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September 26
                         
Welttourismustag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Ice Cats Rheine
(LLW)  Die beiden Verteidiger Konstantin Blumenstein und Maxim Moosmann bleiben dem ESC genauso erhalten wie die beiden Stürmer Alexander Zimbelmann und Nick Legtenberg
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 27.September 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Freitag, Samstag und Sonntag mit insgesamt 24 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
DEB gratuliert München zur Olympia-Nominierung

(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) gratuliert München zur Wahl als deutscher Kandidat für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele. Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat sich am Samstag in Baden-Baden für das entsprechende Bewerberkonzept entschieden.
Als olympischer Spitzenverband war der DEB bei der Abstimmung stimmberechtigt. Mit der Entscheidung steht fest, mit welchem Konzept der DOSB in den Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geht. Die Bewerbung ist offen für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Herzlichen Glückwunsch an München. Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland. Wir wissen aus eigener Erfahrung, was Olympia bei Athletinnen und Athleten und im Nachwuchs auslöst. Für eine Gastgeberregion bedeuten die Spiele aber noch mehr: Impulse für Infrastruktur und Wirtschaft und ein gemeinsames Erlebnis, das Menschen verbindet. Wir werden den weiteren Bewerbungsprozess mit voller Überzeugung unterstützen.“
Der DEB hatte die Bestrebungen, die Spiele wieder nach Deutschland zu holen, bereits im Oktober 2025 öffentlich unterstützt. Wie groß die Strahlkraft olympischer Wettbewerbe ist, hat der Verband zuletzt bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina erlebt. Dort liefen erstmals seit 20 Jahren sowohl die Frauen- als auch die Männer-Nationalmannschaft des DEB für Team Deutschland auf.
Wie es weitergeht: Für die Spiele 2036 beginnt im März 2027 der „strategische Dialog“ mit dem IOC. Die Vergabe ist für Mitte 2029 vorgesehen. Wann über die Spiele 2040 und 2044 entschieden wird, ist noch offen.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  14:58 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     ms


eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen Topspiel in Köln

(DEL)  Die Eisbären Berlin können in der PENNY DEL-Saison 2026/27 den ersten Auswärtssieg verbuchen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend im Topspiel bei den Kölner Haien mit 6:5 nach Penaltyschießen durch. Eisbären-Neuzugang Jean-Luc Foudy gab sein Debüt für den Hauptstadtclub.
Die Gastgeber starteten gut in die Partie und kamen direkt zu vielversprechenden Abschlussmöglichkeiten, die Jack LaFontaine im Berliner Tor aber vereitelte. Im ersten Berliner Powerplay traf Ty Ronning (4./PP1) dann für die Eisbären zur Führung. Marcel Noebels (8.) konnte jedoch wenig später für die Domstädter egalisieren. Liam Kirk (9.) brachte die Gäste aber postwendend erneut in Front. In der Folge blieb es eine unterhaltsame Partie, in der die Berliner leichte Vorteile hatten. In der letzten Spielminute des ersten Drittels kamen dann die Haie durch Brady Austin (20./6-5) bei angezeigter Strafe für Berlin doch noch zum Ausgleich. Köln startete dann in Überzahl in den mittleren Spielabschnitt und ging direkt durch Tim Fleischer (21./PP1) erstmals in Führung. Im weiteren Verlauf war es eine Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Markus Vikingstad (29./PP1) sorgte dann mit dem zweiten Berliner Überzahltreffer des Abends für den Ausgleich und Andy Eder (36.) traf für zur erneuten Führung des Hauptstadtclubs. In der Anfangsphase des Schlussdrittels baute Jean-Luc Foudy (42.) den Gäste-Vorsprung mit seinem Premierentreffer im Eisbären-Trikot weiter aus. In der Folge versuchten die Domstädter zurück in die Partie zu kommen und gab viele Schüsse aufs Berliner Tor ab. Die Eisbären verteidigten aber konsequent und setzten offensive Nadelstiche. In den Schlussminuten warfen die Gastgeber dann alles nach vorne und kamen mit dem zusätzlichen Feldspieler durch Noebels (58./6-5) sowie Patrick Russell (59./PP1/EA) im Powerplay doch noch zum 5:5-Ausgleich. So ging es in die Verlängerung. Da in der Overtime kein weiterer Treffer fiel, ging es ins Penaltyschießen. Im Shootout erzielte Foudy (65.) den entscheidenden Treffer für Berlin und sicherte den Eisbären den Extrapunkt.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 27. September ihr nächstes Ligaspiel. Dann sind die Iserlohn Roosters zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein Spiel zweier guter Mannschaften. Es ging hin und her und das Momentum wechselte mehrfach die Seiten. Wir sind zunächst nicht sonderlich gut gestartet. Die Haie haben uns mit ihrem Forecheck vor Probleme gestellt. Nach unserem Führungstreffer haben wir aber besser in die Partie gefunden. Das Mitteldrittel hat mir dann sehr gefallen. Im Schlussabschnitt haben wir gut verteidigt und den Haien keine Umschaltmöglichkeiten gegeben. Der Anschlusstreffer fiel dann etwas glücklich und in Überzahl konnten die Kölner dann ausgleichen. In der Overtime hatten beide Mannschaften gute Chancen. Ich freue mich natürlich darüber, dass wir das Spiel noch gewinnen konnten und die zwei Punkte mit nach Berlin bringen.“
Jean-Luc Foudy (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war ein großartiger Teamerfolg. Darauf müssen wir aufbauen. Es hat Spaß gemacht vor dieser Kulisse zu spielen. Meine Mitspieler und unser gesamter Stab haben mich toll unterstützt. Jetzt freue ich mich auf mein erstes Heimspiel am Sonntag in der Uber Arena. Ich habe schon viel Positives über unsere Fans gehört und möchte meinen ersten Heimsieg mit den Eisbären holen.“
Endergebnis
Kölner Haie – Eisbären Berlin 5:6 n. P. (2:2, 1:2, 2:1, 0:0, 0:1)
Aufstellungen
Kölner Haie: Juvonen (Brückmann) – Vittasmäki, Kemiläinen; Austin, Press; Sennhenn, M. Müller; Händel – Noebels, MacLeod, Russell; Niedenz, Ljungh, Fleischer; Kammerer, Tyrväinen, Fischbuch; Storm, MacInnis, Münzenberger – Trainer: Thomas Berglund
Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Wissmann (C), J. Müller; Mik, Geibel; Davidson, Smith – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Fontaine, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Foudy; Hördler, Wiederer, Krestan – Trainer: Éric Dubois       
Tore
0:1 – 03:38 – Ronning (Tiffels, Kirk) – PP1
1:1 – 07:39 – Noebels (Russell) – EQ
1:2 – 08:18 – Kirk (Ronning, J. Müller) – EQ
2:2 – 19:23- Austin (Press, MacLeod) – 6-5
3:2 – 20:46 – Fleischer (Kammerer, Ljungh) – PP1
3:3 – 28:47 – Vikingstad (Pföderl, Wissmann) – PP1
3:4 – 35:02 – Eder (Fontaine, Mik) – EQ
3:5 – 41:47 – Foudy (Vikingstad, Fontaine) – EQ
4:5 – 57:30 – Noebels (Russell, Sennhenn) – 6-5
5:5 – 58:57 – Russell (Noebels, MacLeod) – PP1/EA
5:6 – 65:00 – Foudy – PS
Strafen
Kölner Haie: 14 (6, 4, 2, 2, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2, 0, 0) Minuten
Schiedsrichter
Andris Ansons, Lukas Kohlmüller (Denis Menz, Patrick Laguzov)
Zuschauer
17.592
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  23:13 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Pinguine bieten Adlern 58 Minuten lang die Stirn

(DEL)  Die Krefeld Pinguine liefern in Mannheim einen starken Fight ab und sind lange am Ausgleich dran. Am Ende führen zwei Empty-Net-Tore zur 1:4-Niederlage.
Die 11.602 Zuschauer in der Mannheimer SAP-Arena sahen einen Aufsteiger, der befreit und ohne Hemmung von Anfang an aufspielte. Trotz guter Ansätze blieben zwingende Abschlüsse aber auf beiden Seiten eine Rarität.
Im zweiten Drittel war es dann der Vizemeister, der zuerst treffen konnte. Kurz nach Ende der Überzahl überwand Patrick Brown den bärenstarken Juha Jatkola, der bei seinem Debüt mehrfach glänzen konnte, und stellte auf 1:0 (27). Die Pinguine fanden nach dem Gegentreffer dann besser in den Mittelabschnitt und erspielten sich einige Chancen. Mitten in der Druckphase der Seidenstädter machten die Hausherren dann durch Poirier das 2:0 (39.). Doch während die Halle jubelte und der Stadionsprecher noch die Assistenten durchsagte, schlug der KEV zurück. Nach Bullygewinn behielt C.J. Suess die Nerven und verkürzte nach nur acht Sekunden (39.). Wenig später lief Mathew Santos dann allein auf Franzreb zu und hatte den Ausgleich auf dem Schläger, der Mannheimer Torhüter behielt diesmal aber die Oberhand.
Im Schlussdrittel drängten die Pinguine, die über die ganze Partie hinweg ebenbürtig waren, dann auf den Ausgleich und spielten einige gute Chancen heraus, brachten die Scheibe aber einfach nicht im Tor der Adler unter. Zwei Minuten vor Ende zog Thomas Popiesch den Torhüter, doch Mannheim gelang in Scheibenbesitz und Anthony Greco traf zum 3:1 ins leere Krefelder Tor. Die Pinguine warfen anschließend nochmal alles nach vorne, aber nur 33 Sekunden später war es erneut Anthony Greco, der den Empty-Netter zum 4:1-Endstand erzielte (59.).
Trotz der Niederlage lieferten die Seidenstädter eine beachtliche Leistung beim Vizemeister ab, die einen Punkt verdient hätte. Weiter geht es dann am Sonntag zu Hause in der Yayla Arena gegen die Schwenninger Wild Wings.
Zahlen zum Spiel
Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)
Tore:
1:0 (26:32) Brown (Macek, Gawanke), 2:0 (38:01) Poirier (Gawanke, Schütz), 2:1 (38:09) Suess (Percy, Vandane), 3:1 (57:45) Greco (Plachta, Reichel), 4:1 (58:18) Greco (Reichel, Plachta)
Torschüsse: 33 – 29
Strafen: 8 - 8
Zuschauer: 11.602
Pinguine Cheftrainer Thomas Popiesch:
Zuerst einmal Glückwunsch an Mannheim zum Sieg. Wir hatten einen guten Start und ein paar gute Shifts mit Möglichkeiten, genauso war Mannheim immer wieder gefährlich. Sie sind eine sehr, sehr gute Mannschaft. Ich glaube, sie wollten beim Heimpublikum das Nürnbergspiel wieder gutmachen. Wir haben versucht, gut zu stehen, haben das über weite Strecken auch gut geschafft und dann im zweiten Drittel hatten wir, gerade am Anfang, ein paar Schwierigkeiten in der Zuordnung. Bezeichnend war dann die Strafe für zu viele Spieler auf dem Eis. Dann macht der Coach im Spiel auch noch zwei, drei Fehler und dann ist so eine knappe Niederlage erstmal perfekt. Wir haben gerade im letzten Drittel noch gute Möglichkeiten gehabt, die Scheibe wollte dann nicht rein. Wir haben uns gut verkauft und viel richtig gemacht, aber es ist für uns auch wieder ein Prozess, aus dem wir lernen müssen und das wird sich über die nächsten Wochen fortsetzen.
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  23:28 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten feiern Derbysieg bei Schietzold-Ehrung - Westsachsen entscheiden Sachsenderby für sich

(DEL2)  Was für ein Abend im Sahnpark! Die Eispiraten Crimmitschau haben das Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen mit 4:3 für sich entschieden und damit einen ohnehin besonderen Freitagabend perfekt gemacht. Vor dem Spiel wurde Clublegende André Schietzold in einer emotionalen Zeremonie gebührend verabschiedet. Seine Trikotnummer 13 hängt nun für immer unter dem Hallendach des Sahnparks. Anschließend lieferten die Eispiraten auch auf dem Eis einen echten Kraftakt ab und belohnten sich mit drei Punkten.
Große Ehre für André Schietzold
Bevor es sportlich zur Sache ging, stand der große und von den Eispiraten-Fans sehnsüchtig erwartete Höhepunkt des Abends an: die Jersey-Retirement-Zeremonie für André Schietzold. Die Clublegende, die 13 Jahre ihrer Profikarriere in Crimmitschau verbrachte, wurde nach ihrem Karriereende noch einmal auf besondere Weise gewürdigt. Unter großem Applaus der Fans wurde das Banner mit seiner Trikotnummer 13 unter dem Hallendach des Sahnparks verewigt.
Der Name Schietzold wird damit auf ewig mit dem Standort Crimmitschau verbunden sein. Nach der emotionalen Ehrung ging der Blick schließlich auf das sportliche Geschehen – und dort wartete mit dem Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen gleich die nächste Besonderheit.
Tuores vertraut auf bewährtes Line-up
Cheftrainer Jussi Tuores setzte auf das gleiche Line-up wie bereits zum Startwochenende. Dominic Walsh fehlte angeschlagen weiterhin, auch Felix Thomas und Lars Hamori standen nicht im Kader. Zwischen den Pfosten erhielt erneut Kevin Reich das Vertrauen.
Im ersten Drittel waren es zunächst die Gäste aus Dresden, die spielerisch den etwas besseren Eindruck hinterließen. Die Eislöwen erspielten sich mehrere Möglichkeiten, scheiterten dabei aber immer wieder an einem starken Kevin Reich. Doch auch die Eispiraten überzeugten mit großem Einsatz und einer leidenschaftlichen Defensivarbeit. Crimmitschau hielt körperlich dagegen, ließ sich nichts gefallen und sorgte mit viel Energie dafür, dass Dresden seine spielerische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnte.
Immer wieder setzten die Westsachsen zudem kleine Nadelstiche. Besonders die vierte Reihe um Leon Neiger, Johannes Schmid und Nikolas Biggins wusste zu gefallen und spielte mutig und frech auf. Tore fielen im ersten Abschnitt allerdings noch nicht.
Eispiraten schlagen innerhalb von zwei Minuten doppelt zu
Auch im zweiten Drittel übernahmen die Eislöwen zunächst wieder das Kommando. Die beste Gelegenheit hatte aber Collin Adams auf Seiten der Eispiraten, der von Dylan Wruck schön freigespielt wurde, aus kurzer Distanz aber an Janick Schwendener scheiterte. Dann schlugen die Eispiraten eiskalt zu: In numerischer Überzahl räumte Denis Shevyrin seinen ehemaligen Mitspieler und jetzigen Dresdner Verteidiger Gregory Kreutzer aus dem Weg. Louis Brune verzögerte hinter dem Tor und legte anschließend mustergültig auf Noah Garthe ab. Der Youngster blieb cool und schoss in der 28. Minute zum viel umjubelten 1:0 ein.
Die Eispiraten nahmen den Schwung sofort mit. Dresden wirkte plötzlich konfus – und Crimmitschau legte nach. Nach guter Vorarbeit von Jarno Kärki und Louis Brune kam Stanislav Dietz an der blauen Linie zum Abschluss. Der Verteidiger zog mit voller Wucht ab und drosch die Scheibe zum 2:0 in der 29. Minute in die Maschen. Für Dietz war es gleichzeitig der erste Treffer im Eispiraten-Trikot – und das bereits in seinem dritten Einsatz für die Westsachsen.
Dresden kämpft sich zurück
Die Eislöwen kamen mit ordentlich Wut aus der Kabine und übernahmen im Schlussdrittel wieder das Kommando. Dresden drängte auf den schnellen Anschlusstreffer und belohnte sich schließlich in der 44. Minute. Alec Alroth setzte sich im Slot durch und verkürzte auf 1:2. Die Gäste blieben anschließend am Drücker. In der 52. Minute fiel dann tatsächlich der Ausgleich – und ausgerechnet ein ehemaliger Eispirat war dafür verantwortlich. Nach einer sehenswerten Passstafette traf Gregory Kreutzer zum 2:2.
Streu-Doppelschlag lässt den Sahnpark beben
Doch die Eispiraten hatten an diesem Abend noch etwas entgegenzusetzen. In der 57. Minute schlugen die Hausherren nahezu aus dem Nichts erneut zu. Jarno Kärki bediente den mitgelaufenen Sebastian Streu, der den Puck humorlos in den Winkel schoss. 3:2 für Crimmitschau – und der Sahnpark verwandelte sich endgültig in ein Tollhaus. Doch Streu hatte noch nicht genug: Nur eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit war der Angreifer erneut zur Stelle. Streu umkurvte den herausstürmenden Janick Schwendener und schob die Scheibe zum 4:2 ins leere Tor. Der Sahnpark bebte – erneut!
Dresden gab sich allerdings noch nicht geschlagen. In der 60. Minute verkürzte Tomas Andres noch einmal auf 3:4. Für mehr sollte es aus Sicht der Eislöwen aber nicht reichen.
Drei Punkte zum Schietzold-Abend
Die Eispiraten brachten den knappen Vorsprung über die Zeit und feierten damit einen 4:3-Derbysieg gegen die Dresdner Eislöwen. Nach einem leidenschaftlichen und körperlich intensiven Auftritt durfte sich die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores von den heimischen Fans feiern lassen. Und natürlich durfte auch einer nicht fehlen: André Schietzold. Die Clublegende stieß nach dem Spiel zur Mannschaft und holte sich noch einmal den verdienten Applaus der Eispiraten-Fans ab.
Es bleibt dabei: Jubiläumsspiele für André Schietzold haben einen guten Ausgang für die Eispiraten. Nach der emotionalen Ehrung seiner Nummer 13 unter dem Hallendach folgte der sportliche Höhepunkt – drei Punkte im Sachsenderby. Gegen den DEL-Absteiger aus Dresden, die weiterhin ohne einen Punkt am Tabellenende stehen.
Torfolge (0:0, 2:0, 2:3):
1:0 Noah Garthe (Louis Brune, Denis Shevyrin) 27:19 – PP1
2:0 Stanislav Dietz (Louis Brune, Jarno Kärki) 28:45
2:1 Alec Alroth (Jan Nijenhuis) 44:10
2:2 Gregory Kreutzer (Dane Fox) 51:09
3:2 Sebastian Streu (Jarno Kärki) 56:08
4:2 Sebastian Streu (Louis Brune) 58:16
4:3 Tomas Andres (Alec Alroth, David Suvanto) 59:12
Zuschauer: 4.082
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  23:01 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Derby-Niederlage in Crimmitschau

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen waren am Freitagabend zum ersten Sachsenderby der Saison 2026/27 bei den Eispiraten Crimmitschau zu Gast. Im Line-up gab es dabei einige Veränderungen: Connor Korte, Jacob Ficenec und Janick Schwendener kamen nach ihren Verletzungen zurück. Nicht zur Verfügung standen Simon Karlsson, Sebastian Gorcik und Tom Knobloch. Ivan Komirist und Karl Gärtner liefen unterdessen in Leipzig auf. Vor dem Spiel wurde es zunächst emotional. Die Eispiraten ehrten ihren langjährigen Spieler André Schietzold.
Die Eislöwen zeigten den aktiveren Start in die Partie und verbuchten bereits in der zweiten Minute durch Dane Fox den ersten Abschluss. Kurz darauf bot sich den Gästen die erste Überzahlmöglichkeit, nachdem Crimmitschaus Lutz wegen Spielverzögerung auf die Strafbank musste. Dresden setzte sich im Angriffsdrittel fest und kam durch Tyson Spink, Drew LeBlanc und Fox zu guten Gelegenheiten, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe die Eispiraten erstmals gefährlich vor Schwendener auftauchten. Der Dresdner Schlussmann war gegen Wruck zur Stelle und zeigte auch wenig später bei einer weiteren Möglichkeit der Gastgeber einen starken Reflex. Die Blau-Weißen blieben offensiv präsent. Fox sorgte mit zwei Abschlüssen für Gefahr, Hendreschke versuchte es von der blauen Linie und Tylor Spink prüfte Crimmitschaus Torhüter Reich aus der Drehung. Auch Adam Helewka kam kurz vor Drittelende nach Vorarbeit von Alec Ahlroth noch zu einer guten Gelegenheit. Der Puck wollte jedoch nicht über die Linie. So ging es trotz Chancenplus für die Eislöwen torlos in die erste Drittelpause.
Zu Beginn des zweiten Drittels bot sich den Eislöwen früh die nächste Überzahlmöglichkeit. Diese war allerdings bereits nach zehn Sekunden beendet, weil auch Jan Nijenhuis wegen Behinderung auf die Strafbank musste. In der Folge kamen die Gastgeber besser in die Partie. Schwendener war gegen Dietz zur Stelle und verhinderte wenig später auch gegen den frei vor ihm auftauchenden Adams den Rückstand. Auf der anderen Seite setzte sich Sykora durch, scheiterte mit seinem Abschluss aber an Reich. In der 26. Minute mussten die Eislöwen erneut in Unterzahl agieren, nachdem Bruno Riedl zwei Strafminuten wegen eines Kniechecks erhielt. McCormick traf anschließend von der blauen Linie den Pfosten. Kurz darauf gingen die Eispiraten dennoch durch Garth (28.) in Führung. Nur wenig später legten die Gastgeber nach. Dietz zog in der 29. Minute von der blauen Linie ab und traf zum 2:0. Der Treffer wurde per Videobeweis überprüft, hatte anschließend aber Bestand. Die Eislöwen versuchten daraufhin, den Druck wieder zu erhöhen. Fox verfehlte aus spitzem Winkel das Tor, doch der Anschlusstreffer gelang nicht. So ging es mit einem 0:2-Rückstand in die zweite Drittelpause.
Die Eislöwen starteten mit viel Druck in den Schlussabschnitt. Nach einem Fehler der Crimmitschauer Defensive kam Sykora in der 43. Minute zu einer guten Gelegenheit, scheiterte aber an Reich. Wenig später fand Oliver Granz Adam Helewka im Slot, doch erneut war der Torhüter der Gastgeber zur Stelle. In der 45. Minute belohnten sich die Eislöwen schließlich. Vor dem Crimmitschauer Tor wurde um die Scheibe gekämpft, Ahlroth setzte nach und drückte den Puck zum Anschluss über die Linie. Kurz darauf erhielten die Eislöwen nach einem hohen Stock gegen Schmid eine vierminütige Überzahl. Dabei fehlte nicht viel zum Ausgleich: Nach einer sehenswerten Kombination traf Jan Nijenhuis nur den Pfosten.
In der 49. Minute musste Tyson Spink wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Schwendener hielt seine Mannschaft anschließend mit einer starken Parade gegen Lutz im Spiel. Wieder komplett, drängten die Eislöwen weiter auf den Ausgleich und wurden in der 52. Minute belohnt. Bei angezeigter Strafe wurde Gregory Kreutzer am linken Pfosten freigespielt und schob zum 2:2 ein. Doch in der 57. Minute gingen die Eispiraten erneut in Führung. Streu traf mit einem platzierten Schuss zum 3:2. In der Schlussphase gingen die Eislöwen volles Risiko und nahmen Schwendener für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Crimmitschau nutzte die Situation und erhöhte durch Streu ins verwaiste Dresdner Tor auf 4:2. 44 Sekunden vor dem Ende brachte Andres die Mannschaft noch einmal auf 3:4 heran. Für den Ausgleich reichte es in den verbleibenden Sekunden jedoch nicht mehr. Damit mussten sich die Eislöwen im ersten Sachsenderby der Saison mit 3:4 bei den Eispiraten Crimmitschau geschlagen geben.
Bo Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht, uns aber durch zwei einfache Puckverluste selbst in eine schwierige Situation gebracht und lagen 0:2 zurück. Das zieht sich aktuell ein wenig durch unsere Spiele: Wir spielen gut, haben dann aber Phasen, in denen wir nicht bei 100 Prozent sind und bringen uns dadurch selbst in Rückstand. Ab der zweiten Hälfte des zweiten Drittels waren wir wieder besser und haben uns im letzten Drittel verdient zurückgekämpft und den Ausgleich geschafft. Gerade in Crimmitschau ist es schwer, vor das Tor und in die gefährlichen Bereiche zu kommen. Trotzdem haben wir uns viele Chancen erarbeitet, uns hat aber die letzte Konsequenz im Abschluss gefehlt. Der Einsatz war da, die Jungs haben die ganze Woche hart gearbeitet. Wir müssen diese kurzen Phasen mit Fehlern abstellen und weiterarbeiten.“
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  12:09 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


kasselhuskiesKassel Huskies
Wilkie mit Blitz-Doppelpack: Huskies feiern gegen Weißwasser nächsten Sieg

(DEL2)  Die Kassel Huskies haben auch das dritte Saisonspiel für sich entschieden. Bei der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinals setzten sich die Schlittenhunde am Freitagabend in der Probonio Arena mit 4:2 gegen die Lausitzer Füchse durch. Dabei drehten die Huskies einen Rückstand durch drei Treffer im zweiten Drittel. Chris Wilkie schnürte einen Doppelpack, Leon Willerscheid feierte zwischen den Pfosten sein Pflichtspieldebüt für die Nordhessen.
Die Huskies erwischten einen schwungvollen Start. Bereits nach 15 Sekunden traf O'Donnell den Pfosten (1.), wenig später verhinderte Füchse-Torhüter Morrone mit einer starken Parade gegen den Kanadier die Kasseler Führung (5.). Auch Keck (9.) sowie Huss und erneut Keck während einer Druckphase der zweiten Reihe (11.) fanden ihren Meister im Gästetorhüter. Auf der Gegenseite war Willerscheid bei den zunächst seltenen Möglichkeiten der Füchse zur Stelle (4./10.). Trotz der deutlicheren Spielanteile gerieten die Huskies schließlich in Rückstand: Einen Rebound verwerteten die Gäste in Person von Broda zum 0:1 (17.).
Auch im zweiten Drittel drängten die Nordhessen auf den Ausgleich. Müller scheiterte aus kurzer Distanz an Morrone (24.), White verfehlte nach einem Querpass von Garlent das Tor (27.) und Huss setzte die Scheibe wenig später knapp vorbei (28.). In der 30. Minute belohnten sich die Huskies schließlich. In einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor reagierte Bartuli am schnellsten und traf aus kurzer Distanz zum 1:1 (30.). Damit war der Bann gebrochen. Kurz nach Ablauf eines Kasseler Powerplays legte Braun vom linken Pfosten quer auf Wilkie, der auf der gegenüberliegenden Seite viel Platz hatte und zur erstmaligen Führung verwandelte (34.). Nur zwei Minuten später bot sich ein nahezu identisches Bild: Erneut kam Wilkie auf der rechten Seite nach sehenswerter Vorarbeit von Weidner frei zum Abschluss und schnürte seinen Doppelpack zum 3:1 (36.). Die Füchse glaubten kurz vor der zweiten Pause bereits verkürzt zu haben, nach Videobeweis wurde der Treffer wegen Torhüterbehinderung jedoch aberkannt (39.). Sekunden vor der Sirene verhinderte Willerscheid mit einer wichtigen Parade den Anschlusstreffer (40.).
Im Schlussabschnitt kontrollierten die Huskies zunächst weitgehend das Geschehen. Nach einem schweren Check gegen Bartuli überprüften die Schiedsrichter die Szene per Videobeweis und sprachen gegen Kretzschmar eine Fünf-Minuten-Strafe inklusive Spieldauerdisziplinarstrafe aus (51.). Ausgerechnet in der langen Überzahl verloren die Huskies die Scheibe jedoch in der neutralen Zone, den folgenden Konter nutzten die Gäste zum 3:2 (54.). Damit wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. Weißwasser nahm knapp drei Minuten vor dem Ende seine Auszeit (58.) und Morrone wenig später zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis (59.). Den Schlusspunkt setzte schließlich O'Donnell, der die Scheibe ins verwaiste Gästetor zum 4:2-Endstand beförderte (59.).
Damit bleiben die Huskies auch nach dem dritten Spiel ohne Punktverlust und stehen bei zwölf Zählern. Am Sonntag geht es nach Freiburg, ehe in einer Woche die Eispiraten Crimmitschau zu Gast in Kassel sein werden.
Tore:
0:1 Broda (Saakyan – 17. Min.)
1:1 Bartuli (Braun, Huss – 30. Min.)
1:2 Wilkie (Braun, Keck – 34. Min.)
1:3 Wilkie (Weidner – 36. Min.)
2:3 Schmidt-Svejstrup (SHG – 54. Min.)
2:4 O’Donnell (ENG – 59. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  23:02 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Weiter ungeschlagen: Indians besiegen Freiburg

(DEL2)  Der ECDC Memmingen bleibt weiterhin ungeschlagen: Gegen den EHC Freiburg setzte sich das Team von Daniel Huhn völlig verdient mit 3:0 durch und feierte den nächsten Heimsieg in der DEL2 am Hühnerberg. Über 2.000 Zuschauer sahen das Spiel gegen die Wölfe. Am Sonntag trifft der ECDC auswärts auf die Düsseldorfer EG.
Die Indians konnten wieder auf die Dienste von Linus Svedlund zurückgreifen. Kevin Wall gab sein Debüt im Indianer-Trikot. Die Hausherren kamen schwungvoll aus der Kabine und hatten in den Anfangsminuten mehrere gute Chancen. Die Führung folgte in der siebten Minute. Matteo Gennaro schoss das 1:0 in Überzahl. Memmingen hatte spielerische Vorteile, doch auch die Wölfe prüften Michael Bitzer mehrmals. Es blieb aber beim 1:0 zur ersten Pause.
Nach der Drittelpause hatten die Gäste in Überzahl die Chance auszugleichen. Die Indianer hielten stand und spielten nach der Strafe deutlich überlegen. Das Team von Daniel Huhn hatte nun einige Druckphasen und es brannte lichterloh vor dem Tor der Wölfe: Matteo Gennaro im Slot und Kevin Wall im Alleingang hatten die wohl besten Chancen, die Führung zu erhöhen. Doch das Mitteldrittel endete torlos, auch weil Olafr Schmidt, der Wölfe-Goalie, mehrmals stark parierte.
Das letzte Drittel blieb bis in die letzten Minuten spannend. Der ECDC wollte die Führung ausbauen, Freiburg den Ausgleich erzielen. Memmingen hatte zwar weiterhin das Heft in der Hand, doch auch die Breisgauer setzten offensiv nochmals Akzente. Michael Bitzer entschärfte einen Alleingang der Gäste. Am Ende setzten sich die Maustädter aber völlig verdient durch: Markus Lillich erzielte per Empty-Net-Goal das 2:0. Für den 3:0-Endstand sorgte Felix Brassard, der den Puck ebenfalls ins verwaiste Gehäuse beförderte. Damit bleiben die GEFRO-Indians weiterhin ungeschlagen und feierten in der KUTTER-Arena den nächsten Heimsieg in der DEL2. Auch Michael Bitzer verbuchte einen Shutout und wurde zum Man of the Match.
Am Sonntag steht ein weiteres Highlight an. Der ECDC trifft auf die Düsseldorfer EG. Es ist zugleich das erste Heimspiel der DEG in dieser Saison. Los geht’s um 17:00 Uhr im PSD Bank Dome. Auch zahlreiche Fans aus der Maustadt werden sich auf den Weg Richtung NRW machen, der Gästeblock ist bereits ausverkauft. Das nächste Heimspiel in der KUTTER-Arena gibt es am kommenden Freitag um 20:00 Uhr. Dann treffen die Indians auf die Lausitzer Füchse. Am darauffolgenden Sonntag folgt der Derbykracher gegen die Ravensburg Towerstars am Hühnerberg. Bully ist um 18:30 Uhr. Tickets für beide Partien sind bereits erhältlich.
ECDC Memmingen vs. EHC Freiburg 3:0 (1:0/0:0/2:0)
Tore:1:0 (7.) Gennaro (Watson, Wall, 5-4), 2:0 (58.) Lillich (Brassard, Bitzer), 3:0 (59.) Brassard (Lillich)
Strafminuten:Memmingen 6 – Freiburg 12
Zuschauer:2.011 (KUTTER-Arena)
ECDC Memmingen: Bitzer (Roth) – Meisinger, Svedlund; Watson, Kolb; Fern, Van der Linde – Lillich, Homjakovs, Brassard; Nirschl, Gennaro, Wall; Thiel, Schmid, Maul; Rust, Krymskiy, Meier.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  11:56 Uhr Bericht:    ECDCM
Autor:    fl mfr


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
Towerstars unterliegen Düsseldorfer EG

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben im Topspiel gegen die Düsseldorfer EG mit 1:2 knapp den Kürzeren gezogen. Die Gäste erwiesen sich wie erwartet als effektive und diszipliniert verteidigende Mannschaft. Der Anschlusstreffer 18 Sekunden vor dem Ende kam letztlich zu spät.
Vor 2578 Zuschauern in der CHG Arena legten beide Teams einen pfeilschnellen Start hin. Hier lautete die Devise, sich nicht lange in der neutralen Zone aufzuhalten. Es dauerte auch nicht allzu lange, ehe die Towerstars-Torhüter Ilya Sharipov und sein Gegenüber Jonas Langmann erstmals geprüft wurden. Bis zur 8. Minute gab es ein flottes Hin und Her, ehe eine Szene für gewisse Aufregung sorgte. Robbie Czarnik hechtete sich in einen scharfen Pass vor das Tor. Der Puck prallte anschließend vom Torgehäuse zurück ins Spiel. Zunächst lief das Spiel über eine Minute weiter. Die Wiederholung der Szene auf dem Videowürfel veranlasste die Hauptschiedsrichter dann aber doch, den Videobeweis zu prüfen. Dabei war zu sehen, dass der aufgestellte Puck die Linie nicht überquert hatte.
Die Unterbrechung sorgte dafür, dass der Schwung bei den Towerstars raus war. Düsseldorf checkte deutlich effektiver vor und die Gäste kamen nun deutlich öfter in die Gefahrenzone. In der 13. Minute war es dann auch passiert. Nach einem Puckverlust in der neutralen Zone sortierte sich die Defensive zu spät. Noah Münzenberger setzte sich letztlich im Gestocher vor dem Tor durch und schob das Spielgerät durch die Beine von Ilya Sharipov zum 0:1 über die Linie. Die Towerstars wirkten danach sichtlich gehemmt. Erst in den letzten drei Minuten des Startabschnitts rollten wieder gefährlichere Angriffe in Richtung Düsseldorfer Tor. Damit war Jonas Langmann allerdings nicht zu überwinden.
Im zweiten Spielabschnitt winkte in der 25. Minute die Chance auf den Ausgleich. Ein Überzahlspiel blieb allerdings ungenutzt. Wie es effektiver geht, zeigten zwei Minuten später die erfahren besetzten DEG-Cracks. 11 Sekunden nach dem gewonnenen Anspielbully konnte Top-Neuzugang Carter Turnbull unbedrängt zum Tor ziehen. Sein Handgelenkschuss schlug unhaltbar über der Schulter von Ilya Sharipov zum 0:2 ein.
Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken spielten die Gäste aus dem Rheinland souverän weiter – vor allem aus defensiver Sicht. Viele Ravensburger Angriffe blieben bereits an der gegnerischen blauen Linie stecken. Bei den sofortigen Gegenangriffen geriet die Towerstars-Abwehr prompt in Gefahr. Hier war es vor allem Ilya Sharipov, der mit seinen Aktionen den Spielstand bewahrte. Chancen auf eigene Treffer hatten die Towerstars erst in der Schlussphase des zweiten Spieldrittels. Diese waren allerdings hochkarätiger Natur. In der 34. Minute zog Mark Rassell alleine auf und davon. Jonas Langmann verkürzte allerdings den Winkel. Kurz vor der Pause kam Nick Latta im Slot frei zum Schuss. Der Puck zischte jedoch am rechten Pfosten vorbei.
Es war klar, dass das Team im Schlussabschnitt möglichst bald ein Erfolgserlebnis benötigte. 74 Sekunden nach Wiederanpfiff gab es allerdings den ersten Dämpfer. Ein Pass von Denis Pfaffengut verirrte sich über die Glasumrandung. Es setzte zwei Strafminuten. Diese überstanden die Towerstars zwar schadlos, doch danach war es schwer, wieder in den Rhythmus zu kommen. Der Düsseldorfer EG lief das Spiel deutlich flüssiger von der Hand. Zudem spielte die gnadenlos heruntertickende Zeit für die Gäste. Towerstars-Cheftrainer Johan Pennerborn bekam erst 102 Sekunden vor dem Ende die Gelegenheit, den Torhüter gegen einen sechsten Feldspieler zu tauschen. Der Druck wurde erhöht und der erste Treffer fiel tatsächlich – allerdings erst 18,2 Sekunden vor der Schlusssirene und damit deutlich zu spät.
„Düsseldorf war sehr kompakt. Es war schwer, unser Spiel aufzubauen. Leider haben wir dann auch nicht unsere hochkarätigen Chancen genutzt. Im Schlussabschnitt hat uns dann auch die Energie gefehlt, um einen solch starken Gegner knacken zu können“, betonte Towerstars-Coach Johan Pennerborn nach dem Spiel.
Am Sonntag haben es die Towerstars nicht nur mit einer weiten Reise zu tun, sondern auch mit einem angeschlagenen Gegner. Die als Topfavorit gehandelten Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend in Crimmitschau auch ihr drittes Hauptrundenspiel verloren und stehen ohne Punkte gar am Tabellenende. Spielbeginn ist bereits um 16 Uhr. Sporteurope.TV überträgt live.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  11:03 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls schlagen sich im Derby selbst

(DEL2)  Auch im dritten Saisonspiel der DEL2 gingen die Starbulls Rosenheim leer aus. Im Derby beim EV Landshut unterlagen die Grün-Weißen am Freitagabend mit 1:2, obwohl sie in keiner Phase der spannenden und hart umkämpften Partie das schlechtere Team waren. Die Starbulls mussten zwei ärgerliche Gegentore jeweils zu Beginn des ersten und letzten Drittels schlucken, den zwischenzeitlichen Rosenheimer Ausgleichstreffer erzielte Fabian Dietz.
Von Beginn an entwickelte sich in der mit 4.448 Zuschauern ausverkauften VR-Bank Landshut Arena das erwartete intensive und umkämpfte Derby. Die Starbulls, bei denen die vor der Partie fraglichen Lukas Laub und Lars Bosecker mit dabei waren, kamen in den Genuss eines frühen Überzahlspiels und hatten durch Lewis Zerter-Gossage eine große Chance, in Führung zu gehen. Mit Ablauf der Landshuter Strafzeit stand es aber plötzlich 1:0 für die Gastgeber. David Elsner wurde von der Strafbank kommend von Jakob Mayenschein bedient, fuhr alleine auf das Rosenheimer Tor zu und legte den Puck an Christopher Kolarz vorbei über die Linie (3.).
Die Starbulls konnten an diesem Abend keine ihrer vier Powerplaysituationen nutzen, ihre insgesamt vier Unterzahlminuten überstanden sie schadlos. Im ersten Drittel hatten die Gastgeber zwar leichte Vorteile, aber kein Chancenplus. In den Anfangsmomenten des zweiten Abschnitts präsentierten sich die Grün-Weißen zunächst etwas indisponiert, rissen das Spiel dann aber mehr und mehr an sich und wurden für ihre Bemühungen belohnt. Fabian Dietz versenkte einen feinen Querpass von Scott Feser, der Übersicht bewies und Landshuts Verteidiger Martin Has ins Leere rutschen ließ – 1:1 (35.).
Trotz klarem Oberwasser in der Schlussphase des zweiten Drittels präsentierten sich die Starbulls in den Anfangsmomenten des Schlussabschnitts fahrig. Eine Rosenheimer Fehlerkette machte den erneuten Landshuter Führungstreffer möglich: Einem Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie folgte ein indisponierter Backcheck, sodass Andreas Schwarz den Puck aus der Rundung aufs Tor bringen konnte. Torwart Kolarz ließ den Schuss prallen, seine Vorderleute antizipierten nicht bzw. reagierten zu spät und Schwarz kam selbst zum Nachschuss. Diesen konnte Kolarz noch parieren, aber der nicht angegangene Jakob Mayenschein drückte zum 2:1 ein; gerade 40 Sekunden waren gespielt.
Die Starbulls versuchten anschließend alles, um ein zweites Mal zurückzukommen. Jordan Taupert hatte nach Querpass von Zerter-Gossage das 2:2 auf dem Schläger, aber Stephan Lukes kratzte das Ding noch von der Linie (44.). Der Landshuter Goalie glänzte bereits im zweiten Spielabschnitt mit zahlreichen Reflexen und Paraden und wurde schließlich zum unumstrittenen Matchwinner der Niederbayern. Er sorgte dafür, dass trotz vieler weiterer guter Rosenheimer Torchancen der EVL-Kasten wie vernagelt schien – auch, als es die Grün-Weißen in den letzten Spielmomenten ohne Torwart und mit sechs Feldspielern versuchten.
„Es war ein heiß umkämpftes Spiel, das haben wir erwartet und gekriegt. Wir hatten genug Chancen, um zu gewinnen. Beide Torhüter waren gut, aber der Landshuter Torwart war bester Spieler auf dem Eis. Die Jungs haben alles versucht. Uns bleibt nichts anderes übrig, als das Resultat zu akzeptieren“, fasste Starbulls-Headcoach Jari Pasanen eine Partie zusammen, in der sich seine Mannschaft durch zwei gravierende Unachtsamkeiten die beiden Gegentore und damit die Niederlage selbst zuzuschreiben haben.
Sonderlob zollte Pasanen dem stark spielenden Lukas Laub und den Rosenheimer Fans: „Hut ab vor Lukas Laub. Er war lange raus und hat uns überrascht, dass er signalisiert hat ‚ich spiele‘. Wie er geradelt hat und auch mit der Scheibe gute Entscheidungen getroffen hat – Respekt! Und Riesendank an unsere Fans und für die tolle Stimmung. Wenn wir so gespielt hätten, wie sie uns angefeuert haben, hätten wir sicherlich im Bus etwas mitzunehmen.“
Am Sonntag sollen endlich Punkte her. Dann sind die Bietigheim Steelers, am Freitagabend klarer 7:3-Gewinner gegen Weiden – an der Mangfall zu Gast.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  10:19 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Shorthander bringt Auswärtssieg!

(OLS)  Lange fielen am Freitagabend im Heilbronner Eisstadion keine Tore, ehe die Gastgeber die Führung erzielen konnten. Dank vier Treffern in den Schlussminuten setzten sich letztendlich doch die Tölzer Löwen vor 1680 Zuschauern mit 1:4 (0:0, 0:0, 1:4) durch und holten sich die ersten drei Auswärtspunkte.
Das Abtasten wurde kollektiv übersprungen und die Buam waren direkt zu einhundert Prozent gefordert. Viel Körpereinsatz und vorwiegend kurze Sequenzen im Angriffsdrittel prägten die ersten zwanzig Minuten. Eine clevere Strafzeit brachte den Gastgebern das erste Powerplay der Partie. Nachdem Bad Tölz diese zwei Minuten überstanden hatte, wurde das Team von Axel Kammerer stärker und konnte Florian Mnich im Falken-Tor fordern. Die letzten beiden Minuten gehörten nochmal den Heilbronnern, doch auch Matthias Bittner hielt seinen Kasten sauber.
Der Tölzer Keeper war auch im zweiten Drittel direkt gefordert, da Michael Keränen wegen eines hohen Stocks für zwei plus zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde. Er hielt alles und gab seinen Kollegen so die Möglichkeit, im eigenen Powerplay um die Führung zu kämpfen. Die Löwen feuerten aus allen Lagen, doch auch Mnich hatte einen guten Tag erwischt. Dementsprechend blieb es beim 0:0.
Im letzten Abschnitt wurde es konkreter. Immer wieder wurde es knapp und tatsächlich gelang den Hausherren mit einem Nachschuss das Tor zur Führung. Leon Bauhof stand zur richtigen Zeit am richtigen Ort (46.). Die Buam legten in der Folge einen Gang zu und spielten noch offensiver als zuvor. Yannick Wenzel gelang kurz darauf der wohlverdiente Ausgleich aus dem Slot (50.). Ein Powerplay für Heilbronn ließ zunächst böses ahnen, doch Topi Piipponen fing in der neutralen Zone einen Pass ab und brachte die Buam mit der Rückhand in Unterzahl in Führung (52.). Die letzten fünf Minuten, die Uhr tickte freilich für die Löwen, startete Bad Tölz in Überzahl. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Falken in der Saison keinen Unterzahltreffer hinnehmen müssen, doch dann schlug Nicolas Sauer zu. Perfekt bedient von Alex Grossrubatscher und Sandro Schönberger setzte der Torjäger den Puck an den Innenpfosten (55.). Mit dem Schuss ins leere Tor sorgte Julian Lautenschlager in der Schlussminute für den Endstand (60.).
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  22:37 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps

  
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Das war zu wenig. ESVK unterliegt Erding mit 2:4

(OLS)  Der ESV Kaufbeuren empfing zum dritten Spieltag der laufenden DEB-Oberliga-Saison die Erding Gladiators. Im Vergleich zur 4:1-Niederlage vergangenen Sonntag bei den Heilbronner Falken rückte Yannik Burghart in den rot-gelben Kader. Sami Blomqvist musste wiederum wegen einer Trainingsverletzung aussetzen. Im Tor startete Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.187 Zuschauern gegen konsequente und taktisch gut agierende Erding Gladiators mit 2:4 geschlagen geben. Die Joker zeigten dabei eine eher enttäuschende Leistung und fanden nie so richtig in die Partie.
Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen die Erding Gladiators. Louis Stromberg musste wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Ihm folgte 45 Sekunden später Maximilian Renner, ebenfalls wegen Beinstellens. Als die Joker dann in Unterzahl gerieten, hatten die Gladiators etwas Glück. Pascal Steck spielte von hinter der blauen Linie Richtung Tor. Auf dem Weg zum Tor wurde der Puck von einem Kaufbeurer Verteidiger abgefälscht und landete ideal für den Tip-In auf der Kelle von Olivier Pouliot, der damit das 0:1 perfekt machte. Die Joker schienen überrascht, fast überrumpelt vom Tempo und der Zweikampfstärke der Gäste. Die Gladiators gingen bissig in die Zweikämpfe, was den ESVK zu vielen Fehlern verleitete. In Minute 10 musste erneut Louis Stromberg auf der Strafbank Platz nehmen, nun wegen hohen Stocks. Die Joker versuchten viel, es gelang aber wenig bis gar nichts. In Minute 15 wagte Leon Sivic einen temporeichen Vorstoß, der gerade noch so von Simon Stowasser wegverteidigt wurde. Die Erdinger erhielten erneut eine Strafzeit in Person von Roman Zap wegen hohen Stocks, aber auch dieser Vorteil brachte den Jokern nichts ein. Dann ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel startete ebenfalls mit einer Strafzeit für die Erdinger. René Röthke musste wegen Hakens vom Eis. Die Joker machten sich dann das Leben selbst schwer, indem sie eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern erhielten. In der folgenden Unterzahl wechselten die Rot-Gelben dann denkbar ungünstig und ließen Michal Spacek alleine in ihrer Zone, der sich das Eck zum 0:2 locker aussuchen durfte. Die Joker setzten sich anschließend in der Erdinger Zone fest, kamen aber nicht zum Erfolg. Dies wurde zusätzlich durch einen Bandencheck Julian Eichingers unterbrochen, dessen Zwei-Minuten-Strafe den Gästen keinen Vorteil brachte. Mitte des Drittels wurde es hitzig. Markus Eberhardt fuhr einen sehr harten Check gegen Max Oswald, welcher nach Videobeweis als Kniecheck identifiziert und mit einer Fünf-plus-Spieldauer-Disziplinarstrafe geahndet wurde. Weiterhin überfahren vom Tempo der Erdinger, ließen sich die Joker in Überzahl auskontern. Sie spielten sich selbst an der Bande in der Gästezone fest, Roman Zap zog das Tempo an und überwand Rihards Babulis alleine vor dem Tor zum 0:3 per flachem Schlenzer. Immer noch in Überzahl sollte es dann endlich so weit sein. Max Renner passte links zu William Eriksson, dieser quer durch den Slot zu Jere Laaksonen, dessen Direktabnahme an David Zabolotny im Tor abprallte und zum 1:3 über die Linie rollte. Zum Ende des Drittels gab es noch einmal eine Strafzeit gegen die Gäste in Person von Paul Pfenninger wegen hohen Stocks. Dann ging es mit ca. einer Minute Rest-Überzahl in die zweite Pause.
Die Joker kamen mit Tempo aus der Kabine. Gleich in der ersten Aktion gab es ein Getümmel im Slot der Gäste. David Zabolotny schaffte es aber, den Kasten sauber zu halten. Kaufbeuren spielte nun deutlich zwingender nach vorne, aber weiterhin nicht erfolgreich. Dies änderte sich in der 47. Minute, als Max Renner seinen Stürmer William Eriksson nach vorne schickte. Dieser tanzte die Verteidiger aus und passte quer zu Max Hops, welcher nur noch zum 2:3 ins leere Tor einschieben musste. Erding konnte nur noch punktuell kontern, aber wenn, dann gefährlich. So auch, als Olivier Pouliot alleine nach vorne durchlief. Rihards Babulis konnte den Alleingang aber glänzend parieren. In der Schlussphase stach der Torwart der Gäste, David Zabolotny, heraus. Er zeigte seine Klasse sowohl gegen William Eriksson, welcher es noch einmal von der rechten Seite versuchte, als auch gegen den Nachschuss. In den letzten zwei Minuten nahm Sebastian Buchwieser die Auszeit und zog Rihards Babulis. Im Sechs-gegen-Fünf hatte erneut William Eriksson eine Doppelchance. Der Goalie der Gäste war aber nicht mehr zu überwinden. Stattdessen erzielte Louis Stromberg aus der eigenen Zone noch den Empty-Net-Treffer zum Endstand von 2:4.
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  22:30 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     nl


selberwoelfeSelber Wölfe
Erster Saisonsieg - Wölfe triumphieren gegen Riessersee / Selber Wölfe vs. SC Riessersee 4:1 (1:1; 2:0; 1:0)

(OLS)  Im Vorfeld war bereits alles angerichtet für den ersten Saisonsieg der Selber Wölfe. Denn im Vorfeld der Begegnung wurden Jürgen Golly und Thomas Manzei, die maßgeblich Anteil an der Entwicklung der Selber Wölfe in den vergangenen mehr als 20 Jahren hatten, für ihre langjährige Tätigkeit auf dem Eis gebührend verabschiedet und zugleich zu Ehrenpräsidenten ernannt. Im Anschluss zeigten die Wölfe dann auf dem Eis von Beginn an eine starke Leistung und ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Trotz des Führungstreffers von Garmisch blieben die Wölfe konsequent bei ihrem Matchplan und spätestens nach dem Ausgleichstreffer durch Elwing war Selb durchgehend spielbestimmend. Im Mittelabschnitt zogen die Wölfe dann auf 3:1 davon und gaben den Gästen keine Chance mehr einen Weg zurück ins Spiel zu finden. Torhüter Alexander Rose zeigte in seinem ersten Punktspiel im Trikot der Wölfe eine starke Leistung. Auf diesen Erfolg lässt sich für die kommenden Aufgaben aufbauen.
Wölfe mit mehr Spielanteilen
Die Wölfe kamen direkt mit viel Schwung in die Begegnung, konnten aus ihrer optischen Überlegenheit erstmal jedoch kein Kapital schlagen. Die Gäste lauerten auf schnelle Umschaltmomente, bei denen Rose einmal stark parierte. Nach einer kleinlichen Strafe gegen Pauker hatte Rubin direkt die Chance im Alleingang auf den Shorthander, doch Bolle konnte seinen Abschluss parieren. Nach einer unübersichtlichen Szene vor Rose zogen die Schiedsrichter den Videobeweis herbei. Der Puck hatte hier die Torlinie passiert, wodurch Spöttel den ersten Treffer des Abends erzielte. Klughardt setzte sich wenig später stark an der Bande durch, wurde hier regelwidrig zu Fall gebracht, wodurch auch die Wölfe erstmals in Überzahl agieren durften. Knapp eine Minute später wurde dann noch Klöpper mit einem Stockschlag gestoppt, wodurch Selb in doppelter Überzahl war. Wirklich gefährlich wurde es allerdings nicht, und die Gäste waren wieder zu viert. Kurz vor Ablauf der Strafe hatte Sturm im Slot freistehend die Chance auf den Ausgleich, doch auch hier war Bolle zur Stelle. Die Wölfe drängten weiter und wurden endlich für ihren Aufwand belohnt. Eine schöne Kombination zwischen Elwing und Pauker veredelte erstgenannter dann sehenswert mit der Rückhand im langen Eck zum verdienten Ausgleich. Etwas weniger als zwei Minuten vor Drittelpause ließ sich Brown zu einem Stockcheck hinreißen, Rose verhinderte mit einem guten Save den Rückstand.
Starkes Mitteldrittel von Selb
Der Mittelabschnitt begann direkt hitzig als sich Gelke und Becker in die Haare bekamen und beide auf die Strafbank mussten. Becker erhielt zusätzlich zwei Minuten aufgrund eines Stockchecks. In Überzahl schnupperten die Wölfe am Führungstreffer, doch sowohl Rubin als auch Kuqi scheiterten denkbar knapp. Auf der Gegenseite war Rose dann zur Stelle, als er einen Querpass auf Johansson stark mit dem Schoner entschärfte. Die vermeintliche Führung im Powerplay der Gäste wurde wegen hohen Stocks nach Ansicht des Videobeweises einkassiert. Die nächste gute Möglichkeit bot sich den Wölfen, als Klöpper von außen mit Tempo vors Tor zog, doch wieder war bei Bolle Endstation. Nach dem Powerbreak konnten sich die Wölfe dann direkt belohnen. Einen Schuss von Tramm von der blauen Linie fälschte Rubin gekonnt vor dem Tor mit dem Schläger ab und markierte somit die erstmalige Führung an diesem Abend für seine Farben. Fünf Minuten vor Ende dann der nächste Treffer für Selb. Giesl mit einem starken Forechecking leitete den Treffer durch seine Puckeroberung überhaupt erst ein. Über Raab landete der Puck bei Tramm, welcher von außen abzog, dessen Schuss konnte Bolle noch mit dem Schoner parieren, beim Rebound war Brown dann zur Stelle, der mit seinem Schuss Bolle keine Abwehrchance mehr ließ. Selb klar spielbestimmend, während Riessersee kaum noch für Entlastung sorgen konnte.
Wölfe lassen nichts mehr anbrennen
Nachdem es gleich zu Beginn des Schlussabschnitts kurz aufeinanderfolgend Strafen für beide Mannschaften gab, entwickelte sich im Anschluss ein ähnliches Bild wie bereits zuvor. Selb wieder die tonangebende Mannschaft, während die Gäste offensiv nur selten in Erscheinung traten. Zwei gute Torchancen hatten dann Rubin und Gläßl, die Bolle entschärfen konnte. In den Schlussminuten war von den Gästen kein großes Aufbäumen mehr zu erkennen, die Wölfe waren näher am vierten Tor als Riessersee am Anschlusstreffer. Kuqi und Klöpper hatten den vierten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber beide an Bolle. Als Bolle zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis ging, war es Rubin, der bei noch knapp zwei Minuten mit seinem Empty Net Treffer für die endgültige Entscheidung sorgte.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Rose (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Müller, Raab, Elwing, Sturm, Ulrich, Hördler - Giesl, Rubin, Brown, Klöpper, Bauer, Kuqi, Pauker, Gelke, Klughardt, Miksch
SC Riessersee: Bolle (Mechel) – Echtler, Kaiser, Allavena, Harr, Schmid, Pelg - Geidl, Soudek, Spöttel, Becker, Johansson, Porsberger, Hettich, Steinhübl, Ulrich - Holzapfel, Albert
Tore: 9. Min. 0:1 Spöttel (Soudek, Becker; 5/4) 15. Min. 1:1 Elwing (Pauker, Gelke) 29. Min. 2:1 Rubin (Tramm, Brown) 35. Min. 3:1 Brown (Tramm, Rubin) 59. Min. 4:1 Rubin (Empty Net)
Strafzeiten: Selb 14, Riessersee 12
Schiedsrichter: Zettl, Kapzan (Verhoeven, Reitz)
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  22:50 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


blackdragonserfurtBlack Dragons Erfurt
Erster Hauptrundensieg: Black Dragons setzen sich in Herne durch

(OLN)  Die TecArt Black Dragons Erfurt haben am Freitagabend ihren ersten Sieg in der Hauptrunde der Oberliga Nord eingefahren. Bei den Herne Miners setzte sich das Team von Headcoach Sebastian Wolsch mit 2:1 durch und nahm damit drei wichtige Punkte mit zurück nach Erfurt.
Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start auf der Anzeigetafel. In der 17. Minute brachte #28 Sofiene Bräuner die Herner mit 1:0 in Führung. Am Spielgeschehen änderte der Treffer jedoch wenig: Die Black Dragons präsentierten sich über weite Strecken des ersten Drittels als die aktivere Mannschaft und erspielten sich mehrfach gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch zunächst nicht in einen Treffer ummünzen. So ging es mit dem knappen 1:0-Rückstand in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel blieben die Erfurter dran und belohnten sich schließlich für ihren Einsatz. In der 35. Minute war es #25 René Kramer, der den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Die Black Dragons hatten damit die Partie wieder auf null gestellt und gingen mit diesem Ergebnis auch in die zweite Pause.
Die Entscheidung musste somit im Schlussabschnitt fallen – und dort erwischten die Gäste aus Erfurt einen starken Start. Bereits in der 42. Minute brachte #92 Joe Kiss die Black Dragons mit seinem Treffer zum 2:1 erstmals an diesem Abend in Führung.
Anschließend war vor allem Kampfgeist gefragt. Die Herne Miners erhöhten den Druck und bekamen in der Schlussphase sogar die Möglichkeit, in doppelter Überzahl den Ausgleich zu erzwingen. Die Erfurter Defensive hielt jedoch stand und überstand diese kritische Phase mit großem Einsatz. In den verbleibenden Minuten ließen die Drachen nichts mehr anbrennen und brachten die knappe Führung über die Zeit.
Damit steht am Ende ein 2:1-Auswärtssieg für die TecArt Black Dragons und gleichzeitig der erste Dreier der noch jungen Hauptrunde.
Herne Miners – TecArt Black Dragons 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
Tore:
1:0 Bräuner (#28), 17. Minute
1:1 Kramer (#25), 35. Minute
1:2 Kiss (#92), 42. Minute
Die TecArt Black Dragons nehmen damit drei Punkte aus Herne mit und feiern ihren ersten Hauptrundensieg der Saison.
 www.ihp.hockey    Freitag 25.September 2026  23:47 Uhr Bericht:     EHCE
Autor:     ak


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons lösen knifflige Aufgabe - Herford besiegt Rostock nach 0:3-Rückstand

(OLN)  Moral bewiesen – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord-Hauptrunde die bis dato verlustpunktfreien Rostock Piranhas mit 4:3 (0:1/2:2/2:0) besiegt und somit den ersten Heimspielerfolg der noch jungen Saison eingefahren. Dabei hatten die Ice Dragons eine erwartet schwierige Aufgabe in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ zu lösen, drehten nach einem 0:3-Rückstand noch die Partie und begeisterten die ostwestfälischen Eishockeyfans.
Herford musste neben dem noch verletzten Kapitän Nick Walters vorsorglich auf den angeschlagenen Michael Schaaf verzichten, wodurch Stürmer Geleb Berezovskij in die Verteidigungsreihen des HEV rückte. Bereits in den ersten Spielminuten zeigte sich, dass Rostock ein äußerst unbequemer Gegner werden sollte. Die Piranhas standen sicher in der Defensive, agierten diszipliniert und kamen immer wieder gefährlich vor das Gehäuse der Herforder. Als man sich bereits auf ein torloses erstes Drittel auf den Rängen einstellte, sorgte Victor Knaub 75 Sekunden vor der Pausensirene für das 1:0 der Gäste in Überzahl.
Auch im Mittelabschnitt fand Herford zunächst nur selten einen Weg durch die Rostocker Verteidigung. Die Ostseestädter lauerten hingegen auf sich bietenden Chancen und nutzten diese effektiv. In der 35. Minute vollendete Ilija Fleischmann einen schnell vorgetragenen Konter und erhöhte auf 2:0, drei Minuten später ließ Rostock durch Fedor Kolupaylo das 3:0 folgen. Zu diesem Zeitpunkt schwanden bei den Ice Dragons-Anhängern ein wenig die Hoffnungen auf den ersten Heimsieg der Saison. Rostock schien die Begegnung fest im Griff zu haben. Doch Selbstvertrauen und viel Moral können Berge versetzen. Es brauchte jedoch auch einen Geniestreich, den Alexis D´Aoust in der 38. Minute lieferte. Herfords Nummer 37 brachte die Scheibe ins Drittel der Rostocker, fand dort jedoch keine Anspielstation, drehte noch einmal ab, legte sich den Puck von der Rückhand auf die Vorhand und traf aus der Distanz mit einem sehenswerten Treffer zum 1:3. Dieses Tor und diese gelungene Aktion des Herforder Stürmers sollte zum Gamechanger werden, wie sich später herausstellte. 60 Sekunden später brachte Gleb Berezovskij die Gastgeber mit dem Tor zum 2:3 noch vor dem letzten Seitenwechsel wieder heran und ließ in der Drachenhöhle die Hoffnung für die Ostwestfalen wieder aufkeimen.
Im Schlussdrittel erhöhte Herford den Druck, musste sich jedoch zunächst in Geduld üben. In der 54. Minute nutzte Tamás Kánya eine der wenigen Überzahlsituationen und glich per Nachschuss zum vielumjubelten 3:3 aus. 90 Sekunden später verhinderte Erik Eder im HEV-Gehäuse zunächst mit einer Parade die erneute Führung der Gäste und im direkten Gegenzug war es dann Jackson Pierson, der zum 4:3 für die Ice Dragons abstaubte (55.). Die Partie war gedreht und die Drachenhöhle wurde nun zum Hexenkessel. Rostock warf noch einmal alles nach vorne und Herford verteidigte mit vollem Einsatz. Bezeichnend eine der letzten Szenen in den Schlussminuten. Stürmer Jannis Kälbe beförderte im Hechtsprung den Puck aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus und verschaffte seinem Team wertvolle Sekunden. Ein hart erarbeiteter Sieg, bei dem die Ice Dragons das glücklichere Ende mit viel Einsatz und Moral auf ihre Seite gezogen haben.
„Rostock hat zunächst die Mitte in der Defensive sehr gut zugemacht und wir mussten einen Weg zum Erfolg finden. Da helfen dann im Schlussdrittel auch mal erzwungene und unspektakuläre Tore, um so eine enge Partie zu gewinnen“, so HEV-Chefcoach Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.
Die Ice Dragons sind durch den Sieg mit nun sechs Punkten auf Platz 4 der Tabelle geklettert. In der Sonntagsbegegnung folgt das erste Saisonderby ab 18.30 Uhr bei den Hammer Eisbären. Der Instagram-Insider-Kanal des Herforder Eishockey Vereins bietet wieder viele Fotos von der Begegnung und nimmt noch einmal alle Fans rückblickend mit zum ersten Heimerfolg in dieser Oberliga-Spielzeit.   
Tore:
0:1 18:44 Victor Knaub (Mark Kaleinikovas / Jonas Öhrvall) PP1
0:2 34:07 Ilija Fleischmann (Kevin Kunz / Fedor Kolupaylo)
0:3 37:18 Fedor Kolupaylo (Kevin Kunz / Erik Hoffmann)
1:3 37:42 Alexis D´Aoust (Jackson Pierson / Sebastian Moberg)
2:3 38:43 Gleb Berezovskij (Tamás Kánya)
3:3 53:15 Tamás Kánya (Jackson Pierson / Alexis D´Aoust) PP1
4:3 54:55 Jackson Pierson (Alexis D´Aoust / Sebastian Moberg)
Strafen:
Herford 4 Minuten
Rostock 6 Minuten
Zuschauer:
782
Streambuchungen:
191 
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  11:36 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Miners mit knapper Niederlage gegen Erfurt

(OLN)  Der HEV startete deutlich überlegen und erspielte sich früh einige gute Chancen. Erfurt wirkte defensiv wackelig, allein viermal liefen die Herner im ersten Drittel frei aufs Tor zu. Doch Patrick Glatzel war stets zur Stelle und hielt sein Team im Spiel. Auch auf Herner Seite zeigte Dieter Geidl eine sehr gute Leistung und war ein sicherer Rückhalt. In der 17. Minute war der Bann dann gebrochen: Nach zwei Spielen ohne Powerplaytreffer erzielte Sofiene Bräuner, der gut in die Saison startete, auf Vorlage von Nick Ford und Christian Obu im Powerplay das 1:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Das Spiel wurde ab dem zweiten Drittel zunehmend zerfahren. Viele Strafzeiten unterbrachen den Spielfluss, es war kein schnelles, sondern eher ein hart umkämpftes Match. In einer Kontersituation gelang Erfurt in der 35. Minute dann der 1:1-Ausgleichstreffer durch René Kramer. Ab diesem Zeitpunkt war die Partie offen: Beide Teams hatten Chancen, keine konnte sich jedoch zunächst entscheidend absetzen.
Im letzten Abschnitt nutzte Erfurt einen Fehler früh aus: In der 42. Minute schlug Joe Richard Kiss einen freien Puck vor dem Gehäuse ein und erzielte somit das 2:1. Danach mussten die Black Dragons mehrfach in Unterzahl agieren, doch der HEV konnte aus den Powerplays kein Kapital schlagen. Auch ein zusätzlicher Spieler brachte keine Wende mehr. Erfurt verteidigte die Führung konzentriert und ließ kein weiteres Tor zu.
Endstand: 1:2.
0:1 [16:20] Bräuner (Ford/Obu) PP1
1:1 [34:19] Kramer (Reed/Lagacé)
1:2 [41:59] Kiss (Denner/Keil)
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  14:51 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb


baerenneuwiedBären Neuwied
Hennigs Riesenspiel bei historischem EHC-Sieg / Bären holen beim 3:0-Sieg gegen Hamm ihre ersten drei Punkte – Mannheimer Förderlizenzspieler bereiten den Fans viel Freude

(OLN)  Carsten Billigmann und Jeffrey van Iersel hatten vor der Rückkehr in die 3. Liga eine Neuwieder Mannschaft ohne die großen Namen, aber mit dafür umso größerem Einsatz angekündigt. Eine Mannschaft mit Kämpferherz, die in jedem Spiel ihre Chance nutzen will, den arrivierten Oberligisten die Stirn zu bieten. Am Freitagabend schlug das im Heimspiel gegen die Hammer Eisbären zum ersten Mal richtig durch. Beim 3:0 (1:0; 1:0; 1:0)-Heimsieg holten die Bären ihre ersten Punkte seit dem Oberliga-Comeback. Offiziell 909 Zuschauer im Icehouse und 249 im Livestream von SpradeTV sahen eine unangenehme Neuwieder Mannschaft und eine Überraschung gegen den Hauptrunden-Sechsten der Vorsaison.
Bei den Gästen fehlten unter anderem die gesperrten Mantas Stankius und Pontus Wernerson-Libäck, sodass Trainer Tobias Stolikowski seine Reihen umbauen musste. „Wenn wir unsere Kooperationspartner nicht gehaben hätten, hätten wir wohl mit nur zwei Reihen antreten können“, sagte der 43-Jährige, der vor gut 20 Jahren eine Saison beim SC Mittelrhein verbrachte und in Neuwied sein einziges Seniorenjahr mit zweistelliger Toranzahl absolvierte. „Hier habe ich meine meisten Treffer gemacht“, erinnerte sich Stolikowski auf der Pressekonferenz. Den Eisbären gelang diesmal kein einziger, weil der EHC großartige Defensivarbeit verrichtete und mit Mika Hennig einen starken Schlussmann im Tor hatte. „Mika hat ein Riesenspiel gemacht. Aber es war eine große Teamleistung von allen 22“, freute sich Trainer van Iersel über den ersten Saisonsieg. Der 18-jährige Förderlizenzspieler der Jungadler Mannheim feierte den ersten Oberliga-Shutout seiner noch jungen Karriere.
Nach einem anfänglichen Abtasten entwickelte sich im ersten Drittel ein insgesamt offenes Spiel, in dem beide Teams ihre Möglichkeiten besaßen, in Führung zu gehen. Mehr Spielanteile mögen die Gäste gehabt haben, aber in Sachen Torchancen konnten auch die Bären mehr als nur ein Wörtchen mitreden. Unter anderem scheiterten Lennart Dötsch (10.) und Lennard Esche (19.) an Kyle Hagen. „Alle haben sich im ersten Drittel fast optimal an den Matchplan gehalten“, lobte van Iersel. Dass die Gastgeber in der 17. Minute das 1:0 vorlegten, spielte ihnen in die Karten. Adrian Kuhn schaltete bei einem Abpraller blitzschnell, als ihm der Puck vor die Schlittschuhe fiel, und verwertete seinen eigenen Nachschuss (17.). „Darauf konnten wir aufbauen“, sagte van Iersel. Das tat der EHC im zweiten Drittel schnell. Neuwieds Goldhelm Christian Sprez sammelte mit seinem Tor zum 2:0 (22.) bereits seinen vierten Scorerpunkt im dritten Spiel und wird das besondere Ausrüstungs-Accessoire auch am Sonntag im Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle tragen. Mikka Dietzschold leitete auf der linken Seite die Angriffsaktion ein, Kevin Handschuh passte in die Mitte in Sprez‘ Lauf, der die Führung verdoppelte.
Nun wurde immer mehr deutlich, dass es der Abend des Mika Hennig werden sollte. Mit stoischer Ruhe wehrte er alles ab, was auf sein Tor kam. Die Abschlüsse mit freier Sicht souverän, Christian Schilings Hochkaräter spektakulär (28.). Die Bären hatten durch zwei Konter von Jeff Smith mehr auf dem Schläger. Beim ersten sah Schiedsrichter Robert Ruhnau im Zweikampf zwischen dem EHC-Kapitän und Wladimir Bloch zum Unverständnis der Neuwiede Anhänger kein Foul des Hammer Verteidigers (29.), beim zweiten behielt Hagen die Oberhand (35.). Wenige Wechsel später ein Schockmoment für die Gastgeber: Marcus Götz bekam im Zweikampf an der Bande den gegnerischen Schlittschuh an der Ferse ab, blieb in der Ecke der Eisfläche liegen und musste das Spiel beenden. Eine tiefe Schnittwunde stoppte den Deutsch-Schweden. Nach einer ersten Diagnose sollen die Bänder und Sehnen nichts abbekommen haben. Auch seinen Ausfall steckte van Iersels Team weg.
Die Deichstädter verteidigten leidenschaftlich, und irgendwann spürte Hamm, dass es an diesem Abend mit dem Abschluss wie verhext zu sein schien. Bezeichnend die Situation in Minute 52, als Matteas Derraugh für den bereits geschlagenen Hennig im Torraum klärte. Der Torhüter hatte zuvor unter anderem gegen Schiling (47.) und Viktor Buchner (50.) sein ganzes Können gezeigt. Mit dem 3:0 machten die Bären alles klar. Und wieder war’s einer aus der Mannheimer Talentschmiede. Jason Struck spielte Doppelpass mit Tom Stumpe und verwandelte seinen präzisen Abschluss (55.). Die Einstellung, bis zur letzten Minute in jedem Zweikampf alles auf dem Eis zu lassen, stimmte und bescherte dem EHC verdientermaßen drei Punkte in der Bärenhöhle. „Dass wir am zweiten Saison-Wochenende die ersten Punkte haben, ist mit einem großen Kompliment an die ganz Mannschaft verbunden“, sagte Jeffrey van Iersel. Hamms Coach Tobias Stolikowski fand: „Wir haben heute keine gute Vorstellung gezeigt, viele Fehlentscheidungen getroffen, und eine schlechte Passqualität aufs Eis gebracht. Neuwieds Torhüter war der beste Mann auf dem Eis. Manchmal hatte er etwas Glück, aber das muss man sich erarbeiten. Neuwied hat verdient gewonnen.“
Neuwied: Hennig – Marten, Polok, Götz, Dietzschold, Becker, Esche, Plauschin, Derraugh – Stumpe, Sprez, Rajala, Erkinjuntti, Smith, Handschuh, Struck, Dötsch, Alexandrov, Kecojevic, Kuhn, Chetik.
Hamm: Hagen – Dotter, Konze, Chyzowski, Schollmeyer, Pietsch, Bicker, Bloch – Pohjamo, Ishmael, Lascheit, Reisz, Doronin, Lukojanov, Laylin, L. Wernerson Libäck, Renner, Buchner, Hartmann, Schiling.
Schiedsrichter: Robert Ruhnau/Vanessa Anselm.
Zuschauer: 909.
Strafminuten: 6:6.
Tor: 1:0 Adrian Kuhn (Struck, Stumpe) 17‘, 2:0 Christian Sprez (Handschuh, Alexandrov) 22’, 3:0 Jason Struck (Stumpe, Kuhn) 55‘.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  10:58 Uhr Bericht:     EHCN
Autor:     rw

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Freibeuter siegen in Sonthofen / ESV Buchloe gewinnt beim Landesligisten mit 7:5 – Cabral und Mische treffen dreifach

(BYL)  Die Buchloer Piraten haben am Freitag das erste Erfolgserlebnis in der Vorbereitung verbucht. Beim ligatieferen Landesligisten ERC Sonthofen siegten die Gennachstädter am Ende verdient mit 7:5 (3:2, 2:1, 2:2). Dennoch zeigte sich auch an diesem Abend, dass vor allem im Spiel in der eigenen Zone noch reichlich Luft nach oben bis zum Ligastart ist. Da vor allem die Offensivreihe um den Dreifachtorschützen Mateo Cabral, den Doppelpacker Felix Schurr und Nicolas Strodel jedoch herausstach, reichte es trotz fünf Gegentoren letztlich trotzdem zum ersten Sieg der Testspielphase.
Der Start war für die Buchloer dabei fast schon perfekt: Denn nach nur gut eineinhalb Minuten nutzten die Freibeuter gleich die erste Überzahl durch Marc Krammer zum 1:0. Der sehr frühe Führungstreffer brachte aber nicht ganz die erhoffte Geradlinigkeit ins recht zerfahrene Spiel. Und so glichen die Hausherren durch David Mische prompt aus (9.), nachdem die Sonthofer den ersten Respekt abgelegt hatten und bei einem Pfostenschuss von Derek Raposo kurz zuvor auch das nötige Glück hatten nicht mit 0:2 in Rückstand zu liegen. Dem 1:1 Ausgleich ließen dann aber die Piraten schnell eine passende Antwort folgen, als Felix Schurr nur 41 Sekunden später wieder die Buchloer Führung besorgte. Und Schurr baute diese nach einem mustergültigen Konter und starker Vorarbeit von Tim Lutz sogar noch auf 3:1 aus (15.). Da aber David Mische für die Hausherren ebenfalls noch vor der Pause in Überzahl den Doppelpack schnürte (18.), ging es mit dem knappen 3:2 Vorsprung für den ESV erstmals in die Pause.
Auch im Mitteldrittel änderte sich das Bild auf dem Eis anfangs nur wenig. Offensiv spielte es der Bayernligist stellenweise zu kompliziert, defensiv zeigte man immer wieder Anfälligkeiten. Die besseren Chancen hatten aber zunächst trotzdem die Gennachstädter, für die Korbinian Benz nur um Zentimeter das nächste Tor verpasste und die bei einem weiteren Pfostentreffer von Alex Thiel abermals Pech hatten (25./26.). Dann schwächten sich die Rot-Weißen aber selbst, als Jonas Miedl nach einem Revanchefoul für fünf Minuten auf die Strafbank wanderte (27.). Sonthofen drückte nun auf den Ausgleich, doch die Buchloer hielten ihren knappen Vorsprung, auch, als nach Ablauf der Strafe gleich wieder ein Freibeuter in die Kühlbox musste. Ausgerechnet hier gelang den Piraten der nächste Treffer, als die Freibeuter in Unterzahl durch Emil Gabrielson und Nicolas Strodel stark die Scheibe eroberten und Mateo Cabral zum 4:2 vollstreckte (33.). Die folgenden Minuten gehörten dann klar den Buchloern, die sich dafür auch folgerichtig mit dem 5:2 belohnten, als Mateo Cabral ein geschicktes Zuspiel von Derek Raposo in die Maschen lenkte (36.). Aber wie schon im ersten Abschnitt verkürzte der Gastgeber nochmals kurz vor der Pause, als Justin Weber noch in der selben Spielminute den erst wenige Augenblicke zuvor für den Starting-Goalie Fabian Hartmann eingewechselten David Blaschta zum 5:3 überwand (36.).
Und auch im letzten Durchgang leisteten sich die Buchloer einfach zu viele eigene Fehler, die Trainer Dominic Weis sicher nicht gefallen haben dürften. Dieser konnte sich zwar zunächst über den dritten Treffer von Mateo Cabral freuen (48.), sich wenig später aber auch über das dritte Tor von David Mische ärgern, das der Stürmer, der im letzten Winter noch in Kempten gespielt hatte, per Alleingang in Unterzahl erzielte (50.). So blieben die Hausherren weiter in Schlagdistanz, da der ESV auch nach dem 7:4 nach einer feinen Einzelaktion von Derek Raposo in Überzahl den Sack nicht vorzeitig zumachten konnte (51.). Wieder kamen die wacker kämpfenden Oberallgäuer durch Denis Adebahrs 7:5 auf zwei Tore heran (54.), weil die Buchloer die Scheibe aus dem eigenen Drittel nicht entscheidend klären konnten. Zumindest blieb es am Ende bei diesem Resultat, das dem ESV zwar einerseits den ersten Sieg dieser Eiszeit bescherte, welches andererseits aber auch offenbarte, dass an einigen Stellen auch weiterhin noch einiges an Sand im Getriebe ist.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  00:56 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
EHC Königsbrunn unterliegt dem HC Landsberg nach Overtime

(BYL)  Der EHC Königsbrunn hat das Vorbereitungsspiel beim HC Landsberg mit 4:5 nach Overtime verloren. In einem intensiven Derby zeigte die Mannschaft von Trainer Maxi Helling eine klare Leistungssteigerung, überzeugte vor allem im Powerplay und erkämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch die Verlängerung.
Personelle Ausgangslage
Der EHC reiste nahezu in Bestbesetzung nach Landsberg. Trainer Maxi Helling verzichtete lediglich auf Hayden Trupp, Luca Szegedin und Marc Streicher, die eine Pause zur Regeneration erhielten. Dennoch setzte Königsbrunn von Beginn an auf vier Reihen; im Tor stand Stefan Vajs. Beim HC Landsberg kehrten Mika Reuter und Luca Kinzel in den Kader zurück, während der lettische Neuzugang Egils Kalns fehlte. Der ehemalige Königsbrunner Meistertrainer Bobby Linke bot drei Reihen auf, zwischen den Pfosten begann Michael Karg.
Spielverlauf
Erstes Drittel: Landsberg legt vor, Königsbrunn bleibt dran
Beide Mannschaften fanden schnell in die Partie und lieferten sich im ersten Drittel einen offenen Schlagabtausch. Königsbrunn begann engagiert, musste aber in Unterzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Antwort folgte nur zwei Minuten später: Marco Sternheimer bediente Kilian Steinmann, der im Powerplay per Direktabnahme zum 1:1 traf. Nach dem erneuten Landsberger Führungstreffer glich Tim Bullnheimer zum 2:2 aus, ehe Victor Östling kurz vor der ersten Pause nach einem Bully zum 3:2 für die Gastgeber traf.
Zweites Drittel: Viele Strafzeiten, Landsberg erhöht
Im Mittelabschnitt suchte der EHC weiter den Weg nach vorne, wurde aber in der 23. Spielminute ausgekontert und geriet mit 2:4 in Rückstand. Anschließend prägten zahlreiche Strafzeiten das Geschehen. Königsbrunn überstand zunächst eine vierminütige Unterzahlsituation und erhielt später selbst mehrere Überzahlmöglichkeiten. Trotz guter Ansätze blieb der Anschlusstreffer im zweiten Drittel jedoch aus.
Schlussdrittel und Overtime: EHC belohnt sich spät, verliert aber in Unterzahl
Im Schlussabschnitt stabilisierte sich Königsbrunn defensiv und ließ nur noch wenige klare Chancen der Gastgeber zu. In der 50. Spielminute brachte Stefan Rodrigues den EHC nach Vorarbeit von Justin Maylan mit einem präzisen Abschluss ins Kreuzeck auf 3:4 heran.
Drei Minuten später nutzte Niklas Länger ein weiteres Powerplay und traf mit einem Handgelenkschuss zum 4:4. Damit erzielte Königsbrunn bereits den dritten Treffer in Überzahl. In der Schlussphase hatte der EHC mehr Spielanteile, während Landsberg über Konter gefährlich blieb. Nach 60 Minuten ging die Begegnung in die Verlängerung.
In der Overtime musste Königsbrunn erneut in Unterzahl agieren. Landsberg nutzte die Gelegenheit konsequent: Victor Östling traf in der 63. Spielminute mit einem verdeckten Schuss zum 5:4-Endstand.
Trainer Maxi Helling sieht deutliche Steigerung
Trotz der knappen Niederlage zog EHC-Trainer Maxi Helling ein positives Fazit. Seine Mannschaft habe sich im Vergleich zum vorherigen Auftritt deutlich verbessert, defensiv stabiler agiert und im Powerplay ihre Chancen konsequent genutzt.
„Im ersten Drittel waren wir noch etwas unsortiert und sind wieder wild herumgelaufen, danach haben wir uns aber gefangen. Leider haben wir uns einen unnötigen Konter gefangen und lagen dann mit zwei Toren hinten. Durch die vielen Strafen war das Mitteldrittel leider zerfahren. In den letzten 20 Minuten haben wir gut gespielt und sind defensiv gut gestanden. Wir haben nur wenig zugelassen, hatten vorne aber brutale Chancen. Das Powerplay war heute überragend, am Ende haben wir dann leider verloren. Ich bin aber insgesamt zufrieden, wir haben uns deutlich gesteigert.“
Statistik
Tore: 1:0 Valenti (Freidenfelds) (10.), 1:1 Steinmann (Sternheimer) (12.), 2:1 Reuter (Hess) (16.), 2:2 Bullnheimer (Steinmann, Sternheimer) (18.), 3:2 Östling (Reuter) (18.), 4:2 Freidenfelds (Wagner) (23.), 4:3 Rodrigues (Maylan) (50.), 4:4 Länger (Steinmann, Bullnheimer) (53.), 5:4 Östling (Reuter, Kasten) (63. OT)
Strafminuten: HC Landsberg 20, EHC Königsbrunn 22 · Zuschauer: 778
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  09:53 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


mightydogsschweinfurtSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs überzeugen beim 8:3 gegen die Rockets

(BYL)  Bereits das fünfte und damit vorletzte Spiel in der Vorbereitung auf die Bayernliga-Saison 2026/27 bestritten die Mighty Dogs am Abend des 25.09. Zu Gast im Icedome waren die EG Diez-Limburg Rockets. Die Rockets gehen in der Regionalliga West an den Start und konnten in den vergangenen Jahren auch internationale Erfahrungen sammeln. So waren sie einige Zeit in der grenzübergreifenden BeNeLeague beziehungsweise der CEHL aktiv, ehe sie sich wieder in der Regionalliga zurückmeldeten. Vor 661 Zuschauern zeigte das Team des Trainerduos Sergej Waßmiller und Semjon Bär bereits ein gutes Zusammenspiel mit viel Zug zum Tor und setzte sich am Ende verdient mit 8:3 gegen die Gäste durch.
Während sich beide Teams in den ersten Minuten noch etwas abtasteten, legten die Mighty Dogs anschließend los wie die Feuerwehr. Nachdem sie sich bereits einige Male in der Offensivzone festsetzen konnten, eröffnete Ricards Bernhards im Powerplay den Torreigen. Auf Zuspiel von Tomas Cermak nahm er den Puck direkt und ließ dem Schlussmann der Rockets keine Chance. Nach einer Strafzeit gegen Marek Brada auf Seiten der Mighty Dogs kamen die Gäste zu ihrer wohl größten Chance im ersten Abschnitt, als Konsta Jaakola den Puck ans Gestänge von Leon Pöhlmanns Tor setzte. Nach weiteren Strafen auf beiden Seiten entstand auf dem Eis viel Platz, denn es ging mit vier gegen vier Feldspielern weiter. Die Hausherren nutzten diesen Raum eiskalt und kombinierten sich von der eigenen Grundlinie mit nur zwei Pässen bis vor das gegnerische Tor. Dort tauchte Dzerods Alksnis, erneut auf Zuspiel von Cermak, mutterseelenallein vor Michael Kunstmann auf und erhöhte auf 2:0. Nur Sekunden vor Ende des Drittels schraubten die Mighty Dogs den Spielstand durch Josef Dana schließlich auf 3:0 hoch und verabschiedeten sich direkt im Anschluss zur ersten Pause in die Kabine.
Auch im zweiten Spielabschnitt dominierten die Mighty Dogs das Geschehen. Die Gäste taten sich schwer, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, und scheiterten dank guter Schweinfurter Defensivarbeit immer wieder am entscheidenden Pass vor das Tor. Ziemlich genau zur Hälfte des Spiels waren die Mighty Dogs erneut im Powerplay und Kunstmann im Tor der Rockets musste abermals hinter sich greifen. Dima Litesov setzte den Puck aus kurzer Distanz direkt unter die Latte und stellte das Scoreboard auf 4:0. Nur knapp zwei Minuten später jubelten die Schweinfurter erneut. Bernhards setzte sich beinahe unbedrängt durch die Hintermannschaft der Rockets hindurch und erhöhte mit einem trockenen Handgelenksschuss auf 5:0. Weitere zwei Minuten später schraubte der ERV das Ergebnis erneut nach oben: Collin Freibert zog aus der zweiten Reihe ab und erzielte damit bereits seinen zweiten Treffer in der Vorbereitung zum 6:0. Drei Minuten vor Ende des Abschnitts gelang den Gästen durch Otis Knecht der Anschlusstreffer zum 6:1, als der Puck vom Pfosten ins Tor sprang.
Kurz vor Ende des zweiten Drittels wurde es dann noch einmal hitzig. Kristers Donins wurde in die Bande gecheckt und blieb zunächst auf dem Eis liegen. Bernhards schnappte sich daraufhin Schuster zur kleinen Revanche, wofür er eine 2+2-Minuten-Strafe erhielt. Schuster wurde für den Check gegen Donins mit einer 5-Minuten-Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt und musste vorzeitig zum Duschen. Dass das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt nicht noch deutlicher ausfiel, lag unter anderem an Michael Kunstmann im Tor der Rockets. Trotz der bereits sechs Gegentore zeigte er eine gute Leistung und entschärfte zahlreiche weitere gefährliche Situationen.
Im letzten Drittel fanden die Gäste dann doch noch einen Weg vorbei an Leon Pöhlmann. Nach knapp drei Minuten traf Nils Wegner zum 6:2, ehe A.J. Cook die Rockets sogar auf 6:3 heranbrachte. Wegner nahm Pöhlmann dabei die Sicht und ermöglichte seinem Team so den nächsten Treffer. Die Gäste brachten nun deutlich mehr Pucks zum Tor, doch die ganz große Durchschlagskraft fehlte weiterhin. Auf der Gegenseite schlugen die Mighty Dogs erneut zu: Sieben Minuten vor dem Ende tauchte Bernhards alleine vor Kunstmann auf und ließ dem Schlussmann der Rockets keine Chance. Anschließend war es erneut Alksnis, der die Verteidiger der Gäste austanzte und sehenswert zum 8:3-Endstand einnetzte.
Am kommenden Sonntag, den 27.09. um 18 Uhr, steht für die Mighty Dogs bereits die letzte Partie der diesjährigen Vorbereitung an – und damit gleichzeitig das zweite Heimspiel an diesem Wochenende. Zu Gast im Icedome ist der EHC Bayreuth, der bereits zu Beginn der Vorbereitung Gegner der Mighty Dogs war. Nur eine Woche später startet dann auch die neue Bayernliga-Saison: Am 03.10. reisen die Dogs zum Eröffnungsspiel nach Landsberg. Für alle Interessierten besteht weiterhin die Möglichkeit, sich für die gemeinsame Busfahrt nach Landsberg anzumelden. Alle Informationen dazu sind dem untenstehenden Banner zu entnehmen. Die Mannschaft freut sich bereits auf zahlreiche Unterstützung und ist heiß darauf, gegen den letztjährigen Halbfinalgegner in die neue Saison zu starten.
Statistik:
Tore: 1:0 Ricards Bernhards, 2:0 Dzerods Alksnis, 3:o Josef Dana, 4:0 Dimitri Litesov, 5:0 Bernhards, 6:0 Collin Freibert, 6:1 Otis Knecht, 6:2 Nils Wegner, 6:3 A.J. Cook, 7:3 Bernhards, 8:3 Alksnis
Zuschauer 661 im Icedome, 100 auf SpradeTV
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  14:39 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
ERC-Rumpfmannschaft schlägt sich beim Bayernligisten achtbar

(BLL)  Der ERC Lechbruck musste sich am Freitagabend im Vorbereitungsspiel beim klassenhöheren Bayernligisten EA Schongau mit 1:7 geschlagen geben. Vor 229 Zuschauern zeigten die personell dezimierten Flößer dennoch eine engagierte Vorstellung.
Während die Mammuts mit einem kompletten Aufgebot antreten konnten, standen ERC-Trainer Mathias Schuster lediglich 13 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Dennoch hielt Lechbruck mit viel Einsatz dagegen und machte es dem Bayernligisten über weite Strecken schwer.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der zweiten Spielminute durch Lukas Skvarek mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Tom Callaghan auf 2:0. Danach stabilisierten sich die Flößer und verhinderten bis zur ersten Pause weitere Gegentreffer.
Zu Beginn des zweiten Drittels belohnte sich der ERC für seinen Einsatz. In der 22. Spielminute verwertete Simon Maucher ein Powerplay zum 1:2-Anschlusstreffer. Anschließend folgte die beste Phase der Flößer. Der ERC erspielte sich zwei hochkarätige Möglichkeiten, darunter einen Alleingang von Cameron Roberts, und war zu diesem Zeitpunkt nahe am Ausgleich. Mitten in diese Lechbrucker Drangphase hinein stellte Dominic Krabbat in der 28. Minute mit dem Treffer zum 3:1 den Zwei-Tore-Abstand für Schongau wieder her.
Krabbat traf in der 39. Minute im Powerplay erneut und erhöhte auf 4:1. Kurz vor der zweiten Pause gelang Niklas Greil in der 40. Spielminute das 5:1.
Im Schlussabschnitt machte sich die größere personelle Tiefe des Bayernligisten zunehmend bemerkbar. Fabian Weber erzielte in der 45. Minute den sechsten Schongauer Treffer. Den Schlusspunkt setzte Lukas Skvarek in der 57. Minute ebenfalls im Powerplay mit seinem zweiten Tor des Abends zum 7:1-Endstand.
Trotz der Niederlage war die Partie für den ERC ein wertvoller Härtetest. Die Flößer zeigten Moral, Zusammenhalt und eine hohe Einsatzbereitschaft. Besonders nach dem frühen 0:2 ließ sich die Mannschaft nicht hängen und war im zweiten Drittel zwischenzeitlich sogar am Ausgleich dran.
ERC-Trainer Mathias Schuster zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit seiner Mannschaft: „Meine Mannschaft hat die Punkte, die wir vor dem Spiel vorgegeben haben, größtenteils umgesetzt. Das war gut. Dass Schongau bereits weiter in der Vorbereitung ist, ist auch klar – für sie beginnt nächste Woche die Punktrunde in der Bayernliga. Wir haben uns ordentlich aus der Affäre gezogen und gehen nun Schritt für Schritt weiter.“
Bereits am Sonntag wartet der nächste Test auf die Flößer: Um 17:30 Uhr trifft der ERC Lechbruck im Eisstadion Peißenberg auf den Landesligakonkurrenten SC Forst.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  19:38 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
TSV Farchant – ESV Türkheim 8:5 (2:2/:2:0/4:3) / Celtics verlieren Test gegen Farchant

(BLL)  Viel vorgenommen hatten sich die ESV Türkheim Celtics für das Testspiel am Freitagabend gegen den TSV Farchant. Doch ein schwacher Auftritt bescherte eine eigentlich unnötige Niederlage gegen den Bezirksligisten. Stark ersatzgeschwächt und nur mit 15 Feldspielern, darunter auch U20-Spieler Dominik Kolar, trat man am frühen Freitagnachmittag die Reise nach Garmisch-Partenkirchen an. Im Tor stand Michi Bernthaler, der allerdings im letzten Drittel verletzt ausgewechselt werden musste.
Die Partie begann recht flott, und den Celtics merkte man an, das Heft in die Hand nehmen zu wollen. So entstanden einige gute Tormöglichkeiten. Doch den ersten Treffer erzielte Farchant nach einer Unaufmerksamkeit in der Türkheimer Defensive. Die Antwort des ESVT ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Erst traf Friedrich Keller in der achten Minute zum Ausgleich. Anschließend verwandelte Leon Bakos in Unterzahl einen Penalty zur 1:2 Führung. Doch die Türkheimer Verteidigung stand an diesem Abend nicht gut, und so gab man den Gastgebern immer wieder zu viel Raum, den sie eiskalt in der zwölften Minute zum Ausgleich nutzen konnten. Mehr Tore sollten am ersten Spielabschnitt nicht mehr fallen.
Im zweiten Drittel waren die Celtics dann die bessere Mannschaft. Chance um Chance spielte man sich heraus, allerdings ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite konzentrierte sich Farchant auf Konter und konnte hier und da Entlastungsangriffe fahren. Kurz vor der zweiten Drittelpause führte erst ein Puckverlust im Türkheimer Angriffsdrittel zu einem Konter, den sich Farchant nicht nehmen ließ und zum 3:2 traf. Kurz danach brachte Türkheim die Scheibe nicht aus dem Drittel und Farchant konnte sogar auf 4:2 erhöhen.
Im letzten Drittel wollten die Celtics das Spiel unbedingt nochmal auf ihre Seite ziehen und bemühten sich die Partie zu kontrollieren. Doch vor allem in der eigenen Zone war man das gesamte Spiel über zu weit weg vom Gegner und machte es den Gastgebern häufig zu leicht. Die fehlende Zuordnung führte erst zum 5:2. Zwar konnte Max Schorer zwischenzeitlich auf 5:3 verkürzen, doch Farchant stellte kurz danach mit einem Doppelschlag auf 7:3. Ein kurzes aufbäumen auf Türkheimer Seite, gab es dann doch noch, obwohl die Partie eigentlich bereits entschieden war. Marius Dörner traf zunächst in Überzahl zum 7:4. Anschließend gelang Friedrich Keller das 7:5. Türkheim nahm in der Folge den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Dieses Vorhaben war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Stattdessen traf Farchant per Empty-Net-Goal zum 8:5 Endstand.
Die Partie zeigte den Celtics einmal mehr, dass es noch viel zu tun gibt bis zum Saisonstart. Die Möglichkeit es besser zu machen haben sie bereits am morgigen Sonntag. Dann kommt es zum nächsten Vorbereitungsspiel um 17:30 Uhr auswärts in Pfaffenhofen.
Strafzeiten:
Farchant 10 min
ESVT  6 min
Zuschauer: 64
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  10:19 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
         
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Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Erst holprig, dann dominant: Eisadler schlagen Bergisch-Gladbach klar mit 7:3

(RLW)  Nach einem holprigen Start gegen die ESV Bergisch-Gladbach kontrollieren die Eisadler weite Strecken des Spiels und schlagen die Gäste verdient mit 7:3 (3:1, 2:0, 2:2) vor knapp 1.000 Fans.
Am Freitag, dem 25.09., luden die Eisadler die Regionalliga-Konkurrenten der Realstars aus Bergisch-Gladbach zum Freundschaftsspiel ein und wollten da weitermachen, wo sie letzte Woche Sonntag aufgehört haben: ein dominantes Spiel zeigen und dem Gegner spielerisch überlegen sein.
Doch danach sah es anfangs nicht aus: Das erste Drittel begann mit Chancen für die Realstars und die Eisadler wirkten noch nicht ganz im Spiel angekommen - bis Chukarov (13) nach etwas über 4 Minuten eiskalt abschloss. Doch die Führung hielt nicht lange, knapp eine Minute später drängte Bergisch-Gladbach die Dortmunder in ihre eigene Hälfte. Obwohl Oster (1) noch einen Schuss abblockte, schaffte es Sperling, ihn nach 4:52 Minuten zu überwinden – kein drittes Shutout in Folge für den Eisadler-Goalie.
Nach einer Strafe für Klingsporn (57) wegen Stockschlags nutzten die Gäste ihre einminütige Überzahl nicht aus – auch die Realstars kassieren eine Strafe nach 12 Minuten. Die erste Mannschaft der Eisadler zeigte nun ihre Qualitäten: Im Gegenzug nutzte der zuletzt verletzungsbedingt fehlende Seto (8) das Powerplay und schloss nach Vorlage von Chukarov zentimetergenau ins obere rechte Eck zum 2:1 ab. Der Treffer war für die Eisadler ein Wake-Up-Call, nun fanden sie sich besser im Spiel zurecht. Trotz einiger Aufbaufehler und einer verpassten Großchance durch Kronhardt (16) erhöhte dieser nach 17:30 Minuten auf 3:1.
Mit der glücklichen Führung starteten die Teams ins zweite Drittel und die Eisadler zeigten endlich ihr dominantes Spiel: Nach 20:36 Minuten passte Seto auf den völlig freistehenden Chukarov, der aus der hinteren Reihe zum 4:1 abschließt. In dieser Phase erarbeiteten sich die Dortmunder mehrere Großchancen und ließen die Gäste kaum noch zum Zug kommen – auch nicht in Unterzahl, als Panow (88) eine Strafe wegen Tripping absitzen musste. Mit einem fein herausgespielten Spielzug erhöhen die Eisadler auf 5:1 (28:04), nachdem Kronhardt vorlag und Kryvorutskyy (44) abschloss. Den Rest des Drittels erarbeiteten sich die Eisadler weitere Chancen, pressten die Spieler von Bergisch-Gladbach stark und gaben die Kontrolle über das Spiel nicht mehr aus der Hand.
Mit dieser Einstellung ging es auch ins letzte Drittel und die Eisadler ließen sich auch von einer erneuten Strafe für Klingsporn nicht aus dem Konzept bringen. In dieser Phase des Spiels erarbeiteten sich die Gäste allerdings auch immer mal wieder Chancen und es lag vor allem an starken Saves von Oster, dass die Kontrolle über das Spiel nur kurz verloren ging. Nach 46:41 Minuten erhöhte Schmitz (3) nach Vorarbeit von Klingsporn und Kryvorutskyy auf 6:1. Auch Lichnovsky durfte einen Treffer bejubeln: Einen Pass von Kronhardt in den Torraum verwandelte er geistesgegenwärtig zum 7:1. Dass die Eisadler gegen Ende ein bisschen Konzentration vermissen ließen, nutzten die Realstars für eine nicht unerhebliche Ergebniskorrektur aus und stellten in den letzten beiden Spielminuten durch einen Doppelschlag von Kindler auf den 7:3-Endstand. Das tat der Feierlaune der Eisadler jedoch keinen Abbruch: Das Team von Colin Long ließ sich von den heimischen Fans lautstark bejubeln und konnte den dritten PreSeason-Sieg in Folge verbuchen.
Weiter geht’s am Sonntag für die Eisadler mit einem Freundschaftsspiel gegen die Harzer Falken – ein weiteres Heimspiel, Bully ist um 19 Uhr. Im Rahmen der Regionalliga-West-Hauptrunde treffen die Eisadler am 27.11. erneut auf die ESV Bergisch-Gladbach.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  16:05 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     js

  
       
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Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   
 
nieskyTornado Niesky
Eröffnung der Eishockeysaison 2026/ 2027

(RLNO)  Der ELV Niesky wird am Samstag, den 03.Oktober 2026 die Saison 2026/ 2027 offiziell im Eisstadion Niesky eröffnen. Einlass ist ab 10:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit von der Partie sind alle Mannschaften und Sektionen des ELV Niesky. Die Mannschaftspräsentation sowie die Vorstellung neuer Tornados gehört genauso zum Programm wie die Vorstellung aller Nachwuchsmannschaften, der Tornado Reserve, der Alten Herren und der Eisstockschützen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Karnevalsclub Niesky, mit dem der ELV seit Jahren eine gute Zusammenarbeit pflegt.
Die gastronomische Versorgung und ein buntes Rahmenprogramm sind organisiert.
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  12:39 Uhr Bericht:     ELVN
Autor:     ew

   
            
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
    

berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Eisbären verlieren erstes Heimspiel

(DFEL)  Eine Schwächephase im 2. Drittel kostete den Eisbären Juniors Berlin beim ersten Heimspiel der Saison gegen den Hokiklub Budapest den Sieg, die Gäste gewannen am Ende mit 2:4 (0:0/1:3/1:1).
Zum Saisonstart feierten beide zwei Siege, es kam also zu einem Spitzenspiel. Bei den Berlinerinnen fehlten Franziska Feldmeier, Iben Tillman und Sara Weichenhain, es blieben 18 Feldspielerinnen an, Budapest mit 16. Starttorhüterinnen waren bei den Berlinerinnen Jordyn Verbeek, bei Budapest Zsofia Toth.
Beide Abwehrreihen ließen im 1. Drittel nicht viel zu, die Eisbären konnten sich aber im Verlaufe des Drittels Vorteile verschaffen. Zwei Überzahlsituationen brachten den Eisbären zwar gute Chancen, nur der Treffer wollte nicht fallen und so stand es zur Pause 0:0.
Mit einem Powerplay von 87 Sekunden gingen die Juniors ins 2. Drittel und nach 31 Sekunden war dieses Powerplay beendet. Es gab viel Druck und Theresa Zielinski konnte den Puck im Tor unterbringen. Kurz nach diesem Treffer folgten einige Strafen und die Eisbären mussten länger in Unterzahl spielen. Budapest nutzte das, Shani Rossignol erzielte nach 26 Minuten per Nachschuss den Ausgleich. Wenig später mussten die Gastgeberinnen sogar mit zwei Spielerinnen weniger auskommen, sie überstanden diese Situation aber schadlos. Weniger Glück hatten die Eisbären in der 30. Minute, der Puck kam zur völlig freistehenden Luca Farago und diese hatte keine Mühe den Puck ins Tor zu schießen. Die Juniors brauchten etwas, dann waren sie wieder besser im Spiel. 24 Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Rückschlag, Shani Rossignol traf zum 1:3.
Aufgeben kennen die Eisbären nicht und so versuchten sie im letzten Drittel alles, um das Spiel vor 336 Zuschauern noch zu drehen. Budapest stand aber weiter gut und den Rest erledigte die Torhüterin. Fünf Minuten vor dem Ende fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel, Anna Kapocsi erhöhte auf 1:4. Die Eisbären zogen sehr früh die Torhüterin und eine Strafe brachte den Juniors das 2:4. Aimée Georgi sorgte mit ihrem ersten Bundesligator 169 Sekunden vor dem Ende für neue Hoffnung. Trotz weiterem Druck gelang es den Juniors nicht mehr das Ergebnis zu verbessern und so gewann Budapest am Ende mit 2:4.
Der Sieg der Gäste war am Ende verdient, vor allem der Mittelabschnitt verhinderte ein besseres Ergebnis.  Am Sonntag treffen beide um 13:00 Uhr erneut aufeinander.
Schiedsrichter: M. Metzkow – M. Cepik, P. Hermann
Zuschauer: 336
Strafen: EJB 29 + Spieldauerdisziplinarstrafe H. Weichenhain (0/27/2), HKB 8 (4/2/2)
Tore:
1:0 (20:31) T. Zielinski, L. Schmidt) PP1; 1:1 (26:02) S. Rossignol (T. Radova, F. Meyer) PP1; 1:2 (29:26) L. Frago (R. Dabasi, S. Brooks); 1:3 (39:36) S. Rossignol (S. Brooks, R: Dabasi);
1:4 (54:48) A. Kapocsi (D. Gergely): 2:4 (57:11) A. Georgi (I. Manns) PP1 EA
 www.ihp.hockey    Samstag 26.September 2026  22:17 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Sonntag 27.September 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
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