IHP NachrichtenMontag 31.August 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären bezwingen die Lausitzer Füchse mit 3:1 (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihre Vorbereitung auf die Saison 2026/27 erfolgreich abgeschlossen. Im letzten Testspiel vor dem Pflichtspielauftakt trafen die Berliner am Sonntagnachmittag im ausverkauften Wellblechpalast auf die Lausitzer Füchse. Der Hauptstadtclub setzte sich gegen seinen DEL2-Kooperationspartner mit 3:1 durch. Die Partie fand im Rahmen des dreitägigen Eisbären Festivals statt. Es entwickelte sich von Beginn an eine stimmungsvolle und lautstarke Atmosphäre. Die Eisbären waren im Startdrittel die spielbestimmende Mannschaft und hatten mehr Spielanteile. Aber auch die Gäste kamen per Konter zu Abschlüssen. Yannick Veilleux (7.) sorgte für die Führung der Berliner, mit der es auch in die erste Pause ging. Im mittleren Spielabschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber blieben das druckvollere Team. Ty Ronning (35./PP1) baute die Berliner Führung im Powerplay weiter aus. Im Schlussdrittel durften dann die Gästefans erstmals jubeln. Alex Brännstam (54.) gelang der Weißwasseraner Anschlusstreffer. Jonas Müller (55.) konnte jedoch wenig später den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Es blieb dann schlussendlich beim 3:1-Heimsieg der Eisbären. In der kommenden Woche stehen für die Eisbären die ersten Pflichtspiele auf dem Programm. Am Freitag, den 4. September startet die Hauptrunde der Champions Hockey League. Die Berliner treten zunächst zweimal in der Schweiz an. Zum Auftakt gastiert der Hauptstadtclub beim Genéve-Servette HC an. Die Partie beginnt um 19:45 Uhr. Bereits am Sonntag, den 6. September folgt die Partie beim HC Davos. Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Hinter uns liegt eine intensive Trainingswoche, sodass der ein oder andere sicher auch etwas müde war. Wir wollten uns heute auf einige kleine Details in unserem Spiel fokussieren. Das ist uns im Großen und Ganzen gelungen. Jetzt freuen wir uns auf den Start der Champions Hockey League.“ Yannick Veilleux (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war eine gute Partie. Weißwasser hat von Beginn an sehr körperbetont gespielt. Wir haben unser Spiel aber einfach gehalten und gut dagegengehalten. Im Mitteldrittel wurde das Tempo dann etwas ruhiger und wir haben es gut zu Ende gespielt. Die Stimmung im Welli war herausragend. Unsere Fans sind grandios. Es war so laut, dass es teilweise schwierig war, die eigenen Mitspieler zu verstehen. Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert und sind bereit für den CHL-Start.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Lausitzer Füchse 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: LaFontaine (ab 31. Spielminute: Neffin) – Müller, Mik; Smith, Reinke; Geibel, Wissmann (C); Kretzschmar, Has – Kirk, Fontaine, Ronning; Hördler, Eder, Pföderl; Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan, Saffran, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois Lausitzer Füchse: Morrone (Neiße) – Heyter, Brännstam; Freis, Humberstone; Schindler, Hannon; Braun, Elwing – Schmidt-Svejstrup, Lemos, Dosch; Breitkreuz, Brady, Kraus; Saakyan, Rundqvist, Broda; Sager, Theodore, Anders – Trainer: Christof Kreutzer Tore 1:0 – 06:14 – Veilleux (Fontaine, Wissmann) – EQ 2:0 – 34:58 – Ronning (Pföderl, Kirk) – PP1 2:1 – 53:09 – Brännstam (Schmidt-Svejstrup) – EQ 3:1 – 54:32 – Müller (Vikingstad) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 4 (0, 2, 2) Minuten– Lausitzer Füchse: 6 (0, 6, 0) Minuten Schiedsrichter Kilian Hinterdobler, Achim Moosberger (Lukas Pfriem, Maksim Cepik) Zuschauer 4.227
Krefeld PinguineRoope Mäkitalo erhält die deutsche Staatsbürgerschaft (DEL) Der 27-jährige Center nimmt bei der Lizenzierung damit keine Kontingentstelle in Anspruch. Roope Mäkitalo hat den deutschen Pass erhalten und wird so in der kommenden PENNY DEL-Saison keine Ausländerlizenz benötigen. Der in Lahti, Finnland, geborene Center hat die erforderlichen Tests mit Bravour bestanden und damit alle Bedingungen für die Einbürgerung erfüllt. Besonders beim Sprachtest wusste der nun Deutsch-Finne zu überzeugen. Ein besonderer Dank gebührt hier der Volkshochschule Krefeld, die Roope den gesamten Einbürgerungsprozess über begleitet hat. Eine Entwicklung, die für die Pinguine sehr erfreulich ist. Mäkitalo fiel in den letzten Wochen durch seine starken Trainingsleistungen auf und wusste auch beim Vorbereitungsturnier in Landshut, sowohl als Stürmer als auch auf der Verteidigerposition, zu überzeugen.
Düsseldorfer EGDEG verliert 2:3 n.V. in Krefeld; Düsseldorf nah am Sieg! (DEL2) Die DEG hat ihr viertes Vorbereitungsspiel verloren. Beim Nachbarn Krefeld Pinguine gab es eine knappe 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung. Es war der erste Test gegen einen höherklassigen Gegner in der Vorbereitung 2026/27 und erneut ein guter Auftritt des Teams von Chefcoach Harry Lange, dem nur wenige Sekunden zum Sieg gefehlt haben. Dieses Team macht Lust auf mehr!
Tölzer LöwenLöwen schlagen Lindau im Test! (OLS) Die Tölzer Löwen gewinnen den einzigen Test gegen die Liga-Konkurrenz mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0). 897 Zuschauer sehen am Sonntagnachmittag einen spannenden Vergleich mit den Lindau Islanders auf Augenhöhe. Als nächstes steht der Alpenwelle-Cup auf dem Programm! Die Partie gegen Lindau hatte im ersten Abschnitt vor allem gute Defensivarbeit zu bieten. Beide Mannschaften verstanden es, den Gegner so gut es ging vom eigenen Tor fernzuhalten. Timo Gams hatte für die Islanders bei einem seltenen Durchbruch die Führung auf dem Schläger, wurde jedoch im letzten Moment gestört. Es dauerte bis zum ersten Powerplay, ehe sich die Löwen länger festsetzen konnten. Ein Schuss von Topi Piipponen landete am Pfosten. Danach hatten die Buam eigentlich spielerische Vorteile, doch Sam Verelst staubte im unübersichtlichen Getümmel zum 1:0 für Lindau ab (17.). Das zweite Drittel startete für die Löwen hervorragend. Kilian Kathan fasste sich im eigenen Drittel ein Herz und schlängelte sich durch die Islanders-Defensive. Mit einem perfekt platzierten Schuss in den Winkel ließ er Daniel Filimonow im Lindauer Tor keine Abwehrchance (24.). Die Freude währte jedoch nur kurz. In Überzahl warfen die Gäste viele Scheiben in Richtung Salvarani, eine von Andreas Farny fand den Weg durch den Verkehr ins Netz (25.). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch körperliche Akzente gesetzt wurden. Für ein Beinstellen musste Tony-Luka Pavlovic in die Kühlbox, woraus die Löwen allerdings kein Kapital schlagen konnten. Erst kurz nach Ablauf der Strafe tat es Julian Lautenschlager Kathan gleich und traf herrlich zum Ausgleich ins lange Eck (36.). Das Spiel blieb weiter eng und richtig gute Chancen waren knapp. Beide Teams durften einmal erfolglos im Powerplay agieren, ehe Michael Keränen goldrichtig stand und zur Führung abfälschte (53.). Damit gerieten die Gäste unter Zugzwang und gingen in die Offensive. Immer wieder wurde Enrico Salvarani geprüft, doch der Tölzer Keeper hielt dem Dauerfeuer stand. Auch die Löwen kamen immer wieder gefährlich vor das Tor, scheiterten aber an Filimonow. Erst als Michael Baindl seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, konnten die Buam wenige Sekunden vor Schluss für Klarheit sorgen. Lukas Wagner sorgte für den 4:2 Endstand.
Deggendorfer SCNiederlage nach Verlängerung: Deggendorfer SC liefert heißen Fight in Memmingen (OLS) Der Deggendorfer SC lieferte am Sonntagabend eine höchst intensives Testspiel in Memmingen ab. Dabei entschied der Zweitligist die Partie vor 1.232 Zuschauern in der KUTTER Arena am Ende knapp mit 4:3 nach Verlängerung für sich. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Vergleich zum Derby wieder auf Ty Jackson zurückgreifen, während Silvan Heiß weiterhin pausierte. Von der ersten Minute an entwickelte sich eine enge und intensive Partie, in der – ähnlich wie gegen Passau – die Strafbanktür einige Male aufging. Insgesamt 49 Strafminuten sammelten beide Mannschaften im ersten Abschnitt. In der neunten Spielminute fiel der erste Treffer der Partie, als Okko Kangasniemi einen Schuss von Gennaro unhaltbar zum 1:0 abfälschte. Dies war gleichermaßen auch der Pausenstand nach 20 gespielten Minuten. Zu Beginn des Mitteldrittels ging es zunächst mit dem Strafenflut weiter. Ein Powerplay nutzte Nick Maul in der 23. Minute zum 2:0 für die Indians. Dies schien jedoch so etwas wie die Initialzündung zu sein. Exakt eine Minute später verkürzte Ty Jackson zum 2:1. Die Deggendorfer waren am diesem Zeitpunkt richtig gut im Spiel und setzten die Memminger immer mehr unter Druck. In eigener Unterzahl gelang schließlich der Ausgleich, als Petr Stloukal in der 30. Minute sehenswert zum 2:2 einnetzte. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten ging es mit dem umkämpften Unentschieden das zweite Mal in die Kabine. Im Schlussabschnitt blieb es über lange Zeit ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams erspielten sich gute Abschlussmöglichkeiten, jedoch lange Zeit ohne Torerfolg. Der nächste Treffer fiel erst in der 57. Minute als Edgars Homjakovs die Hausherren einmal mehr in Front brachte. Casey Fratkin setzte nun alles auf eine Karte und nahm Timo Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der Mut des Deggendorfer Cheftrainers wurde belohnt und Dylan Jackson erzielte 38 Sekunden vor Spielende das 3:3. Die Partie musste somit in der Verlängerung entschieden werden. Dort gelang den Indians in Person von Maximilian Kolb gleich in der 61. Minute der Lucky Punch und entschied die Partie für seine Farben. Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit dem nächsten Testspiel zu Hause vor heimischem Publikum. Zu Gast sind in der Hitzkopf-Arena um 19:30 Uhr die Red Bull Juniors aus Salzburg.
Selber WölfeWölfe unterliegen Bulls im Shootout - Saale Bulls Halle vs. Selber Wölfe 4:3 SO (0:1; 1:2; 2:0/1:0) (OLS) Die Selber Wölfe verspielen bei den Saale Bulls Halle eine 3-Tore-Führung und unterliegen im Testspiel beim Nord-Oberligisten nach Penaltyschießen. Nach jeweils gutem Start in die ersten beiden Drittel führten die Porzellanstädter bereits mit 3:0, die Gastgeber verkürzten aber noch vor der ersten Drittelpause. Die Wölfe verwalteten den Schlussabschnitt zwar lange Zeit konsequent, doch die Saale Bulls belohnten sich für ihre Schlussoffensive mit zwei weiteren Treffern. Die chancenreiche Overtime endete torlos und im Penaltyschießen hatten die Gastgeber das glücklichere Ende für sich. Spielentscheidend waren die Special-Teams: Halle nutzte zwei von drei Überzahlspielen, Selb ließ hingegen alle vier Gelegenheiten liegen. Wölfe legen vor Die Selber Wölfe starteten hervorragend in die Partie: In einem schnell vorgetragenen Konter legte Gelke die Scheibe quer auf den mitgelaufenen Kuqi, der Cerveny im Tor der Bulls keine Chance ließ und den Spielstand in der 3. Minute auf 0:1 stellte. Im weiteren Verlauf hatte Halle etwas mehr vom Spiel, die Wölfe ließen aber – auch in Unterzahl – kaum gefährliche Chancen zu. Alles, was aufs Tor kam, parierte Selbs Schlussmann Weidekamp souverän. In der 8. Spielminute – Raab war gerade von der Strafbank zurückgekommen – lief Valasek allein auf Cerveny zu, doch der Hallenser Keeper verhinderte einen weiteren Treffer für die Porzellanstädter. Sechs Minuten später war auf der anderen Seite Weidekamp nach einem Scheibenverlust der Wölfe im Spielaufbau gefordert, doch die #27 der Porzellanstädter war hellwach. Vier Minuten vor der Pause kam Bauer auf Zuspiel von Kuqi nochmal frei zum Schuss, doch auch der Goalie der Saale Bulls war auf seinem Posten. Wölfe kommen erneut furios aus der Kabine Die Selber Wölfe kamen aus der Kabine wie die Feuerwehr: In der 22. Minute besorgte Rubin im Nachschuss das 0:2, ehe Gelke nur 61 Sekunden später Cerveny aus spitzem Winkel überraschte und einen 3-Tore-Vorsprung für seine Farben herausschoss. Die Saale Bulls versuchten durch eine Auszeit wieder etwas Ruhe in die Partie zu bringen. Die 26. Minute bot dann ein besonderes Bild: Nachdem Heider einen Selber Spieler in die Bande gecheckt hatte, schickten die Unparteiischen gleich elf Spieler gleichzeitig auf die Strafbank. Bei Halle saß ein Spieler mehr in der Kühlbox, doch die Wölfe konnten das Powerplay, genauso wie kurz darauf in einer weiteren Situation, nicht nutzen. In der 35. Minute kamen dann die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Spätnachmittag auf die Anzeigetafel: Gläßl saß für zwei Minuten draußen und Lessard-Aydin wurde gleich zweimal sträflich im Slot allein gelassen. Beim ersten Mal parierte Weidekamp noch hervorragend, im zweiten Anlauf war der Selber Goalie aber machtlos und musste das 1:3 hinnehmen. Saale Bulls mit erfolgreicher Schlussoffensive Fast hätte Lahtinen wiederum mit einem frühen Treffer den erneuten 3-Tore-Vorsprung für seine Farben herausgeschossen, doch Cerveny parierte den Schuss des Finnen. Im weiteren Drittel stand Selb sattelfest in der Defensive. Doch Halle erhöhte zum Ende der regulären Spielzeit mehr und mehr den Druck. Folgerichtig stellten dann Domogalla mit einem Powerplay-Treffer in der 55. Minute sowie Schäfer 36 Sekunden vor Schluss den Spielstand auf 3:3. In der Overtime gab es hüben wie drüben hochkarätige Chancen, doch beide Torhüter ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. So musste das Penaltyschießen entscheiden: Halle versenkte die Scheibe zweimal, auf Selber Seite traf nur Weiß, sodass der Sieg in der Saalestadt blieb. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Saale Bulls Halle: Cerveny (Kapteinat) – Rogl, Wäser, Zernikel, Heider, Neher, Belendir, Suchomer – Reinwald, Huard, Bollers, Jentsch, Domogalla, Palka, Lessard-Aydin, Schäfer, Hechtl, Tabert, Merl, Drothen Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Hördler, Tramm, Raab, Sturm, Gläßl, Ulrich, Bauer – Lahtinen, Rubin, Boyko, Klöpper, Weiß, Brown, Pauker Valasek, Gelke, Klughardt, Ziesche, Kuqi Tore: 3. Min. 0:1 Kuqi (Gelke, Ziesche); 22. Min. 0:2 Rubin (Lahtinen, Boyko); 23. Min. 0:3 Gelke (Ulrich); 35. Min. 1:3 Lessard-Aydin (Domogalla, Palka; 5/4); 55. Min. 2:3 Domogalla (Jentsch, Heider; 5/4); 60. Min. 3:3 Schäfer (Bollers, Rogl); 65. Min. 4:3 Reinwald (PS) Strafzeiten: Halle 20, Selb 18 Schiedsrichter: Finkel, Jasieniak (Samtlebe, Berg) Zuschauer: 2.347
Icefighters Leipziganona GmbH baut Engagement bei den KSW IceFighters Leipzig aus (OLN) Die anona GmbH und die KSW IceFighters Leipzig gehen auch zukünftig gemeinsame Wege. So wurde der Vertrag über die Namensrechte an der Heimspielstätte des Eishockey-Oberligisten vorzeitig verlängert. Damit tragen die KSW IceFighters auch zukünftig ihre Heimspiele im anona ICEDOME, der sich in der Nordhalle des als „Kohlrabizirkus“ bekannten Gebäudes mit den zwei markanten Kuppeln befindet, aus. Zudem wurde das Engagement des Colditzer Unternehmens beim Leipziger Profi-Eishockeyteam ausgeweitet – unter anderem sichtbar durch die Platzierung des Unternehmenslogos auf den Heim- und Auswärtstrikots der KSW IceFighters. IceFighters-Geschäftsführer Thomas Potrzebski: „Die Partnerschaft mit anona ist ein Paradebeispiel für das konstruktive Zusammenwirken von Profisport und regionaler Wirtschaft. Unsere Wertschätzung für diesen Partner könnte nicht größer sein. Die Zusammenarbeit ist geprägt von gemeinsamen Werten und Zielen. Dass unser Partner anona nun sein Engagement noch einmal ausbaut, erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit. Es zeugt vom großen beiderseitigen Nutzen der Partnerschaft, ist eine Bestätigung der hervorragenden gemeinsamen Arbeit und Ausdruck des Vertrauens in unsere Organisation. Dieses Vertrauen wollen wir auch in den kommenden Jahren rechtfertigen.“ anona feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Jubiläum. Aus der im Jahr 1826 gegründeten Mühle hat sich ein weltweit agierender Hersteller von Fitness-, Sport- und Lifestyle-Nahrung entwickelt. Zudem stellt anona seit mehr als 50 Jahren das in Ostdeutschland beliebteste Softeis her. Mit seinen rund 720 Mitarbeitern ist das Familienunternehmen der größte Industriearbeitgeber im Landkreis Leipzig. Als traditionsreiches Unternehmen übernehmen die Colditzer Verantwortung für den Sport in der Heimatregion. „Wir produzieren Eis und Sportlernahrung. Das passt hervorragend zu den KSW IceFighters“, sagt anona-Geschäftsführer Matthias Dietzsch. „Auf dieser Basis haben wir vor zwei Jahren eine bisher sehr erfolgreiche Partnerschaft mit den KSW IceFighters geschlossen. Der Club hat ehrgeizige Ziele für die kommende Saison. Wir möchten das Team dabei unterstützen und freuen uns auf eine erfolgreiche Saison mit vielen packenden Heimspielen im anona ICEDOME.“ Das Gebäude, unter dessen Nordkuppel sich der „anona ICEDOME“ befindet, wurde 1927 bis 1929 erbaut und jahrzehntelang als Großmarkthalle der Stadt Leipzig genutzt. Aufgrund dieser Verwendung etablierte sich im Volksmund schnell die Bezeichnung „Kohlrabizirkus“. Mit einem Durchmesser von 65,8 Metern und einer Spannweite von 75 Metern hielt das Gebäude rund 30 Jahre lang den Rekord für die größte Stahlbetonkuppel der Welt und wurde erst 1960 vom „Palazzo dello Sport“ in Rom abgelöst.
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