärgern. Trainer Dieter Reiss kann am Wochenende voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Die kleine Erkältungswelle der vergangenen Woche ist überstanden, und im Training zeigten sich alle Spieler hochmotiviert und haben hart für diesen Auftakt gearbeitet. Liebe Fans, endlich gibt es wieder knallharte Pflichtspiele! Gerade die Partie am Sonntag gegen einen attraktiven und noch unbekannten Gegner von der Ostsee hält bestimmt die ein oder andere Überraschung bereit. Es ist also angerichtet. Kommt am Sonntag alle in die Halle und unterstützt unsere Luchse beim Pflichtspielauftakt gegen die Beach Devils!
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| NEWS Landesverbände Nord / Ost Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga Sachsen - Thüringen - Berlin |
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Schönheider WölfeDer Meister kommt zum Auftakt - Wölfe empfangen FASS Berlin (RLNO) Am kommenden Samstag, 03.10.2026, um 17:00 Uhr wird es ernst im Wolfsbau. Zum Auftakt in die neue Regionalliga-Nordost-Saison 2026/2027 wartet auf die Schönheider Wölfe gleich eine echte Standortbestimmung. Mit FASS Berlin gastiert der amtierende Meister im Erzgebirge und damit jene Mannschaft, gegen die für die Wölfe in der vergangenen Spielzeit das Finale verloren ging. Die Berliner prägten die Liga in den vergangenen Jahren und sicherten sich 2024, 2025 und 2026 jeweils die Meisterschaft. Den jüngsten Titel holte FASS ausgerechnet gegen Schönheide. Im vergangenen März entschieden die Hauptstädter die Finalserie mit 3:0 für sich. Dass sich beide Mannschaften grundsätzlich aber auf Augenhöhe begegnen können, zeigte zuvor die Hauptrunde. Dort gewannen die Wölfe und FASS jeweils zwei der vier direkten Duelle. Nach fünf Jahren und drei Meisterschaften verließ Erfolgstrainer Christopher Scholz den Verein im Sommer Richtung Hamburg Crocodiles. Seine Nachfolge trat Patrick Pohl an, der erstmals als Headcoach arbeitet und auf reichlich Erfahrung aus DEL, DEL2 und Oberliga unter anderem bei den Eispiraten Crimmitschau zurückblicken kann. Auf dem Eis setzt FASS weiterhin auf viel Kontinuität. Leistungsträger wie Gregor Kubail, Felix Braun, Daniel Volynec oder Oliver Noack blieben den Berlinern erhalten. Gleichzeitig wurde der Kader punktuell verstärkt. Unter anderem kamen Aaron-Pelle Beslé, Aleksej Abramov und Tjalf Deichmann mit Erfahrung aus der Oberliga hinzu. Auch in der Defensive und auf der Torhüterposition ist der Titelverteidiger erneut stark besetzt. Damit verfügt FASS auch in dieser Saison über eine eingespielte Mannschaft mit viel individueller Qualität und Erfahrung. Anders als die Wölfe hat FASS bereits zwei Punktspiele absolviert. Zum Auftakt feierten die Berliner einen 5:2-Heimsieg gegen den ESC Dresden. Nur einen Tag später folgte beim ersten schweren Auswärtsspiel jedoch die erste Niederlage. Bei den Chemnitz Crashers unterlag FASS mit 0:1. Mit drei Punkten und 5:3 Toren reist der Titelverteidiger damit am Samstag nach Schönheide. Für die Wölfe könnte der Start in die neue Spielzeit kaum reizvoller sein. Gleich zum Auftakt kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finals. Schönheide geht dabei mit positiven Eindrücken aus der Vorbereitung in die Partie und überzeugte zuletzt bei der Generalprobe gegen den EHC Bayreuth mit einem 8:3-Erfolg. Nun wird sich erstmals unter Wettkampfbedingungen zeigen, wie gut die Mannschaft von Coach Sven Schröder für die neue Saison gerüstet ist. Gegen den dreifachen Meister werden von der ersten Minute an Konzentration, Konsequenz und eine geschlossene Mannschaftsleistung gefragt sein. Gleichzeitig haben die vergangenen Duelle gezeigt, dass die Wölfe den Berlinern gerade im heimischen Wolfsbau alles abverlangen können. Die Voraussetzungen für einen intensiven und hochklassigen Saisonauftakt sind damit gegeben. Das Heimspiel am Samstag wird freundlichst präsentiert von der Nickelhütte Aue GmbH, Hauptsponsor der Schönheider Wölfe. Vielen Dank für die Unterstützung!
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