IHP NachrichtenFreitag 25.September 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Verletzungs-Updates und Spieltags-Vorberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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Adler MannheimSchlenker erneut für Freiburg spielberechtigt (DEL) Die Adler Mannheim haben Colin Schlenker erneut mit einer Spielberechtigung für den EHC Freiburg ausgestattet. Der Nachwuchsverteidiger kann damit auch in der Saison 2026/27 für die Wölfe in der DEL2 auflaufen und dort weitere wertvolle Spielpraxis sammeln. Schlenker war 2024 aus dem Nachwuchs des Schwenninger ERC nach Mannheim gewechselt und gewann in seiner ersten Saison mit den Jungadlern direkt die DNL-Meisterschaft. Im darauffolgenden Sommer erhielt der Verteidiger einen Profivertrag in Mannheim und absolvierte in der Folge sechs Partien für die Adler. Daneben stand Schlenker vergangenes Jahr für die Freiburger auf dem Eis, verbuchte insgesamt 31 DEL2-Partien für die Breisgauer und sammelte dabei fünf Vorlagen. In der diesjährigen Vorbereitung auf die neue Saison sammelte der 1,91 Meter große Verteidiger zudem bei den Bietigheim Steelers weitere Erfahrungen im Profibereich. Mit seinen Einsätzen in Freiburg soll der 20-Jährige nun auch weiterhin regelmäßig Spielpraxis sammeln und den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen. Seine Einsätze beim EHC Freiburg erfolgen dabei in enger Abstimmung zwischen beiden Clubs.
Nürnberg Ice TigersJakob Weber fällt vier bis sechs Wochen aus (DEL) Die Nürnberg Ice Tigers müssen in den kommenden vier bis sechs Wochen auf Jakob Weber verzichten. Der 22-jährige Verteidiger hat sich beim Blocken eines Schusses eine Fußverletzung zugezogen. Jakob Weber hat bislang alle drei Saisonspiele für die Ice Tigers bestritten und dabei ein Tor und eine Vorlage erzielt.
Eispiraten CrimmitschauBesonderes Derby und erstes Auswärtsspiel für die Eispiraten / Dresden kommt zur Schietzold-Ehrung in den Sahnpark – erstes Gastspiel führt nach Weiden (DEL2) Nach einem ausgeglichenen ersten DEL2-Wochenende mit Sieg und Niederlage wartet auf die Eispiraten Crimmitschau ein ganz besonderes Wochenende. Am Freitagabend steht im heimischen Sahnpark nicht nur das erste Sachsenderby der neuen Saison gegen die Dresdner Eislöwen auf dem Programm, sondern zugleich die feierliche Ehrung von André Schietzold. Das Trikot mit der Nummer 13 wird unter das Hallendach gezogen. Am Sonntag geht es für die Westsachsen dann erstmals in dieser Spielzeit auf fremdes Eis zu den Blue Devils Weiden. „Es war okay, dass wir das erste Wochenende fifty-fifty abgeschlossen haben mit einer Niederlage und einem Sieg“, erklärte Denis Shevyrin nach einer intensiven Trainingseinheit am Mittwoch. Genau dort, im Sahnpark, hatten die Eispiraten am vergangenen Sonntag gegen den EHC Freiburg den ersten Saisonsieg eingefahren. Mit drei Punkten aus zwei Spielen belegt die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores aktuell den siebten Tabellenplatz. Am eigenen Spielsystem wird derweil weiter gearbeitet und gefeilt. Große Bühne für André Schietzold Der Freitagabend steht dabei ganz im Zeichen des Sachsenderbys – und einer ganz besonderen Eispiraten-Persönlichkeit. Vor dem Spiel gegen die Dresdner Eislöwen wird André Schietzold für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Crimmitschauer Eishockeysport geehrt. Sein Trikot mit der Nummer 13 wird künftig unter dem Hallendach des Sahnparks zu sehen sein. Damit reiht sich Schietzold in einen ganz besonderen Kreis ein. Bislang wurden lediglich die Nummern von Ralf Kösling (1), Stefan Steinbock (10) und Torsten Heine (43) auf diese Weise geehrt. Emotional dürfte es also bereits vor dem ersten Bully werden. Dass anschließend auch auf dem Eis einiges geboten sein dürfte, dafür spricht allein die Ausgangslage. Die Dresdner Eislöwen sind nach einem Jahr in der PENNY DEL zurück in der DEL2 und warten nach zwei Spieltagen noch auf ihren ersten Punkt. Zum Auftakt unterlag Dresden den Kassel Huskies mit 3:7, anschließend folgte eine knappe 3:4-Niederlage gegen Memmingen. Entsprechend groß dürfte die Motivation der Gäste sein. Zudem werden die Eislöwen voraussichtlich von mindestens 500 mitgereisten Fans unterstützt. Auch auf den Rängen im Sahnpark wird mit einer hohen Auslastung gerechnet. Bereits mehr als 2.300 Tickets waren am Donnerstagvormittag im Vorverkauf abgesetzt. Tag-zu-Tag-Entscheidung bei Kapitän Dominic Walsh Personell kann Jussi Tuores dabei grundsätzlich auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen. Lediglich Ole Olleff wird weiterhin fehlen. Bei ihm zeichnet sich ein längerfristiger Ausfall ab. Hinter dem Einsatz von Kapitän Dominic Walsh steht dagegen noch ein Fragezeichen. „Bei Dominic Walsh schauen wir von Tag zu Tag. Wir sind optimistisch, dass er an diesem Wochenende zurückkommen kann, können es aber nicht zu 100 Prozent sagen“, erklärte Tuores. Eine schlechte Nachricht erreichte die Eispiraten derweil aus Bremerhaven. Lenny Boos, der ebenso wie Florian Reinwald zuletzt mit einer Förderlizenz für Crimmitschau ausgestattet worden war, verletzte sich am vergangenen Wochenende schwer und wird entsprechend länger ausfallen. Punktloses Star-Ensemble zu Gast im Sahnpark Dass die Dresdner trotz ihres Fehlstarts keineswegs unterschätzt werden dürfen, zeigt ein Blick auf den Kader. Nach dem Abstieg aus der PENNY DEL wurde im Sommer kräftig investiert. Mit Fabian Hegmann und Gregory Kreutzer stehen auch zwei ehemalige Eispiraten im Aufgebot der Eislöwen. Für besonders viel Aufmerksamkeit sorgen zudem die Spink-Brüder, die bereits in der PENNY DEL für reichlich Torgefahr sorgten und nun in Dresden auf Torejagd gehen sollen. Auch die Verpflichtungen von Verteidiger Ryan MacKinnon und Scorer Adam Helewka sind klare Ausrufezeichen. Gleichzeitig konnte Dresden zahlreiche Leistungsträger halten. Tomas Sykora, Tomas Andres und Dane Fox stehen weiterhin im Kader. Die Eislöwen gehören damit trotz des Fehlstarts zu den Mannschaften, die im Kampf um die Meisterschaft ein gewichtiges Wort mitreden wollen. Denis Shevyrin erwartet entsprechend ein intensives Duell: „Ein hartes und intensives Spiel, das auf jeden Fall viel Spaß machen wird. Genau das zeichnet Eishockey für mich aus. Auf jeden Fall freuen wir uns, dass Dresden wieder da ist. Das Derby haben wir im letzten Jahr sehr vermisst.“ Erstes Auswärtsspiel führt nach Weiden Nach drei Heimspielen zum Saisonstart wartet am Sonntag schließlich die erste Auswärtsfahrt auf die Eispiraten. Um 18.30 Uhr gastiert Crimmitschau bei den Blue Devils Weiden in der Hans-Schröpf-Arena. Hinter den Oberpfälzern liegt ein bewegter Sommer. Nach der Übernahme durch die The Birch Group, ein privat geführtes Investmentunternehmen aus den USA, wurde innerhalb des Clubs einiges umstrukturiert. Die vergangenen Monate waren von Unruhe geprägt, sodass viele Experten die Weidener vor Saisonbeginn nicht unbedingt zu den Favoriten zählten. Der Saisonstart zeigt allerdings bereits, dass mit den Blue Devils zu rechnen ist. Beide bisherigen Partien gingen erst in der Overtime verloren, sodass zwei Punkte auf dem Konto stehen. Besonders in Erscheinung trat dabei Brayden Tracey. Der ehemalige NHL-Erstrundenpick erzielte am Freitag gleich einen Hattrick und traf auch am Sonntag. Insgesamt haben die Weidener zahlreiche neue Gesichter im Kader. Darunter befinden sich mit Filip Reisnecker, Tyler Gron und Mario Scalzo auch Spieler mit Eispiraten-Vergangenheit. Reisnecker fehlt derzeit allerdings verletzungsbedingt. Für Schlagzeilen sorgte zuletzt auch Torhüter Michael McNiven, der mehrere Monate ausfallen wird. Zudem fehlte Trainer Dave Matsos zunächst unkommentiert bei mehreren Testspielen. Inzwischen wurde bekanntgegeben, dass der Coach aus gesundheitlichen Gründen pausieren muss. Aktuell führt Mikhal Nemirovsky die Geschicke hinter der Weidener Bande. Fokus und kühler Kopf gefragt Wie bereits in den vergangenen Jahren dürfte insbesondere der Zusammenhalt eine große Stärke der Blue Devils sein. In der heimischen Hans-Schröpf-Arena kann Weiden zudem eine besondere Energie entwickeln und für Überraschungen sorgen. Für die Eispiraten wird es deshalb darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, das eigene Spielsystem konsequent umzusetzen und auch in hitzigen Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Nach dem besonderen Derbyabend im Sahnpark wartet am Sonntag die erste Gelegenheit, auch auswärts die ersten Punkte der neuen Saison einzufahren. Tickets, Livestream und Liveticker Zum Sachsenderby am Freitag wird mit einer hohen Auslastung des Kunsteisstadions gerechnet. Um lange Wartezeiten an den Abendkassen zu vermeiden, empfehlen die Eispiraten ihren Fans, die Tickets bereits im Vorfeld zu sichern – online, an den bekannten Vorverkaufsstellen oder in der Geschäftsstelle zu den regulären Öffnungszeiten. Wer nicht live im Sahnpark dabei sein kann oder die Mannschaft am Sonntag nicht nach Weiden begleitet, muss ebenfalls nicht auf Eispiraten-Eishockey verzichten. Beide Partien werden über den kostenpflichtigen Streamingdienst SPORTEUROPE.TV übertragen. Zusätzlich informiert der kostenlose Liveticker von etconline.de über das Geschehen auf dem Eis.
Derby und Familienspieltag: Eislöwen vor intensivem Wochenende (DEL2) auf die Dresdner Eislöwen wartet das nächste DEL2-Wochenende. Am Freitag steht das Derby bei den Eispiraten Crimmitschau um 19:30 Uhr auf dem Programm. Am Sonntag geht es vor heimischer Kulisse weiter: Zum Familienspieltag sind die Ravensburg Towerstars in der JOYNEXT Arena zu Gast. Das Spiel beginnt bereits um 16 Uhr. Nach dem ersten Saisonwochenende lag der Fokus in den vergangenen Tagen voll auf den kommenden Aufgaben. Die Mannschaft arbeitete intensiv auf und neben dem Eis und will die Energie aus der Trainingswoche nun in die beiden Partien übertragen. „Die Trainingswoche war gut. Der Fokus und auch die Energie waren da. Jetzt geht es darum, genau das ins Spiel mitzunehmen“, sagt Cheftrainer Bohuslav Šubr. Entscheidend sei dabei, konsequent beim eigenen Spiel zu bleiben: „Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die wir selbst kontrollieren können. Wenn wir innerhalb unserer Struktur und mit der nötigen Konsequenz spielen, geben wir uns eine gute Chance, Spiele zu gewinnen.“ Derby im Sahnpark Derby, Sahnpark und eine intensive Atmosphäre – die Eislöwen erwartet ein emotionales Duell. Für Gregory Kreutzer ist die Partie zugleich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der Verteidiger blickt mit Vorfreude auf das Duell: „Crimmitschau ist eine hart arbeitende Mannschaft, die defensiv nicht viel hergibt. Dazu kommt die Atmosphäre im Sahnpark. Es ist nicht einfach, dort als Auswärtsteam zu spielen, aber genau solche Spiele machen Spaß.“ Familienspieltag gegen Ravensburg Am Sonntag kehren die Eislöwen zurück in die JOYNEXT Arena. Um 16 Uhr fällt der erste Puck gegen die Ravensburg Towerstars. Rund um die Partie findet der erste Familienspieltag der Saison statt. Dabei wird vor allem den jüngeren Eislöwen-Fans einiges geboten. Neben einer Tombola gibt es Kinderschminken und Mitmachmodule. Damit lohnt sich der Besuch in der JOYNEXT Arena bereits abseits der Eisfläche für die ganze Familie. Nicht zur Verfügung stehen wird weiterhin Sebastian Gorcik aufgrund seiner Oberkörperverletzung. Ivan Komirist wird für den Kooperationspartner in Leipzig auflaufen. Bei den zuletzt fehlenden Spielern wird weiterhin von Tag zu Tag entschieden.
Memmingen IndiansIndians wollen am Wochenende nachlegen (OLS) Nach dem erfolgreichen Start in die DEL2 wartet auf den ECDC Memmingen das nächste anspruchsvolle Wochenende. Am Freitagabend empfangen die Indians den EHC Freiburg in der KUTTER-Arena, am Sonntag folgt das Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer EG. Karten für’s Heimspiel sind im VVK erhältlich. Der Auftakt in die neue Spielklasse ist den Indians geglückt. Zum Start feierte das Team von Daniel Huhn einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den Blue Devils Weiden. Zwei Tage später folgte beim 4:3 gegen DEL-Absteiger Dresden auch der erste DEL2-Heimsieg der Vereinsgeschichte. Mit fünf Punkten aus den ersten beiden Partien können die Rot-Weißen damit auf ein mehr als gelungenes Auftaktwochenende zurückblicken. Freitag: Freiburg kommt in die KUTTER-Arena Am Freitagabend ist der EHC Freiburg zu Gast am Hühnerberg. Die Breisgauer gehören seit Jahren zum festen Inventar der DEL2 und haben ihren Kader im Sommer auf mehreren Positionen verändert. Mit Johannes Nygård steht zudem ein neuer Cheftrainer hinter der Bande. Zum Saisonauftakt konnten die Wölfe drei Punkte verbuchen. Einem 4:3-Heimerfolg gegen Bad Nauheim folgte eine 1:4-Niederlage in Crimmitschau. Mit bekannten Akteuren wie Nikolas Linsenmaier und Chris Billich sowie mehreren Neuzugängen verfügt Freiburg über eine interessante Mischung aus Erfahrung und neuen Kräften. Für die Indians wartet damit die nächste anspruchsvolle Aufgabe vor heimischer Kulisse. Sonntag: Premiere bei der Düsseldorfer EG Am Sonntag reisen die Memminger erstmals zu einem Pflichtspiel gegen die Düsseldorfer EG. Der achtmalige Deutsche Meister zählt zu den klangvollsten Namen im deutschen Eishockey und verfügt auch in dieser Saison über einen prominent besetzten Kader. Auch die DEG ist erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Düsseldorf gewann zunächst mit 4:1 in Crimmitschau und setzte sich anschließend mit 6:5 nach Penaltyschießen in Landshut durch. Damit holten die Rheinländer – genau wie die Indians – fünf Punkte aus den ersten beiden Begegnungen. Mit zahlreichen erfahrenen Spielern, nahezu durchgehend mit höherklassiger Erfahrung, und viel individueller Qualität wartet am Sonntag eine weitere große Herausforderung auf den ECDC. Zum Auswärtsspiel (Bully um 17 Uhr), das auch live auf Sporteurope.TV übertragen wird, werden auch zahlreiche Anhänger das Team begleiten. Das Stadion, das gut 13.000 Zuschauer fasst, dürfte, zum ersten Düsseldorfer Heimspiel der Saison, gut gefüllt sein. Zuvor liegt der Fokus der Indians aber vollständig auf dem Heimspiel gegen Freiburg und der nächsten Gelegenheit, vor den eigenen Fans wichtige Punkte einzufahren. Bei den Indians ist die Hoffnung auf ein Comeback von Kapitän Linus Svedlund groß. Gleichzeitig sollte auch Neuzugang Kevin Wall sein Debüt im Trikot der Indians feiern. Karten für die Partie um 20 Uhr sind bereits im VVK erhältlich.
Starbulls RosenheimAuswärts-Derby am Freitag, Sonntags-Heimspiel gegen Bietigheim (DEL2) Jetzt soll der Knoten platzen: Im Derby beim EV Landshut wollen die Starbulls Rosenheim am dritten Spieltag der DEL2-Saison 2026/27 die ersten Punkte der neuen DEL2-Saison einfahren. Spielbeginn in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena ist am Freitagabend um 19:30 Uhr. Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen die Bietigheim Steelers an der Mangfall (17 Uhr, SPIE Arena). Cheftrainer Jari Pasanen fordert von seiner Mannschaft nach zwei knappen und ärgerlichen Niederlagen am Auftaktwochenende Konstanz und Disziplin über die volle Spielzeit. Am Auftaktwochenende der DEL2-Saison 2026/27 blieben die Starbulls Rosenheim ohne Punkte. Nur jeweils ein komplett überzeugendes Drittel in den Spielen am vergangenen Freitag und Sonntag war gegen starke Gegner zu wenig. Im Heimspiel gegen Ravensburg war die Torausbeute in den ersten 20 Minuten, in denen man den Kontrahenten in jeder Hinsicht voll im Griff hatte, mit nur einem Treffer völlig unzureichend. Beim Auswärtsduell in Kassel entschieden die Grün-Weißen den letzten Spielabschnitt mit 3:0 für sich – was angesichts des 0:4-Rückstands nach 40 Minuten aber nicht mehr für Zählbares reichte. Derbysieg im Visier Im dritten Saisonspiel wollen die Starbulls nun endlich anschreiben. Auch wenn in Landshut erbeutete Punkte tabellarisch nicht mehr zählen als andere, hätte es natürlich einen großen Mehrwert, die Pflichtspielsieg-Premiere im Derby feiern zu können – auch für den Rosenheimer Cheftrainer: „Erfolge in Landshut sind etwas Besonderes. Wir können unsere Fans damit sehr glücklich machen. Das haben wir in der letzten Saison gesehen“, sagt Jari Pasanen, der vom Heimspielauftakt der Niederbayern am Sonntag gegen Titelmitfavorit Düsseldorf beeindruckt war: „Landshut hat sehr gut gespielt und ist in Überzahl stark und effektiv.“ Trotz dreier Powerplaytreffer und zwischenzeitlicher 2:0- und 5:3-Führung musste sich die Mannschaft von Chefcoach Uwe Krupp am Ende mit einem Zähler begnügen. 5:5 stand es nach 60 Minuten, ehe der Ex-Rosenheimer Ville Järveläinen die Partie im Shootout zugunsten der Rheinländer entschied. Nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen die Lausitzer Füchse zwei Tage zuvor hat der EV Landshut vor dem dritten Spieltag damit bereits vier Punkte auf der Habenseite. Nach der enttäuschenden letzten Saison mit Platz acht nach der Hauptrunde und dem schnellen 0:4-Playoff-Aus gegen Krefeld konnten die Niederbayern den Kader gezielt verstärken, unter anderem mit dem kanadischen Torjäger Marc-Olivier Roy, dem NHL- und KHL-erfahrenen Verteidiger Jonathon Blum und dem tschechischen Torwart Stephan Lukes, der einen deutschen Pass erhielt und wie auch Blum daher nicht unter das Ausländerkontingent fällt. Bietigheim mit neuem Headcoach Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim in der SPIE Arena die Bietigheim Steelers. Die Württemberger, in der Vorsaison guter Hauptrundenfünfter und Playoff-Viertelfinalsieger über Ravensburg, haben fast alle wichtigen Leistungsträger halten können. Die letztjährigen Kontingentspieler zeigten am ersten Saisonwochenende bereits wieder ihre Klasse und schrieben an (Marek Racuk vier Scorerpunkte, Jack Duggan drei, Cole Fonstad zwei). Mit dem Kanadier Nolan Ritchie holten die Steelers einen interessanten Center aus der Nachbarschaft von Oberligist Heilbronn, mit Außenstürmer David Cerny und Verteidiger Steven Raabe zwei Meisterspieler aus Krefeld. Neu ist auch der Headcoach: Tim Kehler. Der 55-jährige Kanadier war zuletzt drei Spielzeiten Assistenztrainer beim Erstligisten Schwenningen, hat aber auch schon acht Jahre lang Cheftrainer-Erfahrung in der DEL2 (Kassel, Frankfurt, Ravensburg). Einer 1:4-Auswärtsniederlage am ersten Spieltag in Regensburg folgte ein 4:3-Heimsieg der Steelers nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse. Wegbleiben von der Strafbank! „Das Heimspiel gegen Bietigheim wird sicher genauso schwer wie das Spiel in Landshut. Am Anfang der Saison kann jeder jeden schlagen“, weiß Jari Pasanen, der von seiner Mannschaft Defensivdisziplin und das Wegbleiben von der Strafbank einfordert. Das klappte am ersten Wochenende nicht und wurde von den Gegnern – für drei Powerplaytore benötigten die Kassel Huskies am Sonntag ganze vier Minuten und fünf Sekunden – gnadenlos bestraft. So wie im ersten Drittel gegen Ravensburg und im letzten Drittel in Kassel will der Starbulls-Headcoach sein Team in den kommenden Spielen über 60 Minuten sehen: „Da hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann. Und konditionell passt es auch.“ Das Rosenheimer Tor soll am Freitag in Landshut Christopher Kolarz hüten. Lars Bosecker und Lukas Laub werden wegen Blessuren wahrscheinlich noch pausieren müssen. Die Spiele der Starbulls in Landshut am Freitag (19:30 Uhr) und am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers (17 Uhr, SPIE Arena) werden live von Sporteurope TV übertragen. Neben der Einzelbuchung von Spielen sind auch vergünstigte Pakete, zum Beispiel für alle Auswärtsspiele eines Teams, möglich (www.sporteurope.tv). Bei Rosenheimer Heimspielen ist ein Ticketverkauf per Abendkasse am Stadion in dieser Saison leider nicht möglich. Im Vorverkauf sind Eintrittskarten im Ticketzentrum Rosenheim (Touristinfo, Heilig-Geist-Str. 15) erhältlich – am Donnerstag und Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr. Auf www.starbulls.de/tickets besteht natürlich rund um die Uhr die Möglichkeit, Eintrittskarten online zu buchen, auch noch unmittelbar vor Spielbeginn bzw. sogar bis eine Stunde danach.
Tölzer LöwenOberliga-Schwergewichte! (OLS) Die Heilbronner EC Falken hatten einen turbulenten Sommer zu verzeichnen. Nachdem zunächst die Lizenz zur Teilnahme an der Oberliga verweigert wurde, haben die Verantwortlichen unter "neuem" Namen ein neues Profi-Team auf die Beine gestellt. Sportlich gesehen muss das Team von Trainer Jason O´Leary kaum Abstriche machen. Ein knappe Auftaktniederlage in Deggendorf gefolgt von enem 4:1-Sieg gegen Absteiger Kaufbeuren untermauern die Fähigkeiten. Von den Selber Wölfen kamen beispielsweise Verteidiger Thomas Gauch und die Stürmer Chris Schutz und Erik Nemec. Außerdem verstärken Tyler Spurgeon und Bernhard Ettwein (beide Memmingen), Anton Seewald (Höchstadt), Jan Pavlu (Hannover Scorpions) und Curtis Roach (Eppan/AlpsHL) den starken Kern der Unterländer. Axel Kammerer geht davon aus, dass das Spiel durch Kleinigkeiten entschieden wird: "Alle Spiele gegen Heilbronn sind immer hart umkämpft, auch am Freitag erwarte ich nichts anderes. Ihre Abwehr scheint dieses Jahr sehr gut zu sein, auch die Torhüter machen einen starken Eindruck. Sie haben ein starkes Team mit vielen guten Neuzugängen und ich erwarte ein enges, spannendes Spiel im Heilbronner Hexenkessel." Spielbeginn in Baden-Württemberg ist um 19:30 Uhr. Zwei Tage später kommt der nächste schwere Gegner nach Bad Tölz. Die Selber Wölfe, gegen die die Buam vergangene Saison alle Spiele gewinnen konnten, sind ab 18 Uhr in der Hacker-Pschorr Arena zu Gast. Für die Wölfe verlief der Saisonstart bislang ernüchternd. Bei den Liganeulingen aus Bregenzerwald setzt es eine knappe Niederlage, letzten Sonntag schnappte man sich gegen Peiting zumindest einen Punkt nach Overtime. Nicht unbedingt ein Vorteil für Bad Tölz, wie Kammerer erklärt: "Ich denke das macht sie noch gefährlicher. Sie haben hohe Ambitionen und wollen den ersten Sieg einfahren. Auch sie sind gut besetzt und haben zuletzt starke Playoffs gespielt. Es ist eine sehr erfahrene Mannschaft und auch hier erwarte ich hohes Tempo und hohe Intensität. Ich denke solche Spiele liegen uns." Axel Kammerer kann auf alle Buam zurückgreifen, die Aufstellungen entscheiden sich kurzfristig. In der LöwenLounge begrüßen wir nach dem Spiel Geschäftsführer Fabian Schlager zum After-Game-Talk.
Deggendorfer SCDSC auf Punktejagd in Füssen und daheim gegen Peiting (OLS) Auf den Deggendorfer SC wartet das nächste intensive Wochenende in der Oberliga Süd. Am Freitag führt die Reise ins Allgäu zum EV Füssen, ehe am Sonntag der EC Peiting in der Hitzkopf Arena gastiert. Zwei Gegner, die bereits zum Saisonstart gezeigt haben, dass mit ihnen zu rechnen ist. Erste Station für die Mannschaft von Trainer Fratkin ist am Freitag die Sparkassen Arena am Kobelhang. Spielbeginn in Füssen ist um 19:30 Uhr. Dass die Partie im Allgäu alles andere als ein Selbstläufer wird, wissen die Deggendorfer noch aus der vergangenen Saison. Gleich zu Beginn der damaligen Spielzeit entwickelte sich am Kobelhang eine äußerst enge Begegnung, in der Petr Stloukal erst in der Overtime den Treffer zum 1:0-Auswärtssieg des DSC erzielen konnte. Auch in die neue Saison sind die Füssener ordentlich gestartet. Nach zwei Begegnungen stehen drei Punkte und lediglich vier Gegentore zu Buche – ein Auftakt, der durchaus schlechter hätte ausfallen können. Vor allem beim Auswärtsspiel in Erding bewies die Mannschaft von Trainer Daniel Jun großen Kampfgeist und setzte dabei gerade gegen einen direkten Konkurrenten ein erstes Ausrufezeichen. Dabei sah es kurz vor Schluss zunächst nach einer Niederlage aus. Bis zur 59. Minute lag Füssen mit 1:2 zurück, gab sich jedoch keineswegs geschlagen. Innerhalb von nur einer Spielminute schlugen die Allgäuer gleich dreimal zu und drehten die Begegnung noch zu einem 4:2-Erfolg. Ein Finish, das eindrucksvoll zeigte, welche Moral in der Mannschaft steckt. Am heimischen Kobelhang blieb der EVF am vergangenen Sonntag hingegen ohne eigenen Treffer. Gegen den SC Riessersee mussten sich die Füssener mit 0:2 geschlagen geben. Verzichten musste Daniel Jun dabei auf Führungsspieler Julian Straub, der verletzungsbedingt fehlte. Mit Stürmer Nicolas Cornett konnte man sich kurzfristig noch im deutschen Sektor verstärken. Nach dem Duell mit den Niederbayern wartet auf den EV Füssen bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe: Am Sonntag geht es auswärts zu den Heilbronner EC Falken. Für den DSC richtet sich nach dem Freitagsspiel der Blick auf den Sonntag. Dann empfängt Deggendorf um 18:45 Uhr mit dem EC Peiting einen aktuellen Tabellennachbarn in der Hitzkopf Arena. Für das Team von Trainer Landon Gare wird es damit gewissermaßen ein niederbayerisches Wochenende: Bereits am Freitag bekommen es die Pfaffenwinkler vor heimischer Kulisse mit den Passau Black Hawks zu tun. Vor allem offensiv hat Peiting in den ersten beiden Saisonspielen mächtig auf sich aufmerksam gemacht. Zwölf Treffer gelangen dem ECP bereits, insbesondere die Angriffsreihe um die Import-Stürmer Carson Mackinnon und Carson Briere sowie Neuzugang Vincent Reimer läuft früh in der Saison heiß. Für die Maximalausbeute von sechs Punkten reichte die Torflut dennoch nicht. Bei den Selber Wölfen entwickelte sich ein vogelwildes Auswärtsspiel, das Peiting erst in der Overtime für sich entscheiden konnte – dort allerdings im Eiltempo. Gerade einmal 15 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, als der ECP den Zusatzpunkt perfekt machte. Damit stehen die Pfaffenwinkler ebenso wie die Fratkin-Truppe nach zwei Partien bei fünf Zählern und bewegen sich im oberen Tabellendrittel. Zu großen Prognosen für die beiden anstehenden Begegnungen ließ sich DSC-Trainer Casey Fratkin nicht hinreißen. Mit Blick auf Füssen und Peiting betonte der Kanadier: „Es ist eine frühe Phase in der Saison, teilweise kann man noch nicht einschätzen, wie Spiele enden. Da liegt man mit der eigenen Prognose oft daneben. Uns hilft es nur, uns auf Füssen und Peiting gewissenhaft vorzubereiten und von Spiel zu Spiel zu denken.“ Auch von einer möglichen Favoritenstellung seiner Mannschaft in der gesamten Liga will Fratkin zu diesem frühen Zeitpunkt nichts wissen: „Unser Ziel ist immer der nächste Sieg. Es ist noch viel Zeit bis in den Frühling, wir können gar nicht wissen was passiert und eine Kristallkugel habe ich leider auch nicht.“ Der Fokus bleibt damit klar: zunächst die schwierige Aufgabe am Kobelhang lösen, anschließend gilt die volle Konzentration dem Heimspiel gegen offensivstarke Peitinger. Hatten doch beide Gegner in den vergangenen Jahren oftmals ein glückliches Händchen gegen die Niederbayern. SpradeTV überträgt beide Partien wie gewohnt live.
Lindau IslandersErstes Bodensee-Derby der Saison unter Punktspielbedingungen - Islanders wollen in Dornbirn die ersten Punkte einfahren (OLS) Der Start in das zweite Wochenende der noch jungen Saison führt die EV Lindau Islanders nur gut 20 Minuten durch den Pfändertunnel zum ersten Bodensee-Derby unter Punktspielbedingungen. Wenn die Islanders am Freitag, den 25. September, um 19:30 Uhr im Messestadion Dornbirn auf die HC Tigers treffen, sind alle bisherigen Testspiele zwischen den beiden Mannschaften vergessen. Ab sofort zählt in diesem Nachbarschaftsduell nur noch eines: Punkte. Wer die Partie nicht live vor Ort verfolgen kann, hat wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel live und kostenpflichtig auf SpradeTV unter www.sprade.tv zu verfolgen. Für die Islanders steht bereits am dritten Spieltag eine richtungsweisende Partie auf dem Programm. Während die Lindauer nach den ersten beiden Begegnungen noch auf die ersten Zähler der Saison warten, sind die Tigers mit einer optimalen Ausbeute in die Spielzeit gestartet. Die Vorarlberger konnten ihre Heimpartie gegen Selb gewinnen und entführten zudem drei Punkte aus Stuttgart. Entsprechend selbstbewusst gehen die Gastgeber in das erste Pflichtspiel-Derby der Saison. Die Voraussetzungen für die Islanders sind dabei nicht einfach. Mit den schwerwiegenden Ausfällen von Damian Schneider und Valentin Busch muss die Mannschaft wichtige Leistungsträger ersetzen. Umso mehr wird das Team gefordert sein, noch enger zusammenzurücken. Gerade in schwierigen Phasen haben die Islanders in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder ihre Moral und ihren Zusammenhalt unter Beweis gestellt. Mit einer stabilen Defensive, großem Einsatzwillen und dem Schwung aus einer insgesamt positiven Vorbereitungsphase und einem Sieg gegen die Tigers, wollen die Lindauer in Dornbirn ihre ersten Punkte der Saison einfahren. Besondere Brisanz erhält das Derby nicht nur durch die geografische Nähe der beiden Vereine, sondern auch durch eine zusätzliche Trophäe. Im Lager der Islanders hofft man deshalb auf zahlreiche mitreisende Fans, die das Team im Messestadion lautstark unterstützen. Denn neben wichtigen Meisterschaftspunkten geht es erstmals auch um den neu geschaffenen Bodenseederby-Pokal. Der Wanderpokal wurde bereits beim Vorbereitungsspiel in Dornbirn den Anhängern beider Vereine präsentiert und wird nun erstmals im Rahmen eines Pflichtspiels ausgespielt. Der Modus ist denkbar einfach: Der Sieger eines Derbys erhält die Trophäe direkt vom gegnerischen Kapitän überreicht und darf sie bis zum nächsten Aufeinandertreffen behalten. Bei jedem weiteren Derby wird der Pokal erneut ausgespielt. Zusätzlich wird nach Abschluss aller direkten Duelle einer Saison der offizielle Derby-Sieger ermittelt. Ausschlaggebend ist dabei, welches Team in den direkten Vergleichen die meisten Punkte gesammelt hat. Sollte Punktgleichheit herrschen, entscheidet das Torverhältnis. Selbst in möglichen Pre-Playoff- oder Playoff-Duellen würde der Kampf um die Trophäe weitergehen. Der Derby-Sieger der Saison darf den Pokal schließlich über den Sommer behalten, ehe in der folgenden Spielzeit erneut die Frage gestellt wird: Wem gehört der Bodensee? Für die mitreisenden Lindauer Fans gibt es zudem einen wichtigen Hinweis zur Anreise. Für die Fahrt über die Rheintalautobahn A14 wird keine österreichische Vignette benötigt, da der Streckenabschnitt zwischen der Grenze bei Lindau und Hohenems in beiden Fahrtrichtungen vignettenbefreit ist. Einen wichtigen Hinweis haben die EV Lindau Islanders außerdem bereits mit Blick auf das Heimspiel und Derby am Sonntag, den 27. September, um 18 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren. Aufgrund des erwarteten erhöhten Zuschaueraufkommens empfehlen die Islanders allen Fans, ihre Eintrittskarten bereits im Vorfeld online unter https://ev-lindau-islanders.reservix.de/events oder an einer der Reservix-Vorverkaufsstellen zu erwerben. Dadurch können Wartezeiten an den Abendkassen vermieden werden und einem stimmungsvollen Eishockey-Wochenende am Bodensee steht nichts mehr im Weg.
SC RiesserseeMit Rückenwind ins zweite Punktspielwochenende / Freitag in Selb – Sonntag, 17:30 Uhr Heimspiel gegen Heilbronn (OLS) Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte – besser hätte der Start in die neue Oberliga-Saison für die Weiß-Blauen kaum laufen können. Nach dem Auftaktsieg gegen die Passau Black Hawks legte die Mannschaft von Headcoach Leif Carlsson am Sonntag beim EV Füssen nach und grüßt nach zwei Spieltagen von der Tabellenspitze. Eine Momentaufnahme, die nach gerade einmal zwei absolvierten Partien natürlich noch keine große Aussagekraft besitzt – für die geschundene Fanseele der Weiß-Blauen ist der Blick auf die Tabelle aber trotzdem eine schöne Momentaufnahme. Nun wartet das zweite Punktspielwochenende auf den SCR und dabei stehen zwei anspruchsvolle Aufgaben auf dem Programm. Am Freitag, 25. September, geht es zu den Selber Wölfen. Spielbeginn im Selber Eisstadion ist um 19:45 Uhr. Am Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen die Heilbronner EC Falken. Der Puck fällt um 17:30 Uhr im heimischen Olympia-Eissportzentrum. Mit der Fahrt nach Selb steht dabei gleich eine der längsten Auswärtsreisen der gesamten Oberliga-Saison an. Gemeinsam mit Heilbronn zählt Selb zu den weitesten Auswärtsstrecken für die Werdenfelser: Rund 370 Kilometer liegen zwischen dem Olympia-Eissportzentrum in Garmisch-Partenkirchen und dem Selber Eisstadion. Nach der langen Fahrt gilt es für die Mannschaft, schnell in den Spielrhythmus zu finden und die gute Energie aus den ersten beiden Saisonspielen mitzunehmen. Kapitän Johansson: „Die richtige Balance und die richtige Einstellung“ Kapitän Robin Johansson blickt zufrieden auf den perfekten Saisonstart zurück. Nervosität angesichts der durchwachsenen Ergebnisse in der Vorbereitung sei bei ihm und der Mannschaft nicht aufgekommen. „Natürlich sind wir mit diesem Start in die Saison sehr zufrieden und positiv gestimmt. Das gibt der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen und den Glauben daran, weiter hart zu arbeiten. Jetzt stehen die nächsten Spiele an und wir müssen uns bestmöglich darauf vorbereiten“, erklärt Johansson. Die Ergebnisse der Vorbereitung wollte der Kapitän ohnehin nicht überbewerten. Entscheidend sei vielmehr gewesen, die eigene Spielweise kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Ich habe den Ergebnissen in der Vorbereitung nicht zu viel Bedeutung beigemessen. Wichtig ist, dass wir jeden Tag an unserem Spiel arbeiten und uns ständig verbessern. Es braucht Zeit, neue Systeme zu verinnerlichen und als Mannschaft zusammenzuwachsen. Ich habe aber das Gefühl, dass wir uns von Woche zu Woche weiterentwickelt haben. Es geht darum, nicht zu euphorisch und auch nicht zu negativ zu werden, sondern die richtige Balance und die richtige Einstellung zu finden.“ Auch persönlich sieht Johansson noch Luft nach oben. „Es läuft okay. Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst und bin überzeugt, dass ich noch mehr aus meinem Spiel herausholen kann. Wir haben verschiedene Kombinationen ausprobiert und beginnen langsam, einen guten Rhythmus zu finden.“ „Ein Privileg, hier leben und Eishockey spielen zu dürfen“ Seit seinem Wechsel nach Garmisch-Partenkirchen hat sich der Kapitän inzwischen auch abseits des Eises eingelebt. Die neue Heimat gefällt ihm dabei ausgesprochen gut. „Ja, ich fühle mich hier wirklich sehr wohl. Garmisch-Partenkirchen ist eine wunderschöne Mischung. Wir haben die Berge und ich mag besonders den alten Ortskern. Dort gibt es schöne Restaurants, aber auch modernere Straßen mit Geschäften und Cafés“, erzählt Johansson. Auch beim Ankommen in seiner neuen Heimat habe der Verein ihn von Beginn an unterstützt: „Der Klub hat sich vom ersten Tag an sehr gut um mich gekümmert. Ich empfinde es als Privileg, an einem Ort wie Garmisch-Partenkirchen leben und Eishockey spielen zu dürfen. Ich freue mich darauf, die Gegend während der Saison noch weiter zu erkunden.“ Nun gilt der Fokus allerdings wieder ganz dem Eishockey. Mit den Selber Wölfen wartet am Freitag zunächst eine lange Auswärtsfahrt, ehe am Sonntag mit Heilbronn ein weiterer ambitionierter Gegner im Olympia-Eissportzentrum gastiert. Sechs Punkte sind ein perfekter Start – jetzt wollen die Weiß-Blauen den Rückenwind mitnehmen und auch am zweiten Punktspielwochenende alles für weitere Punkte geben.
Selber WölfeVon Beginn an bereit sein - Die Selber Wölfe wollen gegen den SC Riessersee und in Bad Tölz wieder Zählbares einfahren (OLS) Nach zwei Partien, in denen mehr möglich gewesen wäre, wollen die Selber Wölfe die richtigen Schlüsse ziehen. Trotz weiterhin angespannter Personalsituation soll gegen den SC Riessersee und die Tölzer Löwen vor allem eines gelingen: Von der ersten Minute an konzentriert auftreten und die eigenen Chancen konsequent nutzen. Formkurve Keine Konstanz über 60 Minuten, zu viele individuelle Fehler und eine mangelnde Chancenauswertung: Diese drei Punkte beschreiben das vergangene Wochenende der Selber Wölfe. Trotz der namhaften Ausfälle waren die Porzellanstädter sowohl beim Liganeuling HC Tigers in Dornbirn als auch zu Hause gegen den EC Peiting keineswegs chancenlos. Gegen Peiting drehte das Wolfsrudel zwischenzeitlich sogar einen Drei-Tore-Rückstand, musste sich am Ende aber nach Verlängerung geschlagen geben. In beiden Partien wäre mehr möglich gewesen, wenn die Wölfe ihr Spiel konsequent durchgezogen, individuelle Fehler minimiert und ihre Chancen besser genutzt hätten. Genau darin liegt aber auch die Hoffnung: Lernt das ersatzgeschwächte Team aus diesen Fehlern, ist es weiterhin absolut konkurrenzfähig. Die Gegner Nach einer enttäuschenden Saison wagt der SC Riessersee trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten einen Neuanfang. Mit Leif Carlsson hat man sich einen namhaften Headcoach geholt, der aus dem Kader, zu dem unter anderem die beiden schwedischen Stürmer Johan Porsberger sowie Robin Johansson, die neu zum SCR hinzugestoßen sind, eine schlagkräftige Truppe formen soll. Als weiteres wichtiges Puzzlestück war eigentlich der frühere Selber Lars Reuß eingeplant, der jedoch leider verletzungsbedingt längere Zeit ausfallen wird. Zudem muss der Traditionsclub am Freitag auf Verteidiger Berry Spencer verzichten, der nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt ist. Bei den in der vergangenen Saison sehr erfolgreichen Tölzer Löwen hat sich kadertechnisch nicht viel getan. Der Kern der Mannschaft wurde zusammengehalten und es gab über den Sommer nur punktuelle Veränderungen. Headcoach Axel Kammerer hat nur vier Neuzugänge, darunter der US-Boy Justin Brown, der die Abwehr verstärken soll, zu integrieren. Statistik Den Gang auf die Strafbank sollte das Wolfsrudel am Sonntag in Bad Tölz tunlichst vermeiden, denn die Löwen stehen in der noch jungen Saison im Powerplay bei einer Erfolgsquote von 50 Prozent. Zwei von vier Möglichkeiten nutzten die Jungs von Headcoach Axel Kammerer zum Torerfolg. Der SC Riessersee kommt auf eine Erfolgsquote von 33,3 Prozent und die Selber Wölfe auf 25 Prozent. Richard Gelke blickt voraus Wölfe-Führungsspieler Richard Gelke betont, dass es wichtig ist, die richtigen Schlüsse aus dem vergangenen Wochenende zu ziehen: „Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir von Anfang an bereit sein müssen. Sowohl am Freitag in Dornbirn als auch am Sonntag gegen Peiting waren wir das definitiv nicht. Positiv ist, dass wir in beiden Spielen gezeigt haben, dass wir – wenn wir unser Spiel einfach halten und unser Spiel machen – selbst mit kleinem Kader gegen beide Mannschaften mehr Punkte hätten holen können. Jetzt müssen wir am Wochenende von Anfang an bereit in die Spiele gehen und dann bin ich da sehr positiv gestimmt, dass wir Zählbares mitnehmen können.“ Aufgrund der Verletzungsmisere sind am vergangenen Wochenende mit Matej Giesl, Georg Thal, Lukas Krieger und Lenny Elwing vier Spieler so gut wie ohne Training mit der Mannschaft ins kalte Wasser gesprungen. Richard Gelke ist voll des Lobes über die Jungs: „Mein Eindruck ist durchweg positiv. Das sind alles fleißige, talentierte Jungs, die uns in der angespannten Personalsituation extrem geholfen haben. Lenny, Georg und Lukas kannte ich schon und auch Matej hilft uns sehr weiter, bringt viel Energie und Spielwitz rein. Wir sind froh, dass wir sie haben, sie passen gut in den Kader und machen ihren Job sehr gut.“ Mit Blick auf das kommende Wochenende will Richard Gelke das Positive aus den letzten beiden Partien mitnehmen: „Im Spiel gegen Peiting sind wir nach einem 0:3 zurückgekommen. Das zeigt unseren Charakter. Aber letztendlich müssen wir solche Spiele dann auch über die Runden bringen, denn am Ende ist jeder Punkt entscheidend und nur durch Siege und Punktgewinne bekommt man ein gutes Gefühl. Aus dem Grund müssen wir jetzt am Freitag damit beginnen und zuhause möglichst drei Punkte einfahren.“ Lineup Die Selber Wölfe gehen weiterhin mit einem stark dezimierten Kader ins kommende Pflichtspielwochenende. Mit Lukas Valasek, Simon Boyko, Niko Lahtinen, Philip Ziesche und Daniel Weiß fallen fünf etablierte Stürmer verletzungsbedingt aus. Auch die Förderlizenzspieler Georg Thal und Lukas Krieger stehen nicht zur Verfügung. Ob neben Lenny Elwing weitere junge Talente von den Kooperationspartnern losgeeist werden können, wird sich kurzfristig zeigen. Tickets/Einlass/Liveübertragung Für das Heimspiel am Freitag um 19:30 Uhr gegen den SC Riessersee gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://tickets.selberwoelfe.de), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, bei EDEKA Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 18:30 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 18:15 Uhr. Die Partie am Sonntag in der Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz beginnt um 18:00 Uhr. Beide Partien werden live bei Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen. Die Übertragung unseres Heimspiels bei Sprade TV startet 25 Minuten vor Spielbeginn mit einer Vorberichterstattung. Als Studiogast wird einer der verletzten Spieler erwartet.
Ice Dragons HerfordFeurige Ice Dragons gegen bissige Piranhas - Herford trifft im Heimspiel auf Rostock (OLN) Der Herforder Eishockey Verein kehrt nach seinem 3:1-Auswärtserfolg bei den Icefighters Leipzig in die eigene Drachenhöhle zurück. In der Freitagsbegegnung treffen die Ice Dragons ab 20.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ auf die Rostock Piranhas, die zum Saisonauftakt die volle Punktausbeute einfuhren und gemeinsam mit den Hannover Scorpions und Tilburg Trappers das derzeitige Führungstrio bilden. Dass die Ostseestädter ein äußerst unbequemer Gegner sein können, bewiesen sie in der Vergangenheit auch regelmäßig gegen den HEV. Ausgerechnet in Herford holten die Piranhas in der letzten Saison nach einer langen Durststrecke den ersten Auswärtssieg. Nun treffen beide Kontrahenten mit viel Rückenwind aufeinander. Den 6-Punkte-Rostockern stehen die Ice Dragons mit sieben Siegen aus den letzten acht Spielen gegenüber. Herford ist es gelungen, die gute Form aus der PreSeason in die Hauptrunde der Oberliga Nord mitzunehmen und so darf man ein spannendes Duell erwarten. Ein Wiedersehen gibt es für die ostwestfälischen Eishockeyfans mit einigen ehemaligen Akteuren des HEV. Yannis Walch und Mika Hupach wechselten im Sommer von Herford nach Rostock und auch Piranhas-Coach Marius Pöpel trug vor einigen Jahren noch das Trikot der Ice Dragons in der Oberliga. Chefcoach Henry Thom hofft, dass es auch bei den Gastgebern das eine oder andere Wiedersehen für die Fans in den eigenen Reihen gibt. Jannis Kälble ist nach abgesessener Strafe wieder spielberechtigt und Dennis Sticha ist nach seinem verletzungsbedingten Fehlen in Leipzig inzwischen wieder im Training. Auch Kapitän Nick Walters macht deutliche Fortschritte nach seiner schweren Verletzung und sein erster Saisoneinsatz rückt zumindest näher. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet. Zudem wird die Begegnung live auf www.sparde.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit, um lange Warteschlangen vor dem Stadion zu vermeiden.
Herne MinersMiners wollen erstmals punkten – Black Dragons und Piranhas sind die Gegner! (OLN) Nachdem sich die Miners im Laufe des vergangenen Wochenendes deutlich verbessert hatten, das Wochenende aber dennoch ohne Punkte beenden mussten, steht nun das zweite Wochenende der Oberliga-Nord-Saison 2026/27 an. Der HEV empfängt am morgigen Freitag die TecArt Black Dragons Erfurt und ist am Sonntag bei den Rostock Piranhas zu Gast. Wer ist dabei? An der Verletztenfront hat sich im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht viel getan. Christian Kretschmann ist weiterhin nicht einsatzbereit. Auch Marc Hofmann und Verteidiger Raik Rennert werden noch ein bis zwei Wochen ausfallen. Bei Justus Meyl haben sich die anfänglichen Befürchtungen erfreulicherweise nicht bestätigt: Der Verteidiger ist in dieser Woche bereits wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und wird am Wochenende für die Miners auf dem Eis stehen. Vincent Grunewald wurde mittlerweile erfolgreich operiert, wird aber ebenso wie Adam Beukeboom zunächst längerfristig ausfallen. Im Laufe der vergangenen Woche konnten sich die Miners zudem mit Torwart Leon Jessler und Verteidiger Tobias Schmitz verstärken. Auch Try-out-Spieler Davyd Makuzki steht dem HEV an diesem Wochenende wieder zur Verfügung. Aus Düsseldorf werden die Förderlizenzspieler Bennet Burym und Luca Müller für Herne auflaufen, zudem erhalten die Herner voraussichtlich wieder Unterstützung von Jesse Kauhanen und einem weiteren Stürmer aus Bad Nauheim. Das Torwartduo bilden an diesem Wochenende Dieter Geidl und Leon Jessler. Herner EV – TecArt Black Dragons Erfurt, 25. September 2026 Auch die Black Dragons starteten mit zwei Niederlagen in die Saison. Zunächst mussten sie sich den Saale Bulls Halle mit 2:6 geschlagen geben, anschließend folgte eine knappe 2:3-Niederlage gegen die Rostock Piranhas, die am Sonntag auf die Miners treffen werden. Am Kader der Erfurter hat sich, abgesehen von den Kontingentpositionen, nicht viel verändert: Spieler wie Maurice Keil, Enzo Herrschaft, Nils Herzog, Jonas Gerstung, Fritz Denner und René Kramer verlängerten ihre Verträge. Zudem stießen unter anderem mit Phil Bischoff und Jesper Satzky junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs zum Team. Auf den Ausländerpositionen mussten die Thüringer nach den Abgängen von Miro Markkula, Santeri Haarala und Chris Seto kreativ werden. Harrison Reed, der verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 14 Spiele absolvieren konnte, verlängerte seinen Vertrag und wird ein weiteres Jahr in Erfurt verbringen. Dazu gesellt sich sein Landsmann Jacob Lagacé, der in der vergangenen Saison solide 48 Punkte in 45 Spielen für die Hannover Indians erzielte. Komplettiert wird das Kontingenttrio durch den 22-jährigen Frédéric Potvin, der aus der zweiten französischen Liga an die Kartoffelhalle wechselte und für zusätzlichen offensiven Output sorgen soll. Das Duell um die ersten Punkte beider Mannschaften beginnt am morgigen Freitag in der Hannibal-Arena um 20 Uhr. Rostock Piranhas – Herner EV, 27. September 2026 Am Sonntag treten die Miners erstmals in dieser Saison die lange Reise nach Rostock an. Nachdem die Piranhas, ähnlich wie der HEV, mit Verletzungssorgen in die Saison gestartet waren, wurden sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten die Stürmer Victor Knaub sowie den Kontingentspieler Mark Kaleinikovas. Letzterer schlug direkt in Rostock ein und hatte mit zwei Toren und einer Vorlage maßgeblichen Anteil am ersten Sechs-Punkte-Wochenende der Piranhas. Auch der ehemalige Herner Kevin Kunz kehrte nach langer Verletzungspause in den Kader der Rostocker zurück und konnte direkt zwei Punkte sammeln. Neben Mark Kaleinikovas und Jesper Öhrvall gehört mittlerweile auch dessen Bruder Emil Öhrvall zum Kader der Piranhas. Auch er steuerte zwei Punkte zu den Siegen der Raubfische bei. Der erste Puck in der Schillingallee fällt am Sonntag um 19 Uhr. Lenny Soccio zum Wochenende: „Wir haben weiter an unserem System gearbeitet und konnten, dadurch dass uns viele Förderlizenzspieler zur Verfügung standen, intensiv trainieren – verbunden mit einem ordentlichen Fitnessprogramm. Wir müssen weiterhin besser zusammenfinden und zusammenspielen. Die Jungs, die erst in der vergangenen Woche zu uns gestoßen sind, haben nun eine komplette Trainingswoche hinter sich. Auch das wird uns helfen. Wenn wir das System, das wir trainiert haben, an diesem Wochenende gut umsetzen, werden wir gegen Erfurt und Rostock gut mitspielen können.“
Icefighters LeipzigGemeinsam gegen Brustkrebs: Leipzig wird wieder pink (OLN) Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht die gemeinsame Pinktober-Aktion des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und der KSW IceFighters Leipzig in die nächste Runde. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Brustkrebs“ machen die Partner auch 2026 im Brustkrebsmonat Oktober auf die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung aufmerksam und zeigen Solidarität mit Betroffenen. Unterstützt wird die Initiative vom Leipziger Unternehmen Distart. Den Auftakt der Kampagne bildet das Heimspiel der IceFighters am 4. Oktober gegen die Tilburg Trappers. Dabei präsentiert die Mannschaft erstmals ihre neuen Pinktober-Trikots. Rosa auf dem Eis, Informationen abseits der Spielfläche und ein gemeinsames Anliegen: Brustkrebs betrifft viele Menschen – und eine frühe Diagnose kann die Behandlungschancen entscheidend verbessern. Nachdem die Aktion im vergangenen Jahr bei den Besuchern auf große Resonanz gestoßen war, führen das UKL und die KSW IceFighters ihr gemeinsames Engagement – erstmals unterstützt von Distart – auch 2026 fort. „Sport bringt viele Menschen zusammen – und genau diese Aufmerksamkeit können wir nutzen, um auf ein wichtiges Gesundheitsthema aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit den IceFighters möchten wir für Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung sensibilisieren. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten“, sagt Prof. Bahriye Aktas, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Gleichzeitig haben sich Diagnostik und Therapie in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Eine möglichst frühe Diagnose bleibt dabei ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Behandlung. Neue Pinktober-Trikots für den Aktionsmonat Ein weithin sichtbares Zeichen der Aktion sind auch in diesem Jahr die Pinktober-Trikots der IceFighters. Für den Brustkrebsmonat haben die KSW IceFighters neue pinkfarbene Sondertrikots gestalten lassen, die die Mannschaft beim ersten Heimspiel des Aktionsmonats am Sonntag, dem 4. Oktober, gegen die Tilburg Trappers erstmals trägt. Die Partie beginnt um 18 Uhr im anona ICEDOME. Auch bei den weiteren Heimspielen im Oktober wird die Mannschaft in Pink auflaufen. „Die positiven Reaktionen unserer Fans auf die Aktion im vergangenen Jahr haben uns darin bestärkt, gemeinsam mit dem UKL und unterstützt von Distart weiterzumachen“, erklärt André Schilbach, Geschäftsführer der KSW IceFighters Leipzig. „Unsere neuen Pinktober-Trikots stehen für mehr als eine besondere Farbe auf dem Eis. Sie zeigen: Wir stehen an der Seite der Betroffenen und nutzen unsere Reichweite, um auf ein Thema aufmerksam zu machen, das uns alle angeht. Wenn Sport dazu beitragen kann, Menschen für Vorsorge zu sensibilisieren, setzen wir uns sehr gern dafür ein.“ Auch in diesem Jahr ist die Pinktober-Aktion mit einer Spendenaktion zugunsten des Brustzentrums des UKL verbunden. Die im Oktober getragenen Sondertrikots werden von den IceFighters im Anschluss versteigert. Zudem werden bei den Heimspielen rosa Brustkrebs-Schleifen verkauft. Die dabei erzielten Erlöse kommen dem Brustzentrum zugute. Engagement für Leipzig und seine Menschen Das Bildungsunternehmen Distart unterstützt die Pinktober-Aktion zum ersten Mal. Als Leipziger Unternehmen möchte Distart Verantwortung übernehmen und mehr Menschen auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen. „Wir sind in Leipzig zu Hause und wollen hier etwas zurückgeben. Kultur, Sport und Gesundheit gehören zu einer lebenswerten Stadt. Deshalb unterstützen wir die Pinktober-Aktion – mit Förderung, aber auch mit unserer Reichweite und unserem Netzwerk. Wenn dadurch mehr Menschen hinschauen, sich informieren oder selbst helfen, haben wir gemeinsam schon etwas erreicht“, sagt Thomy Roecklin, Geschäftsführer der Distart Education GmbH. Aufklärung und Austausch abseits des Eises Über das Spielgeschehen hinaus steht beim Auftaktspiel die Aufklärung über Brustkrebs im Mittelpunkt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brustzentrums des Universitätsklinikums Leipzig sind mit einem Informationsstand im anona ICEDOME vertreten. Besucher können sich dort über Früherkennung, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten informieren und direkt mit Expert ins Gespräch kommen. Bereits im vergangenen Jahr stieß dieses Angebot auf großes Interesse. Gemeinsam engagieren sich das UKL, die KSW IceFighters Leipzig und Distart dafür, die öffentliche Aufmerksamkeit für Brustkrebs weiter zu erhöhen, die Bedeutung der Früherkennung stärker ins Bewusstsein zu rücken und konkrete Unterstützung für das Brustzentrum zu ermöglichen.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsLetzter Auswärtstest für die Wild Lions (BYL) Für den ERSC Amberg beginnt an diesem Freitag das letzte Vorbereitungswochenende vor Beginn der Saison in der Eishockey-Bayernliga. Die Wild Lions reisen dafür zum Ligakonkurrenten nach Dorfen. Spielbeginn im Dr.Rudolf-Stadion ist um 20 Uhr. Nach ihrem Abstieg aus der Bayernliga zum Ende der Saison 2024 ist den Eispiraten des ESC Dorfen in der letzten Spielzeit der Wiederaufstieg gelungen. Ausschlaggebend war dabei auch die Trefferquote des Teams von Coach Tobias Brenninger, wobei die Topscorer Lucas Breault, David Stach und Vaclav Krlis – ein Verteidiger! - allesamt über 100 Punkte erreichten. Eine Quote, die auch Neuzugang Vaclav Adamec aus Haßfurt mitbringt. Dieser hat sich auch bei den Testspielen des ESC (5:4 und 3:8 gegen Waldkraiburg, 10:0 gegen Ottobrunn) schon entsprechend treffsicher gezeigt. Apropos Neuzugänge: Die guten Beziehungen zu den Erding Gladiators haben dafür gesorgt, dass vor dieser Spielzeit mit Maximilian Forster, Mark Waldhausen und Cheyne Matheson gleich drei Akteure des Oberligisten zu den Eispiraten wechselten. Eine besondere Note bekommt dieses Testspiel auch durch ein „Brüderduell“, wo auf Dorfener Seite Sandro Schroepfer erstmals auf seinen jüngeren Bruder Daniel im Amberger Trikot trifft. Sportlich ist die Vorbereitung in allen Mannschaftsteilen bei den Wild Lions in den vier bisherigen Testspielen gegen ansprechende Gegner bislang bis wirklich gut verlaufen, auch ergebnistechnisch. Das zeigt, dass sich die Truppe von Coach Christian Zessack auf einem richtigen Weg befindet, zumal auch die Trainingsleistungen passen. Der Vergleich mit den Dorfener Eispiraten verspricht jedenfalls eine echte Herausforderung und Standortbestimmung zu werden.
Buchloe PiratesPiraten testen weiter - ESV Buchloe will in der Vorbereitung die ersten Erfolgserlebnisse verbuchen (BYL) Der Auftakt in die Vorbereitung ist für die Buchloer Piraten vor knapp einer Woche eher durchwachsen gestartet. Im Doppelvergleich gegen die Peißenberg Miners setzte es am Ende zwei klare Niederlagen. Zumindest sind in der Testspielphase, in der sich die Buchloer bis zum Ligastart in gut einer Woche derzeit noch befinden, die Endergebnisse noch eher zweitrangig. Dennoch wollen die Freibeuter an diesem Wochenende sicherlich nicht nur leistungsmäßig einen Sprung nach vorne machen, sondern nach Möglichkeit auch fürs Selbstvertrauen auf der Anzeigentafel die ersten Erfolgserlebnisse in Form von Siegen einfahren. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich am Freitag, wenn man auswärts auf den letztjährigen Landesliga-Halbfinalisten ERC Sonthofen trifft (20 Uhr). Am Sonntag steht dann ab 18 Uhr (live bei SpradeTV) mit dem Vergleich gegen den ESC Geretsried das nächste Duell gegen einen Ligakonkurrenten in der heimischen Sparkassenarena an. 3:9 und 3:8, so lauteten die Endresultate der ersten beiden Testspiele der Gennachstädter. Zwei deutliche Niederlagen also, die unter dem Strich auch verdient waren, bei denen die Pirates aber dennoch auch phasenweise erste gute Ansätze erkennen ließen. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass sich die Freibeuter zum Start mit den Miners einen starken Gegner ausgesucht hatten, der sicherlich zu den ernsthaften Playoff-Kandidaten der Liga gehören wird und der zudem auch schon einige Eiszeiten und auch bereits zwei Spiele mehr absolviert hatte. Der Rhythmus und die Stabilität der Miners war über 60 Minuten also schon deutlich erkennbarer und genau daran wollen und müssen die Piraten in der noch verbleibenden kurzen Zeit bis zum Ligastart am 04. Oktober weiter arbeiten. Denn in beiden Spielen unterliefen den Buchloern vor allem in der eigenen Zone zu viele leichte und selbstverschuldete Fehler, die es zu vermeiden gilt, wenn man die ersten Siege einfahren möchte. Auf der anderen Seite waren offensiv schon die ein oder anderen flüssigen Spielzüge zu sehen, die es nun ebenfalls zu vertiefen gilt, damit künftig im besten Fall vorne mindestens ein Tor mehr fällt wie hinten. Doch genau dafür ist letztlich die Vorbereitung ja auch da: Um zu testen und sich einzuspielen und um die Automatismen und Laufwege intensiv zu üben. Reichlich Arbeit also, die noch auf die Rot-Weißen wartet und die am Wochenende noch einmal doppelt unter Wettkampfbedingungen trainiert werden kann. Dabei sind die Buchloer am Freitag zunächst beim ligatieferen Landesligisten ERC Sonthofen zu Gast und damit rein vom Papier her sicherlich in der leichten Favoritenrolle. Ein Spaziergang wird das Match bei den Oberallgäuern, die zum Ende der Vorbereitung eine Woche später im Übrigen auch noch einmal zum Rückspiel nach Buchloe kommen, dennoch ganz bestimmt nicht. Denn die Sonthofer zählen nach ihrem Rückzug aus der Oberliga 2020 seit Jahren zu den Top-Teams der Landesliga. In den letzten vier Jahren schloss man die Hauptrunde dreimal als Erster und einmal als Zweiter ab. Auch in den anschließenden Playoffs schaffte es der ERC in allen vier Jahren immer bis ins Halbfinale, wo dann aber jeweils Schluss war. Der ganz große Coup ist also bisher immer knapp verpasst worden, weshalb heuer der nächste Anlauf in Richtung Finale gestartet werden soll. Das Potential dazu hat die qualitativ stark besetzte ERC-Mannschaft allemal, auch wenn derzeit einige Sorgen um die renovierungs- und sanierungsbedürftige Halle die Verantwortlichen belasten. Am Sonntag wartet dann das nächste Heimspiel gegen die Riverrats aus Geretsried, die genau wie die Miners aus Peißenberg auch schon etwas länger wie der ESV auf dem Eis stehen. Sechs Partien hat der ESC bis hierhin schon absolviert – drei gewonnen, drei verloren. Bei den Erfolgen gegen Schongau (3:1), Waldkraiburg (4:1) und Grafing (3:1) zeigten die Mannen von Neu-Trainer Thomas Gams bereits ordentliche Leistungen, zogen gegen den Oberligisten Tölz (0:4), den Landesligisten Reichersbeuern (2:3) und im zweiten Duell gegen Grafing (4:8) aber auch den Kürzeren. Dennoch sind die Geretsrieder seit Jahren ein extrem unangenehmer Gegner, gegen den sich die Buchloer fast schon traditionell schwergetan haben. Und da die Riverrats auch bereits deutlich eingespielter sein dürften, wird es auch dieses Mal ein anspruchsvolles und forderndes Duell für die Buchloer werden. Genau das richtige also, um mit harter Arbeit weiter an der eigenen Form zu feilen.
Kempten SharksVorbereitung auf der Zielgeraden - Sharks vor den letzten beiden Tests (BYL) Lange Wochen der Vorbereitung liegen hinter den Cracks des ESC Kempten. Vom Sommertraining über die ersten Eiseinheiten, ein hartes Trainingslager und den ersten, durchaus erfolgreichen Vorbereitungsspielen war es ein langer Weg. Bevor nun am 04.10 mit dem Auswärtsspiel in Amberg die Bayernligasaison 26/27 für die Cracks von Sven Curmann beginnt steht noch ein letztes Testwochenende auf dem Programm. Am Freitag geht es dabei um 20.°° in der heimischen Dewart Arena gegen den langjährigen Derbygegner aus Ulm / Neu-Ulm. Nach einer durchwachsenen letzten Saison gab es einige Veränderungen bei den Donaustädtern und man will nun wieder neu angreifen. Wie gewohnt ist ein enges Spiel mit Derbycharakter zu erwarten. Bereits um 17.30 gibt es einen Fantreff vor der Arena, ein Bierwagen versorgt dabei alle durstigen Fans mit ausreichend Getränken. Am Sonntag um 18.°° steht dann ein echter Härtetest beim aktuellen Meister der Bayernliga, in Königsbrunn, auf dem Plan. Der dreifache Titelträger der letzten vier Jahre hat zur neuen Saison einige Änderungen im Kader präsentiert, am prominentesten dabei sicher Meistertrainer Robert (Bobby) Linke, der zum Ligakonkurrenten nach Landsberg wechselte. Mit Spannung zu erwarten wird auch die Leistung des letztjährigen Kemptener Topscorers Kevin Hu sein, er wechselte im Sommer nach Königsbrunn. Die Brunnenstädter ließen, wie in den letzten Jahren gewohnt, mit einigen namhaften Transfers aufhorchen und sind erneut zu den absoluten Topfavoriten auf den Titel zu zählen.
Schweinfurt Mighty DogsIn den letzten Zügen (BYL) Gerade einmal vierzehn Tage ist das neue Eis im Icedome fertiggestellt, die ersten Vorbereitungsspiele sind absolviert und schon geht die Vorbereitung auf die Zielgerade. Am kommenden Wochenende finden nicht nur für die Mighty Dogs die letzten beiden Vorbereitungsspiele statt, auch der Rest der Bayernliga wird am kommenden Freitag und Sonntag die letzten Spiele der Vorbereitung auf die bevorstehende Bayernliga-Saison bestreiten. Einzig der ESV Buchloe wird am 2. Oktober noch ein weiteres Testspiel bestreiten. Am Freitagabend kommt es wieder zur Neuauflage zwischen dem ERV Schweinfurt und der EG Diez-Limburg, die in der kommenden Saison erneut in der Regionalliga West an den Start gehen wird. In der vergangenen Saison ging es für die Rockets bis ins Halbfinale der Playoffs. Dort scheiterten sie an den Eagles Essen-West, die sich anschließend im Finale gegen die Ratinger Ice Aliens durchsetzten und die Meisterschaft holten. Der Kader der EGDL veränderte sich im Sommer durchaus, gleichzeitig verstärkten sich die Rockets aber auch wieder mit Spielern wie Konsta Jaakola, der von den Eisadlern Dortmund an den Heckenweg wechselte. In der vergangenen Saison kam er in lediglich acht Hauptrundenspielen auf 19 Scorerpunkte. Aus Kanada holte man den Verteidiger A.J. Cook, der erstmalig außerhalb Kanadas für eine Mannschaft auflaufen wird. Die Rockets teilten bei der Vorstellung mit, dass Cook genau das mitbringe, was man gesucht habe. Er könne offensive Akzente setzen, verfüge über eine starke taktische Ausbildung und sei konsequent in der Defensive. Für Maximilian Kolesnikov wird es ein Spiel in der fränkischen Heimat. Der 24-jährige Stürmer ist gebürtiger Bamberger, genoss unter anderem beim ERC Ingolstadt seine Ausbildung und stand sogar für zwei Spiele im Oberliga-Kader der Höchstadt Alligators in der Saison 2021/22. Nicht genug: 2022/23 stand er bei Passau in der Oberliga Süd in 40 Spielen auf dem Eis und kam auf starke 17 Punkte. Auch in der Oberliga Nord, bei den Rostock Piranhas, stand er 2023/24 unter Vertrag. In der vergangenen Saison zog es ihn nach Diez-Limburg, wo er in 17 Spielen auf 38 Scorerpunkte kam. In den Playoffs hatte Kolesnikov ebenfalls seinen Anteil daran, dass man bis ins Halbfinale kam: In fünf Spielen steuerte er zwei Tore und sechs Vorlagen bei. Sonntagabend steht dann auch schon das letzte Vorbereitungsspiel für den ERV an. Es gastieren die Tigers des EHC Bayreuth im Icedome, die eine Woche zuvor im heimischen Tigerkäfig eine 2:7-Heimniederlage gegen die Dogs kassierten. Für die Tigers stehen noch insgesamt vier Vorbereitungsspiele aus. Bevor es am Sonntag nach Unterfranken geht, reisen die Tigers am Samstag nach Schönheide. Am darauffolgenden Wochenende stehen dann noch Spiele gegen den EHC Stiftland Mitterteich und den ESC Haßfurt an, bevor es am 10. Oktober zur Saisoneröffnung im Kunsteisstadion Bayreuth zum Derby gegen den EV Pegnitz kommt. Für Sergej Waßmiller und Co. ist die Marschroute am kommenden Wochenende klar. Ob dabei bereits der HC Landsberg eine Rolle spielt und ob Lukas Krumpe zurückkehrt, verriet das Trainerteam wie folgt: „Bevor wir uns über Landsberg Gedanken machen, konzentrieren wir uns an diesem Wochenende ausschließlich auf die bevorstehenden Aufgaben. Auch wenn wir die letzten Spiele gewonnen haben, ist für uns das Ergebnis zweitrangig. Wichtig ist, dass unser Konzept mehr und mehr greift und die Mannschaft das umsetzt, was von uns erwartet wird. Marek Brada und Michael Schepel sind beide am Freitag dabei und am Sonntag wird Marek Brada uns nicht zur Verfügung stehen. Ob wir zudem auf die Jungs aus Nürnberg zurückgreifen können, wird sich auch kurzfristig entscheiden. Fraglich ist zudem, ob Lukas Krumpe spielen kann. Da wollen wir kein Risiko eingehen und werden uns hier mit allen beteiligten eng abstimmen. Mit dem Schlusspfiff am Sonntagabend gegen Bayreuth werden wir uns dann natürlich auf die Saisoneröffnung konzentrieren und alles dafür tun, dass wir erfolgreich in die Saison starten werden.“ Zwei Heimspiele sind es also noch, bevor es dann wieder um Punkte, den Einzug in die Playoffs und um den Titel der Bayernliga geht. Die Fanclubs des ERV Schweinfurt rufen dazu auf, sich für den Fanbus nach Landsberg am Tag der Deutschen Einheit zu melden, um dann am Abend in Landsberg die Mannschaft im Kampf um die ersten drei Punkte zu unterstützen. Ein erster Fanbus ist bereits voll und ein zweiter Bus nimmt konkrete Formen an. Eines dürfte schon jetzt klar sein: Tomas Cermak und seine Nebenleute können sich wieder auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen.
Doppel-Heimspiel zum Abschluss der Löwen-Vorbereitung (BYL) Noch zweimal testen, dann wird es ernst. Für den EHC Waldkraiburg steht am kommenden Wochenende der Abschluss der Vorbereitung auf die Bayernligasaison 2026/2027 an. Dabei dürfen sich die Löwen gleich zweimal vor heimischem Publikum präsentieren. Am Freitag, den 25.09., gastiert der ESC Geretsried ab 19:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena, ehe am Sonntag, den 27.09., um 17:15 Uhr die „Chiefs“ des TSV Trostberg nach Waldkraiburg kommen. Mit Geretsried wartet am Freitag ein Gegner, den die Löwen aus dieser Vorbereitung bereits bestens kennen. Am 13.09. standen sich beide Mannschaften zum ersten Test der Waldkraiburger Saison gegenüber. Damals hatten die River Rats auf heimischem Eis mit 4:1 die Nase vorn. Für die Löwen war es zu diesem Zeitpunkt das erste Vorbereitungsspiel überhaupt, während Geretsried bereits deutlich mehr Eis- und Spielpraxis gesammelt hatte. Seitdem absolvierten auch die River Rats weitere Tests. Gegen die Mammuts aus Schongau setzte sich Geretsried mit 3:1 durch. Weniger erfolgreich verlief dagegen die Partie in Grafing gegen den EHC Klostersee, bei der sich die River Rats mit 4:8 geschlagen geben mussten. Für die Löwen bietet das Rückspiel nun die Gelegenheit zu sehen, wie weit die Mannschaft seit dem ersten Aufeinandertreffen gekommen ist. Gerade nach den beiden Spielen gegen Dorfen und den inzwischen regelmäßigen Trainingseinheiten dürfte der Vergleich mit dem ersten Test einige interessante Erkenntnisse liefern. Am Sonntag wartet anschließend ein Gegner aus einer anderen Liga. Mit dem TSV Trostberg kommt ein Landesligist nach Waldkraiburg, dessen Saison noch etwas später beginnt als die der Löwen. Während die Bayernliga am ersten Oktoberwochenende in den Punktspielbetrieb startet, beginnt die Landesliga erst am 11.10. Für Trostberg kommt hinzu, dass die Bedingungen in der Vorbereitung traditionell etwas spezieller sind. Da das Eisstadion der Chiefs über kein Dach verfügt, kann die Eisfläche erst später im Jahr hergestellt werden. Das erste Heimspiel der neuen Saison steht deshalb sogar erst am 06.11. auf dem Programm. Zwei Vorbereitungsspiele haben die Chiefs dennoch bereits absolviert. Gegen den EHC Straubing feierte Trostberg einen deutlichen 9:2-Erfolg. Gegen die Wanderers Germering ging es dagegen deutlich enger zu. Dort mussten sich die Chiefs erst nach Penaltyschießen mit 5:6 geschlagen geben. Auch personell dürfte das Sonntagsspiel aus Waldkraiburger Sicht interessant werden, denn im Trikot beziehungsweise hinter der Bande der Gäste finden sich gleich mehrere alte Bekannte. Anthony Dillmann und Leander Ruß standen noch in der vergangenen Saison für die Löwen auf dem Eis und kehren nun mit ihrem neuen Verein in die Raiffeisen-Arena zurück. Noch länger mit dem EHC Waldkraiburg verbunden ist Trostbergs Trainer Philipp Seifert. Der langjährige Löwen-Spieler war später auch als Assistant-Coach in Waldkraiburg tätig und steht inzwischen bei den Chiefs an der Bande. Ganz ohne bekannte Gesichter wird das Vorbereitungsspiel gegen den Landesligisten also keineswegs auskommen. Für die Löwen sind die Begegnungen gegen Geretsried und Trostberg die letzten Möglichkeiten, unter Wettkampfbedingungen an Abläufen, Reihen und Abstimmungen zu arbeiten. Danach endet die Testphase endgültig. Am 04.10. geht es dann um die ersten Punkte der neuen Bayernligasaison – und einen schöneren Einstieg hätte sich der Spielplan kaum aussuchen können. Zum Auftakt wartet in der heimischen Raiffeisen-Arena direkt das große Derby gegen die Eispiraten aus Dorfen.
Lechbruck FlößerFlößer vor Härtetest bei der EA Schongau (BLL) Nach einem intensiven Trainingslager in Kitzbühel steht für den ERC Lechbruck ein anspruchsvoller Test in der laufenden Saisonvorbereitung auf dem Programm. Am Freitag, 25. September, gastieren die Flößer um 20 Uhr beim Bayernligisten EA Schongau. Die Mammuts gehen als klassenhöhere Mannschaft favorisiert in das Nachbarschaftsduell. Ihr Kader wurde im Sommer deutlich verändert und mit mehreren jungen sowie erfahrenen Spielern verstärkt. Besonders die Verpflichtungen von Sergei Stas und Tom Callaghan unterstreichen die Qualität des Schongauer Aufgebots. Der 35-jährige Stas bringt umfangreiche Erfahrung aus DEL, DEL2 und Oberliga mit und übernimmt bei den Mammuts zusätzlich Aufgaben als Nachwuchskoordinator und U20-Trainer. Callaghan wechselte vom HC Landsberg nach Schongau und verbuchte in der vergangenen Saison 49 Scorerpunkte in 43 Spielen. Mit Kurt Sonne und Lukáš Škvarek stehen dem Bayernligisten weitere torgefährliche Angreifer zur Verfügung. Zum jungen Teil der Mannschaft gehören unter anderem Maximilian Sterz und Raphael Pfleger. Schongau hat bereits sechs Vorbereitungsspiele absolviert. Nach zunächst deutlichen Niederlagen bei den Turnieren in Pfronten und Peiting verloren die Mammuts auch beim ESC Geretsried mit 1:3. Am vergangenen Sonntag zeigte sich die neu formierte Mannschaft jedoch deutlich verbessert und bezwang den HC Landsberg mit 6:2. Für den ERC ist die Partie der zweite Auftritt unter Wettkampfbedingungen. Seit dem Beginn der Eiszeit konnte Trainer Mathias Schuster intensiv mit seiner Mannschaft arbeiten. Beim Trainingslager in Kitzbühel standen neben mehreren Einheiten auf dem Eis vor allem die Abstimmung der Reihen, taktische Abläufe und das weitere Zusammenwachsen des Teams im Mittelpunkt. In Schongau wartet nun ein Gegner, der den ERC in allen Mannschaftsteilen fordern wird. Für die Flößer geht es vor allem darum, unter dem hohen Tempo eines Bayernligisten defensiv kompakt zu bleiben, die Zweikämpfe konsequent anzunehmen und die eigenen Umschaltmomente zu nutzen. Gleichzeitig bietet die Begegnung dem Trainerteam die Gelegenheit, weitere Formationen auszuprobieren und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben zu sammeln. Das Ergebnis allein wird dabei nicht der entscheidende Maßstab sein. Vielmehr soll die Mannschaft den nächsten Entwicklungsschritt machen und sich gegen einen starken Gegner möglichst teuer verkaufen. Bereits am Sonntag geht die Vorbereitung weiter: Dann gastiert der ERC um 17:30 Uhr beim Landesligakonkurrenten SC Forst.
Türkheim CelticsCeltics mit nächstem Vorbereitungsdoppelpack (BLL) Vor dem ESV Türkheim liegt das nächste Vorbereitungswochenende mit zwei Partien. Am Freitag gastiert das Team von Trainer Markus Kiefl um 19:30 Uhr im Garmischer Olympia-Eissport-Zentrum und trifft auf den TSV Farchant. Am Sonntag reisen die Celtics nach Pfaffenhofen an der Ilm. Bully ist um 17:30 Uhr. Für beide Partien muss sich der ESVT auf nahezu unbekannte Gegner einstellen. Auf Farchant traf man einmal vergangene Saison in der Vorbereitung, wo man knapp als Sieger vom Eis ging. Früher als Landesligist etabliert, mühen sich die Oberbayern nun seit einigen Jahren in der Bezirksliga ab. Dort landete man in jüngerer Vergangenheit häufig in der oberen Tabellenhälfte. Noch unbekannter für die Celtics ist der EC Pfaffenhofen. Letzte Saison war man sportlicher Absteiger aus der Bayern- in die Landesliga, trat aber freiwillig den Gang in die Bezirksliga an, um einen Neuanfang zu starten. Den freigewordenen Platz in der Landesliga bekamen bekanntermaßen die Celtics als Bezirksliga-Vizemeister. Pfaffenhofen konnte sein erstes Vorbereitungsspiel gegen den Münchner EK mit 4:2 für sich entscheiden. Eine echte Wundertüte ist das Vorbereitungsprogramm am Wochenende für die Celtics also. Welches Team die beiden Auswärtsspiele bestreitet ist noch nicht ganz klar. Hinter ein paar verletzten und angeschlagenen Spielern steht noch ein Fragezeichen. So oder so will der ESVT am Wochenende den nächsten Schritt gehen und sich auf die Landesliga-Saison einstellen.
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| DEB startet neues Trainingsformat für die U16-Nationalmannschaft (DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) führt ab Oktober ein neues Trainingsformat für die U16-Nationalmannschaft ein: das Satellitentraining. Damit will der DEB Spieler, Trainer, Torwarttrainer und Athletiktrainer regional zusammenbringen und die Verbindung zwischen Verband und Vereinen stärken. Dafür hat der DEB sechs Standorte ausgewählt: Bremerhaven (Nord), Berlin (Ost), Krefeld (West), Mannheim (Baden-Württemberg), Ingolstadt (Bayern Nord) sowie München/Landshut (Bayern Süd). Eingeladen werden insgesamt 120 Feldspieler und 24 Torhüter. Dabei handelt es sich um Spieler des Kernjahrgangs 2011 und des kommenden Jahrgangs 2012. So verschafft sich der DEB gleichzeitig einen ersten Überblick über den U15-Jahrgang. An den Trainingstagen stehen Athletik- und Eistraining auf dem Programm. Die Spieler trainieren auf einem einheitlich hohen Niveau und lernen die Spielphilosophie des DEB besser kennen. Die ersten Nominierungen nimmt U16-Bundestrainer Robin Beckers selbst vor. Sind die Kader an einem Standort noch nicht voll, können die Vereinstrainer weitere Spieler vorschlagen. Besonders wichtig ist dem DEB dabei der Austausch der Trainer untereinander. Sie sollen über den eigenen Vereinskosmos hinausblicken und ein besseres Verständnis dafür entwickeln, welche Spieler schon internationale Qualität mitbringen. So soll für Vereins- und Landestrainer nachvollziehbarer werden, warum bestimmte Spieler nominiert werden – und andere (noch) nicht. Das erste Training findet am Dienstag, den 6. Oktober 2026, in Krefeld statt. Es folgen Mannheim (13. Oktober), Landshut (14. Oktober) und Ingolstadt (15. Oktober). Einheiten in Bremerhaven und Berlin sind für November geplant, die genauen Termine stehen noch nicht fest. U16-Bundestrainer Robin Beckers: „Ich freue mich auf den Start des Projekts. Wir bekommen so noch mehr Kontaktpunkte mit den Trainern und Spielern und ich erhoffe mir einen guten Austausch untereinander. Für Krefeld haben sich bereits viele Trainer angekündigt. Wir können so unsere Spielphilosophie noch besser untereinander abstimmen und verlieren nicht das große Ganze aus den Augen: Spieler zu entwickeln, die auf internationalem Level spielen können und später auf professionellem Top-Level agieren werden.“
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