IHP NachrichtenFreitag 9.April 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 10 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Daniel Pietta (ERC Ingolstadt): „Bis 40 will ich am liebsten Eishockey spielen“ (DEL) Bei ihm war jede Menge los in den letzten Wochen und Monaten. Daniel Pietta, Stürmer vom ERC Ingolstadt, spricht im DEL-Podcast über Emotionen auf dem Eis, wie er kurz vor den Playoff-Spielen die Chancen seines Teams sieht und dass er noch lange weiter spielen möchte. Er ist ein Gesicht der Liga der letzten Jahre: Daniel Pietta. Vor dieser Saison wechselte der gebürtige Krefelder zum ERC Ingolstadt. Der Angreifer spricht in „Eiskalt auf den Punkt“, dem offiziellen DEL-Podcast, ausführlich über die aktuelle sportliche Situation, zudem sehr reflektiert sowie mit der nötigen Portion Selbstkritik über die jüngste Vergangenheit. Denn es geht auch um die unschöne Szene in der Vorbereitung gegen Straubings Sena Acolatse, die ihm nicht nur eine Strafe eingebracht hat, sondern auch schlaflose Nächte. Pietta sagt selber dazu: „Mir war sofort klar, dass das großer Mist war. So etwas wird mir nicht nochmal passieren.“ Er versichert im Gespräch aber auch, dass ihm Rassismus total fremd ist und er keine Hintergedanken hatte. Die richtigen Emotionen auf dem Eis gehören für Pietta aber auch in der Zukunft dazu. Und so kann es auch weiterhin dazu kommen, dass der 34-Jährige Tore wie zuletzt gegen seinen Ex-Club Krefeld besonders bejubelt. Dafür müsse er sich nicht entschuldigen, sagt er. Dass er am liebsten Eishockey spielt, bis er 40 Jahre alt ist und zudem noch als Ziel hat, eine Weltmeisterschaft für Deutschland zu spielen, erfahren die Zuhörinnen und Zuhörer ebenfalls. Die neue Folge des Podcast „Eiskalt auf den Punkt“, der zur SPORT1 Podcast-Familie gehört, gibt es seit dem heutigen Freitag direkt auf der Homepage sowie App der PENNY DEL. Zudem auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Amazon Music und Podigee, ebenso in der SPORT1 App und auf https://podcast.sport1.de Weitere Zitate aus dem Gespräch mit Daniel Pietta: Zu den anstehenden Playoffs: „Wir müssen uns nicht verstecken, auch nicht gegen München und Mannheim in den Playoffs. Wir haben eine starke Mannschaft und wenn wir unser Eishockey spielen, dann ist vieles möglich. Es kommt sicher auch auf die Tagesform und die mentale Stärke an.“ Zum ERC Ingolstadt: „Ich fühle mich in Ingolstadt sehr wohl. Das war von Anfang so. Wir haben eine super Truppe und ich wurde sehr gut aufgenommen. Und es ist sportlich auch perspektivisch sehr viel möglich, immer wieder und regelmäßig in die Playoffs zu kommen. Deshalb habe ich mich auch rechtzeitig entschieden, den Vertrag zu verlängern.“ Über seinen Torjubel in Krefeld gegen seine alten Club: „Ich bin ein emotionaler Spieler. Emotionen kochen auch mal über auf dem Eis. Als wir gegen Krefeld gespielt haben, ist der Jubel extremer ausgefallen. Ich hatte vorher lange nicht getroffen, das war der Grund. Das hatte aber nichts gegen meinen Ex-Club oder gewisse Personen aus Krefeld zu tun.“ Über die unschöne Szene in der Vorbereitung in Straubing gegen Sena Acolatse: „Das war ein großer Fehler von mir. Ich wusste sofort, als ich auf dem Weg in die Kabine war, dass das Mist war. So etwas passiert mir nicht mehr. Ich möchte aber betonen, dass ich keinen Hintergedanken dabei hatte. Natürlich habe ich mir danach viele Gedanken gemacht, die ganze Sache auch mit nach Hause genommen. Da haben dann viele Gespräche geholfen, durch diese schwere Zeit zu kommen.“ Zu seinen persönlichen Zielen: „Eine Weltmeisterschaft zu spielen wäre nochmal toll. Das ist Ansporn für mich, in der Saison alles dafür zu tun, dass man berücksichtigt wird. Wenn es klappt ist es gut, wenn nicht kein Weltuntergang. Ich bin schließlich ja auch mit 34 Jahren nicht mehr der Jüngste. Aber spielen möchte ich eigentlich noch bis ich 40 bin. Immer vorausgesetzt der Körper spielt mit.“ (DEL/kk) |
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Krefeld PinguineKrefeld Pinguine wollen Unterstützung der Fans fördern (DEL) Nach den negativen Nachrichten und wenigen, aber heftigen, verbalen Attacken auf Spieler der Krefeld Pinguine, möchte der Verein nun reagieren und eine Kampagne positiver Nachrichten für die Mannschaft starten. Seit letzter Woche gehen in der Geschäftsstelle viele positive Nachrichten ein, die sich mit den Spielern, dem Verein und gegen Hass und Diskriminierung solidarisieren. Diese Welle der Positivität wollen die Pinguine nun weiter fördern und laden Ihre Fans dazu ein, weitere Nachrichten an die Mannschaft zu richten. Pressesprecher Mark Thiel: „Wir sind überwältigt vom Zuspruch, den wir in der letzten Woche in den Medien sowie von Fans und Unterstützern aus der ganzen Sportwelt in den Sozialen Netzwerken bekommen haben. Viele Menschen interessieren sich für die Thematik und verurteilen die Kommen-tare, die Laurin Braun oder Ivan Petrakov in diesem Fall erhalten haben, aber denen sich beinahe täglich auch unzählige andere Spitzensportler ausgesetzt fühlen. Wir möchten nun unsere Blickweise wieder verändern und vor allem diesen positiven Zuspruch hervorheben.“ Die bisher eingegangenen Nachrichten sowie alle, die ab sofort bis zu den letzten Heimspielen der Saison am Montag und Dienstag bei den Pinguinen eingehen, werden gesammelt und in der Mannschaftskabine sichtbar für die Spieler präsentiert. „Wir würden uns darüber freuen, wenn weiterhin Fans und Freunde des Krefelder Eishockeys ein Zeichen gegen Hass und Diskriminierung setzen,“ so Thiel weiter. Laurin Braun wurde nach der 2:9-Niederlage gegen den EHC München am vergangenen Montag, 29. März über seinen Instagram-Account heftig beleidigt. Auch Ivan Petrakov gab bei seinem Freistel-lungsgesuch am Anfang der Woche an, dass die unverhältnismäßig persönlich beleidigende Kritik an seiner Person ein Grund für seinen frühzeitigen Abgang waren. Über Zuschriften freuen sich die Krefeld Pinguine jederzeit. Die Nachrichten, die uns jedoch bis Mon-tag, 12. April übermittelt werden, werden garantiert in der Kabine ausgehangen. Die Nachrichten können vorzugweise per E-Mail an die info @krefeld-pinguine.de oder als Brief „KEV Pinguine Eishockey GmbH, Westparkstr. 111, 47803 Krefeld“ zugestellt werden. (KEV/mt) |
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Red Bull MünchenComeback-Sieg gegen Grizzlys (DEL) Der EHC Red Bull München hat sich durch ein starkes Finale drei Punkte gegen die Grizzlys Wolfsburg gesichert. Beim 4:3 (0:0|1:2|3:1) brachte Chris Bourque die Münchner in Führung. Nach zwei Wolfsburger Toren erzielte Yasin Ehliz im Schlussdrittel den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe die Gäste erneut vorlegten. Yannic Seidenberg und Derek Roy sorgten mit ihren Treffern in den Schlussminuten für den siebten Sieg in Folge. Spielverlauf: München startete druckvoll in das erste Saisonduell beider Teams, brachte aber keine gefährlichen Schüsse auf das Tor von Chet Pickard. Wolfsburg lauerte auf Konter und hatte die besseren Möglichkeiten. Julian Melchiori verfehlte bei einem Solo knapp das Tor (11. Minute). Die beste Chance des Drittels hatte Sebastian Furchner, Danny aus den Birken entschärfte den Direktschuss (12.). Im Mittelabschnitt verschärften die Münchner das Tempo – mit Erfolg: Bourque erzielte nach toller Vorlage von Trevor Parkes das 1:0 (27.). Für den Passgeber war es die 200. Torbeteiligung in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL). Wolfsburg glänzte mit Effizienz: Anthony Rech platzierte den Puck ins lange Eck – 1:1 (33.). Es folgten schöne Kombinationen der Red Bulls und Topchancen durch Justin Schütz (35.) und Philip Gogulla (36.), den Treffer machte aber Wolfsburgs Phil Hungerecker (38.). Nach einem ausgeglichenen Start in das Schlussdrittel hebelte Zach Redmond mit einem Pass die Grizzlys-Defensive aus. Ehliz sprintete auf Pickard zu und lupfte den Puck mit der Rückhand unter die Latte (46.). Nur zwei Minuten später brachte Pekka Jormakka die Niedersachsen erneut in Führung (48.). Die Red Bulls rannten in der Schlussphase an und legten ein starkes Finale hin: Seidenberg staubte in der 56. Minute zum 3:3 ab. Roys Powerplaytor in der vorletzten Minute sicherte den Red Bulls den siebten Sieg in Folge. Derek Roy: „Es war eine Geduldsprobe. Kompliment an die Jungs, das war ein wichtiger Sieg.“ (EGCM/irbm) |
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Bayreuth TigersDEL2-Hauptrunde mit sofortiger Wirkung beendet - Für die Abschluss-Tabelle findet Quotienten-Regelung Anwendung (DEL2) Die Gesellschafter der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) haben sich mittels einstimmigen Beschluss darauf verständigt, die aktuelle Hauptrunde mit Wirkung zum 08. April zu beenden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Spielbetrieb der DEL2 mit mehreren positiven Covid-Fällen und behördlich angeordneten Quarantänen sahen die Verantwortlichen dies als beste Lösung für den derzeitigen Spielbetrieb und die anstehenden Playoffs. Die Endtabelle der Hauptrunde setzt sich aus den bis zum 08. April 2021 gespielten Partien und der anzuwendenden Quotienten-Regel gemäß Spielordnung zusammen. Die Platzierungen erfolgen demnach nach der Quotienten-Regel (Punkte durch Spiele) mit zwei Nachkommastellen, alsdann nach dem Quotienten der Tordifferenz im Verhältnis zu den absolvierten Spielen. Für die anstehenden Playoffs sind die besten acht Clubs qualifiziert. Über das weitere Vorgehen in den Playoffs werden die Gesellschafter der DEL2 beraten und das Ergebnis schnellstmöglich verkündet. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Nachdem wir nahezu 50 von 52 Spieltagen der Hauptrunde durch den unermüdlichen Einsatz der Clubs absolviert haben, hätten wir uns eine vollständige Beendigung dieser Runde gewünscht. Allerdings geht die Gesundheit aller vor. Wir haben seit dem Osterwochenende in gleich mehreren Clubs Anzeichen für und zum Teil bereits bestätigte Corona-Fälle, weshalb wir gemeinschaftlich ein Fortsetzen der Hauptrunde auf Teufel komm raus nicht befürworten. Vielmehr wollen wir Sorge für die Gesundheit der Spieler tragen und mit Blick auf die anstehenden Playoffs einen dann wieder besseren Rahmen für den Wettbewerb organisieren.“ (Medienmitteilung DEL2 vom 08.04.2021) „Die Entscheidung, die in der heutigen Gesellschafterversammlung einstimmig beschlossen worden ist, ist der sportlich fairste Weg. Man gibt damit den Mannschaften, die nach vielen Jahren erstmals die Möglichkeit haben, den Aufstieg in die DEL wahrzunehmen, die derzeit bestmöglichen Chancen dazu. Wir können froh sein, dass wir unter den bekannten Umständen die Hauptrunde weitestgehend spielen konnten“, äußert sich Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel zum Beschluss der Ligagesellschaft und deren Gesellschaftern. (BT/av) |
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Eispiraten CrimmitschauBestätigter Corona-Fall bei den Eispiraten - Team begibt sich in angeordnete Quarantäne (DEL2) Die Mannschaft der Eispiraten Crimmitschau unterzog sich nach einem Verdachtsfall am gestrigen Donnerstag einem PCR-Test, wobei leider auch ein positiver Fall bestätigt wurde. Die gesamte Mannschaft befindet sich nun in einer angeordneten Quarantäne. Im engen Austausch aller Beteiligten wird man nun das weitere Vorgehen besprechen und die Öffentlichkeit zeitnah darüber informieren. Bereits gestern einigten sich die Gesellschafter der DEL2 mittels einstimmigen Beschluss darauf, die Hauptrunde aufgrund der aktuellen Corona-Situation in der Liga abzubrechen. Dabei griffen die Hygienemaßnahmen der Eispiraten bis hierhin. Im August als erstes deutsches Team in die Saisonvorbereitung gestartet, konnte man in knapp neun Monaten und über insgesamt 62 Spiele (Meisterschafts- und Vorbereitungsspiele) keinen einzigen Corona-Fall verzeichnen. (EC/af) |
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| DEL2-Hauptrunde mit sofortiger Wirkung beendet / Alle PCR-Tests der Löwen Frankfurt sind negativ - Für die Abschluss-Tabelle findet Quotienten-Regelung Anwendung (DEL2) Die Gesellschafter der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) haben sich mittels einstimmigen Beschluss darauf verständigt, die aktuelle Hauptrunde mit Wirkung zum 08. April zu beenden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Spielbetrieb der DEL2 mit mehreren positiven Covid-Fällen und behördlich angeordneten Quarantänen sahen die Verantwortlichen dies als beste Lösung für den derzeitigen Spielbetrieb und die anstehenden Playoffs. Die Endtabelle der Hauptrunde setzt sich aus den bis zum 08. April 2021 gespielten Partien und der anzuwendenden Quotienten-Regel gemäß Spielordnung zusammen. Die Platzierungen erfolgen demnach nach der Quotienten-Regel (Punkte durch Spiele) mit zwei Nachkommastellen, alsdann nach dem Quotienten der Tordifferenz im Verhältnis zu den absolvierten Spielen. Für die anstehenden Playoffs sind die besten acht Clubs qualifiziert. Über das weitere Vorgehen in den Playoffs werden die Gesellschafter der DEL2 beraten und das Ergebnis schnellstmöglich verkündet. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Nachdem wir nahezu 50 von 52 Spieltagen der Hauptrunde durch den unermüdlichen Einsatz der Clubs absolviert haben, hätten wir uns eine vollständige Beendigung dieser Runde gewünscht. Allerdings geht die Gesundheit aller vor. Wir haben seit dem Osterwochenende in gleich mehreren Clubs Anzeichen für und zum Teil bereits bestätigte Corona-Fälle, weshalb wir gemeinschaftlich ein Fortsetzen der Hauptrunde auf Teufel komm raus nicht befürworten. Vielmehr wollen wir Sorge für die Gesundheit der Spieler tragen und mit Blick auf die anstehenden Playoffs einen dann wieder besseren Rahmen für den Wettbewerb organisieren.“ Nach den gestrigen Covid-Verdachtsfällen innerhalb der Liga und der daraus resultierenden Absage des Hauptrundenspiels "Eispiraten Crimmitschau vs. Löwen Frankfurt" wurden bei der kompletten Mannschaft der Löwen Frankfurt zur Sicherheit PCR-Tests durchgeführt. Die inzwischen eingetroffenen Ergebnisse bestätigen, dass die Löwen Frankfurt keinen positiven Fall in ihren Reihen haben. (LF/mk) |
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EV LandshutDEL2-Hauptrunde mit sofortiger Wirkung beendet / Für die Abschlusstabelle findet die Quotienten-Regelung Anwendung – EVL landet auf Platz elf (DEL2) Die Gesellschafter der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) haben sich mittels einstimmigen Beschlusses darauf verständigt, die Hauptrunde der DEL2-Saison 2020/21 mit sofortiger Wirkung zu beenden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Spielbetrieb der DEL2 mit mehreren positiven Covid-Fällen bei den Heilbronner Falken und den Bietigheim Steelers sowie behördlich angeordneten Quarantänen sahen die Verantwortlichen dies als beste Lösung für den derzeitigen Spielbetrieb und die Sicherung der Durchführung der anstehenden Playoffs. Damit sind auch die beiden letzten Saisonspiele des EV Landshut gegen den EHC Freiburg und bei den Dresdner Eislöwen abgesagt. Die Abschlusstabelle der Hauptrunde setzt sich aus den bis zum 08. April 2021 gespielten Partien und der anzuwendenden Quotienten-Regel gemäß Spielordnung zusammen. Die Platzierungen erfolgen demnach nach der Quotienten-Regel (Punkte durch Spiele) mit zwei Nachkommastellen, alsdann nach dem Quotienten der Tordifferenz im Verhältnis zu den absolvierten Spielen. Der EV Landshut belegt demnach den elften Tabellenplatz und verabschiedet sich in die Sommerpause. Für die anstehenden Playoffs sind die besten acht Clubs qualifiziert. Über das weitere Vorgehen in den Playoffs werden die Gesellschafter der DEL2 beraten und das Ergebnis schnellstmöglich verkünden. „Nachdem wir nahezu 50 von 52 Spieltagen der Hauptrunde durch den unermüdlichen Einsatz der Clubs absolviert haben, hätten wir uns eine vollständige Beendigung dieser Runde gewünscht. Allerdings geht die Gesundheit aller vor. Wir haben seit dem Osterwochenende in gleich mehreren Clubs Anzeichen für und zum Teil bereits bestätigte Corona-Fälle, weshalb wir gemeinschaftlich ein Fortsetzen der Hauptrunde auf Teufel komm raus nicht befürworten. Vielmehr wollen wir Sorge für die Gesundheit der Spieler tragen und mit Blick auf die anstehenden Playoffs einen dann wieder besseren Rahmen für den Wettbewerb organisieren“, sagt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. „Natürlich ist es schade, dass wir die beiden letzten Saisonspiele nicht mehr austragen können. Wir hätten gerne noch um den zehnten Platz gekämpft, um einen regulären Nicht-Abstiegsplatz und damit unser selbstgestecktes Ziel der letzten Wochen zu erreichen. Aber letztlich ist es die einzig richtige Entscheidung, die wir voll mitgetragen haben. Die ordnungsgemäße Durchführung der Playoffs muss im Vordergrund stehen, um die Ermittlung eines sportlichen Aufsteigers nicht zu gefährden. Durch die Quotienten-Regelung sind wir noch um einen Tabellenplatz abgerutscht, aber mit den zwei jüngsten Siegen in Ravensburg und gegen Bayreuth ist der Mannschaft noch ein versöhnlicher Saisonabschluss gelungen“, sagt EVL-Spielbetriebs-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke. (EVL/mm) |
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VER SelbDie Spannung ist förmlich greifbar - Können die Wölfe bereits ihren ersten „Matchpuck“ verwandeln? (OLS) Am vergangenen Mittwoch konnten unsere Selber Wölfe den Heimvorteil nutzen und mit einem 3:2-Sieg nach regulärer Spielzeit mit 2:1 in der Halbfinalserie gegen die Starbulls Rosenheim in Führung gehen. Somit besteht bereits am morgigen Freitag die Chance, die Serie in Rosenheim zu entscheiden. Unverändert ist die Kadersituation im Wolfsrudel: Bis auf Sam Verelst und Maximilian Hirschberger stehen dem Trainerteam alle Kräfte zur Verfügung. Los geht es am Freitag, 09.04. um 19:30 Uhr in Rosenheim (live auf Sprade TV bzw. in der Radio Euroherz Eiszeit). Falls erforderlich findet das entscheidende fünfte Spiel der Serie am Sonntag, 11.04. (17:00 Uhr in Selb), statt. Das von Co-Trainer Marc Thumm befürchtete Deja-vu-Erlebnis blieb zum Glück aus: Nach Spiel zwei am Ostermontag sah er sich an die Playoffserie gegen Duisburg erinnert, in der bis auf das letzte und entscheidende fünfte Spiel, bei dem unsere Wölfe siegreich waren, immer die Gastmannschaft als Sieger das Eis verlies. Dieser Nervenkitzel bleibt Verantwortlichen und Fans diesmal erspart. Unsere Wölfe haben nun zwei Spiele Zeit, den notwendigen dritten Sieg einzufahren, um ins Finale gegen die Eisbären Regensburg einzuziehen. Kampflos hergeben werden die Starbulls ihr Heimspiel am Freitag freilich nicht. Alle Spiele bislang waren eng, auf hohem Niveau, hart, aber sportlich fair und hochdramatisch. Anders wird auch das vierte Spiel nicht verlaufen und noch ist auch für die Starbulls alles möglich. Am Freitag gelang es endlich Nicholas Miglio einen Powerplay-Treffer zu erzielen. Er war damit bislang der einzige Nutznießer einer zahlenmäßigen Überlegenheit eines der beiden Teams dieser Halbfinalserie. So ließen die Starbulls bislang 16 solcher Gelegenheiten liegen, während unsere Wölfe wenigstens eine aus zehn Möglichkeiten nutzen konnten. (VERS/oo) |
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Icefighters LeipzigEXA IceFighters Leipzig starten gegen Hamburg in die Playoffs - Gerike-Trupp geht mit vollem Lineup in die 5. Jahreszeit (OLN) Jetzt ist es also so weit. Am Ende einer langen, für alle Beteiligten anstrengenden und vor allem einsamen Eishockeysaison stehen nun die Playoffs an. Die 5. Jahreszeit, die trotz der Corona-bedingten Ausnahmesituation ihren Reiz hat. „Playoffs spielen bedeutet, dass die Uhren auf null gestellt werden. Spieler, die bis dahin eine eher schlechte oder durchschnittliche Saison hatten, können das durch starke Playoffs oftmals revidieren und Spieler, die eine gute Saison hatten, müssen sich in den Playoffs erneut beweisen. Somit schalten normalerweise alle Spieler nochmal einen Gang hoch“, sagt Headcoach Sven Gerike vor dem Beginn der Runde. Auch wenn die „Uhren auf null gestellt werden“, lohnt sich der Blick auf die Saison der Crocodiles Hamburg und die bisherigen Begegnungen mit unseren EXA IceFighters Leipzig. Hamburg beendete die Meisterrunde auf dem 5. Tabellenplatz. Von 41 Spielen konnten die Hanseaten 21 regulär gewinnen. 15 Niederlagen mussten sie einstecken. Fünf Spiele gingen in die Verlängerung und zwei davon konnten gewonnen werden. Das ergab am Ende 70 Punkte und einen Quotienten von 1,71 Punkten pro Spiel. Im Powerplay erreichten die Crocodiles 21 % und in Unterzahl fast 80 %. Das sind alles Werte und Ergebnisse, die nicht so weit von unseren Ergebnissen nach der regulären Saison entfernt sind. Die Eiskämpfer kommen ebenfalls auf 70 Punkte, brauchten allerdings 44 Spiele dafür und haben somit einen Quotienten von 1,59, der am Ende den 6 Tabellenplatz bedeutete. 19 Siege und 17 Niederlagen nach regulärer Spielzeit stehen in den Büchern. Acht Mal musste das Gerike – Team in die Verlängerung und fünf Mal konnte diese erfolgreich gestaltet werden. Im Powerplay stehen knapp 20 % und in Unterzahl 78 % in den Statistiken. Die Spiele gegeneinander konnten in dieser Saison die Krokodile für sich entscheiden. In Hamburg gelangen ein 2-0 und ein 5-2 Sieg. In Leipzig konnten unsere EXA IceFighters ein Spiel regulär mit 5-1 gewinnen, aber verloren das andere Spiel mit 3-4 nach Verlängerung. Das Team aus dem Norden wird wie gehabt angeführt von ihrer Paradereihe Dominik Lascheit, Thomas Zuravlev und Patrick Saggau. Aber mit die weiteren Stürmer Dennis Reimer, Michal Bezouska, Adam Domogalla, Maximilian Schaludek und Andre Gerartz stehen allesamt für Qualität und Torgefahr. Weil das den Verantwortlichen noch nicht genug war, wurden mit Victor Östling und Harrison Reed noch zwei Importstürmer während der Saison nachverpflichtet. Damit stellen die Hamburger eine sehr starke Offensive. Die Defensive der Hamburger wird geführt von Kapitän Norman Martens und Jan Tramm. Alle anderen Verteidiger stehen für solide, körperbetonte, defensive Arbeit. Dahinter steht mit Kai Christian und Niklas Zoschke ein eingespieltes Torhüterduo, in dem Routinier Christian sich auch in diesem Jahr wieder als Nummer 1 durchgesetzt hat. Unsere EXA IceFighters Leipzig sind bereit für die Best-of-3-Serie. Coach Sven Gerike: „Hamburg hat seit dem 19.03. kein Spiel mehr bestritten. Je nachdem wie die Spiele laufen, wird das als Vorteil oder Nachteil verkauft werden. Entweder hatten sie durch die Quarantäne ausgeruhte Spieler und ein volles Lineup oder keinen Spielrhythmus durch die Pause. Das Phrasenschwein weiß, dass die Wahrheit auf dem Eis liegt. Auch wir hatten nochmal über Ostern ein paar Tage frei und haben alle Spieler an Bord, für die die Saison nicht vorzeitig beendet war. Das ist auch wichtig, denn ich erwarte intensive Spiele, wo wir jeden Mann brauchen werden. Wir werden von der ersten Sekunde an gefordert sein. In einer so kurzen Serie kann man sich keine Ausrutscher erlauben. Wir haben für die Playoffs gefightet und wollen diese jetzt auch genießen.“ Das erste Spiel startet Freitagabend um 19:30 Uhr in Hamburg, bevor es dann Sonntag um 17:00 Uhr im Kohlrabizirkus in die zweite Begegnung geht. Ob es ein drittes Spiel geben wird, wird sich am Sonntag zeigen. Alle Playoff-Spiele werden live auf Sprade.TV übertragen. (IFL/cd) |
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Rostocker ECPiranhas in den Playoffs (OLN) Chaotischer kann eine Hauptrunde eigentlich sein: Hallensperrung, Quarantäne und erneut der Verlust der Heimspielstätte und trotzdem haben sich die Kufencracks aus Rostock für das Viertelfinale der Playoffs der Oberliga Nord qualifiziert. Nach einem an Spannung nicht zu überbietendem Pre – Playoff – Spiel und einem Sieg in der Verlängerung gegen den Herforder EV stehen die Piranhas im Viertelfinale. Der Gegner ist der Tabellenerste, die Hannover Scorpions. Spielmodus ist best – of – three und das erste Spiel der Serie findet am Freitag, den 09.04.2021 in der HUS DE GROOT Eisarena in Mellendorf statt. Anbully ist um 20.00 Uhr. Das zweite Spiel dann am 11.04.2021 in der qbeyond – Arena in Hamburg, der „ Ausweichheimspielstätte „ der Rostock Piranhas. Anbully ist um 17.00 Uhr. Sollte es erforderlich sein, treffen die Kontrahenten am Dienstag, den 13.04.2021 erneut in Mellendorf aufeinander. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Drei der vier Begegnungen in der Hauptrunde endeten mit deutlichen Siegen für die Hannoveraner. Das letzte Spiel vor knapp einem Monat konnten die Piranhas mit 3:2 in der Verlängerung für sich entscheiden. Es bleibt spannend. (REC/sa) |
| Freitag 9.April 2021 | www.icehockeypage.de | ||
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