Grefrath PhoenixPhoenix setzt weiter auf Scholz und Pinna
(RLW) Eine Woche vor dem ersten Saisonvorbereitungsspiel nimmt der Kader des Grefrath Phoenix für die kommende Regionalliga-Saison weiter Konturen an. Während der kurzfristige Abgang von Torhüter Leon Jessler zu einem Oberligisten die Verantwortlichen noch einmal vor eine neue Herausforderung stellt und die Suche nach einem geeigneten Ersatz zwischen den Pfosten auf Hochtouren läuft, herrscht in der Offensive Planungssicherheit. Mit Justin Scholz und Gian-Luca Pinna haben zwei weitere Angreifer ihre Zusage für die Saison 2026/27 gegeben.
Für Headcoach Tilo Schwittek ist die Verlängerung mit Justin Scholz dabei besonders erfreulich. Der 24-jährige Krefelder hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zuverlässigen Größe im Grefrather Team entwickelt und überzeugt nicht nur durch seine offensive Qualität, sondern auch durch seine Vielseitigkeit. Scholz kann sowohl im Sturm als auch bei Bedarf in der Defensive eingesetzt werden und ist damit ein wertvoller Zweiwegespieler im Kader.
Seine Eishockey-Ausbildung absolvierte der gebürtige Krefelder in seiner Heimatstadt beim KEV’81 wo er sämtliche Nachwuchsmannschaften bis hin zur DNL durchlief und zudem für verschiedene Auswahlmannschaften des Nachwuchsbereichs nominiert wurde. 2022 wechselte Scholz vom Krefelder DNL-Team an die Niers. Seitdem brachte er es im Phoenix-Trikot auf 46 Einsätze und 33 Scorerpunkte – 16 Tore und 17 Assists. Vor allem mit seiner konstanten Einstellung hat sich die Nummer 28 einen festen Platz im Team erarbeitet.
„Justin gehört zu den Spielern, auf die man sich in jeder Trainingswoche verlassen kann – zuverlässig, ehrgeizig und immer bereit, für die Mannschaft den entscheidenden Meter mehr zu gehen“, sagt Schwittek und ergänzt: „Dass er dem Phoenix treu bleibt, unterstreicht den Zusammenhalt, den wir uns für die neue Saison wünschen.“
Auch Scholz selbst freut sich darauf, seine Geschichte beim Phoenix fortzuschreiben. „Ich freue mich, auch in der kommenden Saison weiter für Grefrath aufs Eis zu gehen. Ich fühle mich im Verein und in der Mannschaft sehr wohl und bin überzeugt, dass wir als Team noch einiges erreichen können“, erklärt der Angreifer. „Ich habe richtig Bock auf die neue Saison und darauf, gemeinsam mit den Jungs vor unseren Fans alles zu geben.“
Mit Gian-Luca Pinna bleibt zudem ein weiterer junger Angreifer an der Niers. Der in Memmingen geborene Stürmer bringt eine hervorragende Nachwuchsausbildung mit. Seine Stationen führten ihn über Kaufbeuren und Mannheim nach Köln und schließlich zum Krefelder EV. Mit Mannheim konnte Pinna dabei gleich zwei DNL-Meisterschaften feiern. Insgesamt absolvierte der Angreifer 106 DNL-Spiele und sammelte dabei 29 Tore sowie 30 Assists.
Nach dem Wechsel zum Phoenix folgte in der vergangenen Saison der erste Schritt in den Seniorenbereich. Nun möchte Pinna seine Entwicklung konsequent fortsetzen und sich dauerhaft im Regionalliga-Eishockey etablieren. „Gian-Luca hat in seiner bisherigen Zeit im Team gezeigt, dass er bereit ist, sich Schritt für Schritt an die Regionalliga heranzuarbeiten“, erklärt Schwittek. „Genau diese Entwicklung wollen wir weiter fördern. Wir sehen in ihm einen Spieler mit Potenzial, der von den erfahrenen Kollegen im Kader profitiert und im Gegenzug frischen Wind ins Sturmspiel bringt.“
Pinna selbst blickt ebenfalls mit großem Ehrgeiz auf die neue Spielzeit. „Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison für den Phoenix aufzulaufen. Die letzte Spielzeit ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten – als Mannschaft können wir deutlich mehr zeigen, und daran wollen wir gemeinsam anknüpfen“, sagt der Angreifer. „Ich bin überzeugt, dass wir die richtigen Schlüsse ziehen und im neuen Jahr geschlossen auftreten.“
Dabei hat sich Pinna auch persönlich einiges vorgenommen. „Auch für mich persönlich war die Saison durchwachsen, deshalb will ich mich weiterentwickeln und meinen Teil dazu beitragen. Ich kann es kaum erwarten, wieder loszulegen“, so der inzwischen 21-Jährige.
Mit den beiden Zusagen ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Zusammenstellung des Grefrather Kaders gemacht. Abgeschlossen sind die Planungen allerdings noch nicht. In allen Mannschaftsteilen stehen noch letzte Personalentscheidungen aus. Besonders dringend ist dabei die Suche nach einem neuen Torhüter, nachdem Jessler den Phoenix kurzfristig in Richtung Oberliga verlassen hat.
Die Vorbereitungen auf die neue Regionalliga-Saison laufen damit auf Hochtouren. Während hinter den Kulissen noch an den letzten Stellschrauben gedreht wird, können Schwittek und sein Team zumindest in der Offensive bereits auf zwei weitere bekannte Gesichter bauen.
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